DE2907282C2 - Werkstückzu- und -abführeinrichtung an Maschinen zum Planschleifen - Google Patents
Werkstückzu- und -abführeinrichtung an Maschinen zum PlanschleifenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Werkstuckzu- und -abführeinrichtung an Maschinen zum Planschleifen von
Werkstücken nach der im Oberbegriff des Anspruches 1 näher beschriebenen Art.
Maschinen dieser Art sind in der Praxis bekannt und bieten die Möglichkeit, bei dem auf dem Drehtisch
befindlichen Werkstück die eine Werkstückseite im Vorlauf des Längstisches und dann nach entsprechender
Drehung des Werkstückes mit Hilfe des Drehtisches die andere Werkstückseite im Rücklauf des Längstisches zu
schleifen, so daß am Ende des Schleifvorganges der Längstisch in derselben Position wie zu Beginn des
Schleifvorganges steht und das fertig geschliffene Werkstück an derselben Stelle vom Drehtisch abgenonimen
werden kann, an der es ihm vor Beginn des Schleifvorganges als Rohling aufgegeben worden ist.
In der US-PS 33 99 498 ist eine Feinschleifeinrichtung für Keramikplatten beschrieben bei der für die
Übergabe der Platten auf in die Übergabestellung gefahrene Drehtische eine Umsetzvorrichtung für die
Platten vorgesehen ist, die über dem Drehtisch ^enk- und hebbar ist, wodurch die Platten auf den Drehtisch
absetzbar bzw. von diesem abnehmbar sind.
Der Erfindung hegt die Aufgabe zugrunde, eine
Werkstuckzu- und -abführeinrichtung der eingangs genannten Art so auszubilden, daß der Werkstückwechsel
auf dem Drehtisch schnell vollzogen und dadurch unnötige Totzeit für den Betrieb der Schleifmaschine
selbst vermieden werden kann.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß zum Auswechseln des Werkstückes auf dem
Drehtisch am einen Ende der Längstischführung eine Werkstückumsetzvorrichtung vorgesehen ist, die mehrere
oberhalb des Drehtisches über die Längstischführung im wesentlichen quer zu deren Führungsrichtung
taktweise nacheinander hinwegbewegbare, jeweils während einer Taktpause über dem mit dem Längstisch
in eine Übergabestellung gefahrenen Drehtisch stillstehende Palettenträger mit je einer Palette aufweist, daß
die Palettenträger eine gerade Palettenführung besitzen,
die in der Stellung der Palettenträger über dem Drehtisch parallel zur Längstischführung verläuft und
längs der die Palette in wahlweise zwei Führungslagen verschiebbar ist, die gegeneinander um eine zur
Drehtischachse parallele Achse um einen W-nkel verdreht sind, der gleich dem von den beiden zu
schleifenden Werkstückseiten eingeschlossenen Winkel ist, daß die Paletten Einrichtungen zur Aufnahme des
Werkstückes in derart vorgegebener Werkstückausrichtung aufweisen, daß in der einen Führungslage der
Palette die eine Werkstückseite, in der anderen Führungslage die andere tVerkstückseite parallel zur
Führungsrichtung des Palettenträgers ausgerichtet ist, daß zumindest die Palettenführung des über dem
Drehtisch stehenden Palettenträgers senk- und hebbar und dadurch seine Palette auf den Drehtisch absetzbar,
bzw. vom Drehtisch abhebbar ist und an der Palette und dem Drehtisch die Lage der auf den Drehtisch
abgesetzten Palette bestimmende und fixierende, sich beim Absetzen der Palette schließende und beim
Abheben öffnende Kupplungseinrichtungen vorgesehen sind, und daß die auf dem Drehtisch abgesetzte Palette
durch Verstellen des Längstisches vom Palettenträger abziehbar und, verdreht durch den Drehtisch, in der
anderen Führungslage wieder auf den Palettenträger aufschiebbar ist.
