DE2333693C2 - Vorrichtung zur Beseitigung des beim Einstellen von Zeitlaufwerken, insbesondere in Fahrtschreibern, entstehenden Zahnspiels - Google Patents
Vorrichtung zur Beseitigung des beim Einstellen von Zeitlaufwerken, insbesondere in Fahrtschreibern, entstehenden ZahnspielsInfo
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Description
Fig.4 schematisch eine Unteransich'. einer anderen
Ausführungsform der Erfindung, und
Fig.5 eine Teilansicht ähnlich Fig.3 der Ausführungsform
aus F i g. 4.
In Fig.3 ist das vorzugsweise im wesentlichen kreiszylindrische Gehäuse eines Fahrtschreibers mit 1
bezeichnet. Mittels eines Scharniers 2 ist am Gehäuse 1 ein Deckel 3 schwenkbar gelagert, der mittels einer
Schließeinrichtung 4 in geschlossenem Zustand mit dem Gehäuse 1 verriegelbar ist. An der Innenseite des
Deckels 3 ist ein Gehäuse 5 für ein Zeitlaufwerk angeordnet, dessen wesentliche Getriebeteile aus F i g. 1
ersichtlich sind.
In F i g. 1 und 3 ist eine Rückwand des Gehäuses 5 mit 6 bezeichnet An dieser Rückwand 6 sind in gegenseitigern
Abstand ortsfest zwei Platten 7 und 8 gehalten, die die einzelnen Teile eines Zeit'.aufwerkes in bekannter
Weise zwischen sich aufnehmen. Das Zeitlaufwerk wird durch einen nicht gezeichneten Antrieb, z. B. ein durch
eine aufziehbare Feder getriebenes Uhrwerk mit mechanischem Gangregler, ein elektrisch/elektronisch
betriebenes Schwingsystem oder einen Synchronmotor in Verbindung mit Frequenzgenerator angerieben.
Dieser Antrieb wirkt beispielsweise auf ein Zahnrad 9, das drehfest mit einer Welle 11 verbunden ist. Die Welle
i 1 ist ebenso wie die übrigen Wellen des Zeitlaufwerkes zwischen den Platten 7 und 8 drehbar gelagert. Die
Welle 11 trägt weiterhin ein Zahnrad 12, das mit einem Zahnrad 13 kämmt. Das Zahnrad 13 sitzt auf einer Welle
14, die ein weiteres Zahnrad 15 trägt, welches seinerseits mit einem Zahnrad 16 kämmt. Das Zahnrad 16 ist auf
einer Welle 17 gelagert, die weiterhin ein Zahnrad 18 trägt. Das Zahnrad 18 steht in Eingriff mit einem
Zahnrad 21, das mittels einer Rutschkupplung 20 auf einer Welle 19 befestigt ist. Mit der Welle 19 sind
drehfest zwei weitere Zahnräder 22 und 23 verbunden, die über das Zahnrad 21 in Umlauf versetzt werden.
Das Zahnrad 22 treibt über ein Zahnrad 24, eine Welle 25 und ein Ritzel 26 ein weiteres Zahnrad 27 an,
welches drehfest mit einer Auflage 28 für einkreisscheibenförmiges
Sc'iaublatt verbunden ist. Auf diesem vom Zeitlaufwerk angetriebenen Schaublatt werden in
herkömmlicher Weise von Schreibwerken, die im Gehäuse 1 des Fahrtschreibers gelagert sind, Aufzeichnungen,
z. B. der Fahrtgeschwindigkeit, vorgenommen.
Das Zahnrad 23 treibt über Zahnräder 29, 31 einen Minutenzeiger und über Zahnräder 32 und 33 einen
Stundenzeiger. Die Zahnräder 29 und 32 sind dabei drehfest miteinander verbunden. Die nicht dargestellten
Minuten- und Stundenzeiger bilden in bekannter Weise Bestandteile des ZeitlaufweAes. Sie sind auf zueinander
konzentrischen Hohlwellen 34 bzw. 35 gelagert und zeigen auf einem Skalenblat'. 36 die Uhrzeit an. Die
Hohlwellen 34,35 sind ihrerseits mit den Zahnrädern 31
bzw. 33 verbunden.
