DE236820C - - Google Patents
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- DE236820C DE236820C DENDAT236820D DE236820DA DE236820C DE 236820 C DE236820 C DE 236820C DE NDAT236820 D DENDAT236820 D DE NDAT236820D DE 236820D A DE236820D A DE 236820DA DE 236820 C DE236820 C DE 236820C
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- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 5
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01C—MEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
- G01C17/00—Compasses; Devices for ascertaining true or magnetic north for navigation or surveying purposes
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 236820 KLASSE 42 c. GRUPPE
WALDEMAR SCHMALTZ in LEHE. Einrichtung zur Fernregistrierung von Kompaßstellungen.
Zusatz zum Patente 228653 vom 6· Juü 1909.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Oktober 1910 ab. Längste Dauer: 5. Juli 1924.
Die Erfindung betrifft die Registrierung eines oder mehrerer Kompaßstellungen. Sie
stellt einen weiteren Ausbau der durch die Patentschrift 228653 geschützten Fernübertragungseinrichtung
zum Zwecke der Registrierung der Kompaßstellungen dar und besteht darin, daß durch selbsttätige Vertauschung
der Zuleitungswege zum Empfänger bei bestimmten Anzeigestellungen und durch
symmetrische Anordnung der drehbaren Einstellungspunkte des Gebers und Empfängers
eine Drehrichtungsänderung des Empfängers zum Geber ausgelöst wird, welche im Anzeigebereich
des Gebers von 0 bis 360 ° die Hin- und Herdrehung der Empfängerachse im Bereich von ο bis 180 ° direkt bewirkt
und die so zur Darstellung gebrachte Achsenstellung durch Übertragung mittels Zahnrades
und Zahnstange mit Schreibstift in der aus der Patentschrift 211083 bekannten Weise auf
ein durch Uhrwerk gleichmäßig bewegtes Papierband anzeigt.
Zur Erläuterung dienen die beiliegenden Zeichnungen.
Fig. ι zeigt das schematisch gezeichnete Femübertragungssystem des Gebers,
Fig. 2 dasjenige des Empfängers in gleicher Anordnung mit Hilfsarm g.
Fig. 3 zeigt eine schematische Aufsicht auf die Übertragungs- und Registriervorrichtung;
Fig. 4 zeigt eine Seitenansicht der Fig. 3 von rechts,
Fig. 5 eine Queransicht von unten.
Das bereits in der Patentschrift 228653 besprochene Arbeiten der Fernübertragung sei
hier kurz an Fig. 1 und 2 wiederholt.
Der äußere Kreis enthält die festen Einstellungspunkte ι bis 30, welche gleichmäßig mit
12 ° Abstand voneinander um den Kreisumfang verteilt sind. 1 ist gleichzeitig die
Nullmarke für Einstellung der inneren, um eine Achse drehbaren Einstellungspunkte a
bis m, von denen nur immer einer zu gleicher Zeit mit einem festen Punkt in wirksame
Gegenüberstellung kommen kann.
Durch wirksame Gegenüberstellung zweier Punkte im Geber (Fig. 1) werden die an
gleicher Stelle befindlichen festen Punkte im Empfänger (Fig. 2), welche als Elektromagnete
ausgeführt werden, erregt und ziehen den in ihrer Nähe befindlichen Arm der drehbaren
Empfängerpunkte, welche als Anker ausgeführt sind, in ihre Richtung, stellen also
deren Achse in dieselbe Richtung wie die des Gebers. Dreht sich der Geber rechtsherum,
so dreht sich auch der Empfänger rechtsherum und umgekehrt, solange die gleichen
Nummern fester Punkte in beiden verbunden sind. Ordnet man dagegen die Zuleitungen
so an, daß Geber 1 mit Empfänger 1 (als
Nullpunkt), Geber 2 mit Empfänger 30, 3 mit 29, 4 mit 28 usw. 16 mit 16, 17 mit 15 usw. 30
mit 2 verbunden sind, was durch einen einfachen selbsttätigen Umschalter in bekannter Weise
nach später zu erläuternder Anordnung geschieht, so wird sich der Empfänger bei symmetrischer
Anordnung der drehbaren Punkte, bei der jeder Punkt an einer Seite der Verbindungslinie
ο bis 180 ° so weit vom NuIlpunkt absteht wie ein Punkt an der anderen
Seite derselben, in entgegengesetzter Richtung drehen wie der Geber. Hierbei ist zu berücksichtigen,
daß dort, wo wegen nicht ausreichender Anzahl drehbarer Punkte im Empfänger ein gegenüberliegender fehlt, ein
solcher zur' Aushilfe angeordnet wird, wie z. B. in Fig. 2 g1.
Diese Eigenschaft des Fernübertragungssystems wird dazu ausgenutzt, die Hin- und
Herbewegung der Achse, die zur Registrierung erforderlich ist, zu bewirken.
Im Halbkreis ο bis 180 ° zeigt der Empfänger ebenso an wie der Geber und dreht sich
innerhalb dieses Bereichs stets in gleicher Richtung wie dieser.
Der Arm α wandert also von o° allmählich linksherum bis 180 °, wobei nacheinander
die verschiedenen Einstellungspunkte in wirksame Gegenüberstellung kommen und die auf
dem Umfang der drehbaren Scheibe vorhandene Gradteilung von 0 bis 180 °, rechtsherum
gerechnet, nacheinander vor den festen Nullpunkt tritt. Dreht nun der Geber über 180 °
hinaus auf 181 °, so soll diese Stellung im Empfänger durch 179 ° mit Hilfsstrich angezeigt
werden. Zu diesem Zweck ist der Punkt α im Empfänger mit einem elektrischen
Kontakt versehen, der bei Drehbestrebung über 180 ° hinaus mit einem auf etwa
179,5 ° im festen Gehäuse befindlichen festen Kontakt einen Strom schließt, der die Umschaltung
der Zuleitungen nach unten angegebenem Schema bewirkt und gleichzeitig einen Elektromagneten für einen zweiten
Schreibhebel für den Hilfsstrich in Tätigkeit setzt.
