DE239105C - - Google Patents

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DE239105C
DE239105C DE1910239105D DE239105DD DE239105C DE 239105 C DE239105 C DE 239105C DE 1910239105 D DE1910239105 D DE 1910239105D DE 239105D D DE239105D D DE 239105DD DE 239105 C DE239105 C DE 239105C
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DE1910239105D
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B7/00Special arrangements or measures in connection with doors or windows
    • E06B7/14Measures for draining-off condensed water or water leaking-in frame members for draining off condensation water, throats at the bottom of a sash
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/54Fixing of glass panes or like plates
    • E06B3/58Fixing of glass panes or like plates by means of borders, cleats, or the like
    • E06B3/60Fixing of glass panes or like plates by means of borders, cleats, or the like of clamping cleats of metal

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)
  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES A
PATENTAMT.
Um die Nachteile der starren Einfassung von Fensterscheiben zu vermeiden, hat man die Scheiben durch elastische Einlagen gegen zu hohe Beanspruchung infolge Verziehens des Rahmens sowie gegen Erschütterungen zu schützen versucht. Deren Druck gegen die Scheibe wächst aber mit ihrer Zusammenpressung, so daß sie keine drucklose Einfassung ermöglichen, ferner muß man dabei die
ίο Scheibe gegen den Rahmen durch besondere Mittel abdichten, um die elastische Einlage vor der Berührung mit Regen- und Schwitzwasser zu bewahren, weil sie sonst sehr bald ihre Elastizität einbüßt. Diese leicht erhärtenden Dichtungsmittel, wie z.B. Kitt, heben aber die Nachgiebigkeit der Scheibenfassung ganz oder zum Teil wieder auf, wobei zudem immer noch die Gefahr einer schädlichen Beeinflussung der Einlage im Falle des Schadhaftwerdens der Dichtung besteht.
Die Erfindung betrifft eine besondere Art nachgiebiger Lagerung der Glasscheibe, und zwar eine solche, die zu keiner Zeit irgendwelchen Druck auf die Scheibe ausübt und die durch Wasser in ihrer Nachgiebigkeit nicht beeinflußt wird. Dadurch erhält man eine die Glasscheibe außerordentlich schonende, sehr einfache, wasserableitende, nachgiebige Einfassung, welche die Vereinigung mit der bisher nur bei starrer Fassung anwendbaren Wasserableitung durch Lüftungskanäle des Rahmens hindurch ermöglicht. Dies wird durch Anwendung von Bleiröhren für die Einfassung der Scheibe erreicht.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung veranschaulicht.
Fig. ι ist ein lotrechter Querschnitt durch einen der Erfindung gemäß ausgebildeten Schaufensterrahmen.
Fig. 2 ist eine Teilansicht desselben und
Fig. 3 ein wagerechter Schnitt durch einen Seitenteil des Rahmens.
Die Sockelschiene a, der obere Rahmenteil b und die beiden Seitenteile c sind beiderseits mit ringsum gehenden abschraubbaren Falzleisten dd' versehen, wodurch der im Rahmen rundum gehende Falz e gebildet wird. In diesem Falz sind wasserdichte Kunstkorkstreifen ff eingeleimt. Die Leisten dd1 sind an ihrer Innenseite mit Nuten versehen, in welche die Bleiröhrchen g eingelegt sind. Zwischen diese Bleiröhrchenfassung ist die Glasscheibe eingesetzt, die unten auf den Korkstreifen f ruht und oben sowie an beiden Seiten ebenfalls durch Korkstreifen f und f von den Metallteilen des Rahmens getrennt gehalten wird. Die Ableitung des zwischen der Scheibe und den Bleiröhrchen g hindurchtretenden· Regen- und Schwitzwassers erfolgt durch Kanäle i hindurch, die auch in Verbindung mit den Öffnungen k der Belüftung dienen. Zum Austritt des Wassers, wie auch zur Verbindung der Kanäle i mit den Öffnungen k sind Lücken h zwischen den unteren und oberen Korkstreifen f vorgesehen.
Beim Einsetzen der Scheibe werden die Falzleisten d d' auf einer Seite abgeschraubt, worauf die Scheibe eingesetzt und durch einfaches Wiederanschrauben dieser Falzleisten in ihrer Stellung gesichert wird. Hierbei legen die Bleiröhrchen g und die Scheibe sich aneinander, so daß die Scheibe beiderseits festge-
(2. Auflage, ausgegeben am 4. Mai rgi4J

Claims (2)

halten wird. Sich von selbst bildende oder künstlich zu bildende schmale Spalten zwischen Scheibe und Röhrchen ermöglichen das Hindurchtreten von der Scheibe abfließenden Wassers. Durch die Bleiröhrchenfassung ist dem Fensterrahmen gewissermaßen Spiel gegen die Scheibe hin geschaffen, so daß er sich ihr an beliebigen Stellen nähern kann, ohne einen ίο Druck auf sie auszuüben, wenn er sich in der bekannten Art verzieht; denn die plastischen Bleiröhrchen werden schon durch geringen Druck zusammengepreßt. Infolgedessen nehmen sie keine Spannung auf und über- 15. tragen keinen Druck auf die Glasscheibe, die sie dabei aber unverändert in ihrer Lage halten. Das auf der Außenfläche' der Scheibe niederfließende Regenwasser und das an ihrer Innenfläche niedergehende Schwitzwasser gelangt durch die zwischen der Scheibe und den Bleiröhrchen befindlichen Spalten in den Falz e der Sockelschiene α und wird aus diesem durch die Zwischenräume h zwischen den einzelnen Kprkstreifen f hindurch mittels der Kanäle i ins Freie abgeleitet. Die rege Lüitung durch die Spalten und die Kanäle i und k bewirkt eine rasche Trocknung des Falzes und der übrigens gegen Feuchtigkeit präparierten Korkstreifen. Ρλ τ ent- Ansprüche:
1. Nachgiebige Fensterscheibenfassung, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe durch zwischen ihr und den beiderseitigen Leisten des Fensterrahmens eingelegte Bleiröhrchen in ihrer Lage gehalten wird.
2. Fensterscheibenfassung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Wasserabfluß zwischen den Bleiröhrchen und der Scheibe hindurch in Lüftungskanäle erfolgt, die in bekannter Weise im Fensterrahmen angeordnet sind.:
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1910239105D 1910-04-07 1910-04-07 Expired DE239105C (de)

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DE239105T 1910-04-07

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DE1910239105D Expired DE239105C (de) 1910-04-07 1910-04-07

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