DE469376C - Vom Dampfdruck oder Verbrauch gesteuerter Speisewasserspeicherungsregler - Google Patents

Vom Dampfdruck oder Verbrauch gesteuerter Speisewasserspeicherungsregler

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DE469376C
DE469376C DEC34989D DEC0034989D DE469376C DE 469376 C DE469376 C DE 469376C DE C34989 D DEC34989 D DE C34989D DE C0034989 D DEC0034989 D DE C0034989D DE 469376 C DE469376 C DE 469376C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D3/00Accumulators for preheated water

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

  • Vom Dampfdruck oder Verbrauch gesteuerter Speisewasserspeicherungsregler Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zur Regelung der Speisewasserzufuhr bei solchen Dampfkesselanlagen, bei denen Ausgleich von Belastungsschwankungen durch Speisewasserspeicherung erfolgt Im Hauptpatent 434 116 ist angegeben, diese Regelung sowohl in Abhängigkeit vom Kesseldruck als auch vom Wasserstand erfolgen zu lassen. Die vorliegende Zusatzerfindung schafft für die Regelung eine Einrichtung, die auf einfache Weise gestattet, mit geringen Regelungskräften, also verhältnismäßig kleinen Einflußgebern, die Regelung in sicherer und einfacher Weise durchzuführen.
  • Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß sowohl der Dampfzustand als auch der Wasserstand auf ein Relais derart wirksam werden, daß innerhalb der normalen Wasserstandsgrenzen nur der Druck des Relais und damit das Speiseventil bewegt, während bei Annäherung des Wasserstandes an die höchst-oder niedrigstzulässige Grenze der Wasserstandseinfluß mittels Anschlägen unter Ausschaltung des-Druckeinflusses das Relais und damit das Speiseventil allein beherrscht. Es zeigt sich nämlich, daß bei Annäherung an die Grenzzustände ein gewisser Widerstreit zwischen dem vom Dampfdruck oder Verbrauch abhängigen und dem vom Wasserstand aus gesteuerten Einfluß besteht. Durch die Einrichtung gemäß der Erfindung wird erreicht, daß diese widerstreitenden Einflüsse nur in ganz geringem Maße zur Geltung kommen, da sie ja auch nur geringe Kräfte zur Verstellung des Relais benötigen. Es kann also nicht wie bei den früheren Einrichtungen vorkommen, daß beispielsweise bei sehr stark gesunkenem Druck der einzuregelnde niedrigste Wasserstand gefährlich tief absinkt. Außerdem läßt sich der Übergang von der Druck- auf die Wasserstandssteuerung allmählich bewerkstelligen, so daß der Heizer bei Erreichen des niedrigsten Wasserstandes nicht plötzlich das Feuer verstärken, bei Erreichen des höchsten Wasserstandes dämpfen muß, sondern daß für die Veränderung des Feuers ein gewisser Zeitraum zur Verfügung steht, während dessen der Wasserstandseinfluß die Oberhand gewinnt.
  • Liegen die einzuhaltenden Wasserstandsgrenzen nicht allzuweit auseinander, so kann sich eine Ausführung empfehlen, bei der das vom Druck oder Verbrauch beeinflußte Gestänge sich innerhalb zweier Anschläge bewegt, deren Höhenlage in Abhängigkeit vom Wasserstand sich verändert. Die Anschläge bilden somit eine Begrenzung der druckgesteuerten Regeleinrichtung, die bei Annäherung an die zulässigen Grenzen mehr und mehr das Reglergestänge beeinflußt.
  • Wird als Regler ein von einem Druckmittel gesteuertes Organ (Ventil) verwendet und der Druck des Steuermittels beispielsweise durch mehr oder weniger weites öffnen einer Abflußklappe geregelt, so empfiehlt sich eine Anordnung,.die in der Weise arbeitet, daß bei Ausbleiben des Steuermittels infolge irgendwelcher Störungen das Regelorgan in Offenstellung geht, so daß in diesem Falle von Hand gespeist werden kann.
