DE24193C - Neuerungen an dem unter Nr. 17066 patentirten Filtrirapparat für Zuckersäfte, abhängig vom Patente Nr. 17066 - Google Patents
Neuerungen an dem unter Nr. 17066 patentirten Filtrirapparat für Zuckersäfte, abhängig vom Patente Nr. 17066Info
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Classifications
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- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D35/00—Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
- B01D35/18—Heating or cooling the filters
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D29/00—Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D29/00—Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
- B01D29/11—Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with bag, cage, hose, tube, sleeve or like filtering elements
- B01D29/13—Supported filter elements
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- Treatment Of Sludge (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der unter P, R. No. 17066 patentirten
Filtervorrichtung ist es unmöglich, zu sehen, ob ein Beutel trübe filtrirt; ferner können die mit
Filterschlamm gefüllten Beutel nicht völlig ablaufen und müssen darum herausgehoben werden.
Hierbei ist eine Trübung des rein filtrirten Saftes unvermeidlich; auch erfährt derselbe eine
nachtheilige Abkühlung bei langsamer Filtration oder theilweisem Stillstand.
Diesen Uebelständen begegne ich durch den in beiliegender Zeichnung dargestellten Filtrirapparat.
Der Saft gelangt durch Röhren a und b, Ventile oder Hähne c in die Schläuche s,
welche durch Schlauchkuppelung d mit α und b verbunden sind. Der den Beuteln gemeinsame
Trog g ist nun mit passenden Zwischenwänden versehen, so dafs jeder Beutel sein Filtrat in
eine besondere Kammer mit Abflufs χ einlaufen läfst. Sämmtliche Abflüsse vereinigen sich in
ein gemeinschaftliches Rohr. Um jederzeit die Qualität des filtrirten Saftes prüfen zu können,
kann man an jeder einzelnen Schlauchkammer eine hierzu geeignete Einrichtung treffen. Die
anderen Enden der ,Schläuche sind nicht, wie bisher, zugebunden, sondern werden an einer
Schlauchkuppelung dl von gröfserem Durchmesser als d befestigt. Eine Dampfschlange y
im Innern von d1 und ί ermöglicht das nochmalige
Anwärmen des Saftes während des FiI-trirens. Wenn, wie im dargestellten Beispiel,
der Filtertrog zugleich als Saftreservoir dienen soll, so kann man ein zweites Schlangenrohr ν
im Räume des filtrirten Saftes anordnen. Soll ein mit Schlamm gefüllter Schlauch ausgewechselt
werden, so schliefst man das Ventil u für den Saftabfiufs und öffnet Ventil w für den Schlammabfiufs,
welche beiden Ventile mit dem Abflufs χ in Verbindung stehen. In der Kammer
wird dann die Schlauchkuppelung d\ gelöst und über y zurückgeschoben; der Schlamminhalt
entleert sich dann in die Kammer und wird durch Ventil w abgelassen. Nach Lösung der
Kuppelung d kann man hierauf den leeren Beutel ohne jede Störung des Betriebes entfernen.
Die Zeichnung veranschaulicht einen nur für zwei Beutel eingerichteten Apparat; es können
natürlich auch mehr Beutel sowohl neben als hinter einander angeordnet werden.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι. An dem unter P. R. No. 17066 patentirten Filtrirapparat für Zuckersäfte die Bildung getrennter Kammern für jeden einzelnen Beutel durch Zwischenwände, ferner die Anordnung einer zweiten gröfseren Schlauchkuppelung d1 zur Einführung eines Dampfrohres y in das Innere . des Beutels, sowie endlich die Anordnung einer Dampfschlange ν im Saftraum der Filtertröge.
- 2. Bei dem unter P. R. No. 17066 patentirten Filtrirapparat das Verfahren, Zuckersäfte oder andere Flüssigkeiten durch einzelne Filterschläuche in besonderen Kammern zu filtriren, derart, dafs der filtrirte Saft jeder einzelnen Kammer besonders beobachtet, abgelassen und sowohl während als auch nach der Filtrirung erwärmt werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE24193T | 1883-03-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE24193C true DE24193C (de) | 1883-09-25 |
Family
ID=34558532
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE188324193D Expired DE24193C (de) | 1883-03-16 | 1883-03-16 | Neuerungen an dem unter Nr. 17066 patentirten Filtrirapparat für Zuckersäfte, abhängig vom Patente Nr. 17066 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE24193C (de) |
-
1883
- 1883-03-16 DE DE188324193D patent/DE24193C/de not_active Expired
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