DE96875C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE96875C DE96875C DENDAT96875D DE96875DA DE96875C DE 96875 C DE96875 C DE 96875C DE NDAT96875 D DENDAT96875 D DE NDAT96875D DE 96875D A DE96875D A DE 96875DA DE 96875 C DE96875 C DE 96875C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lever
- adjusting device
- machine according
- micrometer
- adjusted
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims 1
- 239000004575 stone Substances 0.000 claims 1
- 229910001651 emery Inorganic materials 0.000 description 8
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 238000005498 polishing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B11/00—Machines or devices designed for grinding spherical surfaces or parts of spherical surfaces on work; Accessories therefor
- B24B11/02—Machines or devices designed for grinding spherical surfaces or parts of spherical surfaces on work; Accessories therefor for grinding balls
- B24B11/04—Machines or devices designed for grinding spherical surfaces or parts of spherical surfaces on work; Accessories therefor for grinding balls involving grinding wheels
- B24B11/06—Machines or devices designed for grinding spherical surfaces or parts of spherical surfaces on work; Accessories therefor for grinding balls involving grinding wheels acting by the front faces, e.g. of plane, grooved or bevelled shape
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 67: Schleifen und Poliren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom l. November 1896 ab.
Die Erfindung betrifft Neuerungen an Maschinen nach Art der durch das amerikanische
Patent Nr. 520019 und das britische Patent Nr. 9525 vom Jahre 1894 bekannt gewordenen
Maschine zum genauen Rundschleifen von Metallkugeln, welche zuvor annähernd rund gemacht
worden sind; und ist insbesondere für die Anfertigung von Lagerkugeln bestimmt. Die den
Gegenstand der Erfindung bildende Neuerung besteht darin, dafs zwecks Ermöglichung eines
genauen Nachstellens der Maschine entsprechend dem Mafse der stattgehabten Abnutzung des
Schleifsteins eine gegenüber der in senkrechtem Sinne unbeweglichen Antriebsvorrichtung verstellbare
eigentliche Schleifvorrichtung mit einer Mikrometerstellvorrichtung verbunden ist. Von
dieser aus wird nach der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform die Einstellbewegung
auf einen die eigentliche Schleifvorrichtung tragenden Schlitten mittelst eines Hebels
übertragen. Dieser wirkt auf ein mit einer Zahnstange des vorerwähnten Schlittens in Eingriff
befindliches Zahnrad.
Fig. ι der Zeichnung stellt eine ihrer allgemeinen
Anordnung nach als bekannt vorausgesetzte Maschine, als mit der neuartigen
Stellvorrichtung ausgestattet, in der Seitenansicht dar, während Fig. 2 und 3 diese Stellvorrichtung
für sich in der vorderen und Seitenansicht zeigen.
D bezeichnet den Schlitten, welcher die eigentliche Schleifvorrichtung trägt. Diese besteht
aus dem Schmirgelrad F, welches am oberen Ende der im Schlitten D gelagerten,
von der Riemscheibe B aus in Umdrehung versetzten aufrechten Spindel E sitzt. Q. bezeichnet
den Antriebsring, zwischen dessen unterer Fläche und der oberen Fläche des
Schmirgelrades F die Kugeln in bekannter Weise rund geschliffen werden, wobei ihr
Durchmesser durch den Abstand beider Flächen bestimmt wird.
In eine am Schlitten D starr befestigte Zahnstange cP greift ein Zahnrad G, welches sich
auf einem an der Seite des Gestelles A befestigten Zapfen g dreht. Nach Fig. 2 und 3
ist auf diesem Zapfen g ein Hebel gl aufgekeilt,
durch welchen man mittelst des Sperrkegels g2 das Zahnrad G im Sinne eines
Hebens und Senkens des Schlittens D und Schmirgelrades F bethätigen kann.
Auf das Ende des Hebels g1 wirkt die Mikrometerstellvorrichtung
H, wobei das Hebelende sich gegen das Ende einer Schraube h anlegt,
die mittelst Schnecke h1 und Schneckenrades h2
in Drehung versetzt wird. Auf der Schneckenwelle ist ein Handrad h3 aufgekeilt, an dessen
Umfang sich ein beweglicher Zeiger fr4 befindet,
der gegenüber einer Gradtheilung / die Stellung des Handrades und somit auch diejenige
des Schmirgelrades anzeigt. Die Anordnung ist eine derartige, dafs die Gröfse der
Bewegung, welche durch diese Vorrichtung dem Schmirgelrad mitgetheilt werden kann,
gleich grofs oder ein wenig gröfser als diejenige Bewegung ist, welche durch Weiterbewegung
des Hebels um einen Zahn des Zahnrades G hervorgerufen wird. Wenn demnach die Stellvorrichtung am Ende ihrer
Wirkung .angelangt ist, kann man den Hebel
um einen Zahn zurückbewegen und die Stellvorrichtung nach dem entgegengesetzten Ende
zurückführen. Hierdurch ist man in den Stand gesetzt, die Abnutzung des Schmirgelrades auszugleichen,
und kann nach jedesmaligem Fertigschleifen einer Anzahl Kugeln die Anzeigevorrichtung
um einen bestimmten Betrag zurückbewegen, der nach empirischer Feststellung der Abnutzung des Schmirgelrades nach vollendetem
Schleifen eines Satzes Kugeln entspricht, worauf man dann das Handrad so weit zurückdreht, dafs der Zeiger die gleiche Stellung
wie vorher anzeigt. Die Abnutzung des Rades beträgt nur einen kleinen Bruchtheil eines
Centimeters, so dafs man bei zweckmäfsiger Anordnung der Anzahl Gewinde der Schraube h
auf das Centimeter, sowie der Anzahl Zähne des Rades Λ2 (Fig. 2 und 3) und der Länge des
Hebels g1 mit einer grofsen Winkelbewegurig
des Handrades hs eine sehr geringe Bewegung des Schmirgelrades erzielen und diese Bewegung
durch entsprechende Eintheilung der Gradtheilung J genau messen kann. Um eine Lösung
des Hebels g1 gegenüber der Stellvorrichtung zu ermöglichen, ist der Hebel, wie in Fig. 3
angedeutet, nach unten zu mit einem Gelenk ausgestattet, so dafs er von der Stellvorrichtung
zurückgeschwungen werden kann und alsdann zur Bethätigung des Zahnrades G verwendbar
wird. Die vorerwähnte Verstellung ist die einzige, die erforderlich ist, indem die oberhalb
des Schmirgelrades angeordnete Kugelantriebsvorrichtung im senkrechten Sinne unbeweglich
ist, wie aus den eingangs erwähnten amerikanischen und britischen Patenten bekannt. Die
übrigen Neuerungen beschränken sich auf den Antriebsring und die diesem benachbarten Theil,
welche mit Kugellagern zur Aufnahme des nach •oben gerichteten Druckes und zur Verminderung
des Reibungswiderstandes versehen sind.
