DE2333693C2 - Vorrichtung zur Beseitigung des beim Einstellen von Zeitlaufwerken, insbesondere in Fahrtschreibern, entstehenden Zahnspiels - Google Patents

Vorrichtung zur Beseitigung des beim Einstellen von Zeitlaufwerken, insbesondere in Fahrtschreibern, entstehenden Zahnspiels

Info

Publication number
DE2333693C2
DE2333693C2 DE19732333693 DE2333693A DE2333693C2 DE 2333693 C2 DE2333693 C2 DE 2333693C2 DE 19732333693 DE19732333693 DE 19732333693 DE 2333693 A DE2333693 A DE 2333693A DE 2333693 C2 DE2333693 C2 DE 2333693C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gear
wheel
spring
transmission means
cover
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19732333693
Other languages
English (en)
Other versions
DE2333693A1 (de
Inventor
Des Erfinders Auf Nennung Verzicht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Moto Meter AG
Original Assignee
MOTO METER AG 7250 LEONBERG
Moto Meter AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MOTO METER AG 7250 LEONBERG, Moto Meter AG filed Critical MOTO METER AG 7250 LEONBERG
Priority to DE19732333693 priority Critical patent/DE2333693C2/de
Publication of DE2333693A1 publication Critical patent/DE2333693A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2333693C2 publication Critical patent/DE2333693C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B35/00Adjusting the gear train, e.g. the backlash of the arbors, depth of meshing of the gears
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C7/00Details or accessories common to the registering or indicating apparatus of groups G07C3/00 and G07C5/00

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)

