DE2336688B2 - Verfahren und vorrichtung zum einlegen von kernen in giessformen - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum einlegen von kernen in giessformenInfo
- Publication number
- DE2336688B2 DE2336688B2 DE19732336688 DE2336688A DE2336688B2 DE 2336688 B2 DE2336688 B2 DE 2336688B2 DE 19732336688 DE19732336688 DE 19732336688 DE 2336688 A DE2336688 A DE 2336688A DE 2336688 B2 DE2336688 B2 DE 2336688B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- core
- cores
- casting mold
- casting
- plate
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 238000005266 casting Methods 0.000 title claims description 42
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 17
- 239000003110 molding sand Substances 0.000 claims description 8
- 238000003780 insertion Methods 0.000 claims description 7
- 230000037431 insertion Effects 0.000 claims description 7
- 239000000696 magnetic material Substances 0.000 claims description 7
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 5
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 claims description 4
- 239000010959 steel Substances 0.000 claims description 4
- 239000011230 binding agent Substances 0.000 claims description 2
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 claims 1
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 claims 1
- 239000011162 core material Substances 0.000 description 95
- 238000000465 moulding Methods 0.000 description 7
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 4
- 239000000969 carrier Substances 0.000 description 2
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 2
- 230000005284 excitation Effects 0.000 description 2
- 230000005415 magnetization Effects 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000010310 metallurgical process Methods 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
- 239000004576 sand Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22C—FOUNDRY MOULDING
- B22C9/00—Moulds or cores; Moulding processes
- B22C9/10—Cores; Manufacture or installation of cores
- B22C9/108—Installation of cores
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)
- Casting Devices For Molds (AREA)
- Mold Materials And Core Materials (AREA)
Description
60
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Einlegen von aus Formsand und Bindemittel bestehenden Kernen
in Gießformen durch eine zwischen Kern und Gießform erzeugte Relativbewegung.
Das Einlegen von Kernen in Gießformen ist insbesondere bei automatisch arbeitenden Gießerei-Formanlagen
mit Problemen verknüpft, da die Kerne durch Erschütterungen, Druckeinwirkung od. dgl. leicht
beschädigt und damit unbrauchbar werden. Neben dem Einlegen von Hand, bei dem sich die vorgenannten
ungünstigen Einflüsse am leichtesten, jedoch nur mit großem Lohnaufwand vermeiden lassen, ist auch schon
versucht worden, die Kerne mit Vakuumsaugern zu halten und in die Form einzuführen. Dieses Verfahren ist
jedoch einerseits nicht zuverlässig, da das Kernmaterial porös ist, andererseits ist es mit hohen Investitionskosten
verknüpft, da jede Kernform einen individuell angepaßten Saugkopf erfordert.
Es ist weiterhin bekannt, den Unterkasten einer aus Ober- und Unterkasten bestehenden Gießform hängend
über eine die Kerne in positionierter Stellung haltenden Kernträgerplatte zu fahren und sie entweder auf die
Kernplatte bis zur Anlage abzusenken oder aber die Kernplatte von unten her an den Kasten hochzufahren.
Die Kernträgerplatte und der Unterkasten werden dann verklammert und miteinander gewendet. Anschließend
wird die Kernträgerplaite nach oben abgehoben und
schließlich Unter- und Oberkasten an der Zulegestation zusammengeführt.
Die letztgenannte Anlage arbeitet zwar im automatischen Betrieb zufriedenstellend, jedoch ist sie einerseits
wegen der zu wendenden Gewichte bauaufwendig, andererseits kann sie bei dem heute an Bedeutung
gewinnenden, kastenlosen Formen nicht verwendet werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren vorzuschlagen, mit dessen Hilfe die Kerne
ohne großen Bauaufwand automatisch eingelegt werden können. Hierbei sollen insbesondere die Wendevorgänge
auf ein Minimum reduziert werden.
Diese Aufgabe wird erfahrensierhnisch dadurch
gelöst, daß dem Kern-Formsand ein magnetischer Werkstoff in körniger Form zugegeben, der in
herkömmlicher Weise hergestellte Kern im Bereich der Gießform von einer magnetischen Feldkraft hängend
erfaßt und von oben bzw. der Seite her in die in der Gießlage befindliche Gießform eingelegt wird.
