DE2344320C2 - Verfahren zur Kompensation von Grenzflächenladungen bei epitaktisch auf ein Substrat aufgewachsenen Siliziumdünnschichten - Google Patents
Verfahren zur Kompensation von Grenzflächenladungen bei epitaktisch auf ein Substrat aufgewachsenen SiliziumdünnschichtenInfo
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Description
nach dem Abscheiden der gesamten epitaktisdicn
Halbleiterschichi auf dem Substrat in den Bereich der
Gren/fläche zwischen der epitaktischen Schicht und
dem Substrat eingebracht.
Vorzugsweise werden als Dotieralome Bor oder
Phosphoratome durch Ionenimplantation in die ge
wünschten Bereiche eingebracht.
F.in Vorteil der F.rfindung besteht darin, daß durdi
die Kompensation von Grenzfläciienladungen die Funktion von Bauelementen, in denen solche Grcn/flachenliidungcn
auftreten, verbessert werden kann. So kann bcispielsweiic hei MÜS-Fcldeffektlrannstoren
ein unerwünschter Reststrom /wischen den diffundierten
Bereichen, das sind das .Snurce-Gebiet und das Drain-Gebiet, vermieden werden.
Vorteilhafterweise dient das crfindungsgemitße Verfahren
/ur Kompensation von Gren/flächenladunj/en
bei epitaktisch auf ein Substrat aufgewachsenen Siliziumdünnschichten
. Weitere Erläuterungen zur Erfindung gehen aus der '•Beschreibung und der Figur eines bevorzugten Ausführungsbeispiels
der Erfindung nnd deren Weiterbildungen hervor.
Die F i g. 1 und 2 zeigen in schematischer Darstellung
die Ausbildung von Grenzflächenladungen bei epi-■ taktischen Siliziumdünnschichten auf einem Substrat.
Die F i g. 1 zeigt in schematischer Darstellung eine
auf einem Substrat 1 epitaktisch aufgewachsene Halblederschicht 2 Vorzugsv ei<e besieht dabei das Sub
strat 1 aus Saphir oder Spinell und die Schicht 2 aus Silizium. Die an der Grenzfläche zwischen den Schichten
I und 2 auftretenden Grenzflächeriladungen sind
»inii 3 und 4 bezeichnet. Dabei befinden sich beispielsweise
bei Jer Anordnung einer Siliziumdunnschicht auf Spinell die· negativen Grenzflächenladungen 4 in den
oberflikhennahen Bereichen des Substrates 1 und die
von diesen influenzierten positiven Grenzflächenladungen 3 in den oberfiächennahen, der Schicht 1 zugewandten
Bereichen der Schicht 3.
trfmdungsgemäß wird nun vorgeschlagen, zur Kompensation
jer an der Grenze zwischen dem Substrat 1 und der darauf epitaktisch aufgebrachten Siiiziumdünnsc'·
cht 2 entstehenden Grenzflächenladungen die Halbleiterschicht 2 im Bereich der unteren Grenzfläche
und gegebenenfalls auch im Substratkristall mit Dona tor- bzw. Akzeptoratomen zu dotieren. Dabei werden
die Dotieratome vorzugsweise durch Ionenimplantation in dii- entsprechenden Bereiche eingebracht.
Auf diese Weise kann durch das Einbringen einer definiert« η Menge von Dotieratomen die Dichte der
Grenzflächenladungen definiert eingestellt werden. Insbesondere ist es möglich, mit Hilfe des erfindungsgemäßen
Verfahrens vorhandene Gren/flächenladungen
zu kompensieren
Gemäß einer Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens werden die Dotieratome in einer genau definierten
Dosis vor der Abscheidung der epkaktischen Siliziumdünnschicht 2 auf der Oberfläche des Substrates
( in die Oberfläche des Substr -tkristalles eingebracht
Dabei bewirken die eingebrachten Dotieratome eine zu der in dem Substrat entstehenden Grenzflächcnladung
entgegengesetzte Raumladung.
Wie in der Fi g. 2 .. ir^estellt. werden gemäß einer
weiteren Ausgestaltung Jer Erfindung dir Dotieratome
nach dem Abscheiden einer ersten dünnen epitaktischen
Schicht 21 iiuf dem Substrat J in düse dünne
Schicht 21 und in den Bereich der Gr-w.fliklu- /wi
sehen dieser ersten Schicht und dem Substrat <mplan lic-rt. Dabei bc-trägt vorzugsweise die Dicke der ersten
S dünnen epitaktiseheii Schicht 0,2 μνη. Anschließend
•vird die epitaklische Schicht 22 aufgewachsen und so weit verstärkt, bis die Dicke der Schichten 21 und 22
den vorgegebenen Wert erreicht.
Ein Vorteil dieser Ausgestaltung des erfindungige·
Ein Vorteil dieser Ausgestaltung des erfindungige·
ίο mäßen Verfahrens besteht darin, da'3 eine Implantation
der Dotieralome mit einem schmalen Profil im Bereu h der Grenzfläche mit geringer Energie erfolgen kann.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung des erlin;|jings
gemäßen Vcifahrens werden die Dotieratome mn« der
Fertigstellung der epitaktischen Siliziumdunnschicht ?
auf das Substrat 1 mit n>.'. ,tiν hoher Energie bis in
<Jcv Bereich de; Grenzfläche zu den Substrat implant en.
