DE237305C - - Google Patents

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DE237305C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06HMARKING, INSPECTING, SEAMING OR SEVERING TEXTILE MATERIALS
    • D06H7/00Apparatus or processes for cutting, or otherwise severing, specially adapted for the cutting, or otherwise severing, of textile materials
    • D06H7/16Apparatus or processes for cutting, or otherwise severing, specially adapted for the cutting, or otherwise severing, of textile materials specially adapted for cutting lace or embroidery

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
REICH SPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVi 237305 KLASSE 8/. GRUPPE
HENRI LEVY in RORSCHACH, Schweiz.
der erhöhten Stickkante.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. September 1910 ab.
Es gibt Maschinen, bei welchen der Stickgrund von Stickereien mit einem einerseits einen Schlitz begrenzenden Schneidwerkzeug so zerschnitten wird, daß die Schnittlinie selbsttätig der Bandlinie der Stickereikante, z. B. der Festonkuppenlinie folgt. Bei diesen Maschinen übt das Schneidwerkzeug während des Schnittes stets eigene Bewegungen, z. B. hin und her gehende, aus. Nun ist es aber
ίο nötig, daß die Schräge des Messers in der Wagerechten zur Längsrichtung des zu zerschneidenden Stoffes je nach der Kuppenhöhe der Stickerei, verstellt wird.
Es. hat sich nun durch Versuche ergeben, daß die beweglichen Messer sich nicht genau einstellen und verstellen lassen. Um nun eine genaue, der Kuppenhöhe entsprechende Schrägstellung des Messers leichter erzielen zu können, ist bei der Maschine nach
ao der vorliegenden Erfindung das Messer so gelagert, daß es während des Schnittes keinerlei Bewegung, weder eigene zum Stoff noch solche zu seinen Tragmitteln, ausführt.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel unter Weglassüng von zum Verständnis der Erfindung nicht nötigen Teilen dargestellt. Es zeigt: Fig. ι eine Seitenansicht und
Fig. 2 eine Draufsicht derselben und
Fig. 3 einen Schnitt nach A-B der Fig. 1 in größerem Maßstabe.
Auf einer Tragplatte 44 des Maschinengestelles ist ein Bock 46 in einer Schienenführung 47 mittels einer Spindel 48 mit Handrad 49 verschiebbar. Ferner ist auf der Tragplatte 44 ein Bock 45 festgeschraubt. Beide Böcke haben oben Laufrillen 50,-51, in welche mit Rollen 52 Transportketten 53 für den zu · zerschneidenden Stoff mit an ihren Oberflächen gerauhten Gliedern, greifen. Die Lauf rillen 50, 51 vergrößern ihren Abstand in der Richtung, in welcher der zu zerschneidende Stoff sich bewegen soll. Die Transportketten laufen über Kettenräder 55 und erhalten ihren Antrieb in irgendeiner Weise von einer Haupt- *5 welle aus.
An dem Bock 45 ist ein Lager 61 mit senkrechter Bohrung fest, in welchem wagerecht verstellbar ein Messerträgerhalter 62 gelagert ist. Das andere Ende dieses Messerträgerhalters 62 besitzt einen senkrechten festen Zapfen 63, der lose in den senkrechten Schlitz einer am verschiebbaren Bock 46 festen Kulisse 64 eingreift. An dem Messerträgerhalter 62 ist starr ein Messerträger 65 durch eine Schraube 66 befestigt, der eine mit dem Träger 65 starr verbundene Messerklinge 67 und eine mit dem Messerträger 65 (Fig. 3) drehbar verbundene, durch eine Feder 68 gegen ihn gepreßte Leiste 69 besitzt, die mit der Schneide der Messerklinge 67 einen Schlitz bildet, der nur dem unbestickten Stickgrund den Durchgang gestattet. Die Messerklinge steht in der Wagerechten schräg zu den Transportketten 53, «wischen diesen, während des Schnittes unbeweglich und fest, so daß eine genaue Einstellung der Schräge erzielt werden kann.
Bei vorliegendem Beispiel ist durch Drehen des Handrades 49 die Schräge des Messers zu den beiden Transportketten und der Längsrichtung des Stoffes veränderbar, so daß also diese Maschine zum Abschneiden von Sticke-
reien verschiedener Kuppenhöhe eingestellt werden kann. Dieser Vorteil ist durch die Anordnung möglich, daß das Messer so gelagert ist, -daß es während des Schnittes keinerlei Bewegung, weder eine eigene, d. h. ohne seinen Träger, z. B. eine hin und her gehende oder eine in gleicher Richtung fortlaufende, oder eine drehende, noch eine solche mit seinem Träger ausübt. Hierdurch können ίο der Messerträger und damit auch das Messer leicht durch eine ortsfeste Einstellvorrichtung zwangsweise verstellbar gemacht werden.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Maschine zum Zerschneiden des unbestickten Stickgrundes dicht neben der erhöhten Stickkante durch ein Schneid- ■ werkzeug,. welches zusammen mit einer Leiste einen den zu zerschneidenden Stoff durchlassenden Schlitz begrenzt, dadurch gekennzeichnet, daß die Messerklinge während des Schneidens keinerlei Bewegungen auszuführen hat, sondern während des Schnittes fest zwischen zwei Böcken gelagert ist.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Messerträger mit seinen beiden Enden an den Böcken drehbar gelagert ist, wobei durch Veränderung des Abstandes der Böcke die Schräge des Messers zur Bewegungsrichtung des Stoffes verstellt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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