DE234040C - - Google Patents

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DE234040C
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Germany
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bridle
cheek pieces
horse
cheek
snaffle
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68BHARNESS; DEVICES USED IN CONNECTION THEREWITH; WHIPS OR THE LIKE
    • B68B1/00Devices in connection with harness, for hitching, reining, training, breaking or quietening horses or other traction animals
    • B68B1/04Bridles; Reins
    • B68B1/06Bits
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68BHARNESS; DEVICES USED IN CONNECTION THEREWITH; WHIPS OR THE LIKE
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    • B68B1/04Bridles; Reins

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 564 GRUPPE
HUBERT STRACKE und GEORG ROLL in TRIER.
Pferdegebiß. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. September 1909 ab.
Gegenstand der Erfindung ist die besondere Ausbildung eines als Trense und Kandare benutzbaren Pferdegebisses.
Die Trense ist mit den ringförmigen Backenstücken durch Längsbolzen verbunden, die durch Endösen der Trense und durch Ösen der Backenstücke hindurchgehen und die Backenstücke gegen die Trense feststellen. Durch Herausnehmen der Bolzen werden die
ίο Backenstücke freigegeben und können unabhängig von der nunmehr in den Backenstückringen frei hängenden Trense zum Anlegen des mit den Backenstücken verbundenen Nasenriemens zusammengeschoben werden.
Dadurch, daß bei dem Zaumzeug die Kandarenzügel in an sich bekannter Weise an den Backenstücken befestigt und über Führungsrollen oder durch Führungsringe an dem entgegengesetzten Ende der Trense geführt sind, wird es ermöglicht, bei Verbindung der Backenstücke mit der Trense durch die Längsbolzen beim Anziehen der Kandarenzügel die Trense in das Pferdemaul einzuziehen und gleichzeitig die Kandarenzügel unter das Kinn des Pferdes zu pressen, während beini^herausgenommenen Verbindungsbolzen außer dieser Doppelwirkung noch die nunmehr frei auf der Trense verschiebbaren Backenstücke seitlich gegen das Pferdemaul gezogen werden.
In den Backenstücken α sind die Bolzen b befestigt, auf welchen mit je einem Auge m die leicht gebogene Trense c in wagerechter Richtung verschiebbar ist. Die Trense c ist leicht gebogen, um sich der Rundung der Pferdezunge anzupassen. Die beiden Backenstücke α sind durch den Nasenriemen d miteinander verbunden. An den Enden der Trense c greifen unter Vermittlung von Ringen f die Trensenzügel g an. Außerdem hängen an den Enden der Trense noch Bügel mit den Rollen h, über welche die Kandarenzügel i nach Befestigungsaugen k der Backenstücke α laufen. Die die Rollen h tragenden Bügel können aus- und eingehakt und die Bolzen b aus den Backenstücken α herausgenommen werden. Die Backenstücke α werden durch den Kopf riemen I getragen.
Wird nach Entfernen der Bolzen b die Trense c aus den Backenstücken a. herausgenommen und für sich benutzt, so wirkt die Einrichtung als einfacher Trensenzaum. Dieselbe Wirkung läßt sich auch unter Beibehaltung der Backenstücke erreichen, wenn die Trense c durch die Bolzen b mit den Backenstücken α verbunden ist und nur die Trensenzügel g zur Anwendung kommen.
Werden bei dieser Verbindung zwischen Backenstücken und Trense die Kandarenzügel zur Anwendung gebracht, so wird die Trense in das Pferdemaul· eingezogen, und die Kan-
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darenzügel i werden gegen das Kinn des Pferdes gepreßt.
Werden endlich die Backenstücke durch Herausnehmen der Bolzen b von der Trense c gelöst, so daß die Trense in den Backenstücken frei hängt und dann die Kandarenzügel angezogen, so wird die Trense in das Pferdemaul eingezogen, die Kandarenzügel i werden fest gegen das Kinn des Pferdes gepreßt, und die Backenstücke α werden seit-
lieh gegen das Pferdemaul gedruckt, wobei der mit ihnen verbundene Nasenriemen d gegen die Nase des Pferdes gezogen wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Als Trense und Kandare benutzbares Pferdegebiß, dadurch gekennzeichnet, daß die Trense (c) mit den ringförmigen Backenstücken (a) durch wagerecht liegende und durch Trensenendösen fm) gesteckte Längsbolzen (b) verbunden ist, die die Backenstücke (a) gegen die Trense (c) feststellen und, herausgenommen, die Backenstücke freigegeben, so daß diese (a) unabhängig von der nunmehr in den Backenstückringen frei hängenden Trense zum Anlegen des Nasenriemens zusammengeschoben werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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