Der durch die Erfindung erreichte Fortschritt besteht zunächst darin, daß die Übergabe des Werkstückes
zwischen seinem Palettenträger und dem Drehtisch vor und nach der Schleifbearbeitung des Werkstückes
mitsamt der Palette erfolgt, also das Werkstück auch während der Schleifbearbeitung auf seiner Palette
verbleibt. Die Werkstückübergabe erfordert daher lediglich ein Umsetzen der Palette zwischen dem
Palettenträger und dem Drehtisch, wozu eine Senkbzw. Hubbewegung des Palettenträgers genügt, da das
Abziehen der Palette von bzw. ihr Aufschieben auf den abgesenkten Palettenträger mit dem dann mit der
Palette im Eingriff stehenden Drehtisch durch die Bewegung des Längstisches erfolgt. Ein weiterer
wesentlicher Vorteil besteht dann, daß wegen der zwei wahlweise möglichen Führungslagen der Palette am
Palettenträger die Palette in der einen Führungslagc vom Palettenträger abgezogen und in der anderen
Führungslage wieder auf den Palettenträger aufgeschoben werden kann. Das bedeutet, daß zwischen dem Ende
des Schleifens der zweiten Werkslückseite und der Übergabe des fertigen Werkstücks auf den Palettenträger
kein Zurückdrehen des Werkstückes und der Palette in die vor Bearbeitungsbeginn bestandene ursprüngliche
Ausgangslage erforderlich ist. Der Zeitbedarf für einen solchen Drehvorgang entfällt somi', so daß sich
insgesamt eine sehr kurze Übergabezeit ergibt. Der Werkstückwechsel am Drehtisch kann daher im
Ergebnis sehr schnell erfolgen und die Schleifmaschine mit hohem Nutzungsgrad betrieben werden. Gleichzeitig
besteht die Möglichkeit, während der Schleifbearbeitung eines Werkstückes den seinem Palettenträger
vorhergehenden bzw. nachfolgenden Palettenträgern die Werkstücke aufzugeben bzw. abzunehmen, und an
diesen Werkstücken Vor- bzw. Nacharbeiten auszuführen. Insbesondere sind daher die unerläßlichen Arbeiten
für die Ausrichtung der Werkstücke vor Schleifbeginn nicht mehr mit Einbußen an Schleifzei' verbunden, da
die Werkstückausrichtung nicht mehr auf dem Drehtisch, sondern schon vorher auf den Paletten der dem
Drehtisch noch zugehenden Palettenträger erfolgt.
Eine wegen ihrer konstruktiven Einfachheit und Betriebssicherheit besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die
Palettenträger am Umfang eines Rundschalttisches angeordnet sind, der um eine zu der des Drehtisches
parallele Achse drehbar und durch einen zur Drehachse koaxialen Hubzylinder heb- und senkbar ist. Das hat den
Vorteil, daß die Palettenträger starr am Rundschalttisch montiert sein können und die zur Übergabe des
Werkstückes zwischen den Palettenträgern und dem Drehtisch erforderliche Senk- bzw. Hebbewegung
durch die entsprechende Senk- und Hebbewegung des Rundschalttisches bewirkt wird. In der Regel wird man
insgesamt vier, jeweils um 90° längs des Umfanges des Rundschalttisches gegeneinander versetzte Palettenträger
vorsehen. Unabhängig von der Anzahl der Palettenträger am Rundschalttisch empfiehlt sich aus
Gründen konstruktiver Einfachheit eine Ausführungs-
form, bei der die Palettenträger mit ihrer Palettenführung jeweils aus zwei parallelen, im wesentlichen radial
vom Rundschalttisch frei abstehenden Führungsträgern bestehen, an welchen die Palette mit Führungskanälen
geführt ist, von welchen für jeden Führungsträger je zwei Führungskanäle vorgesehen sind, die unter
demselben Winkel gegeneinander verlaufen, um den die beiden Führungslagen der Palette gegeneinander
verdreht sind. Vorzugsweise sind die Führungskanäle als Führungsnuten in den Palettenrändern ausgebildet,
wozu die diese Führungsnuten tragenden Palettenränder unter demselben Winkel wie die Führungskanäle
zueinander verlaufen. Ist dieser Winkel spitz oder stumpf, besitzen die Paletten einen entsprechend
rhombischen Grundriß. Handelt es sich dagegen um Werkstücke, bei weichen die zu schleifenden Werkstückseiten
einen rechten Winkel miteinander bilden, so besitzen die Paletten bezüglich ihrer die Führungsnuten
tragenden Palettenränder quadratischen Grundriß und an jedem Palettenrand eine Führungsnut. Die Paletten
können dann um jeweils 90° gedreht an den Führungsträgern verschoben werden.
Zweckmäßig sind an den freien Enden der Führungsträger schwenkbare Anschlagstücke angeordnet, die
unter ihrem Gewicht eine die Palette gegen Abgleiten von den Führungsträgern sichernde Stellung einnehmen
und sich beim Absetzen der Palette auf den Drehtisch auf feststehende Stützstücke legen, welche sie in eine
Stellung drehen, in der sie innerhalb des lichten Querschnitts der Führungsnuten liegen. Werden dann
die Paletten über das freie Ende der Führungsträger hinaus verschoben, so treten die Anschlagstücke durch
die Führungsnuten hindurch, ohne das Abziehen der Palette von den Führungsträgern, bzw. das Aufschieben
der Palette auf die Führungsträger zu behindern.
Die Kupplungseinrichtungen bestehen zweckmäßig aus einander zugeordneten konischen Zapfen und
Zapfenaufnahmen an bzw. in den aneinander zur Anlage kommenden Flächen des Drehtisches und der Paletten,
wobei die Achse der Zapfen parallel zu der Richtung ist, in der die Paletten auf den Drehtisch abgesetzt bzw. von
ihm abgehuben werden. Die Zapfen und Zapfenaufnahmen kommen somit beim Absetzen der Palette auf den
Drehtisch automatisch miteinander zum Eingriff, justieren dabei die Palette in der erforderlichen Lage auf dem
Drehtisch und verhindern seitliche Verschiebungen der auf dem Drehtisch abgesetzten Palette.
