DE236963C - - Google Patents

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DE236963C
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Germany
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sheets
piles
iron
sheet pile
sheet
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DENDAT236963D
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D5/00Bulkheads, piles, or other structural elements specially adapted to foundation engineering
    • E02D5/02Sheet piles or sheet pile bulkheads
    • E02D5/03Prefabricated parts, e.g. composite sheet piles
    • E02D5/04Prefabricated parts, e.g. composite sheet piles made of steel
    • E02D5/06Fitted piles or other elements specially adapted for closing gaps between two sheet piles or between two walls of sheet piles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Composite Materials (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Bulkheads Adapted To Foundation Construction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 236963 KLASSE 84 c. GRUPPE
SIEMENS & HALSKE AKT-GES. in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. März 1909 ab.
Die Erfindung hat Spundwände aus eisernen Profilträgern und gekrümmten Blechen zum Gegenstande. Die Bleche sind an den Profilträgern befestigt, wobei sie die hohle Seite der Wölbung der Baugrube zukehren und je zwei Profilträger sich zu einem hohlen Bundpfahl ergänzen. In diese Hohlräume der Bundpfähle werden Keile eingetrieben, um die Spundwand in ihrer Längsrichtung nachzuspannen. Es
ίο können dadurch Ungenauigkeiten beim Rammen ausgeglichen werden, und es kann die Wölbung der Bleche zur Erhöhung der Tragfähigkeit nachträglich vergrößert und bei zweiteiligen Blechen die. Stoßfuge geschlossen wer-
Die Zeichnung stellt in Fig. ι einen Querschnitt und in Fig. 2 die zugehörige Teilansicht einer Spundwand nach vorliegender Erfindung dar. Die Bundpfähle bestehen aus den U-Eisen α und b, von denen 5 um so viel kleiner ist, daß seine Flanschen sich zwischen den Flanschen und auf dem Stege des U-Eisens α führen können. An die U-Eisen sind Bleche c, d angenietet. Die Bleche d sind mit je einer durchgehenden Leiste e versehen, die um die Kante des benachbarten Bleches c herumgreift und auf diese Weise die Bleche beim Einrammen aneinander geführt werden. Aus der Fig. ι ist ohne weiteres zu erkennen, daß durch Eintreiben einer Bohle f zwischen die Stege der U-Eisen« und b sowohl eine Dichtung des Zwischenraumes der U-Eisen als auch ein An- oder 'Nachspannen der Bleche c, d bewirkt wird. Ist das Wölbblech nicht einteilig, sondern, wie in Fig. ι dargestellt, mehrteilig unter Anwendung einer Führungsleiste angeordnet, so wird durch das Nachspannen auch an der Stoßfuge beider Bleche eine für die meisten Zwecke genügende Abdichtung erzielt, die, falls nötig, durch Einbringen von Dichtungsstoffen zwischen die Bleche c, d (Kalfatern) vervollkommnet werden kann.
Beim Eintreiben der Pfähle mit daran befestigten Blechen mittels einer Ramme empfiehlt es sich, die Schläge des Rammbärs nur auf die Pfähle wirken zu lassen und die Unterkante des Bleches in Richtung nach der Pfahlspitze hin abzuschrägen. Wird das untere Stegende des U-Eisens b so weit winkelförmig abgebogen, daß es beim Einrammen sich an dem Stege des U-Eisens α führt, so wird in bekannter Weise zwischen den U-Eisen ein Raum erhalten, in welchem sich kein Boden befindet. Das Eintreiben der Bohle / wird hierdurch wesentlich erleichtert.
An Stelle von U-Eisen können auch andere Formeisen sowie auch Pfähle aus anderen Stoffen verwendet werden.
Bundpfähle und Bleche lassen sich im Einzelfalle auch einspülen. Ferner können Bleche und Pfähle nacheinander eingebracht werden, wenn für eine Führung der Bleche an den Pfählen Sorge getragen ist. Schließlich können die Pfähle und Bleche auch aus einem Stück hergestellt werden, wie beispielsweise die in Fig. 3 und 4 dargestellten Querschnitte erkennen lassen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ■ι. Verfahren zur Herstellung einer Spundwand aus gekrümmten Blechen und als Bundpfähle dienenden Profilträgern, dadurch gekennzeichnet, daß die Bleche an Profilträgern befestigt und, die hohle Seite der Wölbung der Baugrube zukehrend, in den Boden eingetrieben und hierauf zwischen die sich zu einem Bundpfahl ergänzenden Profilträger die Spundwand in ihrer Längsrichtung spannende Keile eingetrieben werden.
  2. 2. Eiserne Spundwand nach Anspruch, i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bleche der einzelnen Bohlen sich überlappen, wobei ihre Fuge durch Eintreiben der Keile zwischen die Bundpfahleisen abgedichtet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE236963C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4607981A (en) * 1982-02-08 1986-08-26 Stevin Construction Inc. Method for constructing a screen that obstructs the flow of subsoil water

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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