DE232267C - - Google Patents

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DE232267C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D5/00Bulkheads, piles, or other structural elements specially adapted to foundation engineering
    • E02D5/66Mould-pipes or other moulds
    • E02D5/665Mould-pipes or other moulds for making piles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Bulkheads Adapted To Foundation Construction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Hk 232267 KLASSE 84 c. GRUPPE
CARL HAGER in MÜNCHEN.
Senkhülle zur Herstellung von Betonpfählen im Erdreich.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Dezember 1909 ab.
Bei Betonpfählen, die wie die bekannten Simplex- oder Strauß-Pfähle unter allmählichem Hochziehen des Vortreib- oder Futterrohres gestampft werden, zeigt sich häufig eine Einschnürung der Pfähle in der Nähe des Grundwasserspiegels.
Diese Einschnürungen rühren entweder von der beim Stampfen entstehenden Bewegung des Grundwasserspiegels her, wodurch das
ίο Bindemittel aus dem Beton herausgewaschen wird, oder sie haben ihre Ursache darin, daß beim Hochziehen des Vortreibrohres der steifere, über Wasser liegende Beton nicht so leicht aus dem Rohre ausfließt als der tiefer liegende wasserreiche Beton, so daß der Pfahl am Wasserspiegel sich nur mit kleinerem Durchmesser bilden kann.
Durch diese Einschnürungen entsteht aber eine Unsicherheit hinsichtlich der Annahme des der Berechnung zugrunde zu legenden kleinsten Pfahlquerschnittes.
Es ist nun bereits bekannt, gleichzeitig mit dem Vortreiber eine Hülse zu versenken, welche aus einem dünnen Blech- oder Papiermachezylinder besteht. Diese Art der Betonpfahlherstellung hat aber den Nachteil, daß das durch das Vortreibrohr hergestellte Erdloch nicht völlig vom Pfahl ausgefüllt wird und dieser deshalb lose im Boden steht.
Nach vorliegender Erfindung wird dieser Übelstand dadurch vermieden, daß die an sich bekannte Senk- oder Pfahlhülse nicht als geschlossener, sondern als federnder Blechzylinder ausgebildet wird, welcher sich beim Einstampfen des Betons erweitert und an die Erdlochwand anpreßt.
In das in bekannter Weise durch Bohren
o. dgl. versenkte Futter- oder Vortreibrohr wird die federnde Pfahlhülse gestellt und wird, nachdem das Vortreibrohr aus dem Boden herausgezogen ist, mit Beton ausgestampft. Infolge des Stampfens wird der Durchmesser der Hülse vergrößert, so daß diese sich fest an die Lochwand anpreßt. Auf diese Weise werden Einschnürungen vermieden und der ganze durch das Treibrohr freigemachte Querschnitt ausgenutzt. In weichem Boden wird so noch eine Verdichtung des Bodens erzielt, ohne daß eine Verunreinigung des Betons durch Eindringen von Bodenteilchen zu befürchten ist.
In den Fig. 1 und 2 der Zeichnung ist im Aufriß und Grundriß eine federnde Hülse dargestellt. Fig. 3 und 4 veranschaulichen eine solche Hülse mit eingesetzten Bewehrungseisen im Aufriß und Grundriß vor dem Ausfüllen mit Beton, während Fig. 5 und 6 diese Senkhülle im Aufriß und Grundriß nach dem Ausfüllen mit Beton zeigen.
In größerem Maßstabe sind endlich in Fig. 7 das Vortreibrohr e und die federnde Hülse eines bewehrten Betonpfahles im Schnitt vor dem Betonieren dargestellt, wobei die Hülse in das Vortreibrohr hineingestellt ist und letzteres nunmehr hochgezogen werden kann.
Die Hülse besteht, wie ersichtlich, aus einem einfachen Blechmantel α mit übergreifenden Enden. In Fig. 8 und 9 ist eine Stampfvorrichtung dargestellt, durch welche die Quereiseneinlagen der Pfähle gegen die Stöße des Stampfers geschützt werden.
Der Rammbär oder Stampfer b ist mittels Ketten mit einem Blechzylinder c so verbunden, daß er sich stets nur in dem Zylinder bewegen kann. Beim Ablassen des Rammbärs
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eilt ihm der Zylinder stets vor und setzt sich unten auf den frisch geschütteten Beton. Während des Stampfens bleibt der Zylinder auf dem Beton stehen und schützt die umliegenden Quereinlagen (Bügel) gegen die Stöße des Stampfers.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Senkhülle zur Herstellung von Beton pfählen im Erdreich, dadurch gekennzeichnet, daß sie als federnde Hülse mit sich überlappenden Rändern ausgebildet ist, welche sich beim Einstampfen des Betons erweitert und an die Erdlochwand anpreßt.
  2. 2. Vorrichtung zum Einbringen von Beton nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Stampfer ein Blechzylinder (c) angeordnet ist, der beim Stampfen auf dem Beton stehen bleibt und die Quereiseneinlagen gegen die Stöße des Stampfers schützt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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