Wie schon beschrieben, befinden sich die Werkstücke und die Paletten vor und nach dem Drehtisch in
gegeneinander verdrehten Stellungen auf ihren Palettenträgern. Wenn dies stört, weil beispielsweise die
Werkstücke in im wesentlichen gleicher Ausrichtung den Palettenträgern aufgelegt und von ihnen abgenommen
werden sollen, so muß auf dem Weg des Palettenträgers vom Drehtisch bis zur Stelle der
Werkstückabnahme ein weiterer Drehvorgang erfolgen. Dazu ist nach der Erfindung in bevorzugter
Ausführungsform vorgesehen, daß die Paletten zweiteilig aus einem an der Palettenführung geführten
Palettensockel und einem die Einrichtungen zur Aufnahme des Werkstückes tragenden Palettentisch
aufgebaut sind, der drehbar am Palettensockei gelagert und in der jeweils dem Drehtisch nachfolgenden
Taktstellung um den Winkel zwischen den beiden Führungslagen der Palette oder um dessen Komplementärwinkel
drehbar ist. Im einzelnen kann dazu die Anordnung zweckmäßigerweise so getroffen werden,
daß der Palettentisch mit einem zu seiner Drehachse koaxialen Achsstumpf in einer Lageraufnahme des
Palettensockels angeordnet ist, in der der Achsstumpf axial verschiebbar ist, daß ein mit einem Drehantrieb
gekuppelter, axial feststehender Wellenstumpf vorgese-
<■, hen ist, daß der Palettenträger in angehobener Stellung
über den Wellenstumpf bewegbar ist und daß beim Absenken des Palettenträgers der Wellenstumpf von
unten in die Lageraufnahme eingreift, durch Anschlag am Achsstumpf den Palettentisch gegen ein den
ίο Palettensockel entsprechendes Absenken festhält und
sich drehfest mit dem Achsstumpf kuppelt. Dadurch wird der Palettentisch relativ zum Palettensockel
angehoben und kann vom Wellenstumpf durch dessen Drehantrieb in gewünschter Weise verdreht werden. Im
übrigen sind zweckmäßig zwischen dem Palettentisch und dem Paietiensocke! die beiden Drchlagen des
Palettentisches in Bezug auf den Palettensockel justierende und fixierende Bolzen und Bolzenaufnahmen
vorgesehen. Sie kommen außer Eingriff und ermöglichen die Verdrehung des Palettentisches gegenüber
dem Palettensockel, wenn sich in der schon beschriebenen Weise der Palettensockel relativ gegenüber
dem Palettentisch absenkt. In allen anderen Fällen und insbesondere dann, wenn nach vollzogener
Palettentischdrehung der Palettensockel relativ zum Palettentisch wieder angehoben wird, bewirken die
Bolzen und Bolzenaufnahmen durch ihren gegenseitigen Eingriff eine in der Ebene des Palettentisches
formschlüssige Verbindung von Palettentisch und
j» Palettensockel.
Im folgenden wird die Erfindung an einem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel näher
erläutert; es zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht auf eine Planschleifmaschine mit einer Werkstückzu- und -abführeinrichtung nach
der Erfindung,
F i g. 2 eine Seitenansicht der Maschine nach F i g. 1,
teilweise geschnitten in Richtung der in Fig. 1 eingetragenen Schnittlinie H-II.
Fig. 3 eine Stirnansicht nur der Werkstückumsetzvorrichtung in Richtung des in Fig. 2 eingetragenen
Pfeiles III.
Fig.4 einen Querschnitt durch die Maschine nach
den F i g. 1 und 2. teilweise in geschnittener Darstellung, F i g. 5 eine Draufsicht auf einen Palettensockel in
gegenüber den F i g. 3 bis 4 stark vergrößertem Maßstab, und
Fig. 6 einen Schnitt in Richtung VI-VI durch den Palettensockel nach F i g. 5,
F i g. 7 eine Seitenansicht des Palettensockels nach den F i g. 5 und 6 in teilweise geschnittener Darstellung
im Bereich des Palettensockelecken.
