DE236569C - - Google Patents
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- DE236569C DE236569C DENDAT236569D DE236569DA DE236569C DE 236569 C DE236569 C DE 236569C DE NDAT236569 D DENDAT236569 D DE NDAT236569D DE 236569D A DE236569D A DE 236569DA DE 236569 C DE236569 C DE 236569C
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- slide
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- rack
- wheel
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q2/00—Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
- F23Q2/02—Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Lighters Containing Fuel (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft ein Taschenfeuerzeug in Taschenuhrgestalt, bei welchem
ein pyrophorer Körper durch ein Reibrädchen zum Funkengeben und zur Entzündung eines
benzingetränkten Dochtes veranlaßt wird. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß im
Deckel des Gehäuses oberhalb des Dochtes eine durch einen Schieber verschließbare Öffnung
für den Austritt der Flamme vorgesehen ist,
ίο welcher die notwendige Verbrennungsluft durch
mittels desselben Schiebers verschließbare kleine Löcher in der Mantelfläche zugeführt wird, zu
dem Zwecke, die Flamme windsicher zu gestalten.
Die Betätigung des Reibrädchens erfolgt mittels eines außen befindlichen Griffstückes durch
Drehung oder Verschiebung.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen des Feuerzeuges beispielsweise zur Dar-
ao stellung gebracht, und zwar zeigt Fig. 1 ein Feuerzeug mit durch Verschiebung des Griffknopfes
betätigbarem Reibrädchen bei abgehobenem Deckel in Ansicht, Fig. 2 in lotrechtem,
Fig. 3 in wagerechtem Schnitt, Fig. 4 eine Ausführungsform des Fahrzeuges mit durch
Drehung des Griffknopfes betätigbarem Reibrädchen, ebenfalls bei abgehobenem Deckel in
Ansicht.
Das in Form einer flachen Taschenuhr ausgeführte Gehäuse des Feuerzeuges besitzt einen
Doppelboden 1, 2, der zur Aufnahme der benzin-. getränkten Watte dient und außen eine verschließbare
Füllöffnung 3 aufweist. Der Schlüssel 4 ist für den Verschluß 6 dieser öffnung bestimmt. Der innere Boden 2 bildet den
Träger für die einzelnen Teile der Zündvorrichtung und trägt ein Röhrchen 7, durch welches
der Wattedocht herausragt.
Die Zündvorrichtung besteht nach der Ausführungsform gemäß der Fig. 1 bis 3 aus einer
mit dem Griffknopf 8 verbundenen und im Halse 9 verschiebbaren Zahnstange ic, deren
unteres Ende in der Hülse 11 gelagert und durch Feder 12 stets nach aufwärts gedrückt
wird. Diese Zahnstange greift in ein Rädchen 13, das mit dem großen Zahnrad 14 auf derselben
Achse sitzt. Letzteres steht im Eingriff mit dem Zahnrädchen 15, welches mit dem
Reibrädchen 16 auf derselben Achse befestigt ist und daher diesem gleichzeitig die Bewegung
mitteilt.
17 ist der pyrophore Körper, der durch die
Druckfeder 18 in Verbindung mit der Stützschraube 19 an das Reibrädchen gepreßt wird.
Die kleine Druckfeder 20 hält die Zahnstange im Eingriff mit dem Rädchen 13.
Der Doppelboden ist mit einem Rand 21 versehen, auf welchem der Deckel 22 aufgesteckt
oder mittels Scharnieres o. dgl. befestigt ist. Im Deckel ist oberhalb des Dochtröhrchens 7
eine Öffnung 23 vorgesehen, welche durch einen im Deckel drehbar befestigten und durch einen
Schlitz 24 des Deckelrandes 25 hindurchgehenden und in einen Knopf 26 endigenden Schieber
27 verschließbar ist. Ein an der Zahnstange 10 vorgesehener und mit dem Schieber in Berührung
befindlicher Zapfen 28 gestattet das öffnen des Schiebers durch das Herunterdrücken
der Zahnstange.
Längs des Deckelrandes sind noch Luftlöcher 29 vorgesehen, welche gleichzeitig mit
der Öffnung 23 geöffnet oder geschlossen werden.
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Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Außer Tätigkeit ist der Schieber 27
in geschlossener Stellung, d. h. die Öffnung 23 ist verdeckt. Wird nun der Druckknopf 8
nach abwärts gedrückt, dann wird das Rädchen 13 und über 14 und 15 das Reibrädclien 16
gedreht, der Pyrophor angeregt und der Docht entzündet. Die Flamme ragt durch die Öffnung 23 nach außen.
Die Drehung des Reibrädchens kann auch durch Drehung eines Griffknopfes 30 erfolgen,
der dann (Fig. 4) durch entsprechende Zahnradübersetzung 31, 32, 33 mit dem Reibrädchen
in Verbindung steht. Dieses ist vorteilhaft konisch geformt und verdoppelt, damit die
Zündung bei Drehung des Griffknopfes nach beiden Richtungen möglich ist. Diese Reibrädchen
sind mit 34, 35 bezeichnet.
Die Zündung kann auch durch Öffnung des Schiebers erfolgen. In diesem Falle ist in der
Drehachse des Schiebers 27 (Fig. 1) das Rädchen 14 angeordnet, das dann, wie beschrieben,
mit dem Rädchen 15 in Eingriff steht. Naturgemäß entfällt dann die Zahnstange.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche:i. Taschenfeuerzeug in Taschenuhrgestalt, bei welchem ein pyrophorer Körper durch ein Reibrädchen zum Funkengeben und zur Entzündung eines benzingetränkten Dochtes veranlaßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß im Deckel des Gehäuses oberhalb des Dochtes (7) eine durch Schieber (27) verschließbare Öffnung (23) für den Austritt der Flamme vorgesehen ist, wäh- 35 rend die notwendige Verbrennungsluft durch ein oder mehrere mittels desselben Schiebers verschließbare Löcher oder Schlitze (29) in der Mantelfläche zugeführt wird, zu dem Zwecke, die Flamme windsicher zu ge- 40 ■stalten.
- 2. Taschenfeuerzeug nach Anspruch 1, bei welchem das Reibrädchen durch Vermittlung einer Zahnstange angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein an der Zahnstange (10) vorgesehener Zapfen (28) mit dem Schieber (27) in Berührung steht, so zwar, daß durch Abwärtsschieben der Zahnstange der Schieber geöffnet wird.
- 3. Taschenfeuerzeug nach Anspruch 1, bei welchem das Reibrädchen von Hand mittels Zahnradübersetzung gedreht wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwei achsiale, aber gegeneinander gerichtete Kegelrädchen (34, 35) als Reibrädchen verwendet werden, zu dem Zwecke, eine Zündung bei Drehung des Griffknopfes in beiden Richtungen zu erzielen.
- 4. Taschenfeuerzeug nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Rädchen der Zahnradübersetzung auf derselben Achse mit dem Schieber (27) befestigt ist, so daß das Reibrädchen durch das Öffnen des Schiebers gedreht wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE236569C true DE236569C (de) |
Family
ID=496248
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT236569D Active DE236569C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE236569C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2514066A (en) * | 1948-04-02 | 1950-07-04 | Robert G Ingersoll | Lighter |
-
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- DE DENDAT236569D patent/DE236569C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2514066A (en) * | 1948-04-02 | 1950-07-04 | Robert G Ingersoll | Lighter |
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