DE239261C - - Google Patents

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DE239261C
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dam plate
plate
plates
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displaceable
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C11/00Other auxiliary devices or accessories specially adapted for grain mills
    • B02C11/02Breaking up amassed particles, e.g. flakes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 239261 ■-KLASSE 50 b. GRUPPE
SCHNEIDER, JAQUET & CIE. G.m.b.H. in STRASZBURG-KÖNIGSHOFEN.
Auflöseniaschine mit Zubringerschnecke. Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Oktober 1910 ab.
Es sind bereits Auflösemaschinen bekannt, bei denen zur Erzielung einer gleichmäßigen Bearbeitung des Mahlgutes die den Treibraum bildenden Teller (Stauteller) wohl gegenseitig einstellbar, jedoch unnachgiebig gelagert sind. Indessen besitzt diese Bauart den Nachteil, daß in den Treibraum gelangende Fremdkörper zwischen den Tellern nicht frei austreten können, wodurch nicht nur Störungen
ίο des Betriebes, sondern auch Beschädigungen der Maschine eintreten.
Ferner sind Auflösemaschinen mit nachgiebigen Stautellern bekannt, bei welchen der jeweils unter Gewichtswirkung stehende Teller entsprechend der Änderung der in den Treibraum beförderten und aus diesem unter Druck austretenden Mahlgutmengen ständig hin und her schwingt. Bei diesen Maschinen ist nun durch die Tellerbeweglichkeit zwar ein ungehindertes Austreten von in den Treibraum gelangenden Fremdkörpern möglich, jedoch weist diese Maschinenbauart den Nachteil auf, daß infolge der durch die wechselnde Mahlgutzuführung ständig veranlaß ten Tellerbewegungen (Tellerschwingungen) eine ungleichmäßige Auflösung des Mahlgutes stattfindet und gleichzeitig eine die Güte desselben beeinflussende Erwärmung eintritt.
Der Gegenstand der Erfindung bezweckt die Vermeidung der beiden Bauarten anhaftenden Nachteile durch Vereinigung der diesen Maschinen zugrunde liegenden Einrichtungen, so daß die Stauteller bei regelrechtem Mahlvorgang, d. h. bei der ausschließlichen Bearbeitung von Mahlgut ein Nachgeben auch unter normal veränderlichem Druck dieses Gutes nicht gestatten und nur bei zu großer Mahlgutzufuhr oder bei wesentlicher Drucküberschreitung durch zwischen die Stauteller gelangende unnachgiebige Fremdkörper eine selbsttätige Erweiterung des Durchgangsspaltes zulassen.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel zur Darstellung gebracht.
Fig. ι zeigt einen Längsschnitt durch die Maschine, während
Fig. 2 eine Stirnansicht, geschnitten nach der Linie A-B. veranschaulicht.
Durch den Einlauf α des Maschinengehäuses b wird in üblicher Weise das Mahlgut unter Vermittlung der Schnecke c dem Treibraum d zugeführt, in dem zur Lockerung des Mahlgutes das mit der Schnecke c drehbare Flügel- bzw. Treibrad β untergebracht ist. Der Treibraum ist dabei, wie gebräuchlich, durch zwei Teller f, m gebildet, von denen der eine, f, feststeht, während der andere, m, unter Vermittlung einer Ansatzhülse η achsial geführt, verschiebbar ist. Zu diesem Ende greift an der Ansatzhülse dieses Stautellers m ein im Innenraum h des Maschinengehäuses b gelagerter Gabelhebel. 0 an, der am unteren Ende auf einer drehbaren Welle f durch Stellschrauben q gehalten und an dessen oberem Ende eine Zugstange r angelenkt ist. Diese greift ihrerseits wieder an dem Hebel s einer Welle t an, die durch eine Büchse des Maschinengehäuses b nach außen geführt ist und an dem vorstehenden Ende einen Hebel u
mit verstellbarem Gegengewicht ν trägt. Des weiteren ist an dem Gabelhebel ο im dargestellten Fall im Bereich des oberen Endes ein Stellschaft oder Augbolzen w angelenkt, der durch eine Gehäusebohrung nach außen ragt und auf Endgewinde eine Stellmutter χ in Gestalt eines Handrades o. dgl. und eine zum Anziehen von Hand mit Griffhorn versehene Gegenmutter y trägt.
ίο Durch Einstellen der Mutter χ auf dem Augbolzen w wird nun die gegenseitige Stellung der Stauteller f, m bestimmt, d. h. die Weite des Spaltes g zwischen diesen Tellern entsprechend dem jeweiligen Bedarfsfalle geregelt und eingestellt. Da sich dabei die Stellmutter χ mit ihrer einen Stirnfläche gegen die Anschlagfläche einer Warze ζ des Maschinengehäuses b stützt, so wird der Gabelhebel 0 und damit der von diesem beeinflußbare Stauteller m in bestimmter Lage gehalten. Diese Stellung kann sich infolge der Begrenzung der Bewegung des Gabelhebels 0 durch den Stellschaft w nicht ändern, gleichviel, unter welcher Kraft dieser Hebel durch das Gegengewicht ν steht. Die Zugkraft auf den Gabelhebel 0 kann daher durch entsprechendes Verschieben des Gegengewichtes ν an einem Traghebel u so bemessen werden, daß bei der regelrechten Bearbeitung des Mahlgutes im Treibraum d der Teller m sich vollkommen wie ein starrer verhält.
Erst bei außergewöhnlichem Druck oder bei ungewöhnlicher Beanspruchung im Treibraum d, wie er beispielsweise auftritt, wenn Fremdkörper in diesen gelangen, wird der Teller m in achsialer Richtung von dem Teller f abgedrückt, so daß der betreffende Fremdkörper durch den Tellerspalt g in den Gehäusehohlraum h austreten kann. Unter der Einwirkung des Gegengewichtes υ kehrt dann der verschiebbare Teller m in die ursprüngliche, durch den Stellschaft w begrenzte Stellung zurück, und der Spalt g nimmt wieder die zur gleichmäßigen Bearbeitung erforderliche unveränderliche Weite ein.

Claims (3)

  1. Pate nt-An Sprüche:.
    i. Auflösemaschine mit Zubringerschnecke, in der das Mahlgut zwischen zwei Tellern hindurchgetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß der eine der Stauteller (m) derart verschiebbar und einstellbar angeordnet ist, daß bei regelrechtem Mahlvorgange dieser Stauteller ein Nachgeben unter dem Drucke des Mahlgutes nicht gestattet, bei Überschreitung der gewöhnlichen Beanspruchung und bei Stoßwirkungen aber eine selbsttätige Erweiterung des Durchgangsspaltes zuläßt.
  2. 2. Auflösemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzung der gegenseitigen Stautellerstellung durch einen von außen regelbaren Stellschaft (w) erfolgt, der unter Vermittlung eines schwingbar gelagerten Gabelhebels (0) den verschiebbaren Stauteller (m) beeinflußt. :'".
  3. 3. Auflösemaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Führung des Stautellers (m) mittels der hülsenförmigen Nabe (n) eine parallele Verschiebung dieses Stautellers herbeigeführt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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