DE214396C - - Google Patents

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DE214396C
DE214396C DE1908214396D DE214396DA DE214396C DE 214396 C DE214396 C DE 214396C DE 1908214396 D DE1908214396 D DE 1908214396D DE 214396D A DE214396D A DE 214396DA DE 214396 C DE214396 C DE 214396C
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DE1908214396D
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/38Connections for building structures in general
    • E04B1/48Dowels, i.e. members adapted to penetrate the surfaces of two parts and to take the shear stresses
    • E04B1/49Dowels, i.e. members adapted to penetrate the surfaces of two parts and to take the shear stresses with self-penetrating parts, e.g. claw dowels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 37ö. GRUPPE
Die Erfindung bezieht sich auf eine Klammer zur Verhinderung der Schwindrisse in Nutzhölzern. Man hat das Reißen des Holzes, insbesondere bei Eisenbahnschwellen, bereits dadurch zu verhindern versucht, daß man in das Holz S-förmig gebogene Klammern oder an der Längsseite mit Zähnen versehene Bandeisenstücke eingeschlagen hat, deren Zähne gegen die Ebene des Bandeisens windschief
ίο verdreht sind. Beide Formen genügen nicht den Anforderungen, weil sie der Gewalt des Schwindens des Holzes nicht genug Flächenwiderstand entgegenstellen, um das Reißen des Holzes auch tatsächlich zu verhindern. Außerdem leiden sie an dem Übelstand, daß das Holz beim Einschlagen dieser Klammern reißen oder spalten kann, weil es nirgend ordentlich zusammengefaßt ist.
Die neue Klammer, die diesen Übelständen vorbeugen soll, besteht aus einem Steg aus . flachem Eisen mit seitlichen Lappen. Die Lappen stehen schräg zur Ebene des Steges, am zweckmäßigsten so, daß die Lappen der einen Hälfte des Mittelsteges denen der anderen Hälfte entgegengerichtet sind, so daß sie also nach der Richtung der Zugbeanspruchung geneigt sind und infolgedessen wie Widerhaken wirken. Die Lappen werden am zweckmäßigsten auf beiden Seiten des Steges angebracht, damit dieser selbst nur genau in seiner Längsachse beansprucht wird, ohne daß er Drehkräfte aufzunehmen hätte oder auf Biegung beansprucht würde. Dadurch, daß die Lappen auf beiden Seiten des Steges angebracht sind und daß sie nach vorn geneigt 40
sind, wird das durch das Eintreiben von Klammern sonst leicht auftretende Spalten des Holzes unmöglich gemacht, weil das Holz durch die schräggestellten Lappen am Ausweichen gehindert wird.
Die Lappen sowohl wie der mittlere Steg sind an der unteren Kante angeschärft, um das Eintreiben der Klammer in das Holz zu erleichtern; die ganze Klammer kann in einem Stück aus Stahlguß oder Temperguß hergestellt werden.
Das Gießen der Klammer hat folgende Vorteile :
1. Die Herstellung in Guß ist billig.
2. Es findet keine Schwächung des mittleren Steges durch das Ausbiegen der seitlichen Lappen statt.
3/ Es ist möglich, den Lappen dieselbe Höhe zu geben wie dem mittleren Steg, so daß dieser in seiner ganzen Höhe gleichmäßig beansprucht wird.
4. Die seitlichen Lappen können ihrer Beanspruchung entsprechend nach dem Steg zu verstärkt werden.
5. Sowohl der mittlere Steg als auch die Lappen können an ihrer oberen Kante Verstärkungsleisten erhalten.
6. An dem mittleren Steg können klammerartige Abzweigungen, die namentlich bei dicken Hölzern, wie Schwellen, von Vorteil sind, angebracht werden, um das Holz auch vor Rissen parallel zur Hauptklammer zu schützen.
Die Erfindung ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt.
Fig. ί ist eine Seitenansicht,
65
Fig. 2 eine Aufsicht auf eine Klammer der einfachsten Art. Diese ist aus Stahlguß hergestellt, und der Mittelsteg α besitzt symmetrisch angeordnete seitliche Lappen b.
Fig. 3 ist eine Aufsicht auf eine ähnliche Ausführungsforrn, mit dem Unterschied, daß die Lappen b der einen Seite gegen die Lappen b der anderen Seite versetzt sind.
Fig. 4 zeigt im Schaubild eine Klammer, ίο bei welcher der mittlere Steg oben bei d verstärkt ist.
Fig. 4 a ist ein Schnitt durch den Steg dieser Klammer. Die Verstärkung d ermöglicht unter anderem ein besseres Einschlagen der Klammer.
Fig. 5 zeigt eine Klammer, bei welcher der Hauptmittelsteg mit einem senkrecht stehenden Quersteg ausgestattet ist, der gleichfalls im Sinne der Erfindung mit seitlichen Lappen versehen ist.

Claims (1)

  1. Patent-An SPRU ch:
    Klammer zur Verhinderung der Schwindrisse in Nutzholz mit einem hochkantig in das ' Holz einzutreibenden geraden und flachen Mittelsteg, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Steg (a) seitliche Lappen" (b) angebracht sind, welche schräg zur Ebene des Steges stehen.
    Hierzu
    Blatt Zeichnungen.
DE1908214396D 1908-03-02 1908-03-02 Expired - Lifetime DE214396C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
AT44118D AT44118B (de) 1908-03-02 1908-12-14 Klammer zur Verhinderung der Schwindrisse in Nutzholz mit einem hochkantig in das Holz einzutreibenden geraden und flachen Mittelsteg.

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DE214396C true DE214396C (de)

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ID=475979

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DE1908214396D Expired - Lifetime DE214396C (de) 1908-03-02 1908-03-02

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