DE242556C - - Google Patents

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DE242556C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H11/00Self-movable toy figures
    • A63H11/06Jumping toys

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
'-■Ja 242556 KLASSE 77f. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. November 1910 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein mechanisches Spielzeug mit springender Bewegung, bei dem das Neue in dem durch die Ansprüche Gekennzeichneten besteht.
Das neue Spielzeug ist in der Zeichnung veranschaulicht. In derselben zeigt:
Fig. i- eine Seitenansicht des Spielzeuges, welches beispielsweise einen springenden Frosch veranschaulicht.
ίο Fig. 2 zeigt einen senkrechten Längsschnitt durch das Spielzeug.
Fig. 3 ist eine Ansicht desselben von unten, und
Fig. 4 zeigt in einer Einzelansicht den Schaltmechanismus. .
Mit ι ist der Körper des Frosches o. dgl. bezeichnet. Dieser Körper ist aus einem halbrund gebogenen Stück irgendeines geeigneten Metallbleches, beispielsweise Messing- oder Zinnblech, hergestellt, indem demselben eine solche Form durch Pressen o. dgl. erteilt wird, daß durch den Körper der Rücken und die Seiten des Frosches oder eines anderen Tieres dargestellt werden; die Außenseite des Metallblechkörpers kann entsprechend gerauht und gefärbt sein, um der natürlichen Farbe der Haut des Frosches oder eines anderen Tieres, welches durch das Spielzeug veranschaulicht werden soll, ähnlich zu sein. Am unteren Teil des Metallblechkörpers werden die Beine in der Weise angeordnet, wie es dem natürlichen Körperbau des betreffenden Tieres entspricht.
Die an dem vorderen Teil des Metallblechkörpers befindlichen Vorderbeine dienen zur Unterstützung der Lagerung einer Welle 2, welche sich von einem Fuß bis zum anderen, und zwar nach beiden Seiten übe'r die Füße hinaus erstreckt und an den äußeren Enden je ein Röllchen erhält. Die Welle 2 wird vorzugsweise an den Vorderfüßen drehbar angeordnet, während die Röllchen 3 an den Enden der Welle starr befestigt werden.
Jeder Hinterschenkel des Frosches besteht aus einem oberen Glied 4, einem mittleren Glied 5 und einem unteren Glied 6. Die Glieder 4 und 5 sind durch einen Drehzapfen 7 gelenkig miteinander verbunden. In ähnlicher Weise sind die Glieder 5 und 6 durch einen Zapfen 8 gelenkig aneinander angeschlossen. Die Glieder 4 der beiden Hinterschenkel sind an ihren hinteren Enden an eine Kurbelwelle 9 starr angeschlossen, welche in am Froschkör- , per befestigten Lagerstücken 10 drehbar gelagert ist. An den Seiten des Froschkörpers sind des weiteren Stangen 11 drehbar gelagert, und zwar befindet sich die Lagerungsstelle derselben unmittelbar oberhalb der Lagerstelle der Kurbelwelle 9. An ihren anderen Enden sind die Stangen 11 an die oberen Enden der mittleren Schenkelglieder 5 unmittelbar oberhalb der Verbindungsgelenke 7 angeschlossen. Für gewöhnlich befinden sich die Schenkel in der aus den Fig. 1 und 2 ersichtlichen Lage. An den oberen Enden der Schenkel 4 sind unmittelbar oberhalb oder
hinter der zapfenartigen Verbindungsstelle mit den Gliedern 5 Stangen 12 angelenkt, die mit ihren anderen Enden an die hinteren Enden der Glieder 6 drehbar angeschlossen sind. Die Anschlußstelle der Stangen 12 an den Gliedern 6 liegt hinter dem Drehzapfen 8.