Da die Kerne aufgrund ihrer Magnetisierbarkeit sehr leicht mit automatisch arbeitenden Vorrichtungen
manipuliert werden können, lassen sie sich demzufolge in praktisch beliebiger Lage gegenüber ihrem Träger in
die Gießform einführen. Die Gießform selbst braucht hierzu nicht gewendet werden, kann sich also insbesondere
beim Einlegen der Kerne bereits in der Gießlage befinden. Damit können die Kerne auch in kastenlose
Formen eingelegt werden. Gegenüber dem bekannten Saugverfahren ergibt sich der Vorteil, daß zum Erfassen
des Kerns keine individuell gestalteten Träger erforderlich sind, vielmehr ein magnetisches Kraftfeld von im
wesentlichen beliebiger Form ausreicht.
Es ist zwar bereits vorgeschlagen worden, dem Formsand von Kernen oder Gießformen Metallspäne
zuzusetzen (DL-PS 73 118, OE-PS 2 40 546), doch haben
diese allein den Zweck für eine beschleunigte Abkühlung des Gußstücks aufgrund der höheren Wärmeleitfähigkeit
des Metalls gegenüber dem Sand zu sorgen. Dabei ist es auch bekannt, Metallspäne aus magnetischem
bzw. magnetisierbarer Werkstoff einzubauen und auf diese Metallspäne beim Ausformen ein
magnetisches Feld zur Wirkung zu bringen, um Verdichtungen bzw. Verdünnungen der Späne und
damit eine gelenkte Abkühlung zu erreichen. Diese Maßnahmen dienen jedoch ausschließlich dazu, in den
metallurgischen Prozeß beim Gießen einzugreifen, nicht hingegen dazu, das Herstellen der Gießform zu
vereinfachen, wie dies die Erfindung bezweckt.
Es ist weiterhin schon vorgeschlagen worden (GB-PS L? 72 766), magnetisierbar Kernstützen in den Formkern
einzubetten. Hierbei soll — im Gegensatz zum herkömmlichen Einlegen der Kernstützen in die
Gießform — die Kernstütze in die Kernbüchse der Kernformmaschine eingelegt, anschließ \id der Kern
geformt, dann der mit Kernstützen versehene Kern in die Gießform eingesetzt werden. Zum Halten dieser
Kernstützen beim Einführen in die Kernbüchse, wie auch zum Fixit/en der Kernstütze in der Kernbüchse.
sollen elektro- bzw. permanentmagnetische Hilfsmittel
verwendet werden. Abgesehen davon, daß dieses Verfahren praktisch kaum durchführbar ist — die
Kernstützen überragen nach dem Abguß der Form die 'S
Wandungen des Gußstücks und müssen abgeschlagen oder abgemeißelt werden —, werden hier nur die
Kerns'ützen magnetisch gehalten. Die Kerne selbst sind weder magnetisch, noch werden sie mit Milfe der
magnetisierbarer» Kernstützen transportiert oder in die x>
Form eingelegt Dieser Stand der Technik konnte folglich keine Anregung zur Lösung der Erfindungsaufgabe
geben.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung kann als magnetischer Werkstoff der üblicherweise zum *5
Gußputzen dienende Stahlschrot verwendet werden Dieser Stahlschrot wird in Gießereien ohnehin in
großen Mengen gebraucht, so daß bei Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens auf in der Gießerei
herkömmliche Produkte zurückgegriffen werden kann.
Der magnetische Werkstoff besitzt mit Vorteil eine Korngröße von 0,2 bis 0,5 mm, wobei sich sein
Volumenanieil zum Gesamtvolumen des Formsandes
wie etwa 1 :2 bis 1:7 verhält. Das genaue Volumenverhältnis
wird im wesentlichen von dem Kerngewicht JS und den beim Manipulieren des Kerns auftretenden
Bewegungskräften bestimmt Zur Durchführung de* Verfahrens geht die Erfindung von deTi eingangs
genannten Stand der Technik aus. bei dem die Kerne an der Einlegestation von einem an die Gießform
heranzuführenden Träger gehalten wird Dieser Träger besteht erfindungsgemäß aus einem magnetischen oder
magnetisch erregbaren Werkstoff oder er weist Teile aus solchem Werkstoff auf. Der Träger ist aus einer über
oder seitlich der Gießform angeordneten Lage, in der er die Kerne hängend hält, auf die Gießform absenkbar
bzw an diese heranfahrbar.
