DE24176C - Spiel, genannt Nationalspiel - Google Patents

Spiel, genannt Nationalspiel

Info

Publication number
DE24176C
DE24176C DENDAT24176D DE24176DA DE24176C DE 24176 C DE24176 C DE 24176C DE NDAT24176 D DENDAT24176 D DE NDAT24176D DE 24176D A DE24176D A DE 24176DA DE 24176 C DE24176 C DE 24176C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
game
rod
arrangement
ball
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT24176D
Other languages
English (en)
Original Assignee
E. BOIZET in Paris
Publication of DE24176C publication Critical patent/DE24176C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63FCARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A63F7/00Indoor games using small moving playing bodies, e.g. balls, discs or blocks
    • A63F7/22Accessories; Details
    • A63F7/30Details of the playing surface, e.g. obstacles; Goal posts; Targets; Scoring or pocketing devices; Playing-body-actuated sensors, e.g. switches; Tilt indicators; Means for detecting misuse or errors
    • A63F7/305Goal posts; Winning posts for rolling-balls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Pinball Game Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. Yi
KLASSE 77: Sport.
Das Spiel besteht im Princip in einer Anordnung von AVinkelhebeln oder geraden Hebeln, welche an einem Rahmen drehbar sind, den man auf einem Billard, einem Parquetboden, einem Tisch oder einer anderen geeigneten Oberfläche, oder auf einem Terrain befestigen kann, das zur Ausführung des in folgendem beschriebenen Spieles geeignet" ist. Jeder von diesen gelenkig aufgehängten Hebeln trägt am äufsersten Ende seines oberen Armes ein Fähnchen oder ein anderes Zeichen. Die Fahnen sind mit den Nationalfarben bemalt und mit Nummern versehen, welche den Treffwerth des Spielenden angeben.
Der andere Hebelarm, welcher dem die Fahne tragenden gegenübersteht, trägt an seinem Ende eine Kugel aus Kautschuk oder einer anderen Masse.
Alle Arme, welche Kugeln tragen, werden vor dem Beginn des Spieles vertical eingestellt und hängen von dem oberen Theil des Ge-. steiles, mit dem sie gelenkig verbunden sind, herab, so dafs ein Ball oder eine Kugel, welche von unten her gegen die Kugel eines dieser Hebel geworfen wird, diesen letzteren um seinen Drehpunkt in Schwingung versetzt. Dadurch wird der obere (bis jetzt horizontal liegende) Arm dieses Hebels, woran das Fähnchen mit der betreffenden Nummer sitzt, in die verticale Lage geschleudert und den Spielenden die Nummer sichtbar gemacht, die den Treffwerth angiebt. Hierbei stellt sich der vertical gerichtete Arm, der an seinem Ende die Kautschukkugel trägt, horizontal ein.
Zum besseren Verständnifs der Einrichtung meines neuen Spieles habe ich dieselbe in der beiliegenden Zeichnung, jedoch nur als Beispiel, dargestellt. Fig. 1 zeigt das Spiel von oben gesehen im Grundrifs; alle Winkelhebel sind zurückgeschlagen, d. i. in Ruhe befindlich, dargestellt. Fig. 2 ist eine Seitenansicht und ■zeigt einige infolge eines ausgespielten Wurfes herumgeschleuderte Winkelhebel. Fig. 3 ist ein Durchschnitt in der Richtung von 1 nach 2 der Fig. 1.
In diesen Figuren, bezeichnen gleiche Buchstaben gleiche Theile. Wie man auf der beiliegenden Zeichnung sieht, ist der Rahmen des Spieles auf den Füfsen α befestigt, deren Höhe natürlich den jeweiligen Verhältnissen und Anforderungen entsprechend gewählt wird, so dafs es passend ist, wenn es beispielsweise auf ein Billard gestellt und mit Billardbällen gespielt werden soll, oder wenn es nach Art der gewöhnlichen Kegelspiele oder auch mit Bällen, wie beim Kinderspiel, gespielt wird.
Die Füfse α sind mit dem Rahmen b verbunden, der wieder eine beliebige Anzahl von Querstangen d trägt, die zu einander parallel liegen und an welchen die Winkelhebel sich drehen können.
Die Querstangen d tragen mit Bolzen e versehene Ohren. Diese Bolzen bilden die Drehachsen für die Winkelhebel.
