DE236290C - - Google Patents

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DE236290C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J3/00Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed
    • B41J3/38Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed for embossing, e.g. for making matrices for stereotypes

Landscapes

  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 236290 KLASSE 15 a. GRUPPE
STERLING ELLIOTTiN NEWTON, V. St. A.
Prägemaschine für Metallstreifen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Dezember 1908 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Metallstreifenprägemaschine derjenigen Art, bei der die verschiedenen Prägestempel durch ein Zahnradgetriebe, dessen Bewegung unmittelbar durch einen Zeiger auf einer freiliegenden Anzeigescheibe wiedergegeben wird, unter einen Preßkolben gebracht werden.. Bei solchen Maschinen hat sich zum Ausgleich der durch das Zahnradgetriebe bedingten Ungenauigkeit der
ίο Einstellung die Notwendigkeit einer Zentriervorrichtung ergeben, und es ist vorgeschlagen worden, dieselbe mit dem Schwinghebel in Verbindung zu bringen, der das Getriebe zur Bewegung der Prägestempel betätigt. Gemäß der Erfindung wird durch den an sich bekannten Schwinghebel bei seiner Bewegung einerseits ein zweiter Hebel zum Ausschwingen gebracht, der durch eine Feder gegen ihn angepreßt wird und durch einen auf die Präge-Stempel einwirkenden Kolben die Prägung bewirkt, anderseits ein unter Federwirkung stehender Hebel freigegeben, der die genaue Einstellung und Feststellung des Stempelträgers bewirkt.
Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung zur Darstellung gebracht. .«
Fig. ι ist eine Vorderansicht der Maschine, Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie 2-2 gemäß Fig. I,
Fig. 3 eine Oberansicht der Maschine nach Fortnahme einiger Teile,
Fig. 4 eine Sonderdarstellung der Sperrvorrichtung für das Stempelrad.
Der Stempelträger ι hat zweckmäßig zylindrische Gestalt und trägt in der Nähe seines Umfanges eine Anzahl Prägestempel 2, die durch Federn 3 (Fig. 2) angehoben werden und durch einen Kolben 4, sobald sie sich darunter befinden, mit kräftigem Druck abwärts bewegt werden, um die Prägearbeit auszuführen. Der Stempelträger 1 ist am oberen Ende einer aufrecht stehenden Welle 5 befestigt, die an ihrem unteren Ende ein Zahnrad 6 trägt, das mit einem Zahnrad 7 einer schräggelagerten Welle 8 in Eingriff steht. Die Welle 8 greift durch die Mitte der kreisförmigen Anzeigescheibe 9, die an einem vorderen Ansatz des Maschinengestells unverrückbar befestigt ist. Am oberen Ende der Welle 8 ist der Zeiger 10 befestigt, der sich über die Zeichen der Scheibe 9 bewegen läßt. Der Zeiger 10 ist mit einer Hülse 12 versehen, die als Kugellagergehäuse ausgebildet ist, die Nabe 13 der Scheibe 9 lose umgreift und mit dem oberen Ende der Welle 8 durch die auf dem Gewindezapfen 15 der Welle 8 laufende Mutter 16 fest verbunden ist, so daß sie die Kugeln 17 einschließt. Mit dem Zahnrade 7 ist ein als Handrad ausgebildeter Ring 18 verbunden. . Die Prägestempel 2 sind in dem Stempelträger ι in bekannter Weise derart angebracht, daß immer derjenige Stempel sich unter dem Kolben 4 befindet, auf dessen Zeichen der Zeiger 10 über der Scheibe 9 eingestellt ist. Die Zähne des Rades 6 sind in bekannter Weise verhältnismäßig läng ausgebildet und zugespitzt, um das Eindringen eines gleichzeitig
zum Sperren und zum genauen Einstellen dienenden Zahnes 19 zwischen die Zähne zu erleichtern. Der Zahn 19 (Fig. 2 und 4) ist an dem oberen Ende eines Armes 20 einer im Gestell gelagerten Welle 21 befestigt. Der Arm 20 steht unter der Einwirkung einer Feder 22, durch die der Zahn 19 mit den Zähnen des Rades 6 in Eingriff gehalten wird, sofern dies nicht durch andere Einwirkungen verhindert wird. Die Welle 21 ist mit einem Arm 23 ausgerüstet, gegen den sich ein Arm 24 eines Hebels 25 derart anlegt, daß unter Überwindung der Kraft der Feder 22 der Zahn 19 aus dem Rade 6 entfernt wird. Der Hebel 25 kann um eine am oberen Ende des Gestells vorgesehene Achse 26 durch einen Fußtritt derart geschwenkt werden, daß sein Arm 24 mit dem Arm 23 außer Berührung kommt und die Feder 22 den Zahn 19 zwischen die Zähne des Rades 6 bewegt.
Der Hebel 25 hat durch sein Eigengewicht das Bestreben, die aus Fig. 2 ersichtliche Lage einzunehmen; durch einen Fußtritt wird er nach hinten bewegt. Der Arm 24 kommt mit dem Arm 23 schon während des ersten Teiles der Bewegung des Hebels 25 außer Berührung, so daß schon zu dieser Zeit der Sperrzahn 19 in Wirksamkeit tritt. Bei der Weiterbewegung des Hebels 25 bewegt eine an ihm an einem Arm 30 angeordnete Rolle 31 einen an einer drehbaren Achse 33 sitzenden Hebel 32, der den Kolben 4 trägt, entgegen der Einwirkung einer Feder 35 abwärts, so daß durch den Kolben 4 der während des ersten Teiles der Bewegung des Hebels 25 unter ihn eingestellte Prägestempel 2 abwärts bewegt und die Prägung durch letzteren bewirkt wird.
Die Rückbewegung des Hebels 25 wird durch einen Arm 27 begrenzt, der mit seinem hakenförmigen Ende gegen einen Anschlag 28 aus nachgiebigem Stoffe zu liegen kommt (Fig. 2 und 4), während seine Vorbewegung durch einen Anschlag 29 ebenfalls aus nachgiebigem Stoffe in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise begrenzt wird.
Das Maschinenbett 34 hat eine Nut, in der der unter der Einwirkung von Förderrollen 38 und 39 (Fig. 1) stehende Metallstreifen 36 geführt wird. Zur Fortschaltung des Streifens sind geeignete Einrichtungen vorgesehen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Prägemaschine für Metallstreifen, dadurch gekennzeichnet, daß der das Prägen herbeiführende Schwinghebel (25) bei seiner Bewegung mittels einer Rolle (31) einen zweiten, durch eine Feder mit ihm verbundenen Hebel (32) zum Ausschwingen bringt, der einen auf die Prägestempel (2) wirkenden Kolben (4) trägt.
2. Prägemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwinghebel (25) in der Ruhelage einen in das Sperrad (6) des Stempelträgers (1) durch Federkraft einfallenden Sperrzahn (19) in ausgerückter Stellung hält, ihn aber bei seiner Arbeitsbewegung freigibt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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