Mit dem Zahnrad 31 kämmt ein weiteres Zahnrad 37. das seinerseits mit einem Zahnrad 38 in Eingriff steht.
Das Zahnrad 38 steht wiederum in Eingriff mit einem Zahnrad 39, das fest mit einem als Rändelscheibe
ausgebildeten Einstellrad 41 verbunden ist. Durch &o Verdrehen des Einstellrades 41 können über die
Zahnräder 39, 38, 37, 11 und die weiteren mit diesen
direkt oder indirekt verbundenen Zahnräder die Uhrzeiger und die Auflage 28 für das Schaublatt
/eitgenau eingestellt werden, wobei in bekannter Weise ■·.;
über die Rutschktippclung 20 eine Entkoppelung des
Räderwerks vom Antue!) erfolgt. Das Ijnstclln.d 41
ragt — vgl. Fig. 5 — teil Arise über this Gehäuse 5 des
Deckels 3 hinaus, so daß es nach dem öffnen des Deckels verdreht und damit das Zeitlaufwerk eingestellt
werden kann.
Wenn durch Drehen des Einstellrades 41 die Zeiger und die Auflage 28 auf die genaue Uhrzeit eingestellt
werden, entsteht bekanntlich im Zeitlaufwerk oder in bestimmten Getriebezweigen desselben freies Zahnspiel.
Das durch die Fertigungstoleranzen bedingte Zahnspiel des Räderwerks wird bei normalem Lauf
durch Kraftschluß zwischen den einzelnen Getrieberädern unwirksam. Erst durch äußeren Eingriff, z. B.
Betätigung des Einstellrades 41, wird der Kraftschluß aufgehoben und es entsteht freies Zahnspiel. Das freie
Zahnspiel muß nach dem Einstellvorgang wieder eliminiert werden, so daß die Auflage 28 und die Zeiger
vom Zeitlaufwerk sofort wieder mitgenommen werden. Fig.2 zeigt die erfindungsgemäße Vorrichtung, mit
welcher das Zahnspiel nach der Einstellung des Zeitlaufwerkes beseitig werden kann. Mit dem die
Aufnahme 28 antreibenden Zahnrad 27 steht ein Zahnsegment 42 in Eingriff, das an einem Arm 43
befestigt ist, welcher seinerseits auf einer lest im Deckel 3 angeordneten Achse 44 schwenkbar gelagert ist. An
einem Punkt 45 des Armes 43 greift das eine Ende einer Zugfeder 46 an, die mit ihrem anderen Ende am Deckel
3, z. B. an dessen Wand, verankert ist. Die Feder 46 hat das Bestreben, das Zahnsegment 42 in Richtung des
Pfeiles A zu bewegen und damit in Eingriff mit dem Zahnrad 27 zu halten, welches seinerseits in Richtung
des Pfeiles B umläuft.
