DE205113C - - Google Patents
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- DE205113C DE205113C DENDAT205113D DE205113DA DE205113C DE 205113 C DE205113 C DE 205113C DE NDAT205113 D DENDAT205113 D DE NDAT205113D DE 205113D A DE205113D A DE 205113DA DE 205113 C DE205113 C DE 205113C
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- Germany
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D9/00—Tipping wagons
- B61D9/04—Adaptations of rail vehicle elements to tipping wagons
- B61D9/06—Bodies
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Loading Or Unloading Of Vehicles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20c. -GRUPPE .15.
MAX ORENSTEIN in BERLIN.
Kippwagen für klebriges Material. Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. April 1908 ab.
Soll klebriges Material, z. B. feuchter Lehm, Ton ο. dgl., in Kippwagen transportiert und
an der Entladestelle ausgeschüttet werden, so haftet häufig das Transportgut so fest an
den Wandungen des als Kasten oder Mulde ausgebildeten kippbaren Behälters, daß es
durch bloßes Kippen nicht ausgeschüttet werden kann, sondern ausgeschaufelt werden muß.
Gegenstand der ■ vorliegenden Erfindung ist
ίο ein verschiebbarer Einsatz für Kippwagen, der
nach dem Kippen des Wagenkastens sich allein weiterdreht und dadurch ein sichereres
und vollständigeres. Auskippen des Transportgutes gewährleistet.
In der Zeichnung ist die neue Einrichtung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt, und
zwar ist Fig. 1 die Ansicht eines mit der neuen Einrichtung versehenen Kastenwagens,
wobei sich der Kasten in seiner wagerechten, nicht gekippten Stellung befindet, während er
in Fig. 2 in seine äußere Kipplage und in Fig. 3 in seine Endstellung gelangt ist. Fig. 4
bis 6 stellen einen gemäß der Erfindung erbauten Muldenkipper dar, und zwar ist Fig. 4
die Ansicht der Mulde in nicht gekippter ■ Stellung, Fig. 5 die Ansicht der Mulde in
ihrer äußersten Kipplage und Fig. 6 die Ansicht der Mulde in ihrer Endstellung.
In den in Fig. 1 bis 3 dargestellten Kasten a
eines Kastenswagens ist ein beweglicher Einsatz eingebaut, dessen Form sich der inneren
Form des Kastens anschmiegt. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiele besteht dieser
Einsatz aus einer Rückwand b, einer Bodenplatte d und Seitenwänden e. Die Rückwand
b hat etwa gleiche Größe wie eine Seitenwand des Kastens a; der Boden d hat
gleiche Länge, aber etwa die halbe Breite des Kastenbodens und ist mit der Rückwand b '
durch Scharniere verbunden. Die Seitenwände e sind mit der Rückwand δ fest verbunden,
sie können ohne wesentliche Beeinträchtigung der Wirkung auch ganz fortgelassen werden. Die Rückwand b des Einsatzes
ist mit Zapfen c auf den Stirnwänden des Kastens aufgehängt. Wird der Kasten in
seine Kipplage gebracht (Fig. 2), so nimmt der Einsatz mit dem herausrutschenden Material
an der Gleitbewegung teil. Die Zapfen c verschieben sich entsprechend dieser Gleitbewegung auf den Stirnwänden. Die
Gleitbewegung des Materials wird dadurch außerordentlich erleichtert, daß der gesamte
Einsatz sich zusammen mit dem Material verschiebt. Es findet also während dieser Bewegung
keinerlei Verschiebung des Materials gegen die Wandungen des Einsatzes statt.
Die zu überwindenden Reibungskräfte und Adhäsionskräfte werden dadurch außerordentlich
verringert.
An den Stirnwänden sind Anschläge f befestigt, gegen welche die Zapfen c bei der
Gleitbewegung des Einsatzes anschlagen. Da im Moment des Anschlagens der Zapfen c die
Gleitbewegung des Materials infolge der schrägen Lage des Kastens und infolge der lebendigen
Kraft des bewegten Materials nicht plötzlich aufhört, so zieht das Material infolge
seiner Adhäsion an dem Boden d. und infolge der durch sein eigenes Gewicht verstärkten
Reibung diesen Boden d noch weiter mit sich. Da die Rückwand b mit ihrer oberen Kante
(2. Auflage, ausgegeben am ig. Oktober igog.)
durch die Zapfen c zurückgehalten wird, klaffen nunmehr Boden d und Rückwand b
des Einsatzes auseinander. Dadurch löst' sich auch das Material von der Rückwand b und
gleitet auf dem Boden d weiter ab. Da es an dem schließlich senkrecht oder annähernd
senkrecht stehenden Boden d keinen Halt findet, so wird es vollständig ausgekippt.