Der untere Arm / eines jeden Winkelhebels hat in dem Falle, wo man einen Kautschukball anwendet, ein konisch verlaufendes Ende, woran eine ringförmige Aussparung oder ein Rand gebildet ist, der zum Festhalten des .Kautschukballes g dient, der von der Kugel getroffen werden soll.
Derselbe untere Arm ist über den Drehpunkt des Winkelhebels hin so viel verlängert, dafs er eine Nase h bildet, auf welche sich eine Feder i stützt, die auf derselben Querstange, auf welcher der genannte Winkelhebel sich befindet, angeschraubt ist.
Ich behalte mir vor, Form und Anwendung dieser Feder zu verändern, ebenso auch die Art ihrer Befestigung, indem ich dieselbe durch irgend eine andere Anordnung, welche denselben Zweck erreichen läfst, ersetze.
Schliefslich behalte ich mir noch vor, je nach Erfordern die Art des Functionirens des Spieles zu ändern und den schwingenden Hebel so anzuordnen, wie es im Princip beispielsweise durch die Fig. 4, 5, 6 und 7 dargestellt ist, welche zwei Modificationen des Hebelmechanismus zeigen.
. In diesen beiden Anordnungen besteht der Hebelarm, welcher die Fahne oder die Nummer trägt, mit der herabhängenden Stange, welche den Stofs der Kugel oder des Balles erhält, nicht aus einem Stück. In der durch die Fig. 4 bis 7 dargestellten Anordnung bewirkt die herabhängende Stange a, wenn sie angestofsen wird, das Emporschnellen der Fahne b durch die Spannkraft einer Schraubenfeder c, welche im Innern einer oben und unten konischen Kapsel d functionirt.
Der obere konische Theil der Kapsel d ist bei e offen, um der Stange / den nöthigen Spielraum zu lassen. Dieser konische Theil trägt die Gabel g, in welcher der die Fahne oder das sonstige Zeichen tragende Hebel drehbar gelagert ist. Die herabhängende Stange a geht durch den unteren konischen Theil der Kapsel d hindurch, welcher zu diesem Zwecke unten offen ist, und wird durch eine Scheibe h, mit der sie sich oberhalb dieser Oeffnung auf die Kapselwand stützt, derart gehalten, dafs sie in ihrer freien Bewegung nicht gehindert wird.
Das obere Ende dieser herabhängenden Stange trägt die Kugel i, auf welche sich die Schale j stützt, die mit dem untersten Ende der Schraubenfeder c durch Löthen oder sonstwie verbunden ist. Diese Feder ist mit ihrem oberen Ende an der Kapsel d befestigt, so dafs jede Schrägstellung der herabhängenden Stange a, welche durch den Stofs einer Kugel oder eines Balles erzeugt wird, die Schale j veranlafst, infolge der Spannung der Feder c niederzugehen. Wenn deshalb an dem Boden dieser Schale eine Stange / befestigt wird, welche mit dem Hebel b in Verbindung steht, so wird beim Niedergehen' der Schale ein Zug auf die genannte Stange ausgeübt, welcher, indem er auf den kurzen Arm des Hebels b wirkt, diesen, wie die Fig. 7 darstellt, emporschnellt.
Die Fig. 8 und 9 zeigen eine andere Modification, bei welcher die herabhängende Stange a von dem Hebel b, welcher die Fahne trägt, unabhängig ist. Diese Stange α ist an dem centralen Ring einer C a r d an i' sehen Aufhängung k befestigt, deren äufserer Ring zwei Drähte / trägt, welche oben am Ende des kurzen Hebelarmes b und unten am genannten äufseren Ring, und zwar in der Ebene der Gelenkbolzen des Ringes befestigt sind. An dem zweiten Ring sind ebenfalls zwei Drähte in der Ebene seiner Gelenkbolzen angeschlossen, und zwar so, dafs sie in einer Ebene liegen, die zur Ebene, worin die beiden ersten Drähte liegen, vertical steht. Nach welcher Richtung sich deshalb auch die herabhängende Stange a schräg einstellen mag, einer der Drähte wird stets auf den kurzen Arm des Hebels b eine Zugwirkung ausüben, die genügt, um ihn in die Verticalposition zu bringen. Der Hebel, b ist in m an einem doppelt gebogenen Träger η aufgehängt, welcher einen Stift enthält, der, wenn der Hebel in seiner horizontalen Lage ist, diesem als Ausschlag dient. Eine sehr elastische Klemmfeder ο ist auf dem Träger befestigt und hält den Hebel b fest, wenn er vertical steht.

