DE240603C - - Google Patents

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DE240603C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C11/00Propellers, e.g. of ducted type; Features common to propellers and rotors for rotorcraft

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Luftschraube, deren Schaufeln in bekannter Weise zu Schöpfkammern ausgebildet sind und bei der diese Kammern derart eingerichtet sind, daß man sie je nach Bedarf verkleinern oder ganz schließen kann.
Die Verkleinerung bzw. das Verschließen dei Schöpfkammern kann erforderlich werden, sobald etwa bei plötzlichem Versagen des Motors die Luftschraube als Fallschirm wirken soll. Würden dabei die Kammern vollständig geöffnet bleiben, so würden sie die unter ihnen liegende Luft nicht verdichten, sondern diese Luft könnte ohne weiteres aus den Kammern entweichen. Je nachdem die Fallschirmwirkung' stark oder schwach' sein soll, verschließt man die Kammern gemäß der Erfindung ganz'oder teilweise.
Die Schließvorrichtung kann ζ. Β. aus einer Klappe bestehen, welche am vorderen Rande der Schöpfkammern oben derart scharnierartig angelenkt ist, daß sie frei nach oben "in die Kammern hineingeklappt werden kann. Ihr Eigengewicht zieht die Klappe dann abwärts und läßt sie in der Verschlußlage ruhen. Sobald die Schraube in Drehung versetzt wird, drückt zum Teil das Beharrungsvermögen der Klappe, zum Teil die Zentrifugalkraft, vor allem aber die in die Kammern eintretende Luft die Klappe empor und öffnet dadurch die Kammern von selbst. Die Klappe ist infolgedessen beim Gebrauche der Luftschraube keineswegs hinderlich oder gar nachteilig.
Damit beim Niederfallen der Schraube während ihrer Anwendung als Fallschirm die von unten her andrückende Luft die Klappe nicht in der Öffnungslage festhält, können besondere Schnüre, Hebel o. dgl. vorgesehen sein, mit welchen die Klappe zwangläufig bewegt werden kann, und zwar auch während der Bewegung der Luftschraube.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar
Fig. ι eine mit solchen Klappen versehene Luftschraube in Seitenansicht mit teilweisem Schnitt,
Fig. 2 dieselbe in Draufsicht und
Fig. 3 eine Einzelkammer vergrößert im Schnitt.
Fig. 4 bis 6 zeigen eine andere Ausführungsform einer solchen Luftschraube.
Die Scheibe 1 mit den Schöpfkammern 2 (Fig. ι bis 3) kann von der Achse 4 aus mit Rippen 3 versteift sein.
Nach der Erfindung ist am oberen Rande jeder Schöpfkammer ein Scharnier 5 befestigt, an welchem eine Klappe 6 so hängt, daß sie leicht nach innen schwingen kann.
An der Klappe bzw. am Scharnier kann ein besonderer Hebel 7 vorgesehen sein, mit welchem man die Klappe beliebig bewegen kann.
Bei dem in Fig. 4 bis 6 dargestellten Ausführungsbeispiel sind eckige Schöpf kammern 8 vorgesehen, so daß einfache gerade Blechplatten 10 als Klappen dienen können, welche an den Scharnieren 9 hängen. Die beliebige Bewegung der Klappen wird hier ermöglicht durch Winkelhebel 11, deren nach unten umgebogener Arm die Öffnung 12 durchgreift, sobald der andere Arm emporgehoben wird.
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Dadurch drückt das umgebogene Ende die Kappe io nieder.
Es genügt, daß die Bewegungshebel 7, 11 die Klappen nur ein wenig anstoßen. Denn alsdann hintergreift die von unten heraufdrückende Luft die Klappe und schließt sie vollständig. Statt der Klappen können auch Schieber, Jalousien, Vorhänge 0. dgl. angewendet werden.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Luftschraube mit kammerartigen Schaufeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammern mit Klappen, Schiebern o. dgl. versehen sind, so daß man sie im Bedarfsfalle schließen kann, zu dem Zwecke, die Fallschirmwirkung der Luftschraube zu erhöhen.
  2. 2. Luftschraube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappen (6, 10) in die Kammern (2, 8) frei hineinschwingen, zu 'dem Zwecke, daß sie beim Drehen der Luftschraube von selbst die Kammern öffnen.
  3. 3. Luftschraubenach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Klappen Hebel (7, 11) verbunden sind, so daß man die Klappen auch dann öffnen kann, wenn die von unten her empordrückende Luft sich ihnen entgegensetzt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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