Description

Fig.4 schematisch eine Unteransich'. einer anderen Ausführungsform der Erfindung, und
Fig.5 eine Teilansicht ähnlich Fig.3 der Ausführungsform aus F i g. 4.
In Fig.3 ist das vorzugsweise im wesentlichen kreiszylindrische Gehäuse eines Fahrtschreibers mit 1 bezeichnet. Mittels eines Scharniers 2 ist am Gehäuse 1 ein Deckel 3 schwenkbar gelagert, der mittels einer Schließeinrichtung 4 in geschlossenem Zustand mit dem Gehäuse 1 verriegelbar ist. An der Innenseite des Deckels 3 ist ein Gehäuse 5 für ein Zeitlaufwerk angeordnet, dessen wesentliche Getriebeteile aus F i g. 1 ersichtlich sind.
In F i g. 1 und 3 ist eine Rückwand des Gehäuses 5 mit 6 bezeichnet An dieser Rückwand 6 sind in gegenseitigern Abstand ortsfest zwei Platten 7 und 8 gehalten, die die einzelnen Teile eines Zeit'.aufwerkes in bekannter Weise zwischen sich aufnehmen. Das Zeitlaufwerk wird durch einen nicht gezeichneten Antrieb, z. B. ein durch eine aufziehbare Feder getriebenes Uhrwerk mit mechanischem Gangregler, ein elektrisch/elektronisch betriebenes Schwingsystem oder einen Synchronmotor in Verbindung mit Frequenzgenerator angerieben. Dieser Antrieb wirkt beispielsweise auf ein Zahnrad 9, das drehfest mit einer Welle 11 verbunden ist. Die Welle i 1 ist ebenso wie die übrigen Wellen des Zeitlaufwerkes zwischen den Platten 7 und 8 drehbar gelagert. Die Welle 11 trägt weiterhin ein Zahnrad 12, das mit einem Zahnrad 13 kämmt. Das Zahnrad 13 sitzt auf einer Welle 14, die ein weiteres Zahnrad 15 trägt, welches seinerseits mit einem Zahnrad 16 kämmt. Das Zahnrad 16 ist auf einer Welle 17 gelagert, die weiterhin ein Zahnrad 18 trägt. Das Zahnrad 18 steht in Eingriff mit einem Zahnrad 21, das mittels einer Rutschkupplung 20 auf einer Welle 19 befestigt ist. Mit der Welle 19 sind drehfest zwei weitere Zahnräder 22 und 23 verbunden, die über das Zahnrad 21 in Umlauf versetzt werden.
Das Zahnrad 22 treibt über ein Zahnrad 24, eine Welle 25 und ein Ritzel 26 ein weiteres Zahnrad 27 an, welches drehfest mit einer Auflage 28 für einkreisscheibenförmiges Sc'iaublatt verbunden ist. Auf diesem vom Zeitlaufwerk angetriebenen Schaublatt werden in herkömmlicher Weise von Schreibwerken, die im Gehäuse 1 des Fahrtschreibers gelagert sind, Aufzeichnungen, z. B. der Fahrtgeschwindigkeit, vorgenommen.
Das Zahnrad 23 treibt über Zahnräder 29, 31 einen Minutenzeiger und über Zahnräder 32 und 33 einen Stundenzeiger. Die Zahnräder 29 und 32 sind dabei drehfest miteinander verbunden. Die nicht dargestellten Minuten- und Stundenzeiger bilden in bekannter Weise Bestandteile des ZeitlaufweAes. Sie sind auf zueinander konzentrischen Hohlwellen 34 bzw. 35 gelagert und zeigen auf einem Skalenblat'. 36 die Uhrzeit an. Die Hohlwellen 34,35 sind ihrerseits mit den Zahnrädern 31 bzw. 33 verbunden.
Mit dem Zahnrad 31 kämmt ein weiteres Zahnrad 37. das seinerseits mit einem Zahnrad 38 in Eingriff steht. Das Zahnrad 38 steht wiederum in Eingriff mit einem Zahnrad 39, das fest mit einem als Rändelscheibe ausgebildeten Einstellrad 41 verbunden ist. Durch &o Verdrehen des Einstellrades 41 können über die Zahnräder 39, 38, 37, 11 und die weiteren mit diesen direkt oder indirekt verbundenen Zahnräder die Uhrzeiger und die Auflage 28 für das Schaublatt /eitgenau eingestellt werden, wobei in bekannter Weise ■·.; über die Rutschktippclung 20 eine Entkoppelung des Räderwerks vom Antue!) erfolgt. Das Ijnstclln.d 41 ragt — vgl. Fig. 5 — teil Arise über this Gehäuse 5 des Deckels 3 hinaus, so daß es nach dem öffnen des Deckels verdreht und damit das Zeitlaufwerk eingestellt werden kann.