Claims (3)

Patent-Ansprüche: :
1. Bei einem Spielsystem die Art der gelenkigen Aufhängung und die Anordnung der Hebel oder herabhängenden Stangen f, wie mit Bezug auf Fig. 1 bis 3 beiliegender Zeichnungen beschrieben.
2. Die Anordnung und die Art der Aufhängung der herabhängenden Stange a, die durch ihre Abweichung aus der Verticalposition die Ausdehnung der Feder c gestattet, welche die mit dem Markirhebel b gelenkig verbundene Stange f mittelst einer Schale j mit sich zieht, wie mit Bezug auf Fig. 4 bis 7 beiliegender Zeichnungen beschrieben.
3. Die Anordnung und die Art der Aufhängung der Stange α mittelst concentrischer Ringe k, die mittelst Drähte am Ende des kurzen Armes des Markirhebels b aufgehängt sind, wie mit Bezug auf Fig. 8 und 9 beiliegender Zeichnungen beschrieben.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT24176D Spiel, genannt Nationalspiel Active DE24176C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE24176C true DE24176C (de)

Family

ID=300683

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT24176D Active DE24176C (de) Spiel, genannt Nationalspiel

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE24176C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE24176C (de) Spiel, genannt Nationalspiel
DE1806893A1 (de) Vorrichtung zum Selbstlernen von Schifahren
DE2941839A1 (de) Simulator fuer ein segelbrett
DE2317976B2 (de) Stoffdrücker für Nähmaschinen
DE1269021B (de) Schaukelfigur fuer Spielzwecke
DE179860C (de)
AT124760B (de) Karussell.
DE558190C (de) Selbstkassierendes Ballspielzeug
DE551657C (de) Tennistrainierapparat
DE99479C (de)
DE100072C (de)
CH141916A (de) Spielzeug-Gleitflieger.
DE37513C (de) Mechanismus für Roulettespiele
DE463047C (de) Vorrichtung zum Verfolgen und Darstellen der Spielvorgaenge bei Bewegungsspielen, insbesondere beim Baseballspiele
DE115047C (de)
DE362120C (de) Spielzeug in Form zweier abhaengig voneinander sich bewegender Figuren
DE80476C (de)
DE107460C (de)
DE728053C (de) Nach dem Hebelprinzip federlos arbeitende Umfallscheibe mit Aufrichtewerk
DE37375C (de) Neuerung an Musikkreiseln
DE541435C (de) Mechanisches Spielzeug zur Nachahmung eines Boxkampfes
DE102010037730B4 (de) Paarweise magnetisch zusammenwirkende Figuren
CH370364A (de) Doppelhub-Offenfach-Schaftmaschine
DE497211C (de) Unterhaltungsspiel, bei dem Kugeln auf einer durch Banden begrenzten Spielflaeche inGewinnloecher laufen und dabei mit Figuren verbundene Hebel drehen
DE136277C (de)