DE236372C - - Google Patents

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DE236372C
DE236372C DENDAT236372D DE236372DA DE236372C DE 236372 C DE236372 C DE 236372C DE NDAT236372 D DENDAT236372 D DE NDAT236372D DE 236372D A DE236372D A DE 236372DA DE 236372 C DE236372 C DE 236372C
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oil brake
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03BMACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS
    • F03B15/00Controlling
    • F03B15/02Controlling by varying liquid flow
    • F03B15/04Controlling by varying liquid flow of turbines
    • F03B15/06Regulating, i.e. acting automatically
    • F03B15/18Regulating, i.e. acting automatically for safety purposes, e.g. preventing overspeed
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E10/00Energy generation through renewable energy sources
    • Y02E10/20Hydro energy

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
wieder geschlossen wird.
Die vorliegende Erfindung bezweckt eine Verbesserung der bekannten, vom Turbinenregler mitgeschleppten Freilaufschieber (s. z. B. die Beschreibung eines derartigen Schiebers in dem Aufsatz »Die Turbinen und deren Regulatoren auf der Schweizerischen Landesausstellung in Genf 1896« von Professor P ras M in der Schweizerischen Bauzeitung 1896, Nr.20),welche bei durch lange Rohrleitungen gespeisten Tiirbinen angebracht werden, um gefährliche Drucksteigerungen zu verhüten und den Einfluß der Wässerträgheit auf die Regelung zix mildern. . Die bekannte Anordnung ist in Fig. 1 schematisch dargestellt. Es bedeutet « . den Arbeitszylinder des Turbinenreglers, b den Arbeitskolben, c den Angriffspunkt des Reglers an das Einlaßorgan der Turbine, d eine Ölbremse mit der von Hand einstellbaren Drosselöffnung e, f ein Belastungsgewicht und g den Freilaufschieber. Der Anschluß des Punktes c an das Einlaßorgan der Turbine ist so getroffen, daß eine Senkung des Arbeitskolbens δ eine Schließbewegung des Einlaßorgans bewirkt. Diese Vorrichtung wirkt in folgender Weise: Bei einer Entlastung der Turbine wird der Arbeitskolben b nach abwärts bewegt und die Turbine geschlossen. Gleichzeitig wird der Kolben der Ölbremse nach unten gedrückt und damit auch, da das öl durch die kleine Drossel-Öffnung e nicht so schnell hindurchtreten kann, das Gehäuse der Ölbremse gesenkt und der Freilaufschieber geöffnet. Durch die Öffnung des Freilaufschiebers findet das von der Turbine abgesperrte Wasser einen Ausweg, so daß eine große Drucksteigerung in der Zulaufleitung vormieden wird. Nach Ablauf des Regelungsvorganges sinkt dann das Belastungsgewicht f langsam, nämlich in dem Maße, als das öl durch die Drosselöffnung e hindurchtreten kann, wieder hinunter und bringt dabei den Freilaufschieber langsam wieder in die Schlußstellung, ohne eine wesentliche Drucksteigerang hervorzurufen.
Wenn man .durch einen Freilauf schieber die Drucksteigerungen in der Rohrleitung zu vermeiden sucht, so tut.man dies nicht nur wegen der Gefährlichkeit derselben für die Rohrleitung, sondern auch, um ihre bekannte ungünstige Rückwirkung auf den Regelungsvorgang auszuschließen. Der letztere Zweck wird jedoch bei der bekannten, in Fig. 1 dargestellten Anordnung nur unvollkommen erreicht, und zwar aus folgendem Grunde:
Die Geschwindigkeit, mit welcher sich der Arbeitskolben bewegt, ist von der Größe der Belastungsänderungen abhängig und bei sehr kleinen Belasturigsänderungen auch nur sehr klein. Wenn jedoch die Geschwindigkeit des Arbeitskolbens und damit auch die Gescliwin-' digkeit des Kolbens der Ölbremse nur klein ist, hat das in der Ölbremse enthaltene öl Zeit, durch die Drosselöffnung e hindurchzutreten. Demgemäß wird bei kleinen Geschwindigkeiten des Arbeitskolbens das Gewicht f überhaupt nicht angehoben, und der Freilaufschieber bleibt geschlossen. Daher kommt bei
(2. Auflage, ausgegeben am 4- Juni tgi2.J