Durch diese Umschaltung wird nun der Empfänger zurückgedreht, bis im Geber 360 °,
im Empfänger o°, also Gleichstellung, erreicht ist. Dreht der Geber nun in gleichem
Sinne linksherum weiter, also auf 1, 2, 3 usw. Grad Anzeigestellung, so hat der Empfänger
zunächst das Bestreben, über 0 ° hinaus auf 3590 zu drehen. Hier tritt wieder auf etwa
0,5 ° im festen Gehäuse Anzeigestellung 359,5 °, die Umschaltung selbsttätig wie vorher bei
179,5 ° ein, und der Apparat ist wieder normal geschaltet, d. h. Empfänger dreht sich
in gleichem Sinne wie Geber, und der Elektromagnet für Hilfsstrich ist ausgeschaltet. Die
Übertragung des auf 180 ° beschränkten Anzeigebereichs
auf das Papierband geschieht in bekannter Weise wie folgt: Auf die Drehachse
ι (Fig. 3 bis 5) der beweglichen Einstellungspunkte des Empfängers ist ein halbkreisförmiger
Zahnradsektor 2 so aufgesetzt, daß das eine Ende der Zahnung der Anzeigestellung
ο °, das andere 180 ° und die dazwischenliegenden
Zähne den übrigen Stellungen entsprechen. In diese Zahnung greift eine in bekannter Weise mittels Feder und
Nut in einer festen Führungsschiene 11 geführte Zahnstange 3 tangential ein. Die
Länge ihrer Zahnung entspricht dem der Sektorzahnung. An einem Ende 4 dieser
Stange, die über die Zahnung hinaus verlängert ist, ist mittels Ansatzstück die Halte-,
feder 10, die den Schreibstift 5 trägt, oberhalb der Zahnstange so angeordnet, daß das
Papierband 8 zwischen Zahnstange und Schreibstift hindurchgleitet. Die Lage des Schreib-Stiftes
ist genau über einem Ende der Zahnung, er zeichnet also, wenn die Zahnstange
mit den äußersten Punkten des Zahnsektors 2 in Eingriff steht, die extremen Punkte des
Anzeigebereichs 0 oder 180 ° und die zwischenliegenden Punkte bei Drehung des Sektors
auf. Diese Linie ist in Fig. 3 Nr. 9 angedeutet. 7 (Fig. 3) stellt die innerhalb des
Ringes 6 drehbare Empfängerscheibe dar.
Das Papierband wird in bekannter Weise mittels Rollen 13 durch ein Uhrwerk vorbeigezogen
und ist mit vertikaler Zeit und horizontaler Gradteilung versehen. Es kann zum Abtrennen oder Ablesen in einem Kasten 14
aufgefangen werden. 12 stellt den Hilfsschreibhebel
dar, welcher bei Umschaltungsstellung im Anzeigebereich 180 bis 360 ° vom
Elektromagneten auf das Papier gedrückt und bei Normalschaltung durch Federdruck
abgehoben wird. Sein Angriffspunkt liegt auf derselben vertikalen Zeitlinie wie der des
Kursschreibstiftes.
Schaltungsschema bei der vorliegehden Wahl von 360 Anzeigepunkten.
a) Geber und Empfänger drehen in gleicher Richtung:
Es sind folgende festen Punkte in Fig. 1 und 2 verbunden:
Es sind folgende festen Punkte in Fig. 1 und 2 verbunden:
Geber Nr. 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, ii, 12, 13, 14, 15,16
mit Empfänger Nr. 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14,15, 16,
Geber Nr. 1, 30, 29, 28, 27, 26, 25, 24, 23, 22, 21, 20, 19, 18, 17, 16
mit Empfänger Nr. 1, 30, 29, 28, 27, 26, 25, 24, 23, 22, 21, 20, 19, 18, 17, 16,
Normalschaltung.
b) Geber und Empfänger drehen in entgegengesetzter Richtung:
Es tritt Umschaltung wie folgt ein:
Geber Nr. i, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13,14,15, 16 \
mit Empfänger Nr. 1, 30, 29, 28, 27, 26, 25, 24, 23, 22, 21, 20, 19,18, 17,16, ( Um-
Geber Nr. 1, 30, 29, 28, 27, 26, 25, 24, 23, 22, 21, 20, 19, 18,17,16 ( schaltung,
mit Empfänger Nr. 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13,14,15,16,
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Einrichtung zur Fernregistrierung von Kompaßstellungen nach Patent 228653, dadurch gekennzeichnet, daß der Anzeigebereich des Kompasses von 360 ° im Geber, im Empfänger auf 180 ° Bereich dadurch beschränkt wird, daß bei Drehung des Empfängers über o° nach 359 ° oder über 180 ° nach 181 ° hinaus durch Hilfskon-takteinrichtungen stets eine selbsttätige Umschaltung der Drehrichtung stattfindet und gleichzeitig die Anzeigelage des Kompasses im Halbkreis 180 bis 360 °, der im Empfänger durch Anzeigelage 180 ° bis 0 ° dargestellt wird, durch eine gleichfalls selbsttätig bei den erwähnten Punkten in Tätigkeit tretende Hilfsregistriervorrichtung auf einem Papierband aufgezeichnet wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE236820C true DE236820C (de) |
Family
ID=496476
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT236820D Active DE236820C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE236820C (de) |
-
0
- DE DENDAT236820D patent/DE236820C/de active Active
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