Die Zeichnung zeigt in F i g. 1, 2 und 4 eine Maschine zum Planschleifen von Werkstücken an mindestens zwei
unter einem Winkel stehenden Werkstückseiten 1, 2 bzw. 1', 2'. Im Ausführungsbeispiel handelt es sich bei
diesen jeweils bei 3 gestrichelt angedeuteten Werkstükken um Zylinderblöcke für Verbrennungsmotoren,
wobei die zu schleifenden Werkstückseiten jeweils die
to beiden Längsseiten und die beiden Stirnseiten des
Zylinderblockes sind. Um die beiden Stirnseiten 1, Γ und die beiden Längsseiten 2, 2' in jeweils einem
Arbeitsgang schleifen zu können, sind zwei sich koaxial gegenüberstehende Planschleifscheiben 4 mit je einer
Schleifscheibenwelle 5 vorgesehen, die jeweils in einem Lager 6 umläuft und über einen Riementrieb 7 von
einem Motor 8 angetrieben ist. Die Lager 6 mit den Antriebsmotoren 8 sitzen jeweils auf einem Schleif-
schlitten 9, der auf einem Maschinensockel 10 in Richtung der Schleifscheibenwelle 5 verstellbar ist, was
im Ausführungsbeispiel mittels Stellzylinder 11 erfolgt,
die gegen eine von einem nur in Fig.4 dargestellten Gewichstzug 12 gebildete Rückstellkraft arbeiten. Von
diesen Stellzylindern 11 ist in F i g. 4 lediglich der auf der linken Figurenhälfte dargestellt. Die Schleifschlitten 9
selbst sind mit Führungsbuchsen 13 an am Maschinensockel 10 festen Führungssäulen 14 geführt und
bezüglich ihrer Verstellbewegung durch Anschlagstükke 15 begrenzt. Durch Betätigen der Stellzylinder 11
kann jede der beiden Schleifscheiben 4 zwischen den beiden in F i g. 1 bei 4 und 4' gezeigten Lagen verstellt
werden, um sie dem Werkstück 3 zuzustellen und den Abstand zwischen ihnen der jeweiligen Werkstückabmessung
anzupassen. Die nacheinander zu schleifenden Werkstückseiten 1, 2 bzw. 1', 2' bilden bei den in der
Zeichnung dargestellten Zylinderblöcken 3 einen rechten Winkel miteinander, jedoch muß dies im
Rahmen der Erfindung nicht der Fall sein. Vielmehr können im Falle anderer Werkstücke die nacheinander
zu schleifenden Werkstückseiten auch einen spitzen oder stumpfen Winkel zwischen sich einschließen.
Die Werkstücke 3 werden an den Planschleifscheiben 4 mit Hilfe eines Längstisches 16 vorbeibewegt, der in
einer Führung parallel zu den Schleifebenen der Maschine verschiebbar ist. Dazu läuft im Ausführungsbeispiel der Längstisch 16 mit Führungsbuchsen 17 auf
am Maschinensockel 10 festen Führungssäulen 18. Seine Hin- und Herverschiebung geschieht mittels eines
Stellzylinders 19. Auf dem Längstisch 16 ist ein Drehtisch 20 mit zu den Schleifebenen der Maschine
paralleler und mit zu dem sich in einer Horizontalen erstreckenden Längstisch 16 senkrechter Drehachse 21
angeordnet, der in F i g. 1 in verschiedenen Stellungen
des Längstisches 16 jeweils gestrichelt bei 20' und 20" angedeutet ist. Der Drehtisch 20 dient zur Aufnahme
des Werkstückes 3 während der Schleifvorgänge. Seine Drehachse 21 verläuft parallel zur Schnittgeraden der
zu schleifenden Werkstückseiten 1, 2, Γ, 2', im Ausführungsbeispiel also parallel zu den Werkstückkanten
3', so daß das Werkstück durch Drehen auf dem Drehtisch 20 mit seinen zu schleifenden Seiten 1, 2 bzw.
Γ, 2' nacheinander parallel zu den Schleifebenen der Maschine ausgerichtet werden kann. Im Ergebnis wird
entsprechend der Darstellung in F i g. 1 das Werkstück 3 vor dem Schleifvorgang dem in der Stellung 20'
befindlichen Drehtisch 20 in der durch A angedeuteten Lage aufgesetzt Mit dem Längstisch 16 wird dann das
Werkstück 3 zwischen den in ihrer inneren Stellung 4' stehenden Planschleifscheiben 4 in Richtung des Pfeiles
/4-Bin die bei Bangedeutete Stellung bewegt, wobei die
beiden Werkstuckseitcn 2, 2' geschliffen "werden.
Anschließend werden die Planschleifscheiben 4 in ihre äußere Stellung verfahren, das Werkstück 3 auf dem in
der Position 20" stehenden Drehtisch 20 in der durch den Pfeil C gedreht und dann beim Rücklauf des
Längstisches 16 in Richtung des Pfeiles C-D an den Werkstückseiten 1, 1' geschliffen. Am Ende des
Bearbeitungsvorganges befindet sich der Drehtisch 20 wieder in der Stellung 20', jedoch mit um 90°
gedrehtem, bei E angedeutetem Werkstück. Auf dem Längstisch 16 befindet sich ein nur in Fig. 1 und 2
gezeigter bzw. angedeuteter Ausleger 22, der oberhalb des Drehtisches 20 und des Werkstückes 3 eine
Spanneinrichtung 23 mit einem Spannzylinder 24 trägt. Mittels dieser Spanneinrichtung 23 kann das Werkstück
3 auf dem Drehtisch 20 während der Schleifvorgänge fest eingespannt werden. Mit 25 ist ein lediglich in
F i g. 1 und 2 dargestellter Schaltschrank bezeichnet, der im einzelnen nicht dargestellte Schaltgeräte für den
Betrieb und die Steuerung der Maschine enthält.
