DE111493C - - Google Patents

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DE111493C
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DENDAT111493D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D17/00Regulating or controlling by varying flow
    • F01D17/10Final actuators
    • F01D17/12Final actuators arranged in stator parts
    • F01D17/14Final actuators arranged in stator parts varying effective cross-sectional area of nozzles or guide conduits
    • F01D17/141Final actuators arranged in stator parts varying effective cross-sectional area of nozzles or guide conduits by means of shiftable members or valves obturating part of the flow path
    • F01D17/145Final actuators arranged in stator parts varying effective cross-sectional area of nozzles or guide conduits by means of shiftable members or valves obturating part of the flow path by means of valves, e.g. for steam turbines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Turbines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 111493 KLASSE
Die Erfindung betrifft einen selbstthätig wirkenden Druckregler in Form eines Dampfdüsenverschlusses, namentlich für Dampfturbinen bestimmt, der zwischen der Dampfdüse und dem Dampfkanal eingeschaltet wird und nur Dampf von ganz bestimmter Spannung in die Maschine eintreten läfst, der also im Gegensatze zu dem in die Dampfleitung eingeschalteten und unter Einflufs des Regulators stehenden Drosselventile, dessen regelnde Wirkung darauf beruht, dafs es die der Maschine zugeführte Dampfmenge beeinflufst, gleichmäfsig Dampfspannung zu erhalten bestimmt ist.
Auf der Zeichnung ist der neue Düsenverschlufs dargestellt. Es zeigt:
Fig. ι denselben in einem axialen Längenschnitt und in Schlufslage,
Fig. 2 einen entsprechenden Schnitt in Offenlage und
Fig. 3 einen Querschnitt nach Linie /-/ der Fig. i.
Es ist α der Dampfkanal der betreffenden Maschine, aus dem der Dampf letzterer durch Düsen b zugeführt wird, und in den an geeigneter Stelle ein (auf der Zeichnung nicht sichtbares) von dem Regulator beeinflufstes Drosselventil eingeschaltet ist.
Die Dampfeintrittsöffnung c der Düse b kann nun mehr oder weniger oder auch vollkommen durch das konisch zugespitzte Ende d einer Spindel e geschlossen werden, welche Führung in den Deckeln f und g eines cylindrischen Gehäuses h erhält, das in die gegenüber liegende Wand des Dampfkanals axial zur Düse b eingeschraubt ist.
In dem äufseren, erweiterten Theile dieses Gehäuses h und in diesem geführt trägt die Spindel e einen Kolben i, der einerseits unter der Wirkung einer Feder k, deren Spannung durch Verstellung des Deckels g reguliert werden kann, andererseits unter der Wirkung des aus dem Dampfkanale durch Löcher / in das Gehäuse h eintretenden Dampfes steht.
Die Belastung des Kolbens i durch die Feder k wird dabei derart gewählt, dafs sie bei einem ganz bestimmten im Dampfkanal auftretenden Drucke überwunden wird, so dafs sich der Kolben hebt und die Dampfdüse geöffnet wird.
Die Wirkungsweise dieser neuen Einrichtung ist kurz folgende:
Sobald Schwankungen in der Belastung der Maschine (Turbine) auftreten, wird bei Entlastung z. B. das Drosselventil unter Einflufs des Regulators mehr abgeschlossen. Es tritt weniger Dampf in den Kanal α ein und infolge, dessen sinkt der Druck in diesem. Es wird der Kolben auf der Dampfseite entlastet und die Feder k verschiebt denselben (auf der Zeichnung nach links), die Eintrittsöffnung c der Dampfdüse wird mehr und mehr verkleinert. Die Turbine wird alsdann langsamer gehen, der Regulator infolge dessen abfallen und die Drosselklappe öffnen; jetzt steigt wieder der Druck in dem Dampfkanale, der
ß. Auflage, ausgegeben am S. Mär\ igojj.J
Kolben i geht zurück, der Düsendurchgang erweitert sich wieder und la'fst mehr Dampf in die Maschine eintreten.
Nachdem sich dieses Spiel einige Male wiederholt, stellt sich der Düsenverschlufs allmählich der Belastung entsprechend ein und ist bestrebt, derselben das Gleichgewicht zu halten. Ein Arbeiten mit gedrosseltem Dampfe, d. h. mit Dampf von geringerer Spannung, das immer einen Verlust bedeutet, tritt nicht mehr ein, weil keine so grofsen Schwankungen in der Umdrehungszahl der Maschine und folglich kein Abfallen des Regulators mehr vorkommt. Nur relativ geringe Druckunterschiede kommen im Kanäle α noch vor.
Es erweist sich praktisch als richtig, mehrere solche selbstthätig wirkende Düsenverschlüsse an einem Turbinengehäuse anzubringen, und zwar z. B. etwa zwei, deren Spindel am Ende gerade abgeschnitten ist, die sich also bei geringer Bewegung des Kolbens vollkommen öffnen oder schliefsen, und einen mit konisch zugespitztem Spindelende, wie auf der Zeichnung, welcher mit seiner variablen Weite der Dampfeintrittsöffnung die Zwischenstufen zwischen den beiden ersteren aufnimmt. Es wird dann auf diese Weise nur eine der Belastung entsprechende Dampfmenge von annähernd immer constanter Spannung der Maschine zugeführt.

Claims (1)

  1. . Patent-Anspruch:
    Ein Dampfdruckregler für Dampfturbinen, welcher die Dampfaustrittsöffnung aus dem Dampfkanale α zu den Dampfdüsen b vermindert oder ganz abschliefst, wenn der Druck im Kanäle α auf ein gewisses Minimum gesunken ist, diese Oeffnung aber erweitert oder voll öffnet bei Eintritt des bestimmten Spannungsminimums oder eines höheren Druckes, gekennzeichnet durch ein spitzkonisch gestaltetes Endstück d einer Kolbenstange e, das in die Düsenöffnung hineinragt, und durch einen Kolben i am anderen Ende der Stange e, der in einem mit dem Dampfkanal auf einer Seite in Verbindung stehenden Cylinder h geführt ist und auf dessen Rückseite eine regulierbare Feder Ic prefst, die bestrebt ist, durch den Kolben i und Stange e den Kegel d in die Düsenöffnung hineinzutreiben, so dafs erst bei einer Dampfspannung, die dem Federdrucke gleich ist oder ihn übersteigt, Dampf in die Düsen treten kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3733050A (en) * 1971-02-16 1973-05-15 Univ Leland Stanford Junior High pressure valve

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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