DE242850C - - Google Patents

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DE242850C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23DENAMELLING OF, OR APPLYING A VITREOUS LAYER TO, METALS
    • C23D5/00Coating with enamels or vitreous layers
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23DENAMELLING OF, OR APPLYING A VITREOUS LAYER TO, METALS
    • C23D5/00Coating with enamels or vitreous layers
    • C23D5/02Coating with enamels or vitreous layers by wet methods

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Heat Treatments In General, Especially Conveying And Cooling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Auftragen der Emailmasse auf die Werkstücke. Handelt es sich beispielsweise um das Emaillieren von Bijouteriewaren, vorzugsweise Knöpfe, so wird die Emailliermasse von Hand aus auf jedes der Werkstücke aufgetragen. Dies erfordert, abgesehen von der notwendigen Handfertigkeit des Arbeiters, lange Zeit, wodurch die Erstehungskosten wesentlich vergrößert werden. Der Gegenstand der Erfindung bezweckt nun ein rascheres und sicheres Auftragen der Emailliermasse auf die Werkstücke und besteht im wesentlichen darin, daß die Werkstücke unter das Niveau einer Flüssigkeit, vorteilhaft Wasser, gesetzt werden, auf welches dann die Emailliermasse in Pulverform gestreut wird. Das Pulver sinkt in der Flüssigkeit nach abwärts und setzt sich hierbei auf
so die zu emaillierenden Flächen. Nun wird der Spiegel der Flüssigkeit gesenkt, bei welcher Bewegung des Wassers die bereits an dem Werkstücke anhaftende Pulvermasse noch an dieses angedrückt wird. Das Werkstück wird
s5 dann aus der Flüssigkeit herausgenommen und in bekannter Weise in dem Schmelz- und Glühofen weiter behandelt.
In der Zeichnung ist eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens dargestellt. Die Werkstücke werden hierbei beispielsweise auf einen Rost gelagert, welcher aus durch Querleisten i verbundenen U-förmig gebogenen Platten g besteht, aus welchen Streifen h ausgepreßt sind, die oberhalb der Bohrungen k federnde Lappen zum Festhalten der Werkstücke / bilden.
Dieser Rost wird, nachdem er mit den Werkstücken versehen wurde, in den mit der Flüssigkeit gefüllten Behälter α eingesetzt und nun wird der Wasserspiegel bis über die Werkstücke erhöht. Dies geschieht am einfachsten dadurch, daß ein Kolben f in einer Kammer d des Behälters α bewegt wird, die durch Bohrungen β einer Zwischenwand b mit der eigentlichen Emallierkammer c in Verbindung steht. Nun wird das Email auf die Wasserfläche aufgestreut. Dasselbe sinkt nach unten, legt sich hierbei auf die Werkstücke I und das überschüssige sammelt sich am Boden des Behälters, von wo es immer wieder zurückgewonnen werden kann. Hat sich das Pulver auf die Werkstücke gesetzt, dann wird der Wasserspiegel bis unter die Werkstücke I gesenkt, was abermals durch Bewegung des Kolbens f erfolgen kann. Der Rost wird dann aus dem Behälter herausgenommen und zur weiteren Behandlung in die bekannten Schmelz- und Glühöfen gebracht.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zum Auftragen der Emailmasse auf die Werkstücke, darin bestehend, daß die Werkstücke unter Wasser gesetzt das Emaillierpulver auffangen, welches auf die Oberfläche des Wassers ge- ' streut sich in diesem senkt.
2. Ausführungsweise des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spiegel der Flüssigkeit bis unter die Werkstücke gesenkt wird, bevor letztere aus der Flüssigkeit herausgehoben werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT242850D Active DE242850C (de)

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