Den Gliedern 4 der Schenkel wird nun, wie
im folgenden noch näher beschrieben wird, durch die Kurbelwelle 9 eine abwechselnd umkehrende, i8o° umfassende Drehbewegung erteilt. Drehen sich die Glieder in der Aufsicht von Fig. ι und 2 gegen den Drehsinn der Uhrzeiger, so bewegen sich ihre freien Enden in einem etwas größeren Bogen, als wie er durch die vorderen Enden der Stangen 11 beschrieben wird. Letztere üben daher auf die oberen Enden der Glieder 5 eine Zugwirkung aus, so daß sich dieselben um ihre Zapfen 7 in der Weise drehen, daß die unteren Enden derselben von den Enden der Glieder 4 ab- und nach vorn hin vorrücken. Da nun die Glieder 5 mit Beziehung zu den Gliedern 4 eine relative Vorwärtsbewegung ausführen, so ziehen die Stangen 12, die gelenkig" an die Glieder 4 angeschlossen sind, und zwar hinter oder exzentrisch zu den Drehzapfen 7, an den Enden der Glieder 6, wobei letztere um ihre Zapfen 8 gedreht werden. Die äußeren Enden der Glieder 6, die als Füße ausgebildet sind, bewegen sich mithin von den Gliedern 5 weg. Die aus den drei Gliedern gebildeten Hinterbeine haben also die Tendenz, sich als Ganzes zu 'strecken, \vodurch der Hinterkörper des Tieres gehoben wird, während beim Drehen der Kurbel 9 im entgegengesetzten Sinne, also im Sinne der Uhrzeiger, die Gelenke zusammenklappen, so daß hierdurch eine hüpfende Bewegung des Tieres erzielt wird. Die Kröpfung dieser Kurbelwelle befindet sich im mittleren Teil des Inneren des Froschkörpers. An diese Kröpfung ist das eine Ende einer Verbindungsstange 13 drehbar angeschlossen, deren anderes Ende drehbar an den gekröpften Teil einer Kurbelwelle 14 angeschlossen ist, die ebenfalls in an den Seiten des Froschkörpers befestigten Lagern 15 ruht. An dem einen Ende der Kurbelwelle 14 ist ein dünnes Zahnrad 16 befestigt, welches mit einem Zahnrad 17 in Eingriff steht, das
seine Anordnung im rechten Winkel zu letzterem lose an einer Aufwindewelle 18 erhalten hat. Letztere erstreckt sich in der Längsrichtung des Froschkörpers durch das Maul des Frosches hindurch und ist drehbar in Lagern 19 und 20 gelagert, welche an den Enden von ebenfalls am Froschkörper befestigten Stützarmeri 21, 22 vorgesehen sind.
An die eine Seite des Zahnrades 17 ist eine Trommel 23 starr angeshlossen, deren anderes Ende lose an der Welle 18 sitzt und ein Schaltrad 24 befestigt ,hält, dessen starre Verbindung mit der Trommel in irgendeiner geeigneten Weise bewirkt werden kann. In die Zähne dieses Schaltrades 24 greift eine federnde Klinke 25 ein, die ihre Befestigung an der Stütze 21 erhalten hat. An dem äußeren Ende der Welle 18, welche sich über die Stütze 21 hinaus und, wie bereits erwähnt, durch das Maul des Frosches hindurcherstreckt, ist ein Handgriff von der' Gestalt eines Schmetterlings 26 ο. dgl. befestigt.
Um die Trommel herum ist eine Schraubenfeder 27 lose gewunden, deren eines Ende an dem Schaltrad 24 und deren anderes Ende an der Trommel oder au dem Zahnrad 17 befestigt ist.
An den gekröpften Teil der Kurbelwelle 14 ist ein federnder Arm 28 angeschlossen, dessen eines Ende an die Verbindungsstange 13 angelötet ist. Das andere Ende dieser Feder 28 erstreckt sich abwärts und legt sich zeitweise klemmend über die Welle 29, so daß diese gehemmt wird. Die Welle 29 erstreckt sich quer durch den Froschkörper hindurch und ist in an den Seitenwänden desselben sitzenden Lagern 30 gelagert. An der Welle 29 ist ein Laternenrad 31 befestigt, in welches das Zahnrad 16 eingreift, so daß, sobald die Welle 29 durch Anlegen der Feder 28 gehemmt wird, auch die Geschwindigkeit des ganzen Getriebes entsprechend verlangsamt wird.