Dabei kann das Einbringen der Dotieratome auch dann erfolgen, wenn die bei der Herstellung von Halbleiter·
bauelementen nötigen Diffusionsprozesse bereits abgeschlossen sind.
Ein Vorteil dieser Ausgestaltung des erfindungsgemäßen
Verfahrens besteht darin, daß das Herstellen der gesamten Epitaxieschicht 2 vor dem Einbringen der
Dotieratome erfolgt. Erfolgt das Einbringen der Dotjeratome mit hilfe der Ionenimplantation, so ist die
Menge der einzubringenden Dotieralome besonders gut fesilegbar. Außerdem werden auf diese Weise
Hochtemperaiurprozesse, wie sie bei Diffusionsverfahren
nötig sind, vermieden. Dadurch lassen sich Beschä-Jigungen der auf das Substrat ! aufgebrachten Siliziumdunnschicht
2 vermeiden.
Vorzugsweise werden als Dotierstoffe Phosphoriunen
bzw. Borionen implantiert. Als Dotierstoffe sind außerdem vorzugsweise Stoffe mit einer geringen Diffusionskon/entration
geeignet. Solche Stoffe sind beispielsweise Arsen und Indium.
Vorzugsweise werden zur Kompensation von Grenzflächenladungen bei einer Siliziumdiinnschicht
auf Spinell Phosphorionen implantiert.
Bei einei Anordnung einer Siliziumdünnschicht auf
Saphir entstehen in der Oberfläche des Sapfiirsubstrates
positive Grenzflächenladungen. Diese positiven Grenzflächenladungen influenzieren in den oberflächennahen,
dem Saphirsubstrat zugewandten Bereichen der Siliziumdünnschicht negative Grenzflächenladungen.
Vorzugsweise werden zur Kompensation von Grenzflächenladungen bei einer solchen Anordnung
Bononen implantiert.
Nach der Implantation werden die implantierten Bereiche aktiviert. Hierzu wird die Halbleiteranordnung
erhitzt. Diese Temperung bewirkt, daß die implantierten Ionen, die zunächst elektrisch inaktive Zwischengifterplätze
einnehmen, auf elektrisch aktive Giiterplatze
übergehen. Vorzugsweise wird die Halbleiteranordnung etwa 10 bis 20 Minuten lang auf etwa 5000C
erhitzt, wodurch die Aktivierung der implantierten Atome erfolgt.
Bei einer weiten.!. Ausgestaltung der Erfindung erfolgt die Dotierung der Grenzflächenbereiche mit Hilfe der Festkörperdiffusion, beispielsweise durch eine Fest kör[.erdiffusion aus dotierten Siliziumschichten oder beispielsweise aus einer dotierten SiOz-Scliicht. Auf diese Weise lassen sich die benötigten ;enngen Dotic·- rungen auch definiert einstellen.
Bei einer weiten.!. Ausgestaltung der Erfindung erfolgt die Dotierung der Grenzflächenbereiche mit Hilfe der Festkörperdiffusion, beispielsweise durch eine Fest kör[.erdiffusion aus dotierten Siliziumschichten oder beispielsweise aus einer dotierten SiOz-Scliicht. Auf diese Weise lassen sich die benötigten ;enngen Dotic·- rungen auch definiert einstellen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (13)
1. Verfahren zur Kompensation von Gren/.flachenladungen
bei epitaktisch auf ein cinkristallincs
isolierendes Substrat aufgewachsenen Halbleiterschichten, wobei zur Kompensation Dotieralome
eingebracht werden, dadurch gekennzeichnet,
daß die Dotieraiome in das Gebiet der Grenzflüehenladungen vor der Abscheidung der
epitaktischen Halbleiterschicht (2) auf dem Substrat (I) in die Oberfläche des Substrates (I) eingebracht
werden (F i g. I).
2. Verfahren zur Kompensation von Grenzflächenladungen bei epitaktisch auf ein einkristallines
isolierendes Substrat aufgewachsenen Halbleiterschichten, wobei zur Kompensation Dotieratome
eingebracht werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Dotieratome in «Jas Gebiet der Grenzflächenladungen
nach der Abscheidung einer ersten dünnen epitaktischen Halbleiterschicht (21) in diese dünne
CiSchjcht und in den Bereich der Grenzfläche zwischen
dieser Schicht und dem Substrat eingebracht werden (Fig. 2).
3. Verfahren zur Kompensation von Grenzflächenladungen
bei epitaktisch auf ein einkristaliines isolierendes Substrat aufgewachsenen Halblciterschichten,
wobei zur Kompensation Dotieratome ; eingebracht werden, dadurch gekennzeichnet, daß
die Dotieratome nach dem Abscheiden der gesamten epitaktischen Halbleiterschicht auf dem Substrat
in den Bereich der Grenzfläche zwischen der epitaktischen Schicht und dem Substrat eingebrachi
werden.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke der ersten dünnen Schicht
(21) etwa 0,2 μη\ beträgt.
