DE242598C - - Google Patents
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- DE242598C DE242598C DENDAT242598D DE242598DA DE242598C DE 242598 C DE242598 C DE 242598C DE NDAT242598 D DENDAT242598 D DE NDAT242598D DE 242598D A DE242598D A DE 242598DA DE 242598 C DE242598 C DE 242598C
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- 239000013013 elastic material Substances 0.000 claims description 4
- 244000059549 Borneo rubber Species 0.000 claims 1
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29D—PRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
- B29D30/00—Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
- B29D30/06—Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
- B29D30/52—Unvulcanised treads, e.g. on used tyres; Retreading
- B29D30/66—Moulding treads on to tyre casings, e.g. non-skid treads with spikes
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29D—PRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
- B29D30/00—Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
- B29D30/06—Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
- B29D30/52—Unvulcanised treads, e.g. on used tyres; Retreading
- B29D30/66—Moulding treads on to tyre casings, e.g. non-skid treads with spikes
- B29D2030/662—Treads with antiskid properties, i.e. with spikes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Tyre Moulding (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 242598 KLASSE
63 e. GRUPPE
OSWALD JANKOWSKY in HANAU a. M.
mit Gleitschutznieten.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Juni 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Setzen von Nieten in elastische
Stoffe, wie beispielsweise Gummiradreifen, deren Lauffläche durch die Nietköpfe gepanzert
werden soll. Die bekannten Arten und Vorrichtungen, die zum Setzen von Nieten bei festen Stoffen in Anwendung kommen,
können bei Verwendung eines elastischen Materials, beispielsweise Gummi, nicht gebraucht
ίο werden, weil das weiche Material sich nach
jeder Durchlochung schließt und sich der Einführung des Nietschaftes widersetzt. Wird
aber das Loch ausgestochen, was bei der Nachgiebigkeit des Gummis genau auszuführen
nicht möglich ist, so sitzt, der Niet nachher zu lose und läßt Feuchtigkeit durchtreten, die
jedoch bei manchen Gegenständen, wie beispielsweise bei Radreifen, nach dem Innern
derselben keinen Zutritt haben darf.
Um nun alle diese Schwierigkeiten zu überwinden und gleichzeitig die erwähnten
Nachteile zu vermeiden, wird gemäß der Erfindung auf das eine Ende eines von einer
Zange gehaltenen Domes der kegelförmig ausgehöhlte Nietschaft aufgesetzt und mittels
eines Stempels in das durch den Dorn vorgestochene Loch in den Gummireifen eingetrieben,
wobei das Auflager für den Gummireifen mehrere radial zur Stempelmitte angeordnete
und unter Federdrück stehende Widerlager besitzt, die von dem Dorn auseinandergedrückt
werden, um den Niet durchzulassen. Durch die Anordnung der verschiebbaren Widerlager wird das Material beim Setzen der
Niete rings um den sich verschiebenden Dorn gleichmäßig unterstützt, damit ein Ausreißen
oder Beschädigen desselben vermieden wird.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel
veranschaulicht.
Fig. ι ist eine Seitenansicht der Vorrichtung zum Setzen der Niete.
Fig. 2 zeigt die den Dorn mit Niet haltende Zange in Draufsicht.
Fig. 3 zeigt das Auflager für den Reifen in Draufsicht mit teilweise geschnittenem
Deckel.
Der mit Führungsarmen b für eine Spindel c versehene Bock α trägt eine Schwinge d,
welche durch eine mit Gegengewicht e1 belastete Fußtrittstange e bewegt wird. Die
-Spindel c ist durch ein Gelenk c1 mit der
Schwinge d verbunden und trägt an ihrem unteren Ende einen Stempel f sowie einen
Bolzen g. Der Stempel f faßt über den Kopf des Panzernietes A, der auf die eine
Spitze eines Domes i aufgesetzt wird und zu diesem Zwecke einen kegelförmig ausgehöhlten
Schaft hat. Der Dorn mit dem Niet wird von einer Zange k festgehalten, deren Schenkel
durch Federn k1 (Fig. 2) zusammengedrückt,
jedoch beim Niedergehen der Spindel c durch den Bolzen g gespreizt werden. Die Zange k
ist auf einem Ansatz a1 des Bockes α gelagert.
Unter der Spindel c befindet sich ein Auflager I, das beispielsweise vier radial angeordnete
Widerlager m (Fig. 2) besitzt, die durch Federn nach der Mitte zu -gepreßt wer-
den, wo sie sich aneinanderlegen und nur eine kleine Öffnung zwischen sich lassen (Fig. 3).
Die Widerlager gleiten in Nuten η des Auflagers I und werden teilweise von einem
Deckel 0 verdeckt, der in eine entsprechende Ausdrehung des Auflagers hineinpaßt und in
der Mitte mit einer öffnung o1 versehen ist,
in der sich die verstärkten Enden m1 der
Widerlager m bewegen, die mit dem Deckel 0 in einer Ebene liegen.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Soll ein Panzerniet in einen Gummistoff gesetzt werden, so wird der Niet h mit seinem
ausgehöhlten Schaft auf den Dorn i aufgesetzt, der von der Zange k gehalten wird.
Darauf wird durch den Fußantrieb die Spindel 0 gesenkt, so daß der Stempel f den
Niet h und damit den Dorn i in einen auf dem Auflager I liegenden Reifen hineintreibt;
damit der Kopf des Nietes durch die Zangenschenkel hindurchgelangen kann, werden diese
zur rechten Zeit von dem Bolzen g der Spindel c gespreizt. Der Dorn i drückt bei seinem
Vorgehen die verschiebbaren Widerlager m zurück, die den Dorn zwischen sich eintreten
lassen. Da ihre Rückwärtsbewegung genau dem wachsenden Durchmesser des vordringenden
Domes entspricht, so unterstützen sie während der ganzen Vorschubbewegung beständig
das Material bis dicht an den Dorn heran, so daß es nicht ausweichen kann. Da Dorn und Niet infolge ihrer Verbindung gewissermaßen
einen einheitlichen Körper bilden, so wird der Nietschaft glatt in und durch die
Gummischicht geführt. Sobald der Nietkopf sich auf die Oberfläche des Reifens auflegt,
wird dieser vom Auflager abgehoben, in welchem der Dorn stecken bleibt oder unter dasselbe
fällt. Es kann auch noch eine Vorrichtung vorgesehen sein, welche den Dorn selbsttätig
wieder zwischen die Schenkel der Zange bringt.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Besetzen von elastischen Stoffen, z. B. Gummiradreifen, mit
Gleitschutznieten, dadurch gekennzeichnet, daß ein von einer Zange (k) gehaltener
Dorn (i), auf den ein Niet (h) aufgesetzt ist, mittels eines Stempels (f) durch den
elastischen Stoff gedrückt wird, wobei das Auflager radial zur Stempelmitte angeordnete
und unter Federdruck stehende Teile (m) besitzt, die von dem Dorn auseinanderbewegt
werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aus zwei
Schenkeln bestehende Zange (k). durch Fedem (k1) geschlossen gehalten und durch
einen an der Spindel ^cJ des Stempels (f)
befestigten Ansatz (g) geöffnet wird, zu dem Zweck, den Kopf des Nietes beim
Niedergange des Stempels zwischen den Zangenschenkeln hindurchzulassen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE242598C true DE242598C (de) |
Family
ID=501791
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT242598D Active DE242598C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE242598C (de) |
-
0
- DE DENDAT242598D patent/DE242598C/de active Active
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