Zum Wechseln des Werkstückes 3 auf dem Drehtisch 20 am in Fig. 1 und 2 rechten Ende der Längstischführung
17,18, also in der Position 20' des Drehtisches, ist
eine allgemein mit 26 bezeichnete, in Fig.3 für sich
allein dargestellte Werkstückumsetzvorrichtung vorgesehen. Sie enthält im Ausführungsbeispiel vier oberhalb
des Drehtisches 20 über die Längstischführung jeweils im wesentlichen quer zu deren Führungsrichtung
taktweise nacheinander hinwegbewegbare, allgemein mit 27 bezeichnete Palettenträger, die jeweils während
einer Taktpause über dem mit dem Längstisch 16 in die durch 20' bezeichnete Übergabestellung gefahrenen
Drehtisch stillstehen. Jeder Palettenträger 27 ist mit einer allgemein mit 28 bezeichneten Palette ausgestattet,
für die die Palettenträger 27 eine gerade Palettenführung besitzen, die in der Stellung der
Palettenträger 27 über dem Drehtisch 20 parallel zur Längstischführung 16, 17 verläuft und längs der die
Palette 28 in wahlweise zwei Führungslagen verschiebbar ist. Diese beiden Führungslagen sind gegeneinander
um eine zur Drehtischachse 21 parallele Achse um einen Winkel verdreht, der gleich dem von den beiden zu
schleifenden Werkstückseiten 1, 2 bzw. Γ, 2' eingeschlossenen Winkel, im Ausführungsbeispiel also gleich
einem rechten Winkel ist. Die Paletten 28 besitzen Einrichtungen 29 zur Aufnahme des Werkstückes 3 in
einer derart vorgegebenen Ausrichtung, daß in der einen Führungslage der Palette 28 die eine Werkstückseite
1, Γ, in der anderen Führungslage die andere Werkstückseite 2, 2' parallel zur Führungsrichtung des
Palettenträgers 27 ausgerichtet ist. Zumindest der über dem Drehtisch 20 in seiner Position 20' stehende
Palettenträger 27 ist mit seiner Palettenführung senk- und hebbar ausgebildet, so daß seine Palette 28 auf den
Drehtisch 20 abgesetzt, bzw. vom Drehtisch 20 abgehoben werden kann. An der Palette 28 und dem
Drehtisch 20 befinden sich Kupplungseinrichtungen 30, welche die Lage der auf den Drehtisch 20 abgesetzten
Palette 28 bestimmen und fixieren und sich beim Absetzen der Palette 28 schließen, bzw. beim Abheben
öffnen. Diese Kupplungseinrichtungen 30 bestehen im Ausführungsbeispiel aus einander zugeordneten konischen
Zapfen und Zapfenaufnahmen 30' (vgl. F i g. 5) an bzw. in den ineinander zur Anlage kommenden Flächen
des Drehtisches 20 und der Paletten 28. Die Achse der Zapfen bzw. Zapfenaufnahmen ist im Ausführungsbeispiel
vertikal, verläuft also in derselben Richtung, in der die Paletten 28 auf den Drehtisch 20 abgesetzt, bzw. von
ihm abgehoben werden, so daß die Zapfen und
Zapfenaufnahmen automalisch miteinander zum Eingriff kommen und sich wieder voneinander lösen, wenn
die Palette auf den Drehtisch abgesetzt bzw. von ihm wieder abgehoben wird. Die auf den Drehtisch 20
abgesetzte Palette 28 kann durch Verstellen des Längstisches 16 vom Palettenträger 27 in Richtung des
Pfeiles A-B abgezogen und, nach Verdrehen durch den in der Position 20" befindlichen Drehtisch 20 und
nachfolgend im Rücklauf in die Position 20', in der durch die Drehung angenommenen anderen Führungslage
wieder in Richtung des Pfeiles C-D auf den Palettenträger 27 aufgeschoben werden. Im Ergebnis braucht die in
der Position 20" stattgefundene Drehung des Werkstükkes 3 nach erfolgtem Schleifen der Werkstückseiten 1, Γ
nicht wieder rückgängig gemacht werden, um das
Werkstück 3 mit seiner Palette 28 vom Drehtisch 20 wiedei auf den Palettenträger 27 zurück zu übertragen.
Im einzelnen sind im Ausführungsbeispiel die Palettenträger 27 am Umfang eines Rundschalttisches
31 mit Drehantrieb 31' angeordnet. Die Drehachse 31" des Rundschalttisches 31 ist zu der des Drehtisches 20
parallel. Außerdem ist der Rundschalttisch 31 insgesamt mittels eines zu seiner Drehachse 31" koaxial
angeordneten Hubzylinders 32 heb- und senkbar, um die beschriebenen Absetz- und Abhebbewegungen der
Palette 28 auf den bzw. von dem Drehtisch 20 auszuführen. Die Palettenträger 27 mit ihrer Palettenführung
können dann jeweils aus zwei parallelen, im wesentlichen radial vom Rundschalttisch 31 frei
abstehenden Führungsträgern 27' bestehen, an welchen die Palette 28 mit Führungskanälen 33.1.33.2 geführt ist.
