DE233148C - - Google Patents
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- DE233148C DE233148C DENDAT233148D DE233148DA DE233148C DE 233148 C DE233148 C DE 233148C DE NDAT233148 D DENDAT233148 D DE NDAT233148D DE 233148D A DE233148D A DE 233148DA DE 233148 C DE233148 C DE 233148C
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10L—FUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
- C10L5/00—Solid fuels
- C10L5/02—Solid fuels such as briquettes consisting mainly of carbonaceous materials of mineral or non-mineral origin
- C10L5/06—Methods of shaping, e.g. pelletizing or briquetting
- C10L5/10—Methods of shaping, e.g. pelletizing or briquetting with the aid of binders, e.g. pretreated binders
- C10L5/12—Methods of shaping, e.g. pelletizing or briquetting with the aid of binders, e.g. pretreated binders with inorganic binders
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10L—FUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
- C10L5/00—Solid fuels
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Geology (AREA)
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Description
Gelöscht am 1. 7.1913 S#
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 10δ. GRUPPE
LOUIS RODER in WOLFENBÜTTEL und ALBERT PEUST in SENFTENBERG, R-L
Verfahren zur Brikettierung der Braunkohlenschlämme. Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Januar 1910 ab.
Die Brikettierung der feuchten Braunkohlenschlämme ohne vorherige Aufbereitung verbietet
sich sowohl aus betriebstechnischen Gründen als auch wegen Explosions- und Brandgefahr.
Das neue Verfahren bezweckt unter Vermeidung der genannten Übelstände die Brikettierung
von Braunkohlenschlämme unter Zusatz bestimmter Substanzen. Da sich durch
ίο die chemische Analyse der Braunkohlenasche
als Basen stets die Oxyde von Magnesium, Kalium und Natrium ergeben, ist ein Zusatz,
insbesondere von Chlormagnesium, in geeigneter Menge und Form zu den Kohlenschlämmen
von den Erfindern als vorteilhaft erkannt worden, wenn eine gute und gefahrlose Brikettierung
erfolgen soll. Nur fehlt dann noch eine Beigabe größerer Kohlenbrocken zu den
feinen Kohlenschlämmen. Zu letzterem Zweck kann das unverkohlte Holz der Kohlenflöze
wirtschaftlich vorteilhaft hergerichtet werden, indem es als grobes Holzmehl in einem passenden
Verhältnis mit Chlormagitesium der feuchten Kohlenschlämme hinzugemischt wird.
Bei der Zuführung des gemischten Brikettiergutes zu den Trockenapparaten nimmt das
Chlormagnesium infolge seiner hygroskopischen Eigenschaft die aus der heißen Kohle und
dem Holzmehl sich entwickelnden Ausdünstungen auf und behält diese, da das Chlormagnesium
nur bei ungleich höherer und länger einwirkender Temperatur die angezogene Feuchtigkeit wieder abgibt.
Die Wirkung des Salzes, ein Übertrocknen der feinen Kohlenstaubschlämme zu verhin45
dem, bleibt dadurch gewahrt. Durch die ununterbrochene Weiterbewegung des Brikettiergutes
in den Trockenapparaten erhält, hervorgerufen durch die Eigenschaft des Salzes, bei
der Kristallisierung eine klebende Wirkung auszuüben, das Holzmehl einen Überzug feiner
Kohle, gleichzeitig verliert die letztere in sehr erheblichem Maße ihren Staubcharakter und
damit ihre Feuer- und Explosionsgefährlichkeit.
Das Verfahren wird ausgeübt wie folgt:
Das grubenfeuchte Holz wird nach einem geeigneten Grad der Zerkleinerung der Kohlenschlämme beigemischt, und zwar in etwa 10 bis 15 Gewichtsteilen zu 100 GewichtsteileVi des gesamten Brikettiergutes. Der Zusatz des Chlormagnesiums beträgt etwa 1 Gewichtsteil. Alsdann gelangt das fertige Mischgut nach Durchlaufen des Naßdienstes und Trockendienstes der Fabrikabteilungen in die Trockenapparate, um, auf etwa 14 bis 15 Prozent Restwassergehalt getrocknet, in bekannter Weise den Pressen zur Brikettierung zugeführt zu werden.
Das grubenfeuchte Holz wird nach einem geeigneten Grad der Zerkleinerung der Kohlenschlämme beigemischt, und zwar in etwa 10 bis 15 Gewichtsteilen zu 100 GewichtsteileVi des gesamten Brikettiergutes. Der Zusatz des Chlormagnesiums beträgt etwa 1 Gewichtsteil. Alsdann gelangt das fertige Mischgut nach Durchlaufen des Naßdienstes und Trockendienstes der Fabrikabteilungen in die Trockenapparate, um, auf etwa 14 bis 15 Prozent Restwassergehalt getrocknet, in bekannter Weise den Pressen zur Brikettierung zugeführt zu werden.
Die Hinzumischung von feuer- und explosionswidrigen Salzen zum Brikettiergut ist
von erheblicher Bedeutung für das gesamte Gebiet der Braunkohlenbrikettfabrikation. Weitere
günstige Wirkungen werden durch Neutralisierung des in der Kohle in Gestalt anorganischer
Beimischungen vorhandenen Schwefels erzielt. Durch die gleichmäßige Trocknung wird ein hochwertiges festes Brikett erzeugt
ohne vermehrten Aschengehalt und ohne nennenswerte Verteuerung,
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Zu bemerken ist, daß das neue Verfahren von dem bekannten Trockenverfahren unter
Zusatz hygroskopischer Salze und anderer Verbindungen zu dem Trockengut insofern verschieden
ist, als bei ihm die Salze nicht eine Trocknung bewirken, sondern im Gegenteil eine Übertrocknung durch Festhalten eines
Teils des Wassers verhüten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: Verfahren zur Brikettierung der Braunkohlenschlämme, gekennzeichnet durch den Zusatz unverkohlten Holzes der Kohlenflöze (oder anderen Holzes) und hygroskopischer Salze, insbesondere des Chlormagnesiums, zu den feuchten Kohlenschlämmen vor der Trocknung.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE233148C true DE233148C (de) |
Family
ID=493108
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT233148D Active DE233148C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE233148C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19608386A1 (de) * | 1996-03-05 | 1997-09-11 | Lausitzer Braunkohle Ag | Verfahren zur Herstellung von festen und porösen Braunkohlenbrennstoffen mit verbesserten Verbrennungseigenschaften |
-
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- DE DENDAT233148D patent/DE233148C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19608386A1 (de) * | 1996-03-05 | 1997-09-11 | Lausitzer Braunkohle Ag | Verfahren zur Herstellung von festen und porösen Braunkohlenbrennstoffen mit verbesserten Verbrennungseigenschaften |
| DE19608386C2 (de) * | 1996-03-05 | 1998-02-19 | Lausitzer Braunkohle Ag | Verfahren zur Herstellung von festen und porösen Braunkohlenbrennstoffen mit verbesserten Verbrennungseigenschaften |
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