DE238665C - - Google Patents
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- DE238665C DE238665C DENDAT238665D DE238665DA DE238665C DE 238665 C DE238665 C DE 238665C DE NDAT238665 D DENDAT238665 D DE NDAT238665D DE 238665D A DE238665D A DE 238665DA DE 238665 C DE238665 C DE 238665C
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- Germany
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- rake
- ice
- rollers
- ice masses
- water
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Links
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02B—HYDRAULIC ENGINEERING
- E02B8/00—Details of barrages or weirs ; Energy dissipating devices carried by lock or dry-dock gates
- E02B8/02—Sediment base gates; Sand sluices; Structures for retaining arresting waterborne material
- E02B8/023—Arresting devices for waterborne materials
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Other Liquid Machine Or Engine Such As Wave Power Use (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist bekannt, in Wasserkanälen drehbare Rechen, z. B. Siebtrommeln oder Scheiben
anzuordnen, um Blätter und sonstige auf dem Wasser schwimmende Treibstoffe aus dem
Wasser zu entfernen. Diese Vorrichtungen eignen sich jedoch in der Regel nicht dazu,
die von den Wasserläufen mitgeführten Eismassen zu entfernen, welche für Wasserkraftanlagen
leicht Betriebsstörungen herbeiführen,
ίο da die Eisschollen zum Ausheben zu zahlreich
und zu schwer, sind.
Bisher wurde deshalb, besonders bei größeren Anlagen, eine sogenannte Eiswache am
Eingang zum Werkkanal oder vor dem Rechen des Betriebsgebäudes aufgestellt, welche die
anschwimmenden Eisschollen in das Flußbett oder den Leerlauf ablenkte.
Allein diese Art der Abführung der Eismassen ist trotz der hohen Kosten unsicher
und bietet keinen genügenden Schutz gegen Betriebsstörungen, da besonders die kleineren
Eisteilchen nicht alle von der Eiswache beseitigt werden können.
Zweck vorliegender Erfindung ist nun, die menschliche Arbeit bei dieser Eisabführung zu
vermindern oder auszuschalten und sie auf mechanischem Wege unter gleichzeitiger Verbilligung
vorzunehmen.
Dies soll durch Verwendung eines Rechens aus drehbaren, mit Ablenkvorrichtungen versehenen
Stäben erreicht werden, der zu Beginn der kalten Jahreszeit in die Schleuse des Triebwerkkanals eingesetzt und von Hand
oder auch durch Maschinenkraft betätigt wird.
Die drehbaren Rechenstäbe schieben hierbei die ankommenden Eismassen seitlich in
das Freiwasser ab, so, daß das Triebwasser eisfrei wird.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein derartiger Rechen in Fig. 1 teilweise in Ansicht
und teilweise im Schnitt dargestellt. Fig. 2 zeigt einen Querschnitt zu Fig. 1.
Der Rechen besteht aus zwei wagerechten U-Eisenträgern a, b, welche durch senkrechte
T-Eisen c miteinander verbunden sind und beispielsweise in das Schleusengestell d nach
Hochheben oder Entfernen der Sommerschleuse eingesetzt oder vor der letzteren in
geeigneter Schräglage angeordnet werden.
Die Achsen e der zweckmäßig als Holztrommeln f hergestellten, mit Winkeleisenablenkplatten
g versehenen Rechenstäbe erstrecken sich durch Lager h des oberen U-Eisenträgers α und sind in Spurlager i mit
Nachstellschrauben k des unteren U-Eisenträgers b eingesetzt.
Die oberen Enden der Achse e sind mit Kegelrädern I versehen, welche mit Kegelrädern
m der auf dem U-Eisenträger α geeignet gelagerten Welle η in Eingriff stehen.
Die Welle η kann von Hand oder durch eine Seilscheibe 0 und Seiltrieb vom Betriebsgebäude
aus oder unmittelbar durch einen Elektromotor angetrieben werden.
Auf diese Weise lenken die Rechenstäbe und deren Ablenkplatten die anschwimmenden
Eismassen seitlich in das Flußbett oder den Leerlauf des Werkkanals ab.
Bei rasch fließenden Gewässern kann durch
geeignete Ausbildung der Rechenstäbe auch deren selbständiger Antrieb erreicht werden,
so daß besondere Antriebsyorrichtungen ent-
behrlich werden. ι .
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Schräg angeordneter Rechen fürWasserkraftanlagen zur Abführung vonίο anschwimmenden Eismassen und anderen Treibstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Rechenstäbe als Walzen (f) ausgebildet sind, die mit ihrer Längsachse in Umdrehung versetzt werden und dabei die Eismassen seitlich in den Flußlauf oder den Leerlauf des Werkkanals ablenken.
- 2. Rechen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen mit vorstehenden Leisten ig) versehen sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE238665C true DE238665C (de) |
Family
ID=498167
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT238665D Active DE238665C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE238665C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3617665A1 (de) * | 1986-05-26 | 1987-12-03 | Heinrich Beyke | Drehrechen |
-
0
- DE DENDAT238665D patent/DE238665C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3617665A1 (de) * | 1986-05-26 | 1987-12-03 | Heinrich Beyke | Drehrechen |
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