Wenn durch Drehen des Einstellrades 41 die Zeiger und die Auflage 28 auf die genaue Uhrzeit eingestellt werden, entsteht bekanntlich im Zeitlaufwerk oder in bestimmten Getriebezweigen desselben freies Zahnspiel. Das durch die Fertigungstoleranzen bedingte Zahnspiel des Räderwerks wird bei normalem Lauf durch Kraftschluß zwischen den einzelnen Getrieberädern unwirksam. Erst durch äußeren Eingriff, z. B. Betätigung des Einstellrades 41, wird der Kraftschluß aufgehoben und es entsteht freies Zahnspiel. Das freie Zahnspiel muß nach dem Einstellvorgang wieder eliminiert werden, so daß die Auflage 28 und die Zeiger vom Zeitlaufwerk sofort wieder mitgenommen werden. Fig.2 zeigt die erfindungsgemäße Vorrichtung, mit welcher das Zahnspiel nach der Einstellung des Zeitlaufwerkes beseitig werden kann. Mit dem die Aufnahme 28 antreibenden Zahnrad 27 steht ein Zahnsegment 42 in Eingriff, das an einem Arm 43 befestigt ist, welcher seinerseits auf einer lest im Deckel 3 angeordneten Achse 44 schwenkbar gelagert ist. An einem Punkt 45 des Armes 43 greift das eine Ende einer Zugfeder 46 an, die mit ihrem anderen Ende am Deckel 3, z. B. an dessen Wand, verankert ist. Die Feder 46 hat das Bestreben, das Zahnsegment 42 in Richtung des Pfeiles A zu bewegen und damit in Eingriff mit dem Zahnrad 27 zu halten, welches seinerseits in Richtung des Pfeiles B umläuft.
Am Arm 43 greift, z. B. ebenfalls an der Stelie 45, eine weitere Zugfeder 47 an, die stärker als die Feder 46 ausgebildet ist. Das dem Arm 43 abgekehrte Ende der Feder 47 ist über ein flexibles Glied 48. z. B. ein Band, ein Kabel, ein Seil oder dgl., an der Wand des Gehäuses 1 verankert. Bei geschlossenem Deckel sind das flexible Glied 48 schlaff und die Feder 47 entspannt, so daß der Arm 43 und damit das Zahnsegment 42 allein unter der Wirkung der Feder 46 steht und von dieser in Richtung des Pfeiles A gegen das Zahnrad 27 gezogen wird.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung wirkt in folgender Weise: Im Normalfall, d. h. bei geschlossenem Deckel 3 des Fahrtschreibers, sucht die Feder 46 das Zahnsegment 42 in Eingriff mit dem Zahnrad 27 zu halten, welches als Bestandteil des Zeitlaufwerkes in Richtung des Pfeiles ß stetig umläuft. Wegen dieses Umlaufes und der begrenzten Bogenlänge des Zahnsegments 42 wird das letztere aber ständig derart außer Eingriff mit dem Zahnrad 27 gehalten, daß nur der in Fig. 2 oberste Zahn des Zahnsegmentes 42 nacheinander in die vorbeilaufenden Zähne des Zahnrades 27 eingreift. Der normale Gang des Zeitlaufwerkes wird dadurch nicht beeinflußt. Soll nun das Zeitlaufwerk (die Zeiger und die Auflage 28) auf genaue Uhrzeit eingestellt werden, so muß zunächst der Deckel 3 durch Verschwenken um die Achse des Scharniers .7, gegebenenfalls nach Offnen der Schließeinrichtung 4, hochgeklappt werden. Erst dadurch wird das Einstellrad 41 zum Einstellen zugänglich. Beim Hochklappen des Deckels (vgl. F i g. 3) wird jedoch wegen der eintretenden Abstandsvergrößerung zwischen Deckel 3 und Gehäuse 1 die Feder 47 vorgespannt, und, da diese Feder stärker als die Feder 46 ist. wird schließlich ocini weiteren Öffnen des Deckels 3 das Zahnsegment 42 vollkommen von dem Zahnrad 27 abgelöst, so daß keinerlei K.>··Uikt /wis-hen diesen beiden Teilen mein besteht. Nunmehr kann bei hochgeklapptem Deckel durch Verdrehen des fiinslellradcs 41 das /cillaufwcrk