Am Arm 43 greift, z. B. ebenfalls an der Stelie 45, eine
weitere Zugfeder 47 an, die stärker als die Feder 46 ausgebildet ist. Das dem Arm 43 abgekehrte Ende der
Feder 47 ist über ein flexibles Glied 48. z. B. ein Band, ein Kabel, ein Seil oder dgl., an der Wand des Gehäuses 1
verankert. Bei geschlossenem Deckel sind das flexible Glied 48 schlaff und die Feder 47 entspannt, so daß der
Arm 43 und damit das Zahnsegment 42 allein unter der Wirkung der Feder 46 steht und von dieser in Richtung
des Pfeiles A gegen das Zahnrad 27 gezogen wird.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung wirkt in folgender Weise: Im Normalfall, d. h. bei geschlossenem
Deckel 3 des Fahrtschreibers, sucht die Feder 46 das Zahnsegment 42 in Eingriff mit dem Zahnrad 27 zu
halten, welches als Bestandteil des Zeitlaufwerkes in Richtung des Pfeiles ß stetig umläuft. Wegen dieses
Umlaufes und der begrenzten Bogenlänge des Zahnsegments 42 wird das letztere aber ständig derart außer
Eingriff mit dem Zahnrad 27 gehalten, daß nur der in Fig. 2 oberste Zahn des Zahnsegmentes 42 nacheinander
in die vorbeilaufenden Zähne des Zahnrades 27 eingreift. Der normale Gang des Zeitlaufwerkes wird
dadurch nicht beeinflußt. Soll nun das Zeitlaufwerk (die Zeiger und die Auflage 28) auf genaue Uhrzeit
eingestellt werden, so muß zunächst der Deckel 3 durch Verschwenken um die Achse des Scharniers .7,
gegebenenfalls nach Offnen der Schließeinrichtung 4, hochgeklappt werden. Erst dadurch wird das Einstellrad
41 zum Einstellen zugänglich. Beim Hochklappen des Deckels (vgl. F i g. 3) wird jedoch wegen der eintretenden
Abstandsvergrößerung zwischen Deckel 3 und Gehäuse 1 die Feder 47 vorgespannt, und, da diese
Feder stärker als die Feder 46 ist. wird schließlich ocini
weiteren Öffnen des Deckels 3 das Zahnsegment 42 vollkommen von dem Zahnrad 27 abgelöst, so daß
keinerlei K.>··Uikt /wis-hen diesen beiden Teilen mein
besteht. Nunmehr kann bei hochgeklapptem Deckel durch Verdrehen des fiinslellradcs 41 das /cillaufwcrk
in Vor- und Rückwärtsrichtung unbegrenzt eingestellt
werden. Mach vollzogener Einstellung wird der Deckel
wieder geschlossen, wodurch sich die Feder 47 wieder völlig entspannt und das flexible Glied 48 lose wird.
Nunmehr zieht die wahrend des Öffncns des Deckels durch die Feder 47 weiter vorgespannte Feder 46 das
Zahnsegment 41 wieder in Fingriff mit der Zähnung des
Zahnrades 27 und dreht dieses Zahnrad und sämtliche mit ihm in Eingriff stehende Zahnräder entgegen der
Richtung des Pfeiles B so lange zurück, bis ein beim Einstellen entstandenes freies Zahnspiel völlig beseitigt
ist. Danach schiebt das in Pfeilrichtung Ii umlaufende Zahnrad 27 das Zahnsegment 42 allmählich wieder in
die in F i g. 2 gezeichnete Stellung.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist in ihrer Herstellung wesentlich einfacher als die bekannten, auf
dem Schleppfederprinzip beruhenden Vorrichtungen herzustellen und erlaubt weiterhin im Gegensatz zu den
bekannten Vorrichtungen eine winkelmäßig unbegrenzte Einstellung des Zcitlaufwerkcs in beiden Richtungen.
Insbesondere können beim Einstellen auch mehrere volle Umdrehungen des Zahnrades 27 hintereinander in
beiden Umlaufrichtungcn durchgeführt werden. Beim öffnen des Deckels wird die Feder 46 zwangsläufig
weiter vorgespannt, so daß beim Schließen des Deckels immer die volle Kraft der Feder 46 verfügbar ist. Bei
bekannten Zahnspielbeseitigungsvorricntungen mit Schleppfeder kann hingegen diese Feder ganz oder
teilweise durch den Einstellvorgang entspannt werden, wodurch eine Spielbeseitigung nicht mehr in jedem Fall
gewährleistet ist. Dabei ist von besonderem Vorteil, daß das Einstellen des Zeitlaufwerkes nur bei geöffnetem
Deckel vorgenommen werden kann und dabei zwangsläufig die Wirkverbindung zwischen dem Zahnsegment
42 und dem Zahnrad 27 unterbrochen wird. Das in Form des Zahnsegments 42 dargestellte Getriebemittel kann
gemäß anderer Ausgestaltungen der Erfindung auch als gerade Zahnstange oder als Reibradsegment ausgebildet
sein. In letzterem Fall steht das Reibradsegment in kraftschlüssiger Reibverbindung mit einer Ringspur am
Zahnrad 27. Die Feder 47 ist nicht unbedingt notwendig. Statt ihrer kann auch ein Seilzug oder dgl., der bei
geschlossenem Deckel lose ist, unmittelbar am Arm 43 einerseits und am Gehäuse 1 andererseits angreifen.
