DE238604C - - Google Patents
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- DE238604C DE238604C DENDAT238604D DE238604DA DE238604C DE 238604 C DE238604 C DE 238604C DE NDAT238604 D DENDAT238604 D DE NDAT238604D DE 238604D A DE238604D A DE 238604DA DE 238604 C DE238604 C DE 238604C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24D—DOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
- F24D19/00—Details
- F24D19/08—Arrangements for drainage, venting or aerating
- F24D19/081—Arrangements for drainage, venting or aerating for steam heating systems
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vi 238604 KLASSE 36 c. GRUPPE L
ALBERT SCHOLL in MANNHEIM.
Speisewasserrückleiter. Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Dezember 1910 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zur Rückleitung des Kondenswasser
bei Dampfheizungsanlagen.
Die Zeichnung stellt in Fig. ι den Speisewasserrückleiter
mit oben offenem Schwimmer dar; α ist das Gehäuse, b der Schwimmer,
d das Verbindungsgestänge zwischen dem Schwimmer, der Traverse t und dem Dampfeinlaßventil
f. h ist das Saugventil und k das
ίο Druckventil für die zu fördernde Flüssigkeit.
Der Deckel des Gehäuses α hat einen nach unten offenen, ringförmigen Ansatz m, in
welchen von unten her der Hals η des Schwimmers hineinragt. Aus dem Schwimmer
wird die Flüssigkeit durch Steigrohr -p nach dem Druckventil k geleitet, g ist die untere
Führung für den Schwimmer.
Der Schwimmer ist in seiner tiefsten Lage gezeichnet in derjenigen Stellung, die er während
der Druckperiode einnimmt. Die Oberkante des Schwimmers liegt dabei etwas höher als die Unterkante von m. Der Raum zwischen
Gehäuse und Schwimmer ist mit Wasser vollständig angefüllt bis zur Oberkante des
Schwimmers. Im Schwimmer ist der Wasserspiegel in derjenigen Lage gezeichnet, die er
gegen Ende der Druckperiode einnimmt.
Die Arbeitsweise des Speisewassersrückleiters ist folgende:
Sobald der Schwimmer mit Wasser gefüllt ist, überwindet das Schwimmergewicht den
auf dem Dampf einlaß ventil f ruhenden Druck. Der Schwimmer sinkt in die gezeichnete tiefste
Lage, f wird geöffnet, die Druckperiode beginnt, und der Dampfdruck befördert das im
Schwimmer enthaltene Wasser durch ft und k
weiter. Der Arbeitsdampf kann aber in den mit Wasser vollständig angefüllten Raum
zwischen Schwimmer und Gehäuse nicht eindringen, weil der zwischen m und η gebildete
Wasserverschluß ihn daran hindert.
Während der Druckperiode sinkt der Wasserspiegel im Schwimmer, der Schwimmer bekommt
dadurch Auftrieb und steigt in die Höhe, worauf dann die Umsteuerung erfolgt
und f geschlossen wird.
Mit dem Aufwärtsgang des ■ Schwimmers sinkt gleichzeitig der Wasserspiegel in dem
ringförmigen Räume zwischen m und n. Die Querschnitte zwischen m und η sind so bemessen,
daß gegen Ende des Schwimmeraufganges der Wasserspiegel zwischen m und η
unter die Unterkante von m gesunken sei, so daß der in und über dem Schwimmer befindliche
Dampf unter der Unterkante von m hindurch in den mit Wasser gefüllten Raum
zwischen m und α eindringen und dort kondensieren
kann. Sobald nun durch die Kondensation des Dampfes der Dampfdruck im Gehäuse α geringer geworden ist als der Druck
in der an das Ventil h angeschlossenen Flüssigkeitszuleitung, öffnet „sich das Ventil h und
beginnt die Zulaufperiode, d. h. durch das j Ventil fließt neue Flüssigkeit zu, der Schwimj
mer füllt sich mit Wasser und fällt, worauf sich das oben beschriebene Spiel wiederholt.
Um zu verhindern, daß vor Herstellung des Wasserverschlusses zwischen m und η direkter
Kesseldampf unter m hindurch in den Kondensationsraum zwischen m und α eindringt,
kann man das Dampfventil nach Fig. 2, 3 und 4 ausführen. Unter dem Sitze des Ven-
tilkegels befindet sich ein massives zylindrisches Stück, dessen Höhe derart bemessen ist,
daß der Abschluß des Dampfes beim Aufgang des Schwimmers schon erfolgt, ehe der Dampf
unter die Unterkante von m hindurch in den Kondensationsraum eintreten kann. Fig. 3
zeigt das Ventil geöffnet. Fig. 4 zeigt die Lage
. des Ventiles in dem Moment, wo die obere Kante des zylindrischen Teiles den Dampf
abschließt. In Fig. 2 ist das Ventil in der obersten Stellung, auf seinem Sitz ruhend gezeichnet.
Als Dampfventil können auch Doppel ventile verwendet werden z. B. nach
Fig. 5. Hier ist das vom Schwimmer gesteuerte Ventil in ein größeres Ventil υ gesetzt,
dessen Rippen s oben zu einem Ring r vereinigt sind. Beim Abwärtsgang des Schwimmers
stößt t auf r, wodurch ν geöffnet wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Speisewasserrückleiter, dadurch gekennzeichnet, daß der das Dampfventil (f) steuernde Schwimmer (b) mit einer Wand (m) umgeben ist, derart, daß während der Umsteuerbewegung des Schwimmers (b) am Ende der Druckperiöde der den Schwimmer umgebende Wasserspiegel unter die Unterkante dieser Wand sinkt und dadurch dem tätig gewesenen Arbeitsdampf zur Niederschlagung der Zugang zu einem mit Wasser erfüllten Raum (a) freigegeben wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE238604C true DE238604C (de) |
Family
ID=498114
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT238604D Active DE238604C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE238604C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6365121B1 (en) | 1997-03-05 | 2002-04-02 | S.A.D. Edv-Systemanalyse Und-Systemdesign Gesellschaft M.B.H. | Method for producing hyperazeotropic hydrochloric acid from metal chloride solutions |
-
0
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Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| US6365121B1 (en) | 1997-03-05 | 2002-04-02 | S.A.D. Edv-Systemanalyse Und-Systemdesign Gesellschaft M.B.H. | Method for producing hyperazeotropic hydrochloric acid from metal chloride solutions |
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