in Vor- und Rückwärtsrichtung unbegrenzt eingestellt werden. Mach vollzogener Einstellung wird der Deckel wieder geschlossen, wodurch sich die Feder 47 wieder völlig entspannt und das flexible Glied 48 lose wird. Nunmehr zieht die wahrend des Öffncns des Deckels durch die Feder 47 weiter vorgespannte Feder 46 das Zahnsegment 41 wieder in Fingriff mit der Zähnung des Zahnrades 27 und dreht dieses Zahnrad und sämtliche mit ihm in Eingriff stehende Zahnräder entgegen der Richtung des Pfeiles B so lange zurück, bis ein beim Einstellen entstandenes freies Zahnspiel völlig beseitigt ist. Danach schiebt das in Pfeilrichtung Ii umlaufende Zahnrad 27 das Zahnsegment 42 allmählich wieder in die in F i g. 2 gezeichnete Stellung.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist in ihrer Herstellung wesentlich einfacher als die bekannten, auf dem Schleppfederprinzip beruhenden Vorrichtungen herzustellen und erlaubt weiterhin im Gegensatz zu den bekannten Vorrichtungen eine winkelmäßig unbegrenzte Einstellung des Zcitlaufwerkcs in beiden Richtungen. Insbesondere können beim Einstellen auch mehrere volle Umdrehungen des Zahnrades 27 hintereinander in beiden Umlaufrichtungcn durchgeführt werden. Beim öffnen des Deckels wird die Feder 46 zwangsläufig weiter vorgespannt, so daß beim Schließen des Deckels immer die volle Kraft der Feder 46 verfügbar ist. Bei bekannten Zahnspielbeseitigungsvorricntungen mit Schleppfeder kann hingegen diese Feder ganz oder teilweise durch den Einstellvorgang entspannt werden, wodurch eine Spielbeseitigung nicht mehr in jedem Fall gewährleistet ist. Dabei ist von besonderem Vorteil, daß das Einstellen des Zeitlaufwerkes nur bei geöffnetem Deckel vorgenommen werden kann und dabei zwangsläufig die Wirkverbindung zwischen dem Zahnsegment 42 und dem Zahnrad 27 unterbrochen wird. Das in Form des Zahnsegments 42 dargestellte Getriebemittel kann gemäß anderer Ausgestaltungen der Erfindung auch als gerade Zahnstange oder als Reibradsegment ausgebildet sein. In letzterem Fall steht das Reibradsegment in kraftschlüssiger Reibverbindung mit einer Ringspur am Zahnrad 27. Die Feder 47 ist nicht unbedingt notwendig. Statt ihrer kann auch ein Seilzug oder dgl., der bei geschlossenem Deckel lose ist, unmittelbar am Arm 43 einerseits und am Gehäuse 1 andererseits angreifen.
Die Fig.4 und 5 zeigen eine weitere Ausführungsform der Erfindung. Einander entsprechende Teile sind in diesen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 1 bis 3 bezeichnet. Der wesentliche Unterschied der Ausführungsform gemäß F i g. 4 und 5 zur Ausführungsform gemäß F i g. I bis 3 besteht darin, daß statt der starken Zugfeder 47 eine einseitig ortsfest im Gehäuse 5 des Deckels 3 eingespannte Blattfeder 51 vorgesehen ist. An der Wand des Gehäuses 1 ist ferner starr ein Anschlag in Form eines Stiftes 52 befestigt, der bei geschlossenem Deckel mit seinem freien Ende durch eine Öffnung 53 in das Gehäuse 5 hineinragt und die Wallfeder 51 in der in F i g. 4 gezeichneten Stellung außer Fingriff mit dem Arm Λ1 hält. Bei einer anderen Ausfiihrungsform kann der Stift 52 auch längsverschieblich z. B. am Gehäuse 5 des Deckels gelagert sein. Hei geschlossenem Deckel liegt das der Feiler 51 abgekehrte Ende des Stifles 52 am Gehäuse I an. und der Stift 52 ist in die in F i g. 4 !.(."zeichnete .Stellung verschoben.
Beim Öffnen des Deckels tritt — vgl. Fig. 5 — das freie Ende des starren Stifles 52 aus der Öffnung 53 heraus. Dabei folgt die Blattfeder 51 nach und gelangt schließlich in Anlage an einen vom Arm 4.3 abstehenden Vorsprung 54. Beim weiteren Offnen des Deckels und weitcrem Austreten des Stiftes 52 aus dem Gehäuse 5 nimmt die Blattfeder 51 schließlich die in F i g. 4 mit strichpunktierten Linien gezeichnete Lage 51,-j ein in welcher das von der Blattfeder mitgenommene Zahnsegment 42 völlig außer Eingriff mit dem Zahnrad 27 ist. so daß nunmehr das Zeitlaufwerk in beiden Richtungen unbegrenzt eingestellt werden kann. Auch bei di. \usführungsform gemäß F i g. 4 und 5 ist die Federkraft der Blattfeder 51 stärker als diejenige der Feder 46. so daß beim öffnen des Deckels 3 die Feder 46 weiter vorgespannt wird. Nach dem Schließen des Deckels hat der Stift 52 die Blattfeder 51 wieder vom Vorsprung 54 abgelöst, so daß nunmehr die Feder 46 das Zahnsegment 42 wieder in Eingriff mit dem Zahnrad 27 bringt und hierdurch ein beim Einstellen entstandenes Zahnspiel eliminiert.