Die Fig.4 und 5 zeigen eine weitere Ausführungsform der Erfindung. Einander entsprechende Teile sind
in diesen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 1 bis 3 bezeichnet. Der wesentliche Unterschied
der Ausführungsform gemäß F i g. 4 und 5 zur Ausführungsform gemäß F i g. I bis 3 besteht darin, daß
statt der starken Zugfeder 47 eine einseitig ortsfest im
Gehäuse 5 des Deckels 3 eingespannte Blattfeder 51 vorgesehen ist. An der Wand des Gehäuses 1 ist ferner
starr ein Anschlag in Form eines Stiftes 52 befestigt, der bei geschlossenem Deckel mit seinem freien Ende durch
eine Öffnung 53 in das Gehäuse 5 hineinragt und die Wallfeder 51 in der in F i g. 4 gezeichneten Stellung
außer Fingriff mit dem Arm Λ1 hält. Bei einer anderen
Ausfiihrungsform kann der Stift 52 auch längsverschieblich
z. B. am Gehäuse 5 des Deckels gelagert sein. Hei geschlossenem Deckel liegt das der Feiler 51 abgekehrte
Ende des Stifles 52 am Gehäuse I an. und der Stift 52 ist in die in F i g. 4 !.(."zeichnete .Stellung verschoben.
Beim Öffnen des Deckels tritt — vgl. Fig. 5 — das
freie Ende des starren Stifles 52 aus der Öffnung 53 heraus. Dabei folgt die Blattfeder 51 nach und gelangt
schließlich in Anlage an einen vom Arm 4.3 abstehenden Vorsprung 54. Beim weiteren Offnen des Deckels und
weitcrem Austreten des Stiftes 52 aus dem Gehäuse 5 nimmt die Blattfeder 51 schließlich die in F i g. 4 mit
strichpunktierten Linien gezeichnete Lage 51,-j ein in
welcher das von der Blattfeder mitgenommene Zahnsegment 42 völlig außer Eingriff mit dem Zahnrad
27 ist. so daß nunmehr das Zeitlaufwerk in beiden Richtungen unbegrenzt eingestellt werden kann. Auch
bei di. \usführungsform gemäß F i g. 4 und 5 ist die
Federkraft der Blattfeder 51 stärker als diejenige der Feder 46. so daß beim öffnen des Deckels 3 die Feder 46
weiter vorgespannt wird. Nach dem Schließen des Deckels hat der Stift 52 die Blattfeder 51 wieder vom
Vorsprung 54 abgelöst, so daß nunmehr die Feder 46 das Zahnsegment 42 wieder in Eingriff mit dem Zahnrad 27
bringt und hierdurch ein beim Einstellen entstandenes Zahnspiel eliminiert.
Den beiden im Voranstehenden beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung ist gemeinsam, daß
die durch die Feder 47 und das flexible Glied 48 einerseits bzw. den starren Anschlag (Stift 52)
andererseits repräsentierte Trenneinrichtung die V/irkverbindung
zwischen dem Zahnsegment 42 und dem Zahnrad 27 durch Öffnen des Deckels zwangsläufig
unterbricht. Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann diese Unterbrechung der Wirkverbindung
zwischen dem Zahnsegment 42 und dem Zahnrad 47 statt durch öffnen des Deckels 3 auch durch die
Betätigung der Schließeinrichtung 4 erfolgen, indem z. B. durch Verdrehen eines in die Schließeinrichtung
eingesteckten Schlüssels der Eingriff des Zahnsegments 42 mit dem Zahnrad 27 zwangsläufig gelöst wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Vorrichtung zur Beseitigung des beim Einstellen von Zeitlaufwerken, insbesondere in Fahrtenschreibern,
entstehenden Zahnspiels mit einem durch das Zeitlaufwerk vorgespannten Kraftspeicher, der bis
zum Erreichen einer vorbestimmten Vorspannung mit dem Zeitlaufwerk über ein Getriebemittel, das
am Umfang eines Rades des Zeitlaufwerkes angreift, in ununterbrochener, kraftschlüssiger Wirkverbindung
steht, wobei sich das Rad relativ zu dem Getriebemittel dreht, dadurch gekennzeichnet,
daß die mit dem Umfang des Rades (27) in Wirkverbindung stehende Fläche des Getriebemittels (42) begrenzt ist, daß vor Einstellung
des Zeitlaufwerkes eine auf das Getriebemittel (42) einwirkende Trenneinrichtung (47, 48; 51, 52) jeden
Kontakt desselben mit dem Rad (27) zwangsläufig unterbrich«, und daß danach der Kraftspeicher (46)
über die bestimmte Vorspannung hinaus vorgespannt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch !,dadurch gekennzeichnet,
daß das Getriebemittel (42) ein durch eine Feder (46) vorgespanntes Zahnsegment ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Getriebemkiel (42) eine durch eine Feder (46) vorgespannte Zahnstange ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Organ (41) zur Einstellung
des Zeitlaufwerkes durch einen Deckel (3) abdeckbar und die Trenneinrichtung (47, 48; 51, 52) durch
öffnen des Deckels baäligt i ■..
