DE239206C - - Google Patents
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- DE239206C DE239206C DENDAT239206D DE239206DA DE239206C DE 239206 C DE239206 C DE 239206C DE NDAT239206 D DENDAT239206 D DE NDAT239206D DE 239206D A DE239206D A DE 239206DA DE 239206 C DE239206 C DE 239206C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D7/00—Hopper cars
- B61D7/14—Adaptations of hopper elements to railways
- B61D7/32—Means for assisting charge or discharge
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Body Structure For Vehicles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es sind Kippwagen bekannt, bei welchen die Entleerung dadurch erleichtert wird, daß
die der Auswurfseite entgegengesetzte Längswand des Wagenkastens oben mit Zapfen an
den Seitenwänden aufgehangen und die untere Kante der Längswand gelenkig mit. einer auf
dem Wagenkastenboden aufliegenden Platte verbunden ist, so daß beim Kippen des Wagenkastens
die beiden gelenkig verbundenen
ίο Platten eine pendelnde Bewegung gegen die
Auswürfseite machen, der Winkel zwischen beiden Platten sich mehr und mehr vergrößert
und hierdurch der Auswurf des Wagenkasteninhaltes begünstigt wird. Diese Einrichtung
ergibt jedoch bei einer Ausführung, wo die Rückwand so lang gehalten wird, daß die
Bodenplatte in der Endstellung dem Kastenboden ganz aufliegt, den Übelstand, daß die
der beweglichen Rückwand angelenkte Platte, bei der rückwärtigen Kippbewegung auf dem
Wagenkastenboden schleifend, dem Rückgange in die ursprüngliche Lage einen großen Reibungswiderstand
bietet, der der selbsttätigen Rückkehr in die Endstellung entgegenwirkt.
Man könnte diesem Übelstand abhelfen, indem man die Rückwand so kurz macht, daß
die Bodenplatte auch in der Endstellung nur mit der vorderen Kante auf dem Kastenboden
liegt. Dies ist jedoch nicht angängig, da alsdann beim Beladen die pendelnde Bodenplatte
durch die Belastung bzw. durch die lebendige Kraft des fallenden Erdreichs derartig beansprucht wird, daß sie brechen
kann.
Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß die bewegliche . Rückwand
nicht unmittelbar an Drehzapfen befestigt ist, sondern auf zwei Federn auf ruht, die auf
seitliche, oben an den Seitenwänden, auf Zapfen aufgehängte Stangen aufgeschoben
sind. Die Anordnung ist hierbei derart getroffen, daß die untere, gelenkig an. der beweglichen
Wand befestigte Platte den nicht gefüllten Wagenkasten auch in der Endstellung nur mit ihrer Längskante berührt, dagegen
durch die aufgefüllte Last gegen den ; Wagenkastenboden gedrückt wird, wobei die
Federn zusammengepreßt und angespannt werden. Beim Kippen des Wagens wird jedoch
durch die eintretende Entlastung die untere Platte sofort wieder derartig eingestellt,
daß sie bei der Rückwärtsbewegung nur mit ihrer Kante über den Kastenboden schleift.
Die Zeichnung stellt einen solchen Wagenkasten in Fig. ι im senkrechten Schnitt, in
Fig. 2 in Ansicht gegen die Rückseite der beweglichen Wand dar.
Auf den Zapfen α sind die Stangen b aufgeschoben
, die durch die hinten an der Wand c befestigten Winkel d hindurchgehen. Auf jeder Stange b befindet sich eine Schraubenfeder
f, deren unteres Ende sich auf einem Bunde δ1 stützt, während die Wand c mit
den oberen Winkeln d auf den oberen Federenden ruht. Ist der Wagen leer, so haben
die Platten c c1 die aus Fig. 1 ersichtliche
Stellung, d. h. die Platte c1 liegt auf dem Boden des Wagenkastens nur mit der vorderen
Längskante. Die Platte c1 kommt jedoch bei Füllung des Wagens in wagerechter Lage
völlig auf dessen Boden zu liegen, indem die Federn durch die auf c1 auftreffende Last
nachgeben und zusammengedrückt werden. . Erfolgt nun die Entleerung des Wagens durch
Kippen des Wagenkastens, so heben bei eintretender Entlastung der Klappe c1 die Fedem
f die Wand c sofort wieder hoch, so daß die Klappe c1 den Boden des Wagenkastens
nur mit ihrer Vorderkante berührt und die Reibung des beweglichen Einsatzes auf dem Boden des Wagenkastens derartig
ίο verringert wird, daß beim Zurückdrehen des
Kastens die in der beweglichen Einsatzplatte vorhandene lebendige Kraft genügt, den Einsatz
in seine ursprüngliche Lage zurückzuführen. Diese Rückbewegung ist also ganz unabhängig von der Bewegung zwischen Wagenkasten
und Wagengestell.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Kippwagen mit pendelnd aufgehängter Rückwand und an dieser unten gelenkig angeschlossener, auf dem Wagen-1 kastenboden aufliegender Ansatzklappe, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwand (c) gegenüber ihren Drehzapfen (α) verschiebbar angeordnet und an diesen unter Zwischenschaltung von Federn (f) o. dgl. aufgehängt ist, durch die sie bei Nichtbelastung, in angehobener Stellung erhalten wird, so daß die Ansatzplatte (cl) in unbelastetem Zustande nur mit ihrer vorderen ,Kante auf dem Wagenkastenboden ruht, dagegen bei Belastung durch die .Last selbst gegen den Kastenboden angedrückt wird.
- 2. Kippwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwand (c) mittels der Ansätze (dl d2) an Stangen (b), die an Zapfen (a) der Seitenwand angelenkt sind, verschiebbar geführt ist und mit dem oberen Führungsansatz (d1) auf über die Stangen (V) geschobenen Federn (f) aufruht, die bei Nichtbelastung die Rückwand (e) mit Änsatzklappe (ολ) in gehobener Stellung halten.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE239206C true DE239206C (de) |
Family
ID=498670
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT239206D Active DE239206C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE239206C (de) |
-
0
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