Bei dem in den Fig. 4 bis 6 dargestellten
Muldenkippwagen ist in die Mulde g des Kippwagens ein beweglicher Einsatz eingebaut,
dessen Form sich der inneren Form der aus zwei ebenen, im rechten Winkel zueinander
stehenden und durch ein zylindrisches Stück miteinander verbundenen Flächen gebildeten
Mulde anschmiegt. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiele besteht dieser Einsatz
aus einer Rückwand h, einer Bodenplatte i und Seitenwänden k. Die Rückwand h
des Einsatzes ist rechteckig und eben und hat etwa gleiche Größe wie die ebene Rückwand
der Mulde g. Der Boden i des Einsatzes ist zylindrisch geformt und hat gleiche
Länge, gleiche Breite und gleiche Krümmung wie der zylindrische Teil (Boden) der Mulde g.
Mit der Rückwand h ist er durch Scharniere verbunden. Die Seitenwände k sind mit der
Rückwand h fest verbunden, können aber auch ganz fortgelassen werden. Die Rückwand
h des Einsatzes ist mit Zapfen I in Schlitzen m verschiebbar, welche in an der
Mulde befestigten Führungsschienen η angebracht sind. Die Schlitze m sind parallel der
gegenüberliegenden Wandung der Mulde. Wird die Mulde in ihre Kipplage gebracht (s. Fig. 5),
so nimmt der Einsatz mit dem herausrutschenden Material an der Gleitbewegung teil. Die
Zapfen I verschieben sich entsprechend dieser Gleitbewegung in den Schlitzen m. Aus dem
gleichen Grunde und in der gleichen Weise, wie beim Kippen des in den Fig. 1 bis 3 gezeichneten
Kastens die Gleitbewegung des Materials erleichtert wurde, tritt auch eine Erleichterung der Gleitbewegung des Materials
bei der gekippten Mulde ein.
Sind die Zapfen I am Ende der Schlitze angelangt, so hört die Gleitbewegung des Materials
infolge der schrägen Lage der Mulde und infolge der lebendigen Kraft des bewegten
Materials nicht plötzlich auf. Das sich weiterbewegende Material zieht infolge seiner
Adhäsion an dem Boden i und infolge der durch sein eigenes Gewicht verstärkten Reibung
diesen Boden i noch weiter mit sich. Da die Rückwand h mit ihrer oberen Kante
durch die Zapfen I zurückgehalten wird, klaffen nunmehr Boden i und Rückwand h des Einsatzes
auseinander. Dadurch löst sich auch das Material von der Rückwand h und gleitet
auf dem Boden i weiter ab. Da es an dem annähernd senkrecht stehenden Boden h keinen
Halt findet, so wird es vollständig ausgekippt.
Claims (2)
1. Kippwagen für. klebriges Material, dadurch gekennzeichnet, daß in den den
Wagenkasten bildenden kippbaren Behälter ein verschiebbarer Einsatz eingebaut ist,
welcher beim Umkippen des Behälters an der Gleitbewegung des Materials auf eine bestimmte Strecke teilnehmen kann und
dann während der Gleitbewegung mit seiner oberen Kante festgehalten wird, so daß er eine weitere Drehung um diese
Kante erfährt.
2. Kippwagen für -klebriges Material gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Einsatz aus einer an Zapfen
- aufgehängten und parallel zur gegenüberliegenden Wandung des Behälters verschiebbaren
Rückwand mit oder ohne Sei- ■. tenwänden und einem an dieser Rückwand
mittels Scharniere drehbar befestigten Boden besteht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE205113C true DE205113C (de) |
Family
ID=467383
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT205113D Active DE205113C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE205113C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1265768B (de) * | 1961-08-24 | 1968-04-11 | Miniere Et Metallurg De Rodang | Kippbarer Transportkasten |
| US5538305A (en) * | 1991-11-27 | 1996-07-23 | Microscience Group, Inc. | Microgripper |
-
0
- DE DENDAT205113D patent/DE205113C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1265768B (de) * | 1961-08-24 | 1968-04-11 | Miniere Et Metallurg De Rodang | Kippbarer Transportkasten |
| US5538305A (en) * | 1991-11-27 | 1996-07-23 | Microscience Group, Inc. | Microgripper |
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