DE23220C - Neuerungen an pneumatischen Korn-Elevatoren - Google Patents
Neuerungen an pneumatischen Korn-ElevatorenInfo
- Publication number
- DE23220C DE23220C DENDAT23220D DE23220DA DE23220C DE 23220 C DE23220 C DE 23220C DE NDAT23220 D DENDAT23220 D DE NDAT23220D DE 23220D A DE23220D A DE 23220DA DE 23220 C DE23220 C DE 23220C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- tube
- grain
- flap
- chamber
- vacuum
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G53/00—Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
- B65G53/34—Details
- B65G53/40—Feeding or discharging devices
- B65G53/42—Nozzles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Air Transport Of Granular Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 35: Hebezeuge.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. November 1882 ab.
Die Vacuumkammer^ ist mit einer Oeffnung q
für den Anschlufs der Saugröhre e versehen, welche mit einer Saugvorrichtung in Verbindung
steht, wodurch eine Luftverdünnung in der Kammer gebildet werden kann.
An eine zweite Oeffnung α der Kammer schliefst sich eine Heberöhre d an, durch welche
das zu hebende Korn vermöge des Vacuums in die Kammer hineingehoben werden kann.
Zwei Bodenöffnungen c c der Kammer stellen die Verbindung derselben mit zwei Fallröhren //'
her. Aus diesen kann abwechselnd das Korn nach irgend einer gewünschten Stelle hin, in
Wagen, Schiffen u. s. w., abgeführt werden. An dem oberen Knietheil ist die Heberöhre d entsprechend
erweitert, um hier ohne grofse Reibung das Korn in die Kammer hineingelangen zu lassen. Die Oeffnungen ecm dem Boden
der Kammer A können durch nach abwärts sich öffnende Klappen 1, 2 geöffnet und geschlossen
werden, und die unteren Mündungen der Fallröhren //' werden durch eine um einen
mittleren Bolzen schwingende Klappe abwechselnd geschlossen und geöffnet. Zu diesem Zwecke
stehen die Verschlufsflächen 3 und 4 dieser Klappe unter einem passenden Winkel zu einander.
Wenn die obere Klappe 2 geöffnet ist, wie dargestellt, verschliefst die Fläche 4 der
unteren Klappe die untere Mündung an der Röhre/'. In diesem Falle öffnet die Fläche 3
die untere Mündung der Fallröhre/, und durch den äufseren Luftdruck bezw. durch das Vacuum
der Kammer hält dann die darüber liegende Klappe 1 ihre Bodenöffnung verschlossen.
In Führungsgehäusen g g' aufsen an den Fallröhren
//' sind Schieber G und G' angeordnet, die durch Stangen h h!, Fig. 4, mit einem zweiarmigen
Hebel / in Verbindung stehen, der auf dem Bolzen der unteren Klappe 3, 4 festsitzt.
Durch das Schwingen dieser Klappe 3, 4 findet deshalb eine Verschiebung von G G'
statt, derart dafs, wenn G sich abwärts bewegt, G' nach aufwärts geht, und umgekehrt, wobei
dann abwechselnd durch die Oeffnung G" im Schiebergehäuse Communication der äufseren
Atmosphäre mit der einen Fallröhre / und durch die Oeffnung G"' Communication mit der anderen
Fallröhre/' stattfindet.