Die gesamte Wirkungsweise des Spielzeuges ergibt sich nun wie folgt:
Das Spannen der Feder 27 an der Trommel 23 erfolgt durch entsprechendes Drehen des Handgriffes 26, wobei die Welle 18 und das Schaltrad 24 gedreht und durch die Klinke 25 festgestellt wird, während das Aufwinden der ; Feder in der Trommel erfolgt. Das Festhalten der Trommel zur Verhinderung der Drehung derselben kann dadurch erfolgen, daß man den Froschkörper festhält, so daß sich die Schenkel desselben nicht bewegen können. Oder man hält die beiden Zahnräder 16 und 17 mittels des Daumens fest.
Nachdem die Feder gespannt worden ist, setzt man den Frosch auf den Boden oder auf einen Tisch, wobei unter der Wirkung der Feder die Drehung der Trommel 27 und des Zahnrades 17 erfolgt, welch letzteres das Zahnrad 16 und die Kurbelwelle 14 in Bewegung versetzt. Während sich die Kurbelwelle 14 dauernd in demselben Sinne dreht, erhalt die mit ihr durch die Stange 13 verbundene Kurbel 9 nur eine hin und her gehende Bewegung, weil die Kurbel 9 infolge der mit ihr verbundenen, die Beine bewegenden und weitere Drehung nicht gestattenden Gelenkvierecke am Überschreiten der linken und rechten Totlage jeweils gehindert wird, so daß in diesen Totlagen eine Umkehr der Bewegung erfolgen muß. Das oben bereits besprochene
abwechselnde Strecken und Zusammenklappen der Schenkel erfolgt verhältnismäßig schnell unter entsprechender Kraft, wobei der hintere Teil des Froschkörpers rasch hintereinander angehoben und gesenkt wird, so daß sich eine springende Bewegung desselben ergibt, während der Frosch auf den Rädern 3 vorwärts rollt. Während jeder Umdrehung der Kurbelwelle 14 erfolgt eine vorübergehende Stillsetzung des Mechanismus, und zwar zufolge Anlegens des federnden Armes 28 an die Welle 29.
Da die Verlangsamung der Bewegung jedesmal nach dem Strecken und Zusammenklappen der Schenkel eintritt, wird hierdurch die Wirkung" der hüpfenden Bewegung besonders eindrucksvoll, indem das Tier nach jedem Sprung einen Augenblick stillsitzt.
An der Unterseite des Froschkörpers kann zur Abdeckung desselben ein bauchartiger Teil aus irgendeinem geeigneten Material und in irgendeiner . geeigneten Weise befestigt werden.
Anstatt dem Tierkörper die Gestalt eines Frosches zu erteilen, könnte derselbe auch als Kaninchen, Kängeruh oder als irgendein anderes springendes Tier ausgebildet sein.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Mechanisches Spielzeug mit springender Bewegung und Antrieb durch ein mit einer Sperrvorrichtung versehenes Federtriebwerk, von welchem aus die Bewegung mittels Zahnräder und Kurbelgetriebe auf die Antriebskurbelwelle der dreigliedrigen Hinterschenkel übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Drehung der Kurbelwelle (9) und der hierbei bewirkten Teildrehung der starr mit derselben verbundenen oberen Schenkelglieder (4) die an die vorderen Enden der letzteren angelenkten, mittleren Glieder (5) unter der Wirkung" von einerseits am Gehäusekörper gelenkig befestigten und andererseits exzentrisch zum Drehpunkt der Glieder (5) an letzteren angreifenden Lenkerstangen (11) zu einer Schwingbewegung oder Streckung nach vorn hin veranlaßt werden, während die unteren an die freien Enden der Glieder (5) angelenkten Glieder (6) unter der Wirkung von an das obere Ende der Glieder (5) angelenkten und exzentrisch zum Drehpunkt der Glieder (6) an diesen angreifenden Lenkern (12) eine relative Schwingbewegung oder Streckung nach unten hin ausführen, so daß sich zufolge der Streckung der Glieder ein Anheben des hinteren Teiles des Tierkörpers o. dgl. ergibt.
  2. 2. Ausführungsform des mechanischen Spielzeuges nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den gekröpften Teil der Kurbelwelle (14) ein mit der Kurbelstange (13) starr verbundener federnder Arm (28) angeschlossen ist, dessen abwärts sich erstreckendes Ende bei jeder Drehung der Kurbelwelle für einen Moment in hemmenden Angriff an eine ein Übersetzungsrad (31) tragende Welle (29) gelangt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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