DE232944C - - Google Patents

Info

Publication number
DE232944C
DE232944C DENDAT232944D DE232944DA DE232944C DE 232944 C DE232944 C DE 232944C DE NDAT232944 D DENDAT232944 D DE NDAT232944D DE 232944D A DE232944D A DE 232944DA DE 232944 C DE232944 C DE 232944C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrode
electrodes
pair
lever
burning
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT232944D
Other languages
English (en)
Publication of DE232944C publication Critical patent/DE232944C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0003Electric arc lamps the arc being outside, in the open
    • H05B31/0012Electric arc lamps the arc being outside, in the open with a plurality of electrode pairs

Landscapes

  • Radiation-Therapy Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
-M -232944-KLASSE 21/. GRUPPE
in BERLIN.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Weiterschaltvorrichtung für elektrische Bogenlampen, bei denen eine lange Brenndauer dadurch erreicht wird, daß eine Anzahl Elektrodenpaare an einem gemeinschaftlichen Träger angeordnet sind, welcher nach dem Abbrand eines Elektrodenpaares so. viel gedreht wird, daß dieses ausgeschaltet und ein frisches Paar an seine Stelle gerückt wird. :
ίο Die Erfindung ist nun dadurch gekennzeichnet, daß die absetzende Drehung des Elektrodenträgers durch einen gegen die eine brennende Elektrode anliegenden Hebel geregelt wird, welcher nach entsprechendem Abbrande dieser Elektrode an ihr vorbeigleitet und dadurch die Sperrung des Elektrodenträgers aufhebt, worauf dessen erneute Sperrung durch Zurückdrehung des Hebels mittels der einen Elektrode des nun in die Brennlage eintretenden neuen Elektrodenpaares erfolgt.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Lampe.
Fig. ι ist ein teilweiser mittlerer Vertikallängsschnitt durch die Lampe in Richtung der Linie A-A der Fig. 2. Der Schnitt ist in Richtung der neben diese Schnittlinie gezeichneten Pfeile gesehen. Die Lampenglocke und der sie tragende Gehäuseteil sind in Fig. 1 fortgelassen. Fig. 2 ist ein Querschnitt nach der Linie B-B in Fig. i, ebenfalls in Richtung der kleinen neben die Schnittlinie gezeichneten Pfeile gesehen.
Fig. 3 zeigt in Seitenansicht die. für das vorliegende Ausführungsbeispiel gewählte Auslöschvorrichtung und im Schnitt die Halter der etwas dahinter liegenden, sich auch in der tiefsten Lage befindenden Elektroden.
Der die Weiterschaltung der Elektrodenhalter vermittelnde Hebel ist hier, abweichend ■ von Fig. i, in derjenigen Stellung gezeichnet, in welcher die zur Einschaltung eines neuen Elektrodenpaares dienende Schaltbewegung schon begonnen hat.
Fig. 4 zeigt den die Weiterschaltung vermittelnden Hebel und die Vorrichtung zum Auslöschen des Lichtbogens des ausgeschalteten Elektrodenpaares von oben. Der Hebel befindet sich dabei in der Ruhelage.
Die Spiralfeder 16 ist mit ihrem einen Ende an der feststehenden Achse 12 und mit dem anderen Ende an der drehbaren Trommel 13 befestigt, so daß sich die letztere unter der Wirkung der Feder 16, wenn diese gespannt ist, drehen kann. An diese Trommel 13 ist der Ring 18 angeschraubt, der seinerseits mit der Platte 21 leitend verbunden ist. Diese Platte 21 besitzt Gabeln 9, in denen sich die Halter 10 der positiven Elektroden 26 drehen kön-en; die Scheibe 22, die isoliert mit der Platte 21 verschraubt sein muß, besteht mit den Haitern 11 der negativen Elektroden 25 aus einem Stück. Die Lampenteile 13, 18, 21 und 22 sind also fest miteinander verbunden, so daß sie sich unter der Wirkung der Spiralfeder 16 um die Achse 12 drehen können.
Wird die Lampe eingeschaltet, so geht der Strom durch den gleichzeitig sich verlängernden Hitzdraht 36 und von ihm durch die Leitung 30
zur positiven Klemme 23. Da die freien ,Enden des sich in der tiefsten Lage befindenden Elektrodenpaares sich zu dieser Zeit berühren, so ist der Stromkreis nach erfolgter Einschaltung der Lampe geschlossen.
Wenn das unterste Elektrodenpaar 25, 26, welches bei der dargestellten Lampe allein nur brennen kann, so weit heruntergebrannt ist, daß die Gefahr der Beschädigung der beiden Elektrodenhalter durch die von dem Lichtbogen ausgehende Hitze besteht, so wird dieses Elektrodenpaar durch geeignete Drehung der Trommel 13 mittels der Feder 16 ausgeschaltet und gleichzeitig damit ein zweites Elektrodenpaar eingeschaltet. Dieser Vorgang wird in folgender Weise herbeigeführt. Die Scheibe 22 ist an ihrem Umfange mit Zahnlücken 41 ausgerüstet; wenn ein Elektrodenpaar in normaler Weise , brennt, so greift in eine dieser Zahn-, rücken der Arm 42 eines zweiarmigen Hebels 42, 44 ein, welcher sich um den festen Bolzen 43 drehen kann.. Der Eingriff von 42 in eine Zahnlücke wird dadurch veranlaßt, daß der quer gerichtete Teil 44 des erwähnten zweiarmigen Hebels, wie Fig. 1 und 2 erkennen lassen, gegen die Unterseite der Negativelektrode des brennenden Elektrodenpaares anliegt. Infolge dieses Eingriffs des Hebelarmes 42 in eine Zahnlücke 41 kann sich die Trommel 13 auch nicht drehen. Ist nun die unterste Negativelektrode 25 so weit abgebrannt, daß sie einer Aufwärtsbewegung des Armes 44 ' kein Hindernis mehr entgegensetzt, so gleitet der gegen den Arm 42 anliegende Zahn 41 der Scheibe 22 über den Arm 42 hinweg, weil die Trommel unter der Wirkung der gespannten Feder 16 steht, und der Hebel 42, 44 gelangt zunächst aus der in Fig. 1 angegebenen Läge in die in Fig. 3 angegebene. Infolge der Dreh- | bewegung der Trommel legt sich nun aber die Negativelektrode des nächsten Elektrodenpaares, wie bei Berücksichtigung der Fig. 2 j ohne weiteres verständlich ist, auf den Arm 44 auf und drückt ihn dadurch wieder in die in Fig. ι und 2 veranschaulichte Lage allmählich i herunter; dadurch kommt aber der Arm 42 | erneut, und zwar bei der nächstfolgenden Zahn- ; lücke 41, mit der Scheibe 22 in Eingriff und verhindert eine weitere Drehung der ganzen j Trommel und der Elektrodenpaare in dem Augenblick, in welchem eine Lage der letzteren erreicht ist, welche der Fig. 2 entspricht.
Während der Einschaltung des neuen Elektrodenpaares muß auch das Auslöschen des zu kurz gewordenen Elektrodenpaares und die Erzeugung des Lichtbogens zwischen den Elektroden des neuen Elektrodenpaares in geeigneter Weise stattfinden.
Wenn das letzte aller in der Lampe angeordneten Elektrodenpaare abgebrannt ist und die Hemmung der Scheibe 22 infolge Aufwärtsganges des Armes 44 aufgehoben wird, kann der Lichtbogen dieses abgebrannten Elektrodenpaares durch Kontaktbildung zwischen den Elektroden eines nächsten Paares nicht zum Erlöschen gebracht werden, ' weil die Elektroden des nächsten Paares auch schon zu kurz sind. Um den Lichtbogen aber dennoch auszulöschen, ist der feste Arm 53, der isoliert an dem Ringe 8 (Fig. 1) befestigt ist und der auch den Hebel 42, 44 mittels des Bolzens 43 trägt, mit einer Platte 54 versehen, die beim Brennen der Lampe verhältnismäßig kalt bleibt und den Lichtbogen daher, sobald sie bei der Weiterschaltung der Elektrodenträger in der aus den Fig. 2 und 3 erkennbaren Weise zwischen beide Elektroden gerät, durch, ihre bloße kühlende Wirkung auslöscht. Die Platte 54 kann, wie versuchsgemäß festgestellt, aus Metall, aber natürlich auch aus. Isoliermaterial hergestellt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Elektrische Bogenlampe mit einer Anzahl von an einem gemeinschaftlichen Halter angeordneten, durch absetzende Drehung des letzteren in die Brennstellung gebrachten Kohlenpaaren, dadurch gekennzeichnet, daß diese absetzende Drehung durch einen gegen die eine brennende Elektrode an- go liegenden Hebel geregelt wird, welcher nach entsprechendem Abbrande der Elektrode an ihr vorbeigleitet und dadurch die Sperrung des Elektrodenträgers aufhebt, worauf dessen erneute Sperrung durch Zurückdrehung des Hebels mittels der einen Elektrode des nun in die Brennlage eintretenden neuen Elektrodenpaares erfolgt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT232944D Active DE232944C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE232944C true DE232944C (de)