In die Schiebergehäuse münden nun, etwas oberhalb genannter Oeffnungen, Röhren j j' von
der Vacüumkammer A her ein, derart dafs, wenn die Oeffnung G" geöffnet ist, die eine
Röhre/ das Innere der Kammer A nicht mit ihrer Fallröhre in Verbindung bringt, diese
Communication dagegen hergestellt und G" verschlossen wird, wenn durch die Fläche 3 des
unteren Schiebers die Fallröhre / geschlossen ist. In diesem Falle ist durch die Stellung. der
Klappe 3, 4 die Oeffnung G'" des anderen Schiebergehäuses verschlossen, und durch die
andere Röhre j' ist Communication der Kammer A und der Fallröhre /' hergestellt. Es
empfiehlt sich, der unteren Klappe an dem einen Ende etwas Uebergewicht zu geben, um
eine automatische Ingangsetzung zu ermöglichen, derart dafs z. B. für gewöhnlich der eine Theil 3
ihre Röhre / geöffnet hält, während 4 ihre Röhre/' verschliefst. Durch das Gewicht des
bei der Herstellung des Vacuums in A von hier aus in die Fallröhre/' einfallenden Kornes
wird dann der Theil 4 der Klappe nieder-
gedrückt, und Theil 3 stellt den Verschlufs ihrer Röhre/ her, sperrt die äufsere Atmosphäre
von letzterer ab und bringt durch Röhre/ die Fallrohre / mit A in Communication. Diese
bewirkt das Oeffnen der oberen Klappe 1 der Röhre/, das Korn fällt in diese Röhre hinab,
drückt den Theil 3 der unteren Klappe nieder und verschliefst wieder durch ihre Fläche 4 die
andere Fallröhre/'.
Durch den Schieber G' und Röhre/' wird dann Communication zwischen A und der Fallröhre/'
hergestellt, worauf durch das Gewicht des Kornes die obere Klappe 2 dieser Röhre
sich öffnet, so dafs dann wieder der Theil 4 der unteren Klappe niedergedrückt wird u. s. w.
Dieses Spiel wiederholt sich so lange, als Vacuum in der Kammer A hergestellt bleibt und durch
den äufseren Luftdruck Korn durch Röhre d in diese Kammer hineingedrückt wird.
In der Vacuumkammer A ordnet der Erfinder einen Deflector B der Mündung b der Saugröhre e
gegenüber an und einen zweiten Deflector C unterhalb dieser Mündung, wodurch ein Eindringen
von Korn und mitgeführten Bestandtheilen in die Saugröhre verhindert werden soll.
Aufserdem bringt er in der Decke der Vacuumkammer ein Mannloch c an, sowie ein Sicherheitsventil
D, das nach innen hin sich öffnet, um die Bildung eines überstarken Vacuums zu
verhüten und nach der zu hebenden Kornsorte des Vacuums zu reguliren. Ein Manometer E
zeigt die Stärke des in der Kammer erzeugten Vacuums an, und mit durchsichtigen Scheiben
versehene Schaulöcher K gestatten die Beobachtung des Ganges des Apparates.
Durch passende Anschlufsorgane, die mit der Zuleitungsröhre verbunden werden, kann man
das Korn von irgend einer beliebigen Stelle aus horizontal oder vertical fortleiten.
Röhren und Vacuumkammer können jede gewünschte Gestalt haben. In Fig. 1 a, 2 a und 3 a
ist eine solche Modification dargestellt.
A stellt die Vacuumkammer und e die Saugröhre dar, die von der Vacuumkammer nach
dem Staubfangcylinder B' führt und innerhalb der letzteren bei e' sich trichterartig erweitert.
Am Ende der nach dem Gebläse führenden Röhre ist innerhalb des Staubfangcylinders ein
Fangkorb C angebracht, welcher auf der der Saugröhre abgewendeten Seite Durchlochungen
besitzt.
Dieser Fangkorb C besteht aus zwei mit ihrer Basis zusammenstofsenden Kegeln, wodurch
Deflectionsflächen für den daraufstofsenden Luftstrom gebildet werden.
Um die mitgeführten Beimengungen nicht in den Evacuirapparat A hineinbewegen zu lassen,
ist in dem Boden des Fangkorbes C aufserdem eine Oeffnung angebracht, durch welche
der etwa durch die Durchlochungen in den Kanal gelangte Staub u. s. w. wieder nach abwärts
sinken kann.