5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Dotieratome nach den zur Herstellung
von Halbleiterbauelementen notwendigen Diffusionsprozessen eingebracht werden.
b. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Halbleiterschithten
Siliziumschichten auf ein Substrat aus Spinell oder Saphir aufgewachsen werden.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Dotieratome Borbzw.
Phosphorionen eingebracht werden.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Dotieratome Arsen-
bzw. Indiumionen eingebracht werden.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Einbringen der
Dotierstoffe mit Hilfe der Ionenimplantation er
folgt.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die implantierten Ionen durch Tempern
aktiviert werden.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß das Einbringen der Dotierstoffe mit Hilfe einer Festkörperdiffusion er- &>
folgt.
12. Verfahren nach Anspruch 1 !,dadurch gekennzeichnet,
daß als Quelle bei der Festkörperdiffusion ein dotierter Festkörper verv/endet wird.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß als dotierter Festkörper dotiertes S1O2 verwendet wird.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verrühren /ur
Kompensation vun Grenzflächenladungen bei epitaktisch auf ein einkristaliines isolierendes Subsirai aufgewachsenen
Halbleiterscbichten, wobei zur Kompensation
Duiieratome eingebrachi werden.
In der älteren Patentanmeldung P 22 08 083.7 ist ein
Verfahren :ur Herstellung von p-Kanai-Feldeffekttransistoren
beschrieben. Bei solchen Feldeffekttransistoren treten an der Grenze zwischen dem Substrat aus
Spinell und einer darauf aufgebrachten Siliziumschicht in dem Spineüsubstrat negative Ladungen auf. Dies
führt da/u, daß innerhalb des Siliziumkörpers eine posi
liv geladene Zone entsteht, welche eine elektrische Verbindung zwischen dem ρ ♦-dotierten Sourcc-Gebict
und dem ρ+ -dotierten Drain-Gebiet des Siliziumkörpers darstellt. In der angegebenen Patentanmeldung
wird nun vorgeschlagen, die bei der Aufbringung von Siliziumschichten auf Spinell entstehenden Grenzflachenladungen
durch eine Temperung in Wasserstoff klein zu halten bzw. zu verringern.
Aus der Veröffentlichung »Journal of the Electrochemical
Society«, Vol. 118, 1971, Heft 4, S. 640 bis 644 ist %,
?es bekannt, Verunreinigungen, die durch Wechselwir- V
k'ung mit dem Substrat in eine I lalbleiterschicht, die auf dem
Substrat aufgebracht ist, eingeführt werden, durch Dotieratome zu kompensieren. Dabei handelt es sich
bei dem Substrat um einen nach dem Czochralski· Verfahren
hergestellten Spinell-Kristall.
In der DT-OS 2 029 058 ist im Zusammenhang mit
Feldeffekttransistoren ebenfalls das Problem der Ausbildung einer angereicherten Schicht an der Oberfläche
eines SubstratgeLietcs unterhalb einer Isolierschicht
angesprochen. Ais Schutz vor einer unerwünschten Kanalbildung, die durch diese angereicherte Schicht verursacht
wird, wird die Anbringung einer Zone rings um den Transistor vorgeschlagen. Dabei soll die Dotie-Vungskonzentration
dieser Zone größer als die de.«·. Kanalgebietes sein.
In der Veröffentlichung »Siemens Forschungs- und
Enlwicklungsberich;e«, Bd. 1, Nr. 3/72, S. 307 bis 311 ist
der Einfluß und das Verhalten von Grenzflachenzuständen
an der Grenzfläche Silizium-Spinell und Silizium Saphir beschrieben. Dabei wird vorgeschlagen, bei
Grenzflächen an Mg-Al-Spinell und Silizium eine weit
gehende Kompensation dieser Grenzflächcnzustände durch eine gezielte Wasserstofftemperung zu erreichen.
Bei Grenzflächen aus Saphir und Silizium führt eine gezielte Wassersiofftemperung jedoch nicht /um
Erfolg.
Eine Aufgabe de,- Erfindung besteht darin. Verfahren
anzugeben, mit deren Hilfe Grenzflächenladungen an der Grenzfläche zwischen einer Halbleitt schicht und
einem darunter befindlichen Substrat definiert eingestellt bzw. kompensiert werden können, wobei sich diese
Verfahren nicht auf Substrate aus Spinell beschrän kcn und wobei die Kompensation durch Verfahrensschritte vor, während oder nach der Abscheidung der
Halbleiterschicht erreicht wird.
Diese Aufgabe wird durch wie eingangs angegebene Verfahren gelöst, dit erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet
sind, daß die Dotieratome in das Gebiet der Grenzflächenladungen eingebracht werden. Dabei
werden die Dotieratome vor der Abscheidung der epitaktischen Halbleiterschicht auf dem Substrat ir. die
Oberfläche aes Substrates oder nach der Abscheidung
einer ersten dünnen cpitakliichen Halbleiicrschicht in
diese dünne Schicht und in den Bereich der Grenzfläche
zwischen dieser Schicht und dem Substrat oder
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