Außer den Formen mit horizontaler Trennfuge, die weitaus am häufigsten verwendet werden, sind auch
solche Anlagen bekannt, bei denen die Gießform eine so
lotrechte Trennfuge aufweist. Der erfindungsgemäß vorgesehene Träger läßt sich bei beiden bekannten
Anlagen einsetzen, wobei der Träger im ersten FaI! lotrecht anhebbar und absenkbar ist. während er im
zweiten Fall selbst lotrecht sieht und horizontal J3
verfabrbar ist. Durch das Absenken bzw. seitliche Verschieben des Trägers werden die an ihm haftenden
Kerne in die Form eingelegt. Die Gießform, beispielsweise der Unterkasten, braucht demzufolge nicht mehr
gewendet zu werden. ^0
Bei automatisch arbeitenden Anlagen ist es bekannt, eine Kernträgerplatte zu verwenden, auf der die Kerne
bereits an der Kern-Formmaschine positioniert angeordnet und in dieser Anordnung zur Einlegestation
transportiert werden. Diese Kernträgerplatte dient ('5 ferner zum Einlegen der Kerne in die Gießform.
Hiervon ausgehend schlägt die Erfindung vor, daß die Kernnlatte an der Einlegestation magnetisch erregba*
oder mit die Magnetisierung erzeugenden Bauteilen verbindbar ist und zum Einlegen in die in horizontaler
oder vertikaler Gießlage befindliche Gießform um 180°
bzw. um 90° drehbar ist.
Die Kernträgerplatte, auf der die Kerne bereits an der Kernformmaschine positioniert angeordnet sind, wird in
üblicher Weise an die Einlegestation transportiert. Dort wird sie magnetisch erregt oder ihr eine magnetisierbare
gesonderte Platte zugeordnet. Nach Erregung halten die Kerne auf der Kernträgerplatte, se daß diese im Fall
der Gießform mit horizontaler Trennfuge um 130° gewendet und die Kerne hängend in die normal
stehende Gießform eingeführt werden können. Im Falle einer Gießform mit senkrechter Trennfuge braucht die
Kernträgerplatte nur um 90° gewendet zu werden.
Stat« dieser Ausführung kann auch eine nur dem Transport zwischen Kern-Formmaschine und Einlegestaion
dienende Platte vorgesehen sein, auf der die Kerne vorpositioniert angeordnet sind. An der Einlegestation
selbst befindet sich eine Kernträgerplaite mit spiegelbildlich gleicher Positionierung, welche die
Kerne nach Magnetisierung von der Transportplatte abnimmt, so daß diese in lotrechter Lage hängen. Die
Transportplatte kann zur Kernformmaschine zurückgefahren verden, während die Kernträgerplatte auf die
Gießform abgesenkt wird. Damit entfällt also ein Wenden der Kerne bzw. der sie haltenden Träger. Diese
Ausführungsform ist insbesondere für Hochleistungsanlagen von Vorteil.
Die Kernträgerplatte und/oder die Transportplatte kann lösbar angebrachte Stützen zum seitlichen
Abstützen der Kerne aufweisen, die insbesondere während der Bewegungsabschnilte, in denen die Kerne
keinem magnetischen Feld unterworfen sind, zum Einhalten der Kernposition dienen.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung
einer bevorzugten Ausführungsform sowie anhand der Zeichnung. Hierbei zeigt
Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf eine Koordinatenplatte
mit Kern,
Fig. la eine Seitenansicht zu F i g. 1,
Fig. Ibeinen Schnitt C-DgemäßFig. 1,
Fig. Ic einen Schnitt ,4-Sgemäß Fig. 1,
Fig. 2 eine Ausführungstorm der Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens in schematischer Ansicht
mit Wenden der Kerne und
Fig. 3 eine Ausführungsform der Vorrichtung ohne Wendender Kerne.
In F i g. 1 ist eine Koordinatenplatte 10dargestellt, auf
der die Kerne 9 genau positioniert werden können. Diese Koordinatenplatte 10 kann entweder als Transportplatte
zum Verbringen der Kerne von der Kernformmaschine zur Einlegestation oder direkt als
Trägerplatte zum Einlegen der Kerne in die Form dienen. Die genaue Positionierung der Kerne 9 auf der
Koordinatenplatte 10 kann durch Stützen 8 erfolgen, die außerdem den Kern dann, wenn er nicht magnetisiert
ist, gegen Verrutschen schützen. In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel für den Kern 9 ein Rohrkrümmerkern
7 mit kreiszylindrischem Querschnitt gezeigt. Demzufolge weisen die Stützen 8 einen teilzylindrischen
Abschnitt 6 auf, dem der Kern 7 anliegt. Die Stütze 8 kann mittels eines Ansatzes 5 oder ähnlicher Elemente
in die Koordinatenplatte 10 eingesteckt und dort befestigt werden. An der Koordinatenplatte 10 sind
entweder mehrere Elektro- oder schaltbare Permanentmagnete 4 fest angeordnet oder aber können diese
Magnete an der Einlegestation mit der Koordinatenplatte 10 in Wirkverbindung gebracht werden.