Der untere Theil des Staubfangcylinders B' verengt sich nach unten zu konisch und ist
hier durch einen Schieber 6 verschliefsbar. Unterhalb des letzteren setzt sich der Cylinder
in einem engeren cylindrischen Theile 8 fort, der unten durch eine Klappe 7 geöffnet und
geschlossen werden kann. Das Schliefsen wird automatisch durch ein Gegengewicht 9 bewirkt.
Um zu verhindern, dafs während der Oeffnung der Klappe 7 äufsere Luft in den durch
den oberen Theil des Cylinders passirenden Strom eingeführt wird, schliefst man, ehe der
Inhalt des Theiles 8 entleert wird, den Schieber 6. Wenn das Gewicht der in dem Cylindertheile
8 enthaltenen Massen das Uebergewicht bekommt, so öffnet sich die Klappe 7, und ihre
Schliefsung findet hierauf durch das Gegengewicht 9 statt.
Die in Fig. 2 a dargestellte, an ihrem unteren Ende geschlossene Luftzuführungsröhre D' umschliefst
die Kornzuleitungsröhre d und steht über letztere ein wenig hinaus, so dafs für den
Durchtritt der Luft ein Raum zwischen der Mündung von d und dem Boden von D1 verbleibt.
In den Wandungen beider Röhren befindet sich eine Anzahl durch Rohrstücke α verbundener
Oeffnungen, durch welche bei der Thätigkeit des Evacuirapparates das Korn durch
das Rohr d in die Vacuumkammer gelangt. Der verschiebbare Ring χ dient zur Regulirung
des Quantums des zu hebenden Kornes, indem man durch ihn eine beliebige Anzahl von Oeffnungen
verschliefsen kann.
Bei horizontalen Röhren benutzt man die Vorrichtung in Fig. 3 a. Hier steht die Luftzuführungsröhre
zur Kornzuleitungsröhre im rechten Winkel, und erstere besitzt eine gröfsere ringförmige Luftkammer. Die so gebildeten
Mundstücke zum Ansaugen des Kornes stehen mit der Vacuumkammer durch biegsame Röhren
in Verbindung, deren Krümmer und Anschlufsstücke in einander sich drehen, um die Mundstücke
an die verschiedenen Stellen bringen zu können, von welchen eine Entnahme von Korn
stattfinden soll. Die Krümmery sind den übrigen
Rohrtheilen gegenüber im Durchmesser verengt, um das Korn an diesen Stellen schneller durchlaufen
zu lassen und zu verhüten, dafs, wie dies früher bei weiteren Krümmern der Fall war, eine Anhäufung von Korn darin eintreten
kann.
Es empfiehlt sich, den Staubfangcylinder so grofs als möglich herzustellen, damit der Luftstrom
langsam hindurchgeht. Denn es sollen sich hier die Beimengungen von dem Luftstrom
trennen und zu Boden fallen. ■
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:
Bei pneumatischen Kornelevatoren:. Das Verfahren der Hebung von Korn mittelst einer Vacuumkammer und zweier mit dieser verbundenen Fallröhren, darin bestehend, dafs man abwechselnd die Fallröhren mit dem Vacuum der Kammer und mit dem äufseren Luftdruck communiciren läfst, in welch ersterem Falle durch Oeffhen einer Klappe Korn in die eine Röhre einfällt, worauf der äufsere Luftdruck ein Schliefsen dieser Klappe bewirkt und zugleich die Communication der anderen Röhre mit dem Vacuum durch die Wirkung des Korngewichts . hergestellt wird.. Zur Ausübung dieses Verfahrens eine Vacuumkammer A mit durch Klappen i, 2 verschliefsbaren Bodenöffnungen c c und Fallröhren //' mit einer unteren Klappe 3, 4, sowie mit Schiebern G G', die, durch Ih h' mit dem Bolzen dieser Klappe in Verbindung stehend, durch das auf 3, 4 lastende Korngewicht bald die Oeffnung G" von f, bald die Oeffnung G'" von /' für den Eintritt der äufseren Luft öffnen oder