solchen kleinen Geschwindigkeiten die Trägheit des zufließenden- Betriebswassers unvermindert zur Wirkung. Diese Wirkung äußert sich bekanntlich darin, daß der Regler nur langsam oder gar nicht zur Ruhe kommt.. Da auch nach großen Belastungsänderungen der Regelungsvorgang mit kleinen Geschwindigkeiten des Arbeitskolbens endet, treten jene Wirkungen auch in diesen Fällen hervor. Dieser
ίο Mißstand kann bei der bekannten Anordnung nur dadurch gemildert werden, daß die Drossel-Öffnung e sehr klein gemacht wird. Abgesehen da\^on, daß dann nach großen Entlastungen der Freilaufschieber unnötig lange geöffnet bleibt, wird der Mißstand dadurch nicht beseitigt, sondern nur auf entsprechend kleinere Geschwindigkeiten des Arbeitskolbens beschränkt. . ■
Diese Nachteile werden gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch vermieden, daß die Drosselöffnung e selbsttätig derart verstellt wird, daß sie sehr klein oder ganz geschlossen ist, wenn der Freilaufschieber sich in der Schlußstellung oder in ihrer unmittelbaren Nähe befindet, daß sie aber geöffnet ist, wenn der Freilaufschieber geöffnet ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Ölbremse ist in den Fig. 2 und 3 schematisch in größerem Maßstabe dargestellt. Es bedeutet h den Kolben und i das Gehäuse der Ölbremse d, welche in derselben Weise wie in Fig. 1 mit dem Arbeitskolben und dem Freilauf schieber verbunden zu denken ist. Die Drosselöffnung k wird durch das untere zugespitzte Ende des Stiftes I ganz oder teilweise abgeschlossen. Der Stift I wird durch das Gewicht m auf den gegabelten Hebel η gedrückt, dessen linkes Ende 0 an einen festen Punkt drehbar angeschlossen 'ist, während sein rechtes Ende r auf dem Deckel der Ölbremse aufliegt. Die Fig. 2 zeigt die Vorrichtung in der Stellung, welche sie bei der Schlußstellung des Freilauf Schiebers einnimmt. Unter Schlußsteüurig des Freilaufschiebers ist diejenige Stellung desselben zu verstehen, bei welcher er gerade geschlossen ist. Dabei ist die Drosselöffriung k ebenfalls ganz oder fast ganz geschlossen. Wenn der Freilaufschieber durch das Niedergehen der Öl bremse geöffnet wird, ergibt sich die in Fig. 3 gezeichnete Stellung, in welcher der Stift I angehoben, die Drosselöffnung k entsprechend weiter geöffnet ist. In dem Maße, in welchem der Freilaufschieber sich schließt, wird auch die Drosselöffnung k infolge der Aufwärtsbewegung des Gehäuses der Ölbremse wieder geschlossen.
.Um bei der durch Belästungsvergrößerungen ausgelösten Aufwärtsbewegung des Arbeitskolbens das Auftreten zu größer Drücke in der Ölbremse zu verhindern, können im Kolben der Ölbremse in bekannter Weise Rückschlagventile angebracht werden, welche dem öl den Durchtritt von der unteren Zylinderseite auf die obere gestatten, oder es kann gemäß der vorliegenden Erfindung die Verstellungsvorrichtung für die Drosselöffnung so eingerichtet werden, daß schon bei einer kleinen, durch eine geringe Bewegung des Freilaufschiebers über die Schlußstellung hinaus oder durch die Federung des Gestänges ermöglichten Aufwärtsbewegung des Ölbremsengehäuses die Drosselöffnung genügend weit geöffnet wird.
Es ist gleichgültig, ob die Ölbremse den Freilauf schieber unmittelbar mitschleppt oder ob durch sie nur ein den Freilaufschieber betätigender Servomotor gesteuert wird, wie z. B. im Patent 114121. beschrieben ist. Ferner ist es unwesentlich, ob ein Freilaufschieber, oder ein Freilaufventil oder irgendein anderes Abschlußorgan in Anwendung kommt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    .Freilauf für selbsttätig geregelte Turbinen, welcher bei Abschluß des Einlaßorgans der Turbine geöffnet und dann unter dem Einflüsse einer Flüssigkeitsbremse langsam wieder geschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosselöffnung (e) der Flüssigkeitsbremse (d) bei der Schlußstellung des Freilaufschiebers (g) ganz oder nahezu geschlossen ist und bei einer Verschiebung des Freilaufschiebers aus der Schlußstellung geöffnet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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