  • Die Einrichtung kann in einfacher Weise auch weitere Speiseregelungsorgane überwachen. Dies ist z. B. bei Anlagen von Wichtigkeit, die aus mehreren Speiseleitungen gespeist werden, von denen die eine kälteres Speisewasser als die andere fördern kann. In diesem Falle ist dafür zu sorgen, daß die vom Wasserstand gesteuerten Ventile nacheinander ansprechen, so daß das normale Speiseventil, z. B. für das wärmere Wasser, sich etwa bei mittlerem oder etwas unterhalb des mittleren gelegenen Widerstandes öffnet, während erst bei noch weiter gesunkenem Wasserstand, also bei Annäherung an den niedrigsten, das zweite mit kälterem Wasser speisende Ventil öffnet. In gleicher Weise kann ein Überlauf aus der zu speisenden Kesselanlage, etwa in einen Kesselwasserspeicher, bewegt werden oder angeordnet sein. Durch diese Nacheinanderschaltung wird ein Zusammenarbeiten der verschiedenen Regelorgane in der Weise erreicht, daß das nachgeschaltete für das vorgeschaltete einspringt, wenn ersteres aus irgendeinem Grunde den Anforderungen nicht genügt, z. B. wenn bei sinkendem Wasserstand das zuerst geöffnete Speiseventil nicht genügend Wasser in den Kessel schafft oder wenn bei steigendem Wasserstand der Überlauf nicht genug Wasser aus dem Kessel abführt.
  • Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsforin der Erfindung in schematischer Darstellung. An dem zu speisenden Kessel oder Speicher ist der Druckgeber i angeschlossen, der den Hebel 2 entgegen der Wirkung einer Gegenfeder 3 bewegt. Der Hebel 2 überträgt seine Bewegung auf den weiteren Hebel 4, der das Relais 5 (Düse o. dgl.) bewegt. Das Relais ist an die Steuerleitung 6 angeschlossen und wird durch diese auf das Regelorgan 7 wirk sam, das die Speisewasserzuführung zur Kessel- oder Speicheranlage überwacht. Der Düsenhebel 4 wird außerdem durch die vom Wasserstand beeinflußte Einrichtung 8 bewegt. Dieser Behälter 8 ist durch be-wegliche Leitungen 9 außerhalb der zulässigen Wasserstandsgrenzen im Wasser- und Dampfraum mit dem Kessel verbunden, er wird durch eine Gegenfeder io gestützt. Der Wasserstand im Behälter 8 fällt und steigt mit dem des Kessels. Bei steigendem Wasserstand vergrößert sich das Wassergewicht im Behälter 8, so daß die Feder io zusammengedrückt wird und der Behälter nach abwärts sinkt, umgekehrt erleichtert sich sein Gewicht bei sinkendem Wasserstand, so daß er nach aufwärts geht. Durch die einstellbaren Anschläge ic) und 2,o stößt er in den Grenzlagen an den Düsenhebel4 und bewegt durch diesen das Relais 5 und damit die Regeleinrichtung 7. Drückt der Anschlag ig den Hebe14 auf Schlußstellung hin, so hebt er sich von der Verbindungslasche zum Hebel 2 ab, hebt der Anschlag 2o den Hebel auf Off enstellung, so kann sich der Hebel 2 vom Druckgäer i abheben. In beiden Fällen gewinnt der Wasserstand unabhängig von der Höhe des Drucks den auf die Stellung des Ventils 7 maßgeblichen Einfluß.
  • An der Einrichtung können zusätzlich noch Regelorgane zur Beeinflussung einer etwa vorhandenen zweiten Speisung und eines Überlaufs angebracht sein. Die durch ein Gegengewicht geschlossen gehaltene Relaisdnie ii bewegt durch die Steuerleitung 12 das Überlaufventil 13, das bei Überschreiten des Wasserstandes 14 infolge des dann im Behälter8 vorhandenen Wassergewichts geöffnet wird. Die Düse 15 wird beim niedrigeren Was . serstand 18 durch die dann eintretende Erleichterung des Behälters 8 angehoben und bewegt durch Leitung 17 das Heißspeiseventil 16. Sinkt der Wasserstand nach öffnung des Ventils 16, das zunächst den gleichmäßigen Wasserstand 18 aufrechtzuhalten sucht, aus irgendwelchen Gründen noch weiter, so öffnet schließlich noch vor Erreichen des niedrigstzulässigen Wasserstandes der Anschlag 2o in der oben beschriebenen Weise das andere Speiseventil 7, so daß hierdurch eine mehrfache Reserve ge-schaffen ist. Ebenso springt der Anschlag ig durch Schließung des Ventils 7 ein, falls durch den Überlauf 13 nicht alles überschüssige Wasser aus dem Kessel fortgeschafft werden kann.