Um diese Führung in beiden bereits erwähnten Führungslagen der Palette 28 zu ermöglichen, sind für
jeden Führungsträger 27' je zwei Führungskanäle 33.1 und 33.2 vorgesehen, die unter demselben, im Ausführungsbeispiel
also rechtem Winkel gegeneinander verlaufen, um den die beiden Führungslagen der Palette
28 gegeneinander verdreht sind. Diese Führungskanäle 33.1, 33,2 sind im Ausführungsbeispiel als Führungsnuten
in den Palettenrändern 34 ausgebildet. Dazu verlaufen die Palettenränder 34 unter demselben
Winkel wie die Führungskanäle 33.1, 33.2, im Ausführungsbeispiel also rechtwinklig. Dieser rechte Winkel
hat zur Folge, daß die Paletten 28 bezüglich ihrer die Führungsnuten aufweisenden Palettenränder quadratischen
Grundriß besitzen müssen, um in ihren beiden Führungslagen mit ihren an jedem Palettenrand 34
vorgesehenen Führungsnuten 33.1, 33.2 längs der Führungsträger 27' verschoben werden zu können. Im
einzelnen liegen die Führungsträger 27' in den Führungsnuten 33.1,33.2, drei an den Paletten 28 festen
Führungsschienen 35.1, 35.2, 35.3 an, von welchen die Führungsschienen 353 die Führung der Palette 28 in
seitlicher Richtung, die Führungsschienen 35.2 die Lastübertragung von der Palette 28 auf die Führungsträger
27' bewirken, und die Führungsschiene 35.1 die Palette 28 gegen ein Abheben von den Führungsträgern
27' sichern. Um das Aufschieben der Palette 28 mit ihren Führungsnuten auf die Führungsträger 27' zu erleichtern,
können die Führungsschienen 35.1, 35.2, 35.3 in F i g. 7 bei 36 angedeutete Einlaufschrägen besitzen.
An den freien Enden der Führungsträger 27' sind schwenkbare Anschlagstücke 37 angeordnet. Diese
Anschlagstücke 37 nehmen unter ihrem Gewicht eine die Palette 28 gegen Abgleiten von den Führungsträgern
27' sichernde Stellung ein. Beim Absetzen der Palette 28 auf den Drehtisch 20 liegen sich die
Anschlagstücke 37 dagegen auf feststehende Stützstükke 38 auf und werden dadurch in eine Stellung verdreht,
in der sie — in der Projektion längs der Führungsrichtung gesehen — innerhalb des lichten Querschnitts der
Führungsnuten 33.1 bzw. 33.2 liegen, wie es in Fi g. 4 an
den Anschlagstücken 37 erkennbar ist In dieser Stellung können die Anschlagstücke 37 beim Verschieben der
Palette 28 längs der Führungsträger 27' frei durch die Führungsnuten 33.1 bzw. 33.2 hindurchtreten, behindern
also nicht mehr das Abziehen der Palette 28 von den Führungsträgern 27' bzw. das Aufschieben der Palette
28 auf die Führungsträger 27'.
In der dem Drehtisch nachfolgenden, in Fig. 1 mit F
bezeichneten Taktstellung der Palettenträger 27 befinden sich die Palette 28 und das Werkstück 3 zunächst in
ίο der durch F' bezeichneten Stellung, die 90° gegenüber
den Palettenstellungen in den anderen Taktstellungen verdreht ist. Um daher die in diesen anderen
Taktstellungen bestehende Werkstück- und Palettenstellung auch in der Taktstellung F zu erhalten,
beispielsweise um das Werkstück in der gleichen Lage den Paletten 28 zuführen und von den Paletten abführen
zu können, ist eine weitere, durch den Pfeil F'-F" angedeutete Drehbewegung in die Stellung F" erforderlich,
die aber durchgeführt werden kann, während das in der vorhergehenden Taktstellung befindliche Werkstück
geschliffen wird. Um die erwähnte Drehung in einfacher Weise ausführen zu können, sind die Paletten
28 zweiteilig aus einem an der Palettenführung geführten und in Fi g. 5 bis 7 für sich allein dargestellten
Palettensockel 28.1 und aus einem die Einrichtungen 29 zur Aufnahme des Werkstückes 3 tragenden Palettentisch
28.2 aufgebaut. Der Palettentisch 28.2 ist drehbar am Plattensockel 28.1 gelagert und in der jeweils dem
Drehtisch 20 nachfolgenden Taktstellung F um den Winkel zwischen den beiden Führungslagen der Palette
28 oder um dessen Komplementärwinkel, im Ausführungsbeispiel also in jedem Fall einem rechten Winkel,
drehbar. Dazu ist der Palettentisch 28.2 mit einem zu seiner Drehachse koaxialen Achsstumpf 39 in einer
Lageraufnahme 40 des Palettensockels 28.1 angeordnet, die durch eine in dem Palettensockel 28.1 eingelassene
Lagerbuchse 41 gebildet ist. Der Palettenträger 27 ist in der Taktste'iung Fin angehobener Lage über einen mit
einem Drehantrieb 41 gekuppelten, axial feststehenden Wellenstumpf 42 bewegbar, der beim Absenken des
Palettenträgers 27 von unten in die Lageraufnahme 40 eingreift. Dabei schlägt er am Achsstumpf 39 des
Palettentisches 28.2 an und hält den Palettentisch 28.2 gegenüber dem sich absenkenden Palettensockel 28.1
