DE240488C - - Google Patents

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DE240488C
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fuel pump
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D1/00Controlling fuel-injection pumps, e.g. of high pressure injection type
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D2700/00Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
    • F02D2700/10Control of the timing of the fuel supply period with relation to the piston movement

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • High-Pressure Fuel Injection Pump Control (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATE NTAMl'.
Die Erfindung bezieht sich auf eine besonders für Zweitaktmotoren geeignete Steuerung für Brennstoffpumpen. Insbesondere betrifft die Erfindung eine solche Steuerung, bei welcher mittels eines an der Antriebswelle einstellbar angebrachten Organs Dauer und Beginn des Einpumpens geändert werden können. Bisher war dieses Organ so eingerichtet, daß dem Anfang und Ende, also der Dauer des Einpumpens, nur einige ganz bestimmte, im voraus durch die Gestalt des Organs festgelegte Werte ein für allemal erteilt werden konnten. Es war also nicht möglich, die Regelung des Anfangs und des Endes der Einpumpdauer in jeder beliebigen Weise entsprechend den jeweiligen ' Verhältnissen vornehmen zu können. Zweck der Erfindung ist, eine vollkommene Regelung zu schaffen und damit die Ökonomie der Maschine zu erhöhen. Dieser Zweck wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß durch das eingangs erwähnte, als. gesteuerter Exzenterbügel ausgebildete Organ der Anfang des Einpumpens und durch eine Ausklinksteuerung dessen Ende unabhängig voneinander bestimmt werden. Es ist also auf diese Weise möglich, die,D.auer des Einpumpens durch unabhängige Einstellung von deren Anfang und Ende beliebig zu regeln, wodurch in einfacher Weise der oben erwähnte Nachteil bei den bekannten Steuerungen dieser Art vermieden wird.
Eine Steuerung gemäß der Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt.
Fig. ι zeigt die Gesamtanordnung der Vorrichtung unter Fortlassung der bekannten Teile des Motors, und Fig. 2 zeigt eine Einzelheit.
Die Pumpe 1 wird von einer Exzenterscheibe 2 angetrieben, die auf der Motorachse 3 oder auf einer anderen geeigneten Achse angebracht ist. Der Bügel 4 dieser Exzenterscheibe ist mit zwei Anschlagstücken 5 und 6 versehen, von denen das eine bei Vorwärtsgang und das andere bei Rückwärtsgang des Motors wirkt. Soll der Motor nicht umsteuerbar sein, so braucht man selbstverständlich nur das eine Anschlagstück. Das Anschlagstück 5 bzw. "6 wird während der Bewegung der Exzenterscheibe 2 gegen eine Rolle oder einen Schuh 7 o. dgl. an; einer in bestimmter Richtung gesteuerten Stange 8 anstoßen. Diese Stange wirkt auf die beweglichen Teile der Pumpe 1, z.B. auf den Hebel 9, und zwar durch einen geeigneten scherenartigen Mechanismus, z. B. den »schnellend« aufgehängten (d. h. plötzlich ausschlagenden) Winkelhebel 10 und den einstellbaren, um. einen festen Punkt 11 drehbaren Winkelhebel 12. Der Zusammenstoß zwischen dem Exzenterbügel und der Stange 8 findet am besten in dem Augenblick statt, wo die Exzenterscheibe sich mitten in ihrem Hub befindet, d. h. wenn sich dieselbe mit der maximalen Geschwindigkeit bewegt. Die Länge der Periode, während welcher die Brennmaterialpumpe 1 dem Zylinder des Motors oder dem in Frage stehenden Zylinder öl abgibt, ist dann davon bestimmt, in welchem Zeitpunkt die Periode beginnt, d. h. in welchem Zeitpunkt der Exzenterbügel gegen
die Stange 8 anstößt, indem das Pumpen bzw. die Periode in dem Augenblick aufhört, wo der scherenartige Mechanismus wirkt, d. h. in einem konstanten Zeitpunkt.
Durch Hineinschieben des scherenartigen Mechanismus gelingt es, in demjenigen Zeitpunkt mit der Pumpe arbeiten zu können, wo dieselbe ihre schnellste Bewegung hat, so daß das. Einspritzen'von Öl eine möglichst kurze
ίο Zeit in Anspruch nimmt.
Der Kamm oder das Anschlagstück 5 bzw. 6 am Exzenterbügel 4 ist derart geformt, daß man durch Drehen des Exzenterbügels fortwährend neue und in anderen Bahnen bewegte Punkte des Kammes 5 bzw. 6 mit der Stange 8
' zum Eingriff bringen kann. Hierdurch wird derjenige Zeitpunkt innerhalb einer Umdrehung, wo das Hineinpumpen von Öl stattfindet, und gleichzeitig diejenige Menge öl, welche hineingespritzt wird, verändert, und zwar weil der Anfangszeitpunkt des Pumpens im Verhältnis zum konstanten Zeitpunkt des »Abscherens« reguliert wird. Zu diesem Zwecke ist diejenige Steuerung, welche mit der Exzenterscheibe 2 zusammen die Bewegung des Exzenterbügels 4 bestimmt — nämlich die Steuerung 13 (Fig. 2) einer mit dem Exzenterbügel 4 gelenkig verbundenen Steuerstange 14 —, bewegbar angebracht, z. B. auf einem auf der Achse 3 drehbar angebrachten Arm 15, so daß dieselbe mittels deren Handgriff 16 bzw. mittels des Regulators 17, ΐ8, 19 verschoben werden kann. Durch diese Steuerung der Brennmaterialpumpe wird also sowohl die Menge des hineingespritzten Brennmaterials als auch der Zeitpunkt des Einspritzens derart von der Temperatur des Zündkopfes bestimmt sein, daß der Zündzeitpunkt im Zylinder der richtige wird.
Die Verbindung mit dem Regulator kann am besten eine solche sein, daß die Bewegung vorwärts und die Bewegung rückwärts symmetrisch sind und von demselben Regulator geregelt werden können. Beim Umsteuern sollen der Exzenterbügel und die Steuerung 13,15 ganz einfach auf die entgegengesetzte Seite in die symmetrische Lage gebracht werden, wie durch die strichpunktierten Linien in Fig. 1 angedeutet ist.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Brennstoffpumpensteuerung besonders für Zweitaktmotoren, bei der mittels eines an der Antriebswelle einstellbar angebrachten Organs Dauer und Beginn des Einpumpens geändert werden können, dadurch gekennzeichnet, daß durch dieses als gesteuerter Exzenterbügel (4, 5) ausgebildete Organ der i Anfang des Einpumpens und durch eine Ausklinksteuerung (8, 10, 12), dessen Ende unabhängig voneinander bestimmt werden.
2. Brennstoffpumpensteuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Exzenterbügel durch einen vom Motor getriebenen Regulator eingestellt wird.
3. Brennstoffpumpensteuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Exzenterbügel, mit Anschlagstücken (5,6) zum Steuern der Pumpe für den Vorwärts- und Rückwärtsgang des Motors versehen ist und der Regulator mit der einstellbaren Steuerung des Exzenterbügels so verbunden ist, daß die Verbindungsteile in beiden Fällen symmetrisch liegen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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