5. Vorrichtung nach Anspruch !, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Orga (41) zur Einstellung
des Zeitlaufwerkes durch einen mittels einer .Schließeinrichtung (4) gesicherten Deckel (3) abdeckbar
und die Trenneinrichtung (47, 48; 51, 52) durch öffnen der Schließeinrichtung betätigt ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Trenneinrichtung
eine am Getriebemittel (42) angreifende, flexible Verbindung (48) ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß an der flexiblen Verbindung (48) ein Federmittel (47) angreift, dessen Federkraft stärker
als die Vorspannung des Kraftspeichers (46) ist.
8. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebemittel
(42) ein Reibradsegment ist und in kraftschlüssiger Reibverbindung mit dem Zeitlaufwerk
(27) steht.
9. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Trenneinrichtung
eine Feder (51) vorgesehen ist und ein Anschlag (52), der die das Getriebemittel (42) vom
Zeitlaufwerk (27) trennende Feder (51) normalerweise außer Eingriff mit dem Getriebemittel (42)
hält.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß als Ansehlag (52) ein Stift starr am Gehäuse (1) befestigt oder verschieblieh im Deckel
gelagert ist, und an einer ortsfest im Deckel (3, 5) gelagerten Blattfeder (51) angreift, clic bei geöffnetem
Deckel das Gctricbemittcl (42) außer Eingriff mil dem Zahnrad (27) des Zeitlaufwerkes drückt.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Beseitigung
des beim Einstellen von Zeitlaufwerken, insbesondere in Fahrtschreibern, entstehenden Zahnspiels mit
einem durch das Zeitlaufwerk vorgespannten Kraftspeicher, der bis zum Erreichen einer vorbestimmten
Vorspannung mit dem Zeitlaufwerk über ein Getriebemittel, das am Umfang eines Rades des Zeitlaufwerkes
angreift, in ununterbrochener, kraftschlüssiger Wirkverbindung steht, wobei sich das Rad relativ zu dem
Getriebemittel draht.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art (DE-GM 69 41 650) ist als Kraftspeicher eine an ihrem inneren
Ende fest eingespannte Spiralfeder vorgesehen, die zur Erzeugung einer bestimmten Vorspannung mit ihrem
äußeren Ende an der Innenseite eines drehbar gelagerten Federgehäuses schleift, welches seinerseits
mittels einer äußeren Verzahnung mit einem Zahnrad des Zeitlaufwerkes kämmL Von Nachteil ist es bei dieser
Vorrichtung, daß einmal ein Einstellen des Zeitlaufwerkes entgegen der normalen Laufrichtung nur über einen
begrenzten Winkelbereich hinweg möglich ist, und daß zum anderen die Herstellung dieser Vorrichtung einen
erheblichen Aufwand erfordert.
Die Erfindung geht von der Aufgabe aus, eine Vorrichtung zur Beseitigung des Zahnspiels in Zeitlaufwerke
. zu schaffen, die einfach aufgebaut ist und in einfacher Weise ein unbegrenztes Einstellen des
Zeitlaufwerkes in Vor- und Rücklaufrichtung ermöglicht. .