fest. Gleichzeitig werden über entsprechende Kuppelflächen 43 der Achsstumpf 39 und der Wellenstumpf 42
drehfest miteinander gekuppelt. Der so entsprechend F i g. 3 über den Palettensockel 28.1 angehobene
Palettentisch 28.2 kann nun durch den Drehantrieb 41 entsprechend dem Pfeil F'-F" in F i g. 1 in die
gewünschte Lage verdreht werden. Zwischen dem Palettentisch 28.1 und dem Palettensockel 28.2 sind
Bolzen 44 und Boizenaufnahmen 45 vorgesehen, die die beiden Drehlagen des Palettentisches 28.2 in Bezug auf
den Palettensockel 28.1 justieren und fixieren, wenn der Palettentisch 28.1 in der in F i g. 3 rechts dargestellten
Weise auf den Palettensockel 28.1 abgesetzt ist.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Werkstückzu- und -abführeinrichtung an Maschinen zum Planschleifen von Werkstücken an
mindestens zwei unter einem Winkel stehenden Werkstückseiten, insbesondere von Zylinderblöcken
für Verbrennungsmotoren, mit einem in einer Führung parallel zur Schleifebene der Maschine
verschiebbaren Längstisch und einem darauf mit zur Schleifebene der Maschine paralleler und mit zu dem ι ο
sich in einer Horizontalen erstreckenden Längstisch senkrechter Drehachse angeordneten Drehtisch zur
Aufnahme des Werkstückes in einer Stellung, in der die tatsächliche oder gedachte Schnittgerade der zu
schleifenden beiden Werkstückseiten parallel zur Drehachse verläuft, dadurch gekennzeichne·,
daß zum Auswechseln des Werkstückes (3) auf dem Drehtisch (20) am einen Ende der Längstischführung
\16, 17) eine Werkslückumsetzvornchtung
(26) vorgesehen ist, die mehrere oberhalb des Drehtisches (20) über die Längstischführung im
wesentlichen quer zu deren Führungsrichtung taktweise nacheinander hinwegbewegbare, jeweils
während einer Taktpause über dem mit dem Längstisch (16) in eine Übergabestellung (20r)
gefahrenen Drehtisch (20) stillstehende Palettenträger (27) mit je einer Palette (28) aufweist, daß die
Palettenträger (27) eine gerade Palettenführung besitzen, die in der Stellung der Palettenträger (27)
über dem Drehtisch (20) parallel zur Längstischführung (16,17) verläuft und längs der die Palette (28) in
wahlweise zwei Führungslagen verschiebbar ist, die gegeneinander um eine zur Drehtischachse (21)
parallele Achse um einen Winkel verdreht sind, der gleich dem von den beiden zu schleifenden
Werkstückseiten (1, 2 bzw. 1', 2') eingeschlossenen Winkel ist, daß die Paletten (28) Einrichtungen (29)
zur Aufnahme des Werkstückes (3) in derart vorgegebener Werkstückausrichtung aufweisen, daß
in der einen Führungslage der Palette (28) die eine «o
Werkstückseite (1, Γ), in der anderen Führungslage die andere Werkstückseite (2, 2') parallel zur
Führungsrichtung des Palettenträgers (27) ausgerichtet ist, daß zumindest die Palettenführung des
über dem Drehtisch (20) stehenden Palettenträgers
(27) senk· und hebbar und dadurch seine Palette (28)
auf den Drehtisch (20) absetzbar bzw. vom Drehtisch (20) abhebbar ist und an der Palette (28) und dem
Drehtisch (20) die Lage der auf den Drehtisch (20) abgesetzten Palette (28) bestimmende und fixierende,
sich beim Absetzen der Palette (28) schließende und beim Abheben öffnende Kupplungseinrichtung
gen (30) vorgesehen sind, und daß die auf den Drehtisch (20) abgesetzte Palette (28) durch
Verstellen des Längstisches (16) vom Palettenträger (27) abziehbar und, verdreht durch den Drehtisch
(20), in der anderen Führungslage wieder auf den Palettenträger (27) aufschiebbar ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Palettenträger (27) am Umfang
eines Rundschalttisches (31) angeordnet sind, der um eine zu der des Drehtisches (20) parallele Achse (3Γ)
drehbar und durch einen zur Drehachse koaxialen Hubzylinder (32) heb- und senkbar ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Palettenträger (27) mit ihrer
Palettenführung jeweils aus zwei parallelen, im wesentlichen radial vom Rundschalttisch (31) frei
abstehenden Führungsträgern (27') bestehen, an weichen die Palette (28) mit Führungskanälen (33.J,
33.2) geführt ist, von welchen für jeden Führungsträger (27.1) je zwei Führungskanäle Γ33.1, 33.2)
vorgesehen sind, die unter demselben Winkel gegeneinander verlaufen, um den die beiden
Führungslagen der Palette (28) gegeneinander verdreht sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungskanäle (33.1, 33.2) als
Führungsnuten in den Palettenrändern (34) ausgebildet sind, wozu die diese Führungsnuten tragenden
Palettenränder (34) unter demselben Winkel wie die Führungskanäle (33.1,33.2) zueinander verlaufen.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei rechtem Winkel zwischen den zu