Family

ID=492923

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT232944D Active DE232944C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE232944C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE232944C (de)
DE839824C (de) Bogenlampe mit Scheibenelektrode
DE259036C (de)
DE228307C (de)
DE238155C (de)
DE10845C (de) Neuerungen an elektrischen Lampen
DE68912410T2 (de) Hochdrucknatriumdampfentladungslampe.
DE260559C (de)
DE207953C (de)
DE225261C (de)
DE271441C (de)
DE311713C (de)
DE525918C (de) Einrichtung zur selbsttaetigen elektrischen Zuendung fuer Gasbrenner
DE194453C (de)
DE728128C (de) Anordnung bei elektrischen Scheinwerferbogenlampen zur selbsttaetigen Abschaltung des Lichtbogenstromkreises
DE148880C (de) Verfahren zur regelung des widerstandes von bogenlampen
DE262930C (de)
DE460308C (de) Selbsttaetiges Schaltwerk fuer wechselnde Lichtreklame, Laufschrift o. dgl., bei dem die einzelnen Stromkreise unter Benutzung von Quecksilberroehrenwippen geschlossen und unterbrochen werden
DE441983C (de) Gasdruckfernschalter
DE68269C (de) Umschalter für Glühlampen mit mehreren Kohlenbügeln
DE427560C (de) Elektrische Bogenlampe mit einem an genau vorbestimmter, nach Bedarf veraenderbarer Stelle verbleibenden Lichtbogen
DE231331C (de)
DE395911C (de) Einstellbarer Elektrodenhalter fuer elektrische Projektionsbogenlampen
DE215906C (de)
DE197655C (de)