schliefsen bezw. durch die Röhren//' Communication bald zwischen A und /', bald zwischen A und f herstellen, so dafs das Korn durch die Wirkung der Saugröhre e der Kammer A, aus der Heberöhre d in A eintretend, ab-wechselnd in die Fallröhren f oder /' einfallen kann.Die Anordnung des Ablenkungsschirmes B in der Vacuumkammer gegenüber der erweiterten Einmündung der Heberöhre d, sowie des Deflectors C unter der Saugröhre e, um das Eindringen von Korn und mitgeführten Bestandtheilen in letztere zu verhindern.Das Verfahren der Ausscheidung fremder Bestandtheile aus der von dem Evacuirapparate angesaugten Luft mittelst eines gröfseren Staubfangcylinders, in welchem die Geschwindigkeit des Luftstromes sich vermindert, so dafs die specifisch schwereren Beimengungen sich niederschlagen können. Zur Ausübung dieses Verfahrens der Staubfangcylinder £' mit dem Schieber 6, der Klappe 7 und dem durchlochten Fangkorbe C, angeordnet in der die Vacuumkammer mit dem Evacuirapparate verbindenden Saugröhre.Die mit Bezug auf Fig. 2 a und 3 a beschriebenen Mundstücke an den Kornheberöhren, bestehend aus der Verbindung der Heberöhre d mit der sie concentrisch umschliefsenden Luftzuleitungsröhre £>', deren Boden geschlossen ist, so dafs sie durch Rohrstücke a a, die durch einen verschiebbaren Ring χ verschliefsbar sind, das Korn in die Röhre eintreten läfst.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE23220C true DE23220C (de) |
Family
ID=299791
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT23220D Active DE23220C (de) | Neuerungen an pneumatischen Korn-Elevatoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE23220C (de) |
-
0
- DE DENDAT23220D patent/DE23220C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0100932B1 (de) | Pulversprühkabine | |
| DE2235747A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum verladen von schuettgut | |
| DE667452C (de) | Saugmundstueck fuer Staubsauger | |
| DE536072C (de) | Fliehkraftstaubabscheider | |
| DE202010007463U1 (de) | Saugbagger mit getrennten Behältern und Sieben | |
| DE23220C (de) | Neuerungen an pneumatischen Korn-Elevatoren | |
| DE8809062U1 (de) | Vorrichtung zur Rückgewinnung von überschüssigem Pulver aus Pulverbeschichtungskabinen | |
| DE2902461A1 (de) | Vorrichtung zum reinigen von gas | |
| DE549199C (de) | Vorrichtung zum Reinigen geloesten Rohtabaks | |
| DE1906295A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Entrippen von Tabakblaettern | |
| DE280581C (de) | Luftreiniger, bei welchem der luftstrom in mehrere zweige getrennt auf zickzackförmigen wegen an feuchten wänden entlanggeführt wird | |
| DE65792C (de) | Sandgebläse | |
| DE215662C (de) | ||
| DE2162719A1 (de) | Bewegliche Hochleistungs-Vakuumsammeivorrichtung | |
| DE48173C (de) | Staubsammler | |
| DE2117088A1 (en) | Dust filtering system | |
| DE95036C (de) | ||
| DE682797C (de) | Blasversatzmaschine | |
| DE474822C (de) | Fliehkraftabscheider zum Reinigen von Getreide | |
| DE2102928A1 (de) | Verfahren zum Reinigen von Filtern bei pneumatischen Förderanlagen | |
| DE871268C (de) | Pneumatische Hebeanlage, insbesondere fuer Getreidereinigung | |
| DE235112C (de) | ||
| CH245654A (de) | Vorrichtung zum Abscheiden von Verunreinigungen aus Gasen und zur Entstaubung von körnigem Gut. | |
| LU83816A1 (de) | Saugduese zum pneumatischen foerdern von schuettgut | |
| DE263508C (de) |