schleifenden Werkstückseiten (1, 2 bzw. 1', 2') die Paletten (28) bezüglich ihrer die Führungsnuten
tragenden Ränder quadratischen Grundriß besitzen und an jedem Palettenrand (34) eine der Führungsnuten
vorgesehen ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß an den freien Enden der
Führungsträger (27') schwenkbare Anschlagstücke (37) angeordnet sind, die unter ihrem Gewicht eine
die Palette (28) gegen Abgleiten von den Führungsträgern (27') sichernde Stellung einnehmen und sich
beim Absetzen der Palette (28) auf den Drehtisch (20) a.if feststehende Stützstücke (38) legen, welches
sie in eine Stellung drehen, in der sie innerhalb des lichten Querschnitts der Führungsnuten (33.1, 33.2)
liegen.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungseinrichtungen
(30) aus einander zugeordneten konischen Zapfen und Zapfenaufnahmen (30') an bzw. in den
aneinander zur Anlage kommenden Flächen des Drehtisches (20) und der Paletten (28) bestehen,
wobei die Achse der Zapfen parallel zu de." Richtung ist, in der die Paletten (28) auf den Drehtisch (20)
abgesetzt bzw. von ihm abgehoben werden.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7. dadurch gekennzeichnet, daß die Paletten (28)
zweiteilig aus einem an der Palettenführung geführten Palettensockel (28.1) und einem die
Einrichtungen (29) zur Aufnahme des Werkstückes (3) tragenden Palettentisch (28.2) aufgebaut sind, der
drehbar am Palettensockel (28.1) gelagert und in der jeweils dem Drehtisch (20) nachfolgenden Taktstellung
(F) um den Winkel zwischen den beiden Führungslagen der Palette (28) oder um dessen
Komplementärwinkel drehbar ist.
9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Palettenlisch (28.2) mit einem zu
seiner Drehachse koaxialen Achsstumpf (39) in einer Lageraufnahme (40) des Palettensockels (28.1)
angeordnet ist, in der der Achsstumpf (39) axial verschiebbar ist, daß ein mit einem Drehantrieb (41)
gekuppelter, axial feststehender Wellenstumpf (42) vorgesehen ist, daß der Palettenträger (27) in
angehobener Stellung über den Wellenstumpf (42) bewegbar ist, und daß beim Absenken des
Palettenträgers (27) der Wellenstumpf (42) von unten in die Lageraufnahme (40) eingreift, durch
Anschlag am Achsstumpf (39) den Palettentisch (28.2) gegen ein dem Palettensockel (28.1) entsprechendes
Absenken festhält und sich drehfest mit dem Achsstumpf (39) kuppelt.
10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Palettentisch
(28.2) und dem Palettensockel (28.11 die beiden Drehlagen des Palettentisches (28.1) in Bezug auf
dem Palettensückel (28.2) justierende und fixierende
Bolzen (44) und Bolzenaufnahmen (45) vorgesehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792907282 DE2907282C2 (de) | 1979-02-24 | 1979-02-24 | Werkstückzu- und -abführeinrichtung an Maschinen zum Planschleifen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792907282 DE2907282C2 (de) | 1979-02-24 | 1979-02-24 | Werkstückzu- und -abführeinrichtung an Maschinen zum Planschleifen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2907282B1 DE2907282B1 (de) | 1980-09-04 |
| DE2907282C2 true DE2907282C2 (de) | 1981-04-30 |
Family
ID=6063842
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792907282 Expired DE2907282C2 (de) | 1979-02-24 | 1979-02-24 | Werkstückzu- und -abführeinrichtung an Maschinen zum Planschleifen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2907282C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN105773405A (zh) * | 2016-05-10 | 2016-07-20 | 苏州道众机械制造有限公司 | 一种改变加工精度的磨具 |
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| IT1211850B (it) * | 1987-10-13 | 1989-11-03 | Melchiorre Off Mecc | Dispositivo per effettuare automati camente le operazioni di carico dei pezzi da lavorare e scarico dei pezzi trattati nelle macchine lappatrici piane a doppio plato |
| DE4015554A1 (de) * | 1990-05-15 | 1991-11-21 | Buderus Schleiftechnik | Schleifmaschine mit einer auf dem maschinenbett angeordneten schleifeinheit fuer eine oder mehrere schleifspindeln |
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| US3399498A (en) * | 1965-09-15 | 1968-09-03 | Ginori Ceramica Ital Spa | Abrading apparatus for finishing plates |
-
1979
- 1979-02-24 DE DE19792907282 patent/DE2907282C2/de not_active Expired
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|---|---|
| DE2907282B1 (de) | 1980-09-04 |
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