In den F i g. 2 und 3 sind zwei Ausführungsformen zur
Durchführung des Verfahrens schematisch dargestellt. An einem Portal 11 ist die eigentliche Einlegeeinrichtung
12 mittels eines Hubzylinders 13 horizontal verfahrbar und mittels eines weiteren Hubzylinders 14
heb- und senkbar. Das Portal 11 übergreift zwei Transportbahnen 15, 16, wobei die Transportbahn 15
von der Kernformmaschine kommt, während auf der Transportbahn 16 die Gießformen, beispielsweise die
Unterkästen von der Formmaschine zur Einlegestation gelangen.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 2 sind die Kerne 9 auf einer magnetisierbaren Kernträgerplatte 17
positioniert angeordnet. Die Einlegeeinrichtung 12 weist einen Magnettisch 18 auf, der durch Absenken
mittels des Hubzylinders 14 über die Kernträgerplatte 17 gefahren werden kann. In dieser Stellung wird der
Magnettisch 18 mit der Kernträgerplatte 17 form- oder kraftschlüssig verbunden und anschließend die Kernträgerplatte
von der Transportbahn 15 abgehoben. In der angehobenen Stellung wird di>- aus Kernträeerplatte
17 und Magnettisch 18 bestehende Einheit gemäß Richtungspfeil 19 um 180° gewendet, mittels des
Hubzylinders 13 die gesamte Einlegeeinrichtung 12 über die Transportbahn 16 mit dem Unterkasten 20
verfahren und anschließend die Einheit 17, 18 auf die Form 20 abgesenkt, so daß die nach unten hängenden
Kerne in die Form hineinwandern und damit eingelegt sind.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3 sind die Kerne auf einer nur als Transportplatte dienenden
Platte vorpositioniert angeordnet und gelangen über die Transportbahn 15 an die Einlegestation. Die Einrichtung
12 weist in diesem Fall eine der Koordinatenplatte in Fig. 1 ähnliche Kernträgerplatte 21 sowie einen
Magnettisch 22 auf, die ständig mit der Einrichtung 12 verbunden bleiben. In der Ausgangsstellung befinden
sich die Kerne auf der der Transportbahn 15
ίο aufliegenden, nicht dargestellten Transportplatte Die
Einlegeeinrichtun- 12 befindet sich in ihrer äußersten linken Stellung. Durch Absenken des Magnettischs und
der Kernträgerplatte 21 auf die Transportbahn 15 und anschließende Erregung der Kernträgerplatte 21
i) werden die Kerne von der f'inlegeeinrichtung 12
übernommen. Diese fährt dann wieder hoch und wird nach Durchlaufen der in F i g. 3 dargestellten Zwischenstellung
zur Transportbahn 16 mit der Gießform 20 verfahren. Dort wird der Magitettisch 22 mit Kern-
K) trägerplatte 21 wieder abgesenkt, bis die Kerne in der
Form eingelegt sind, anschließend wird die Kernträgerplatte 21 entregt, so daß sich die Kerne lösen. Nach
Anheben und Rückfahren der Einlegeeinrichtung 12 befinde! sich diese wieder in der Ausgangsstellung, in
i$ der sie neue Kerne aufnehmen kann. Bei dieser
Ausführungsform entfällt also das Wenden vollständig.
Das Verfahren und die Vorrichtung sind selbstverständlich nicht nur im Zusammenhang mit den zuvor
geschilderten Gießformen aus Formsand, sondern gleichermaßen auch für Stahlfo-men, Kokillen u.dgl.
anwendbar.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
■ ι "
980
Claims (8)
1. Verfahren zum Einlegen von aus Formsand und Bindemittel bestehenden Kernen in Gießformen
durch eine zwischen Kern und Gießform erzeugte Relativbewegung, dadurch gekennzeichnet,
daß dem Kern-Formsand ein magnetischer Werkstoff in körniger Form zugegeben, der in
herkömmlicher Weise hergestellte Kern im Bereich der Gießform von einer magnetischen Feldkraft
hängend umfaßt und von oben bzw. der Seite her in die in der Gießlage befindliche Gießform eingelegt
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als magnetischer Werkstoff der
üblicherweise zum Gußputzen dienende Stahlschrot verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der magnetische Werkstoff in
einer Korngröße von 0,2 bis 0,5 mm verwendet wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Volumenanteil
des magnetischen Werkstoffs zum Gesamtvolumen des Formsandes wie etwa 1 : 2 bis 1 : 7 verhält.