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die mit dem Umfang des Rades in Wirkverbindung
stehende Fläche des Getriebemittels begrenzt ist, daß vor Einstellung des Zeitlaufwerkes eine auf das
Getriebemittel einwirkende Trenneinrichtung jeden Kontakt desselben mit dem Rad zwangsläufig unterbricht,
und daß danach der Kraftspeicher über die bestimmte Vorspannung hinaus vorgespannt ist.
Es ist auch schon bekannt (DE-AS 10 63 819), zur Beseitigung des Zahnspiels bei einem Meßgerät einen
vorgespannten Kraftspeicher zu verwenden, der über ein Getriebemittel, das am Umfang eines Getrieberades
angreift, mit dem übrigen Getriebe in ununterbrochener, kraftschlüssiger Wirkverbindung steht, wobei sich
das Getrieberad relativ zu dem Getriebemittel drehen kann und die mit dem Umfang des Getrieberades in
Wirkverbindung stehende Fläche des Getriebemittels ebenfalls begrenzt ist. Dieses bekannte Meßgerät zeigt
jedoch im Gegensalz zu einem Zeitlaufwerk nicht über
einen vollen Kreissimfang, sondern lediglich über einen
Kreisausschnitt hinweg an und das Problem einer unbegrenzten Einstellung des Zeigers in Vor- und
Rücklaufrichtung stellt sich bei diesem Meßgerät nicht. Daher ist bei dem bekannten Meßgerät auch keine
Trenneinrichtung vorgesehen, die den Kontakt zwischen Getriebemittel und Getrieberad zwangsläufig
unterbricht und hierdurch den Kraftspeicher über seine normale Vorspannung hinaus vorspannt.
Die nachstehende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung dient im Zusammenhang
mit der Zeichnung der weiteren Erläuterung. Es zeigt
Fig. I eine halbsehematisehe. teilweise geschnittene
Seitenansicht des Zeitlaufwerkes in einem Fahrtschreiber mit erfindungsgemäßer Vorrichtung;
F i g. 2 schematisch eine Draufsicht der erfindungsgemäßen
Vorrichtung entlang der Linie 2-2 in F i g. I:
F i g. J eine teilweise geschnittene und aufgebrochene
Seitenansicht eines Fahrtschreibers mit erfindungsgemäßer Vorrichtung;
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732333693 DE2333693C2 (de) | 1973-07-03 | 1973-07-03 | Vorrichtung zur Beseitigung des beim Einstellen von Zeitlaufwerken, insbesondere in Fahrtschreibern, entstehenden Zahnspiels |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732333693 DE2333693C2 (de) | 1973-07-03 | 1973-07-03 | Vorrichtung zur Beseitigung des beim Einstellen von Zeitlaufwerken, insbesondere in Fahrtschreibern, entstehenden Zahnspiels |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2333693A1 DE2333693A1 (de) | 1975-01-23 |
| DE2333693C2 true DE2333693C2 (de) | 1983-03-17 |
Family
ID=5885758
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732333693 Expired DE2333693C2 (de) | 1973-07-03 | 1973-07-03 | Vorrichtung zur Beseitigung des beim Einstellen von Zeitlaufwerken, insbesondere in Fahrtschreibern, entstehenden Zahnspiels |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2333693C2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JP7424952B2 (ja) * | 2020-09-28 | 2024-01-30 | シチズン時計株式会社 | 指針の停止位置のばらつき低減機構 |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1063819B (de) * | 1952-06-06 | 1959-08-20 | Siemens Ag | Rueckstellvorrichtung fuer periodisch arbeitende Messgeraete, insbesondere Maximumzeiger, mit Hilfsantrieb |
| DE6941650U (de) * | 1969-10-24 | 1970-01-29 | Kienzle Apparate Gmbh | Anordnung an antriebswerken fuer aufzeichnungstraeger |
-
1973
- 1973-07-03 DE DE19732333693 patent/DE2333693C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2333693A1 (de) | 1975-01-23 |
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| 8127 | New person/name/address of the applicant |
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| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |