DE68912410T2 - Hochdrucknatriumdampfentladungslampe. - Google Patents

Hochdrucknatriumdampfentladungslampe.

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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J61/00Gas-discharge or vapour-discharge lamps
    • H01J61/02Details
    • H01J61/54Igniting arrangements, e.g. promoting ionisation for starting
    • H01J61/541Igniting arrangements, e.g. promoting ionisation for starting using a bimetal switch
    • H01J61/544Igniting arrangements, e.g. promoting ionisation for starting using a bimetal switch and an auxiliary electrode outside the vessel

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  • Discharge Lamps And Accessories Thereof (AREA)
  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description

  • Hochdrucknatriumdampfentladungslampe mit einem Entladungsgefäß (1) aus einer Keramik, in dem Hauptelektroden einander gegenüber angeordnet sind, wobei die Lampe ein Zündsystem enthält, das einen elektrischen Leiter enthält, der das Entladungsgefäß über wenigstens einen Teil seines Umfangs umgibt, und der wenigstens im außerbetrieblichen Zustand der Lampe mit einer Hauptelektrode elektrisch verbunden ist.
  • Hierbei sei unter keramischem Material ein Werkstoff aus einem natriumdampffesten kristallinen Oxid verstanden, wie z.B. monokristallinem Saphir oder polykristallinem dichtgesintertem Aluminiumoxid. Das Entladungsgefäß kann neben Natrium und einem oder mehreren Edelgasen ebenfalls Quecksilber enthalten. Im außerbetrieblichen Zustand der Lampe sei der Zustand verstanden, in dem zwischen den Hauptelektroden keine Entladung aufrechterhalten wird, und unter Betriebszustand der Lampe sei der Zustand verstanden, in dem eine stabile Bogenentladung zwischen den Hauptelektroden aufrechterhalten wird.
  • Eine Lampe der erwähnten Art ist aus der Patentschrift US-A-4 498 030 bekannt.
  • Bei der bekannten Lampe enthält die Zündanordnung neben dem elektrischen Leiter einen Bimetallschalter und einen Glimmstarter. Der Leiter bildet hier die elektrische Verbindung in der Reihenschaltung des Glimmstarters und des Bimetallschalters und wird zu diesem Zweck bei der Lampenherstellung um ein Ende des Entladungsgefäßes gewickelt. Auf diese Weise arbeitet der elektrische Leiter als Kontaktpunkt für den Bimetallschalter. Die Unterbrechung des Kontakts zwischen dem Bimetallschalter und dem elektrischen Leiter im Betriebszustand der Lampe erfolgt mit dem Bimetallschalter, so daß dabei nicht nur der elektrische Leiter, sondern auch der Glimmstarter elektrisch abgeschaltet ist. Der Glimmstarter kann dann also nicht ansprechen, wodurch vermieden wird, daß der gute Betrieb der Lampe nachteilig beeinflußt wird.
  • In einer anderen aus der Patentschrift GB-A-1 340 551 bekannten Lampe der erwähnten Art wird der elektrische Leiter als Zündelektrode verwendet. Hier ist es wichtig, daß der Leiter, der frei vom Entladungsgefäß ist, sich an einer genau definierten Position um den Umfang des Entladungsgefäßes herum befindet. Es ist dabei denkbar, daß zwischen dem Leiter und der betreffenden Hauptelektrode ein Bimetallschalter angeordnet ist, mit dessen Hilfe im Betriebszustand der Lampe der Leiter elektrisch abgeschaltet wird. Dies ist vorteilhaft, weil so ein Wandern von Bestandteilen der Füllung des Entladungsgefäßes vermieden wird.
  • Eine genaue und auch während der Lebensdauer der Lampe feste Positionierung des elektrischen Leiters gibt Probleme in der Praxis. Es hat sich herausgestellt, daß bei Lampen, bei denen der elektrische Leiter als Kontaktpunkt für den Bimetallschalter dient, der elektrische Kontakt zwischen den beiden dadurch im Laufe der Lebensdauer der Lampe zu wünschen übrigläßt. Bei Lampen, bei denen der elektrische Leiter als Zündelektrode arbeitet, hat es sich herausgestellt, daß in der Lebensdauer der Lampe die Zündspannung auf nachteilige Weise Änderungen erfährt.
  • Zum Versorgen einer genauen Positionierung des elektrischen Leiters sind bereits aus der Patentschrift JP-A-55/146859 eine Struktur mit mehreren Bauteilen und aus der Patentschrift JP-A-62/37866 eine Struktur bekannt, die mehrere Herstellungsschritte erfordert.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein einfacheres Mittel zum Beseitigen der beschriebenen Probleme durch eine ungenaue Position des Leiters unter Beibehaltung der übrigen Lampeneigenschaften zu schaffen.
  • Diese Aufgabe ist bei einer Lampe der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der elektrische Leiter ein Klemmelement ist, das das Entladungsgefäß umklammert.
  • Auf diese Weise wird erreicht, daß der elektrische Leiter eine feste Position auf dem Entladungsgefäß einnimmt, und es wird damit vermieden, daß der Leiter in der Lebensdauer der Lampe sich in bezug auf das Entladungsgefäß verschiebt. Das bedeutet, daß der elektrische Leiter in bezug auf den Bimetallschalter gut positioniert bleibt, wodurch ein guter Betrieb der elektrischen Kontakteinrichtung zwischen den beiden aufrechterhalten bleibt. Auch bedeutet dies, daß mit dem elektrischen Leiter als Hilfselektrode beim Zünden der Lampe der Abstand zwischen der Hilfselektrode und der betreffenden Hauptelektrode in der Lebensdauer der Lampe konstant bleibt, wodurch vermieden wird, daß die Zündspannung ungünstig beeinflußt wird.
  • Ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Lampe ist dadurch gekennezeichnet, daß das Klemmelement ein federndes Drahtstück ist, das wenigstens über einen Winkel von mehr als 180º um das Entladungsgefäß gebogen wird.
  • Dies bietet einen einfachen und preisgünstigen Aufbau.
  • Bei einem weiteren vorteilhaften Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Lampe ist das Drahtstück über einen Winkel von mehr als 540º, aber über nicht mehr als 900º um das Entladungsgefäß herum gebogen.
  • Ein derartiger Aufbau, bei dem das Drahtstück eine Anzahl von Windungen hat, die zwischen etwa 1,5 und 2,5 liegt bietet den Vorteil, daß eine gute und zuverlässige Klemmung des Drahtstücks um das Entladungsgefäß unter allen praktischen Bedingungen erhalten wird also auch unter solchen Umständen, bei denen das Entladungsgefäß keinen rein kreisförmigen Querschnitt hat. Wenn das Drahtstück als Kontaktpunkt für einen Bimetallschalter dient, bietet die Verwendung von mehr als einer Windung, beispielsweise zwei, außerdem den Vorteil, däß die zusätzliche Windung einen vorteilhaften Einfluß auf den Wärmetransport zwischen dem Entladungsgefäß und dem Bimetallschalter aufübt. Wenn die Lampe in den Betriebszustand kommt, wird der Bimetallschalter dabei durch Wärmeleitung durch die zusätzliche Windung schneller aufgeheizt und schaltet schneller ab.
  • Das federnde Drahtstück ist vorzugsweise mit Ausläufern versehen, die wenigstens über einen Teil ihrer Länge in bezug aufeinander auseinander gehen, so daß durch einfaches Zudrücken der Ausläufer nacheinander hin der gebogene Teil des Drahtstücks einen größeren Durchmesser bekommt. Damit wird das Anbringen derartiger federnder Drahtstücke um Entladungsgefäße stark vereinfacht und weitgehend unempfindlich für Toleranzen in den Abmessungen der Entladungsgefäße.
  • Vorzugsweise besteht das Drahtstück aus Wolfram, Niob, Tantal oder Molybdän. Von diesen Metallen ist ein Drahtstück verhältnismäßig leicht zu einem Klemmelement verformbar. Außerdem sind die Metalle gut wärmefest, wodurch ein auf diese Weise gebildetes Klemmelement seine Federwirkung unter den in der Lampe auftretenden Temperaturen aufrechterhält.
  • Ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Lampe wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen
  • Fig. 1 eine Hochdrucknatriumdampfentladungslampe in Seitenansicht,
  • Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel eines Klemmelementes in Seitenansicht.
  • In Fig. 1 ist mit der Bezugsziffer 1 ein Entladungsgefäß aus keramischem Material bezeichnet, das von einem Außenkolben 2 eingeschlossen wird, der mit einem Lampensockel 3 versehen ist. Der Lampensockel 3 ist mit zwei Anschlußpunkten 4 und 5 versehen. Der Anschlußpunkt 5 ist an ein Ende eines starren Stromzuführungsleiters 9 angeschlossen, das andere Ende des Stromzuführungsleiters 9 führt nach einer ersten Hauptelektrode 10 des Entladungsgefäßes 1. Der Anschlußpunkt 4 ist an ein Ende eines starren Stromzuführungsleiters 6 angeschlossen. Das andere Ende des Stromzuführungsleiters 6 ist an einen Stromzuführungsleiter 6a angeschlossen, der nach einer zweiten Hauptelektrode 8 des Entladungsgefäßes 1 führt. Am Stromzuführungsleiter 6 ist ein Bimetallelement 14 des Bimetallschalters 13 befestigt.
  • Ein als Klemmelement ausgeführter elektrischer Leiter 15 umgibt klemmend das Entladungsgefäß 1. Der Leiter 15 besteht aus einem federnden Drahtstück beispielsweise aus Molybdan, das über einen Winkel von etwa 360º um das Entladungsgefäß 1 herum gebogen ist. Vor dem Einbau um das Entladungsgeüäß herum wird das gebogene Drahtstück gebildet. Durch Zusammendrücken der einander kreuzenden freien Enden des gebogenen Drahtstücks nacheinander hin vergrößert sich der Innendurchmesser, so daß das Drahtstück dabei leicht auf das Entladungsgefäß aufgeschoben werden kann. Durch Loslassen der freien Enden federn diese Enden wieder zurück, wodurch der Innendurchmesser kleiner wird und das Drahtstück sich um das Entladungsgefäß klemmt.
  • Der elektrische Leiter 15 bildet den Kontaktpunkt des Bimetallschalters 13. Da der elektrische Leiter 15 klemmend um das Entladungsgefäß 1 angebracht und hitzefest ist, bleibt er während der Lebensdauer der Lampe in bezug auf den Bimetallschalter 13 gut positioniert, so daß eine gute Wirkung der elektrischen Kontakteinrichtung zwischen den beiden aufrechterhalten bleibt.
  • Ein Pol 18 eines Glimmstarters 17 ist über einen flexiblen Drahtleiter 16 mit einem freien Ende des elektrischen Leiters 15 verbunden. Mögliche Änderungen im gegenseitigen Abstand zwischen dem Klemmelement 15 und dem Glimmstarter 17, die beispielsweise unter dem Einfluß thermischer Ausdehnung auftreten können, werden vom flexiblen Leiter 16 ausgeglichen. Ein anderer Pol 18' des Glimmstarters 17 wird über den Leiter 20 mit dem Stromzuführungsleiter 9 verbunden.
  • In außerbetrieblichem oder erloschenem Zustand der Lampe ruht ein Ende 14a des Bimetallelements 14 am Kontaktpunkt 15. Im Betriebszustand oder im brennenden Zustand der Lampe ist das Bimetall 14 vom Entladungsgefäß entfernt, wobei der Kontakt mit dem Kontaktpunkt 15 unterbrochen ist und also der Glimmstarter 17 elektrisch abgeschaltet wird.
  • Die Wirkung der beschriebenen Lampe wird nachstehend näher erläutert. Wenn die Lampe über ein Vorschaltgerät an eine Spannungsquelle angeschlossen wird, entsteht zunächst im Glimmstarter 17 eine Glimmentladung. Dies verursacht Wärme, wodurch beide Kontakte im Glimmstarter sich nach einiger Zeit schließen. Es fließt dabei ein Strom im Kreis 4, 6, 14, 15, 16, 18, 18', 20, 9, 5. Der Glimmstarter kühlt jetzt wieder ab, wodurch nach einiger Zeit seine Kontakte wieder auseinander gehen Dieses Abschalten des Glimmstarters bewirkt einen Spannungsimpuls von etwa 2000 V der über den Kontaktpunkt 15 und das Bimetallelement 14 zwischen den Hauptelektroden 8 und 10 liegt. Hierdurch wird im Entladungsgefäß ein elektrisches Feld erzeugt, mit dem die Entladung zwischen den Hauptelektroden 8 und 10 ausgelöst wird. Wenn dies nicht zum ersten Male geschieht, wiederholt sich der Vorgang mit dem Glimmstarter.
  • Die Lampe kann mit einer Außen-Zündelektrode versehen sein, die beispielsweise zwischen dem Stromzuführungsleiter 6 und dem Ende 14a des Bimetallelements 14 elektrisch leitend befestigt ist.
  • In einem Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Lampe besteht die Füllung des Entladungsgefäßes aus etwa 15 mg Amalgam mit 3 mg Natrium und 12 mg Quecksilber und Xenon, das bei 300 K einen Druck 3,3. 10³ Pa (25 Torr) besitzt. Die Lampe eignet sich zum Betreiben mit einer Speisequelle von 220 V, 50 Hz, über ein Vorschaltgerät von 0,5 H, wobei eine Leistung von etwa 70 W dissipiert wird. Die Länge des Entladungsgefäßes beträgt etwa 57 mm und der Abstand zwischen den Hauptelektroden etwa 35 mm. Das Entladungsgefäß hat eine Wanddicke von 0,6 mm und einen Außendurchmesser von 5,0 mm.
  • In Fig. 2 ist ein als federndes gebogenes Drahtstück ausgeführtes Klemmelement dargestellt, das eine Abwandlung des elektrischen Leiters 15 nach Fig. 1 ist.
  • Das Drahtstück ist über einen Winkel von etwa 640º gebogen, was etwa 1,8 Windungen entspricht. In einem praktischen Ausführungsbeispiel besteht das Drahtstück aus Molybdän, hat es einen Drähtdurchmesser von 500 um und einen Innendurchmesser D von 4,5 mm. Dieses Klemmelement eignet sich zum Anwenden im oben beschriebenen Ausführungsbeispiel der Lampe von etwa 70 W, wobei das Enfladungsgefäß einen Außendurchmesser von 5,0 mm hat. Das gebogene Drahtstück wird um das Entladungsgefäß zunächst durch Zusammendrücken der freien Enden nacheinander hin klemmend angebracht, wodurch der Innendurchmesser D größer wird wonach das Drahtstück auf das Entladungsgefäß geschoben wird, bis die richtige Position erreicht ist, und danach werden die freien Enden losgelassen.
  • Die Praxis hat gezeigt, daß beim Biegen eines Drahtstücks über mehr als 90º (etwa 2,5 Windungen) beim Zusammendrücken seiner freien Enden die Vergrößerung des Innendurchmessers D zum Aufschieben des Drähtstücks auf das Entladungsgefäß problematisch wird.
  • Selbstverständlich sind andere Ausführungsbeispiele des Klemmelementes möglich, beispielsweise eine Klemmbüchse oder einen Klemmring.

Claims (4)

1. Hochdrucknatriumdampfentladungslampe mit einem Entladungsgefäß (1) aus einer Keramik, in dem Hauptelektroden (8, 10) einander gegenüber angeordnet sind wobei die Lampe ein Zündsystem (13-18, 18', 20') enthält, das einen elektrischen Leiter (15) enthält, der das Entladungsgefäß über wenigstens einen Teil seines Umfangs umgibt, und der wenigstens im außerbetrieblichen Zustand der Lampe mit einer Hauptelektrode elektrisch verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der elektrische Leiter ein Klemmelement (15) ist, das das Entladungsgefäß (1) umklammert.
2. Hochdrucknatriumdampfentladungslampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmelement (15) ein federndes Drahtstück ist, das wenigstens über einen Winkel von mehr als 180º um das Entladungsgefäß gebogen wird.
3. Hochdrucknatriumdampfentladungslampe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Drahtstück über einen Winkel von mehr als 540º, aber über nicht mehr als 900º um das Entladungsgefäß gebogen wird.
4. Hochdrucknatriumdampfentladungslampe nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das federnde Drähtstück Enden hat, die gegeneinander über wenigstens einen Teil ihrer Länge auseinandergehen.
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