5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4 mit einem die
Kerne an der Einlegestation in die Gießform einführenden Träger, dadurch gekennzeichnet, daß
der Träger (10,17, 21) aus einem magnetischen oder magnetisch erregbaren Werkstoff besteht oder Teile
(4) aus solchem Werkstoff aufweist und aus einer über oder seitlich der Gießform (20) angeordneten
Lage, in der er die Kerne (9) hängend hält, auf die Gießform absenkbar bzw. an diese heranfahrbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5 mit einer die Kerne an der Kern-Formmaschine positioniert
aufnehmenden, sie zur Einlegestation transportierenden und dort in die Gießform einführenden
Kernträgerplatte, dadurch gekennzeichnet, daß die Kernträgerplatte (17) an der Einlegestation (12)
magnetisch erregbar ist und zum Einlegen in die in horizontaler oder vertikaler Gießlage befindliche
Gießform (20) und 180° bzw. 90° drehbar ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine die Kerne in positionierter Lage zur
Einlegeslation (12) verbringende Transportplatte und eine an der Einlegestation über dieser
angeordnete, die Kerne (9) von der Transportplatte von oben her abnehmende, magnetische oder
magnetisch erregbare Kernträgerplatte, die nach Anheben von der Transportplatte zum Einlegen der
Kerne in die Gießform (20) absenkbar i:>t.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kernträgerplatte
(10 und/oder die Transportplatte lösbar angebrachte Stüizen (8) zum seitlichen Abstützen der Kerne (9)
aufweist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT646072 | 1972-07-27 | ||
| AT646072A ATA646073A (de) | 1972-07-27 | 1972-07-27 | Einrichtung zum einlegen von kernen in giessformen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2336688A1 DE2336688A1 (de) | 1974-02-07 |
| DE2336688B2 true DE2336688B2 (de) | 1977-04-07 |
| DE2336688C3 DE2336688C3 (de) | 1977-11-17 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA646073A (de) | 1975-03-15 |
| JPS5126370B2 (de) | 1976-08-06 |
| JPS4944932A (de) | 1974-04-27 |
| DE2336688A1 (de) | 1974-02-07 |
| GB1445737A (en) | 1976-08-11 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3212464C2 (de) | Transportvorrichtung, insbesondere Ladevorrichtung für Bearbeitungsmaschinen | |
| DE10203128A1 (de) | Vorrichtung zum Spannen von Behältern | |
| DE2828160B2 (de) | Elektromagnetische Rühreinrichtung für Stranggießanlagen | |
| EP1270114A1 (de) | Niederdruck-Kokillengiessanlage und Kokille dafür | |
| DE19641578C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Positionieren der Formwerkzeuge in einer Spritzgießmaschine | |
| AT326844B (de) | Einrichtung zum einleger von kernen in giessformen | |
| DE2336688C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Einlegen von Kernen in Gießformen | |
| DE2336688B2 (de) | Verfahren und vorrichtung zum einlegen von kernen in giessformen | |
| EP0478903B1 (de) | Wechselkassettenvorrichtung für eine Rollenrotationsdruckmaschine | |
| DD202113A5 (de) | Anlage zur herstellung von lotrecht geteilten, aus kastenlosen formteilen bestehenden giessformen, einschliesslich ausruestung zum auswechseln von modellbrettern | |
| DE19710901C1 (de) | Vorrichtung zur Erzeugung einer hülsenförmigen Druckform | |
| DE4141557C2 (de) | Verfahren zum Festlegen von Werkstücken und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| EP0057261A2 (de) | Wendevorrichtung für Giessereiformkästen | |
| DE4216212C1 (de) | ||
| DE7326496U (de) | Vorrichtung zum Einlegen von Kernen in Gießformen | |
| DE3000176A1 (de) | Kran, insbesondere fuer den einsatz in giessereien | |
| DE2907282C2 (de) | Werkstückzu- und -abführeinrichtung an Maschinen zum Planschleifen | |
| DE10015088B4 (de) | Verfahren zum Herstellen von Porenbetonkörpern | |
| DE1810863A1 (de) | Horizontalziehpresse | |
| DE2711838C3 (de) | Schleif aggregat mit Spannvorrichtungen | |
| DE2214097A1 (de) | Transporteinrichtung | |
| EP0356630A1 (de) | Magnetischer Halter | |
| EP1247618B1 (de) | Vorrichtung zur Erzeugung einer hülsenförmigen Druckform | |
| DE202008003198U1 (de) | Spannstock mit auswechselbaren Futterbacken zum Spannen von Profilstangen | |
| DE532266C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Formen von Ausgussbecken |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EGA | New person/name/address of the applicant | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: BMD BADISCHE MASCHINENFABRIK DURLACH GMBH, 7500 KA |
|
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |