DE239191C - - Google Patents

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DE239191C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06HMARKING, INSPECTING, SEAMING OR SEVERING TEXTILE MATERIALS
    • D06H7/00Apparatus or processes for cutting, or otherwise severing, specially adapted for the cutting, or otherwise severing, of textile materials
    • D06H7/16Apparatus or processes for cutting, or otherwise severing, specially adapted for the cutting, or otherwise severing, of textile materials specially adapted for cutting lace or embroidery

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVI 239191 KLASSE 8/. GRUPPE
Zusatz zum Patente 229778 vom 27. April 1909.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Oktober 1910 ab. Längste Dauer: 26. April 1924.
Die Maschine zum Abschneiden des unbestickten Teiles von Stickereien gemäß dem Patent 229778 besitzt Spreizglieder, welche den zu zerschneidenden Stoff an der Schneidstelle in der Breite auseinanderspannen. Bei vorliegender zusätzlicher Erfindung ist der Breitenabstand der vier Enden der Spreizglieder voneinander gleichmäßig und gleichzeitig verstellbar.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung unter Weglassung von nicht zum Verständnis der Erfindung nötigen Teilen dargestellt, und es zeigt
Fig. ι eine Draufsicht,
Fig. 2 eine Seitenansicht,
Fig. 3 einen Querschnitt,
Fig. 4 eine Rückansicht.
Auf einer Tragplatte 44 des Maschinengestelles ist ein Bock 45 fest gelagert und ein Bock 46 in einer Schlittenführung 47 mittels einer Spindel 48 mit Handrad 49 verschiebbar. Diese Böcke, welche den Gliedern 6 des Häuptpatentes entsprechen, haben oben Laufrillen 50, 51, in welchen Rollen 52 von als Vorschubbänder und Spreizglieder dienenden Vorschubketten 53, 54 mit an ihren Oberflächen gerauhten Gliedern unterhalb der Preßbänder 22 und 26 laufen. Die Laufrillen 50, 51 stehen ebenso wie die Preßbänder 22, 26 nicht parallel zueinander, sondern vergrößern ihren Abstand in der Richtung, in welcher der zu zerschneidende Stoff sich bewegen soll. Die Vorschubketten laufen über Kettenräder 55, welche ihren Antrieb auf irgendeine Weise von der Hauptwelle aus erhalten. 3^
An dem Bock 45 ist ein Lager 61 mit senkrechter Bohrung fest, in welchem wagerecht schwingbar ein Messerträgerhalter 62 gelagert ist. Das andere Ende dieses Messerträgerhalters 62 besitzt einen senkrechten Zapfen 63 fest, der lose in den senkrechten Schlitz einer am verschiebbaren Bock 46 festen Kulisse 64 eingreift. An dem Messerträgerhalter 62 ist starr ein Messerträger 65 durch eine Schraube 66 befestigt, der die mit dem Träger 65 starr 4S verbundene Messerklinge 67 und die mit dem Messerträger 65 drehbar verbundene, durch eine Feder 68 gegen ihn gepreßte Leiste 69 besitzt, die mit der Schneide der. Messerklinge 67 den Schlitz bildet, der nur dem unbestickten Stickgrund den Durchgang gestattet. Die Messerklinge steht schräg zu den Preßbändern 22, 26 und den Vorschubketten 53, 54 und zwischen diesen unbeweglich fest. An dem Bock 46 sind Gabeln 70 angebracht, welche an den Kettenrädern 55, die auf der diesem Bock zuliegenden Seite liegen, angreifen.
Durch Drehen des Handrades 49 ist zugleich der Abstand der beiden Vorschubketten 53» 54 wie aucn die Schräge des Messers zu den beiden Vorschubketten veränderbar, so daß also diese Maschine zum Abschneiden von Stickereien verschiedener Kuppenhöhe eingestellt werden kann.
Da es nun nötig ist, daß die Preßbänder
stets genau über den Spreizgliedern stehen, so ist deren Breitenabstand ebenfalls verstellbar. Am Maschinengestell ist eine Achse ig unverschiebbar gelagert, auf der fest ein Arm 20 sitzt, welcher drehbar einen dem einen Glied 16 des Hauptpatentes entsprechenden Schuh 2i trägt, über den das eine Preßband 22 läuft. Ferner sitzt verschiebbar auf der Achse 19 ein Gabellager 23, an dem drehbar ein Gabelhebel 24 gelagert ist, der drehbar einen dem anderen Glied 16 des Hauptpatentes entsprechenden zweiten Schuh 25 trägt, über den das andere Preßband 26 läuft. In einen Ansatz 27 des Gabellagers 23 greift eine Schraubenspindel 28, die in einem an der Achse ig festen Lager 2g drehbar, aber unverschiebbar gelagert ist und ein Handrad 30 besitzt. Durch Drehen des Handrades 30 kann der Schuh 25 seitlich verstellt werden.

Claims (2)

Pa tent-An Sprüche:
1. Maschine zum Abschneiden des unbestickten Teiles von Stickereien nach Patent 229778, dadurch ' gekennzeichnet, daß der Breitenabstand der vier Enden der Spreizglieder voneinander gleichmäßig und gleichzeitig verstellbar ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit der Veränderung des Abstandes eine Veränderung der Schrägstellung des Messers in der Wagerechten zwangsweise erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT239191D Active DE239191C (de)

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