Claims (4)
1. Eine Kugelschleifmaschine, dadurch gekennzeichnet,
dafs eine gegenüber der im senkrechten Sinne unbeweglichen Antriebsvorrichtung
fU C) verstellbare eigentliche Schleifvorrichtung
(F) mit einer Mikrometerstellvorrichtung (Fig. 2 und 3) verbunden ist, um nach erfolgter Abnutzung des Schleifsteines
(F) genau entsprechend dem Mafse der Abnutzung nachgestellt werden zu können.
2. Eine Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs
die Uebertragung der Bewegung der Mikrometerstellvorrichtung auf einen die eigentliche
Schleifvorrichtung tragenden, mit Zahnstange versehenen Schlitten (D) durch einen
! Hebel (g1) in der Weise erfolgt, dafs dieser
ein mit einer Zahnstange (d2) in Eingriff befindliches Zahnrad (G) bethätigt, wobei
die Mikrometerstellvorrichtung (H) auf den Hebel (g1) im Sinne eines Verstellens desselben
einwirkt.
3. Eine Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs
in Verbindung mit dem im Sinne eines Hebens der Schleifvorrichtung wirkenden Hebel (g1) dessen Ausschlag durch einen
hierzu vorgesehenen Anschlag (h) begrenzt wird und welcher durch die Mikrometer-Stellvorrichtung
(H) verstellt wird, eine Anzeigevorrichtung (hs h*) vorgesehen ist,
welche die Gröfse der Verstellung angiebt.
4. Eine Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet,
dafs der Anschlag für den die Ein-
• stellung bewirkenden Hebel/g-1,) durch eine
Schraube (h) gebildet wird, durch welche die Verstellung des Hebels von der Mikrometerstellvorrichtung
(H) aus erfolgt. ■ .
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE96875C true DE96875C (de) |
Family
ID=367970
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT96875D Active DE96875C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE96875C (de) |
-
0
- DE DENDAT96875D patent/DE96875C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1265548B (de) | Kurbelgetriebene Gesenkschmiedepresse | |
| DE1948806B2 (de) | Zahnradwalzmaschine | |
| DE96875C (de) | ||
| CH348313A (de) | Vorrichtung zum Entgraten der Stirnkanten von Zahnrädern | |
| DE729464C (de) | Abrichtvorrichtung fuer Schleifscheiben, insbesondere fuer Profilschleifscheiben | |
| DE545675C (de) | Einrichtung an Schleifmaschinen mit selbsttaetiger Zustellung der Schleifscheibe | |
| DE223434C (de) | ||
| DE2043878C3 (de) | An Schleifmaschinen vorgesehene Vorrichtung zum Kompensieren des sich aus Schleifscheibenabnutzung und Abrichtbetrag der Schleifscheibe zusammensetzenden Zustellbetrags mit Bezug auf ihre Gesamtzustellung | |
| DE685002C (de) | Schneidwerk fuer Papierbahnen, insbesondere in Grossschlauchmaschinen | |
| DE399509C (de) | Lagerung fuer die Walzen von Schleif- oder Reibmaschinen, insbesondere von Schokoladewalzwerken | |
| DE564728C (de) | Schaerfmaschine mit ortsfestem Schleifscheibenlager, insbesondere fuer Metall- und Kaltkreissaegeblaetter mit Vor- und Nachschneidzaehnen | |
| DE1076469B (de) | Einrichtung an Verzahnungsschleifmaschinen zum Laengsballigschleifen von Gerad- und Schraegverzahnungen | |
| DE141716C (de) | ||
| DE513019C (de) | Maschine zum Ballig- oder Hohlschleifen von Walzen | |
| DE277601C (de) | ||
| DE235337C (de) | Feilenschleifmaschine | |
| DE650649C (de) | Werkzeugmaschine, insbesondere Gewindeschleifmaschine | |
| DE3240628A1 (de) | Zahnrad-rollmaschine | |
| DE355806C (de) | Vorrichtung zur Verstellung der Wangen an Abkantmaschinen | |
| DE610388C (de) | Vorrichtung zum Abrichten profilierter Schleifwerkzeuge mit Hilfe von Pressrollscheiben | |
| DE274120C (de) | ||
| DE215316C (de) | ||
| DE264724C (de) | ||
| DE197221C (de) | ||
| DE239612C (de) |