  • An Stelle des Behälters 8 kann eine andere vorn Wasserstand gesteuerte Vorrichtung, wie Schwimmer, Verdrängungskörper o. dgL, treten.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vom Dampfdruck oder Verbrauch gesteuerter Speisewasserspeicherungsregler, der auch durch Wasserstandshölren beeinflußt wird nach Patent 434 116, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Dampfzustand als auch der Wasserstand auf ein Relais derart wirksam werden, daß innerhalb der normalen Wasserstandsgrenzen nur der Druck das Relais und damit das Speiseventil bewegt, während bei Annäherung des Wasserstandes an die höchst- oder niedrigstzulässige Grenze der Wasserstandseinfluß mittels Anschlägen unter Ausschaltung des Druckeinflusses das Relais und damit das Speiseventil allein beherrscht.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein vom Druckgeber (i) bewegtes Gestänge (2, 4) sich innerhalb zweier Anschläge (ig, 2o) bewegen kann, wobei die Höhenlage dieser Anschläge in Abhängigkeit vom Wasserstand vermittels Schwimmereinrichtung, beweglichen Behälters (8) o. dgl. sich verändert, so daß die Stellung des Hebels (4) und die Öffnung der Relaiseinrichtung (Drosselstelle 5) in den äußeren Stellungen der Schwimmereinrichtung begrenzt ist. 3. Einrichtung nach Anspruch i und :2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosselstelle (5) und das Speiseventil (7) derart zusammenarbeiten, daß bei Abfluß des Steuermittels das Speiseventil geöffnet wird, zum Zwecke, das Speiseventil bei Ausbleiben des Steuermittels in geöffneter Stellung zu halten. 4. Einrichtung nach Anspruch i und 2-, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Wasserstandshöhengeber (8) auch ein Speiseventil (16) bei einem etwas unterhalb der Mitte gelegenen Wasserstand (18) geöffnet wird, derart, daß bei sinkendem Wasserstand zunächst die Speisung durch dies Ventil (16) vorteilhaft mit Heißwasser erfolgt und erst, wenn der Wasserstand noch weiter sinkt, durch das dann öffnende Speiseventil (7). 5. Einrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Wasserstandshöhengeber (8) auch ein Überlaufventil (13) bei einem etwas oberhalb der Mitte, gelegenen Wasserstand (14) geöffnet wird, derart, daß bei steigendem Wasserstand zunächst der überlauf durch Ventil (13) und erst bei weiter steigendem Wasserstand die Absperrung des Speiseventils (7) erfolgt. 6. Einrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß für die Zusatzventile (13, 16) besondere nacheinander vom Wasserstandshöhengeber (8) bewegte Relaisdüsen (11, 15) angeordnet sind.
DEC34989D 1924-06-13 1924-06-13 Vom Dampfdruck oder Verbrauch gesteuerter Speisewasserspeicherungsregler Expired DE469376C (de)

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DE (1) DE469376C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE933631C (de) * 1953-07-10 1955-09-29 Maschb Ag Balcke Geregelte Abfuehrung von Kondensat aus Apparaten und Behaeltern mit stark schwankendem Druck in zwei oder mehr Apparate oder Behaelter, bzw. Rueckfuehrung von Kondensat in Apparate und Behaelter mit stark schwankendem Druck aus zwei oder mehr Apparaten
DE3741653A1 (de) * 1987-12-09 1989-06-22 Regeltechnik Kornwestheim Gmbh Verfahren und vorrichtung zur regelung des kesselspeisewassers bei dampfkesseln

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE933631C (de) * 1953-07-10 1955-09-29 Maschb Ag Balcke Geregelte Abfuehrung von Kondensat aus Apparaten und Behaeltern mit stark schwankendem Druck in zwei oder mehr Apparate oder Behaelter, bzw. Rueckfuehrung von Kondensat in Apparate und Behaelter mit stark schwankendem Druck aus zwei oder mehr Apparaten
DE3741653A1 (de) * 1987-12-09 1989-06-22 Regeltechnik Kornwestheim Gmbh Verfahren und vorrichtung zur regelung des kesselspeisewassers bei dampfkesseln

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