Den beiden im Voranstehenden beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung ist gemeinsam, daß die durch die Feder 47 und das flexible Glied 48 einerseits bzw. den starren Anschlag (Stift 52) andererseits repräsentierte Trenneinrichtung die V/irkverbindung zwischen dem Zahnsegment 42 und dem Zahnrad 27 durch Öffnen des Deckels zwangsläufig unterbricht. Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann diese Unterbrechung der Wirkverbindung zwischen dem Zahnsegment 42 und dem Zahnrad 47 statt durch öffnen des Deckels 3 auch durch die Betätigung der Schließeinrichtung 4 erfolgen, indem z. B. durch Verdrehen eines in die Schließeinrichtung eingesteckten Schlüssels der Eingriff des Zahnsegments 42 mit dem Zahnrad 27 zwangsläufig gelöst wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Beseitigung des beim Einstellen von Zeitlaufwerken, insbesondere in Fahrtenschreibern, entstehenden Zahnspiels mit einem durch das Zeitlaufwerk vorgespannten Kraftspeicher, der bis zum Erreichen einer vorbestimmten Vorspannung mit dem Zeitlaufwerk über ein Getriebemittel, das am Umfang eines Rades des Zeitlaufwerkes angreift, in ununterbrochener, kraftschlüssiger Wirkverbindung steht, wobei sich das Rad relativ zu dem Getriebemittel dreht, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Umfang des Rades (27) in Wirkverbindung stehende Fläche des Getriebemittels (42) begrenzt ist, daß vor Einstellung des Zeitlaufwerkes eine auf das Getriebemittel (42) einwirkende Trenneinrichtung (47, 48; 51, 52) jeden Kontakt desselben mit dem Rad (27) zwangsläufig unterbrich«, und daß danach der Kraftspeicher (46) über die bestimmte Vorspannung hinaus vorgespannt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch !,dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebemittel (42) ein durch eine Feder (46) vorgespanntes Zahnsegment ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebemkiel (42) eine durch eine Feder (46) vorgespannte Zahnstange ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Organ (41) zur Einstellung des Zeitlaufwerkes durch einen Deckel (3) abdeckbar und die Trenneinrichtung (47, 48; 51, 52) durch öffnen des Deckels baäligt i ■..
5. Vorrichtung nach Anspruch !, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Orga (41) zur Einstellung des Zeitlaufwerkes durch einen mittels einer .Schließeinrichtung (4) gesicherten Deckel (3) abdeckbar und die Trenneinrichtung (47, 48; 51, 52) durch öffnen der Schließeinrichtung betätigt ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Trenneinrichtung eine am Getriebemittel (42) angreifende, flexible Verbindung (48) ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an der flexiblen Verbindung (48) ein Federmittel (47) angreift, dessen Federkraft stärker als die Vorspannung des Kraftspeichers (46) ist.
8. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebemittel (42) ein Reibradsegment ist und in kraftschlüssiger Reibverbindung mit dem Zeitlaufwerk (27) steht.
9. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Trenneinrichtung eine Feder (51) vorgesehen ist und ein Anschlag (52), der die das Getriebemittel (42) vom Zeitlaufwerk (27) trennende Feder (51) normalerweise außer Eingriff mit dem Getriebemittel (42) hält.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß als Ansehlag (52) ein Stift starr am Gehäuse (1) befestigt oder verschieblieh im Deckel gelagert ist, und an einer ortsfest im Deckel (3, 5) gelagerten Blattfeder (51) angreift, clic bei geöffnetem Deckel das Gctricbemittcl (42) außer Eingriff mil dem Zahnrad (27) des Zeitlaufwerkes drückt.