DE238445C - - Google Patents
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- DE238445C DE238445C DENDAT238445D DE238445DA DE238445C DE 238445 C DE238445 C DE 238445C DE NDAT238445 D DENDAT238445 D DE NDAT238445D DE 238445D A DE238445D A DE 238445DA DE 238445 C DE238445 C DE 238445C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D49/00—Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
- D03D49/24—Mechanisms for inserting shuttle in shed
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Looms (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Bei den Webstühlen entwickelt sich an den Pickern durch die Hin- und Herbewegung eine
erhebliche Wärme, durch die die Widerstandsfähigkeit der Picker herabgesetzt wird, was
zur Folge hat, daß das im Picker befindliche Loch sich sehr schnell vergrößert, bis es
schließlich so groß geworden ist; daß der Picker sich am Ende der Lade auf die Kante aufsetzt.
Er ist dann nicht mehr zu brauchen
ίο und muß erneuert werden. Es ist nun bereits
bekannt, zur Vermeidung dieses Nachteils die Pickerspindel zu schmieren.
Die vorliegende Erfindung betrifft ebenfalls eine Vorrichtung zum selbsttätigen Schmieren
der Pickerstangen an Webstühlen. Die Neuerung besteht darin, daß eine im Webstuhlrahmen
vor der Lade drehbar gelagerte Querwelle von Hebeln gehaltene Schmiergefäße trägt und mittels weiterer Hebel mit dem
Bremshebel derart verbunden ist, daß beim Ausrücken des letzteren ein Kippen der die
Schmiergefäße tragenden Hebel erfolgt, wodurch die am Kopfe der Hebel befindlichen
Schmiergefäße gegen die Pickerstange bei dem nochmaligen Vorschwingen der Weblade gedrückt
werden und diese schmieren. Hierdurch wird genügend Schmiermittel aufgetragen und ein Heißlaufen der Pickerstangen vermieden
und der Verschleiß der Picker ganz erheblich vermindert.
Auf den Zeichnungen ist eine Aüsführungs-
form der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι eine linke Seitenansicht des Stuhles,
,. Fig. 2 eine rechte Seitenansicht,
Fig. 3 eine Vorderansicht des Stuhles, während
Fig. 4 einen Querschnitt durch das Schmiergefäß im vergrößerten Maßstabe und
Fig. 5 die Befestigung des Schmiergefäßes zeigt.
An der hinteren Seite des Brustbaumes ist in den Lagern α eine dünne Achse b drehbar
gelagert. An dem einen Ende dieser Achse ist ein Hebel c starr befestigt, der durch eine
Kette d, eine Verbindungsstange e und einen Stellring f an der Bremsvorrichtung g des
Stuhles befestigt ist. Am anderen Ende der Welle b ist ein Hebel h starr befestigt, an
welchem eine Spiralfeder i anfaßt, die zugleich an der Seitenwand des Webstuhles befestigt
ist. Durch diese Feder wird die Welle b stets in ihre Ruhelage zurückgezogen. An beiden
Enden der Achse b sind die Hebel k starr befestigt, die an ihrem Kopfe die Schmiergefäße I
tragen. Die Bewegung dieser Hebel k wird durch die als Anschlag dienenden Winkelstücke
m begrenzt, die mittels der Winkelplatte η an der Seitenwand des Stuhles befestigt
sind.
Die Vorrichtung wirkt nun in der Weise, daß beim Herabfallen des Bremshebels g infolge
Fadenbruchs, Leerlaufs der Spule o. dgl. der Stellring f nach unten gedrückt wird
(s. die punktierte Stellung in Fig. 1). Hierdurch wird durch Vermittlung des Hebels e
und der Kette d der Hebel c nach unten gezogen, wodurch die Welle b gedreht wird. Bei
dieser Drehung kippen die Hebel k nach vorn nnd pressen die an ihrem Kopf befindlichen
Schmiergefäße I, die eine entsprechende, durch einen Schmierdocht ausgefüllte Aushöhlung
zur Aufnahme der Pickerstangen haben, gegen
die letzteren, wie dies in punktierten Linien in Fig. ι und 2 dargestellt ist.
Die Schmiergefäße / bestehen aus einem metallischen Ölbehälter 0 o. dgl., welcher durch
eine Stellschraube p verschlossen wird, und dessen Stirnwand einen entsprechend der Rundung
der Pickerstange ausgebildeten Bogen darstellt. Der in dem Ölbehälter 0 befindliche
Schmierdocht ist durch zwei Öffnungen in der Stirnwand nach außen geführt und spannt
sich über der letzteren, diese ständig mit öl versehend. Die Führungsstange q des Ölbehälters
ist in einer Büchse r geführt, gegen deren Rückwand sie durch eine Feder s abgefedert
ist. An dem Hebel k ist ein Ring t befestigt, in welchem ihrerseits die Führungsbüchse r des Ölbehälters befestigt ist. Infolge
der an sich bekannten Abfederung der Gleitstange q gegen ihre Büchse r erfolgt das Aufeinanderstoßen
von Büchse und Pickerstange sehr elastisch, so daß unangenehme Einwirkungen des Stoßes auf die Schmiervorrichtung
vermieden werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung für Webstühle zum selbsttätigen Schmieren der Treiberspindeln, dadurch gekennzeichnet, daß eine im Webstuhlgestell parallel zu den Treiberspindeln drehbar gelagerte Querwelle (b) von Hebeln gehaltene Schmiergefäße (I) trägt und mittels weiterer Hebel mit dem Bremshebel derart verbunden ist, daß beim Herunterfallen des letzteren ein Kippen der die Schmiergefäße tragenden Hebel erfolgt, wodurch ein Andrücken der Schmiergefäße an die Treiberspindeln beim' Vorschwingen der Weblade bewirkt wird.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE238445C true DE238445C (de) |
Family
ID=497968
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT238445D Active DE238445C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE238445C (de) |
-
0
- DE DENDAT238445D patent/DE238445C/de active Active
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