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Beseitigung des beim Einstellen von Zeitlaufwerken, insbesondere in Fahrtschreibern, entstehenden Zahnspiels mit einem durch das Zeitlaufwerk vorgespannten Kraftspeicher, der bis zum Erreichen einer vorbestimmten Vorspannung mit dem Zeitlaufwerk über ein Getriebemittel, das am Umfang eines Rades des Zeitlaufwerkes angreift, in ununterbrochener, kraftschlüssiger Wirkverbindung steht, wobei sich das Rad relativ zu dem Getriebemittel draht.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art (DE-GM 69 41 650) ist als Kraftspeicher eine an ihrem inneren Ende fest eingespannte Spiralfeder vorgesehen, die zur Erzeugung einer bestimmten Vorspannung mit ihrem äußeren Ende an der Innenseite eines drehbar gelagerten Federgehäuses schleift, welches seinerseits mittels einer äußeren Verzahnung mit einem Zahnrad des Zeitlaufwerkes kämmL Von Nachteil ist es bei dieser Vorrichtung, daß einmal ein Einstellen des Zeitlaufwerkes entgegen der normalen Laufrichtung nur über einen begrenzten Winkelbereich hinweg möglich ist, und daß zum anderen die Herstellung dieser Vorrichtung einen erheblichen Aufwand erfordert.
Die Erfindung geht von der Aufgabe aus, eine Vorrichtung zur Beseitigung des Zahnspiels in Zeitlaufwerke . zu schaffen, die einfach aufgebaut ist und in einfacher Weise ein unbegrenztes Einstellen des Zeitlaufwerkes in Vor- und Rücklaufrichtung ermöglicht. .
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die mit dem Umfang des Rades in Wirkverbindung stehende Fläche des Getriebemittels begrenzt ist, daß vor Einstellung des Zeitlaufwerkes eine auf das Getriebemittel einwirkende Trenneinrichtung jeden Kontakt desselben mit dem Rad zwangsläufig unterbricht, und daß danach der Kraftspeicher über die bestimmte Vorspannung hinaus vorgespannt ist.
Es ist auch schon bekannt (DE-AS 10 63 819), zur Beseitigung des Zahnspiels bei einem Meßgerät einen vorgespannten Kraftspeicher zu verwenden, der über ein Getriebemittel, das am Umfang eines Getrieberades angreift, mit dem übrigen Getriebe in ununterbrochener, kraftschlüssiger Wirkverbindung steht, wobei sich das Getrieberad relativ zu dem Getriebemittel drehen kann und die mit dem Umfang des Getrieberades in Wirkverbindung stehende Fläche des Getriebemittels ebenfalls begrenzt ist. Dieses bekannte Meßgerät zeigt jedoch im Gegensalz zu einem Zeitlaufwerk nicht über einen vollen Kreissimfang, sondern lediglich über einen Kreisausschnitt hinweg an und das Problem einer unbegrenzten Einstellung des Zeigers in Vor- und Rücklaufrichtung stellt sich bei diesem Meßgerät nicht. Daher ist bei dem bekannten Meßgerät auch keine Trenneinrichtung vorgesehen, die den Kontakt zwischen Getriebemittel und Getrieberad zwangsläufig unterbricht und hierdurch den Kraftspeicher über seine normale Vorspannung hinaus vorspannt.
Die nachstehende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung dient im Zusammenhang mit der Zeichnung der weiteren Erläuterung. Es zeigt
Fig. I eine halbsehematisehe. teilweise geschnittene Seitenansicht des Zeitlaufwerkes in einem Fahrtschreiber mit erfindungsgemäßer Vorrichtung;
F i g. 2 schematisch eine Draufsicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung entlang der Linie 2-2 in F i g. I:
F i g. J eine teilweise geschnittene und aufgebrochene Seitenansicht eines Fahrtschreibers mit erfindungsgemäßer Vorrichtung;
DE19732333693 1973-07-03 1973-07-03 Vorrichtung zur Beseitigung des beim Einstellen von Zeitlaufwerken, insbesondere in Fahrtschreibern, entstehenden Zahnspiels Expired DE2333693C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19732333693 DE2333693C2 (de) 1973-07-03 1973-07-03 Vorrichtung zur Beseitigung des beim Einstellen von Zeitlaufwerken, insbesondere in Fahrtschreibern, entstehenden Zahnspiels

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19732333693 DE2333693C2 (de) 1973-07-03 1973-07-03 Vorrichtung zur Beseitigung des beim Einstellen von Zeitlaufwerken, insbesondere in Fahrtschreibern, entstehenden Zahnspiels

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2333693A1 DE2333693A1 (de) 1975-01-23
DE2333693C2 true DE2333693C2 (de) 1983-03-17

Family

ID=5885758

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19732333693 Expired DE2333693C2 (de) 1973-07-03 1973-07-03 Vorrichtung zur Beseitigung des beim Einstellen von Zeitlaufwerken, insbesondere in Fahrtschreibern, entstehenden Zahnspiels

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2333693C2 (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP7424952B2 (ja) * 2020-09-28 2024-01-30 シチズン時計株式会社 指針の停止位置のばらつき低減機構

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1063819B (de) * 1952-06-06 1959-08-20 Siemens Ag Rueckstellvorrichtung fuer periodisch arbeitende Messgeraete, insbesondere Maximumzeiger, mit Hilfsantrieb
DE6941650U (de) * 1969-10-24 1970-01-29 Kienzle Apparate Gmbh Anordnung an antriebswerken fuer aufzeichnungstraeger

Also Published As

Publication number Publication date
DE2333693A1 (de) 1975-01-23

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE112011103746T5 (de) Mechanismus zur Anzeige von Zeitmarkierungen, umfassend ein radial drehbares Zeigerorgan
DE2333693C2 (de) Vorrichtung zur Beseitigung des beim Einstellen von Zeitlaufwerken, insbesondere in Fahrtschreibern, entstehenden Zahnspiels
DE69310808T2 (de) Vorrichtung zur Anzeige der Gangreserve einer Uhr
DE2222424A1 (de) Kalenderuhr
DE1673648B2 (de) Stellmechanismus fuer kalenderuhren
DE2109138C3 (de) GroBuhrwerk mit Westminsterschlag oder dergl. Spielwerk und mittels Batterie angetriebenem Getriebemotor für das Schlagwerk
DE102007011594B4 (de) Zentrale Datumsvorrichtung
DE1548144B2 (de) Sprunghafte datumfortschalteinrichtung fuer uhren
DE1548135B2 (de) Schalt-mechanismus fuer eine uhr
DE2711672C2 (de) Zeitschalteinrichtung
DE1195236B (de) Uhr mit Datumanzeige
DE495134C (de) Zaehlwerksantrieb, insbesondere fuer Kilometeranzeiger
EP0306907B1 (de) Fahrtschreiber für Kraftfahrzeuge
DE1006349B (de) Differentialgetriebe fuer die UEberwachung des Aufzugzustandes eines Uhrwerkes
DE2723938C3 (de) Elektromechanische Uhr mit Kalender
DE2453124C3 (de) Automatische Aufziehvorrichtung für Uhrwerke
DE2004224C3 (de) Vorrichtung zur Schnellkorrektur von Datum- und Wochentagsanzeigen bei Armbanduhren
DE1548144C (de) Sprunghafte Datumfortschalteinnchtung für Uhren
DE2136720B2 (de) Uhr mit Einzelteilen aus Kunststoff und Metall
DE489713C (de) Einrichtung zum Veraendern des Zeigerganges an Uhren
DE947358C (de) Fortschaltvorrichtung fuer Klappentrommeln
DE2851476C2 (de) Wegstreckenmesser für Fahrzeuge
DE2333398C2 (de) Zeitantrieb für Fahrtschreiber
DE2112646A1 (de) Kalenderuhr
EP0147757A1 (de) Zeigerwerk mit mechanischer Vorrichtung zur Verstellung der Uhrzeiger nach Halbstundschritten sowie zur Sekundenzeigerkorrektur

Legal Events

Date Code Title Description
OD Request for examination
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: MOTO METER AG, 7250 LEONBERG, DE

D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee