DE280581C - Luftreiniger, bei welchem der luftstrom in mehrere zweige getrennt auf zickzackförmigen wegen an feuchten wänden entlanggeführt wird - Google Patents
Luftreiniger, bei welchem der luftstrom in mehrere zweige getrennt auf zickzackförmigen wegen an feuchten wänden entlanggeführt wirdInfo
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- F25J3/00—Processes or apparatus for separating the constituents of gaseous or liquefied gaseous mixtures involving the use of liquefaction or solidification
- F25J3/02—Processes or apparatus for separating the constituents of gaseous or liquefied gaseous mixtures involving the use of liquefaction or solidification by rectification, i.e. by continuous interchange of heat and material between a vapour stream and a liquid stream
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
In den bis heute gebräuchlichen Staubabscheidern, Zyklonen U; dgl. ist es wohl möglich, Körper
von einem gewissen Gewicht abzuscheiden; die austretende Luft ist jedoch in allen Fällen
durch mehr oder weniger darin aufgenommene sehr kleine Staubteilchen verunreinigt, die nach
außen gelangen und in Städten, wie ländlichen industriellen Betrieben eine Plage für die Nachbarschaft
bilden.
ίο Die Vorrichtungen, welche die Luft durch
Wasser hindurchtreiben, brauchen viel mehr Kraft und sind nicht der wechselnden Luftmenge
leicht anzupassen, so daß sie unwirtschaftlich arbeiten. Die Vorrichtungen, die den
Luftstrom in mehrere Strömchen trennen und diese an feuchten, zickzackförmig angeordneten
Tuchwänden entlangführen, arbeiten mit verschiedenem Überdruck je nach Luftmenge, so
daß die Abgabe der Staubteilchen um so schlechter ist, je schneller der Luftstrom durch die einzelnen
Kanäle hindurchstreicht.
Der Luftreiniger nach vorliegender Erfindung behebt die Ubelstände, indem der trockene Luftstrom,
in mehrere Strömchen getrennt, in zickzackförmigem Wege den feuchten, reinigenden
Wänden unmittelbar durch besondere ihn allmählich ablenkende Leitschaufeln unter möglichster
Vermeidung von Wirbeln, d. h. Geschwindigkeitsverlusten, in dünner Schicht mit bestimmter Geschwindigkeit und Richtung ohne
: Stoß- und Spaltverlust den abscheidenden
Flächen zu- und entlanggeführt wird. Die Leitkanäle werden zweckmäßig durch zwei
Schaufeln gebildet, an deren eine eine Zunge angelenkt ist, die unter dem Drucke einer
Feder steht, die das Bestreben hat, den Leitkanal durch die Zunge abzuschließen, so daß
der Austrittsquerschnitt für die einzelnen Luftströmchen aus jedem Leitkanal selbsttätig so
geregelt wird, daß ein gleicher Überdruck vorhanden ist und die ■ Austrittsgeschwindigkeit
der Luft die gleiche bleibt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Die Fig. 1 zeigt dies im senkrechten Schnitt, wozu
Fig. 2 teilweise den Querschnitt, teilweise die Draufsicht darstellt.
Die staubführende Luft gelangt durch ein Zufuhrrohr ι in einen Raum 2. Ein Leitschaufelsystem
zerteilt die Luft bei ihrem Austritt aus dem Raum 2 in mehrere Strömchen. Jedes Luftströmehen strömt aus einem Leitkanal 3,
der von zwei Leitschaufeln gebildet ist, wovon die eine Schaufel eine angelenkte Zunge 4 hat,
welche unter dem Druck einer Feder 5 steht, welche das Bestreben hat, mittels Zunge 4 den
Austritt des Luftströmchens zu verhindern. An jeden Leitkanal 3 schließt sich eine in bezug
auf den Raum 2 radial angeordnete rauhe Wand 6 an, die mit seitlich schräg abstehenden
rauhen Wänden 7, 8 und 9 versehen ist, und wobei die Wand 8 an der entgegengesetzten
Seite der Wand 6 angeoi dncjUfcJ^ytf^eyiic Wand 7
und 9. Oberhalb diesel ^^ä^^r
zuführung eine ^
zuführung eine ^
Boden, durch welche Scüirtze .das
die vom ^
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Luftstrom ^retrofffineji 'Seiteh dW
Wände 6, 7, 8, 9 herabrieselt in eine Sammelrinne 11. Aus dieser wird Wasser und Schlamm
durch einen Ablauf 12 entfernt. Die Zunge 4 könnte natürlich auch am Anfang des Leitkanals
3 angelenkt sein.
Die Wirkungsweise ist nun folgende:
Ein von den schweren Verunreinigungen auf irgendwelche bekannte Weise befreiter Luftstrom gelangt durch das Rohr 1 in den Raum 2, wo sich die Luft durch die Leitkanäle 3 einen Ausweg sucht, wobei, je nachdem der Luftdruck stärker · oder schwächer ist, d. h. mehr oder weniger Luft zugeführt wird, sich die Kanalwände, die "Schaufeln des Leitkanals 3, mehr oder weniger öffnen und die Austrittsquerschnitte so ändern, daß die Drücke im Raum 2 gleichbleiben, und die Austrittsgeschwindigkeit gleich groß wird. Bei veränderlicher Luftmenge ist daher der Druck im Raum 2 möglichst gering und gleich, wodurch die Austrittsgeschwindigkeit der Luft die gleiche bleibt. Die Luft streicht darauf an den starren, rauhen, feuchten Wänden 6, 7, 8, 9 entlang, wo sich der Staub ablagert, während die staubfreie Luft ins Freie gelangt. Der Staub setzt sich an den feuchten Wänden fest und kann entweder vom Wasser selbst oder durch zeitweise Reinigung entfernt werden.
Ein von den schweren Verunreinigungen auf irgendwelche bekannte Weise befreiter Luftstrom gelangt durch das Rohr 1 in den Raum 2, wo sich die Luft durch die Leitkanäle 3 einen Ausweg sucht, wobei, je nachdem der Luftdruck stärker · oder schwächer ist, d. h. mehr oder weniger Luft zugeführt wird, sich die Kanalwände, die "Schaufeln des Leitkanals 3, mehr oder weniger öffnen und die Austrittsquerschnitte so ändern, daß die Drücke im Raum 2 gleichbleiben, und die Austrittsgeschwindigkeit gleich groß wird. Bei veränderlicher Luftmenge ist daher der Druck im Raum 2 möglichst gering und gleich, wodurch die Austrittsgeschwindigkeit der Luft die gleiche bleibt. Die Luft streicht darauf an den starren, rauhen, feuchten Wänden 6, 7, 8, 9 entlang, wo sich der Staub ablagert, während die staubfreie Luft ins Freie gelangt. Der Staub setzt sich an den feuchten Wänden fest und kann entweder vom Wasser selbst oder durch zeitweise Reinigung entfernt werden.
Die Wände, auf denen sich der Staub ablagert, können jede brauchbare Form haben; sie
können sowohl feststehend als auch beweglich angeordnet sein, sie können auch glatt sein.
An Stelle einer Berieselung könnte man auch die Wände unten in Wasser getaucht halten und
sich feuchtsaugen lassen.
Claims (3)
1. Luftreiniger, bei welchem der Luftstrom
in mehrere Zweige getrennt auf Zickzackförmigen Wegen an feuchten Wänden entlanggeführt
wird, dadurch gekennzeichnet, daß der trockene Luftstrom durch besondere, ihn allmählich ablenkende Leitschaufeln
unter möglichster Vermeidung von Wirbeln, d. h. Geschwindigkeitsverlusten, in dünner
Schicht mit bestimmter Geschwindigkeit und Richtung ohne Stoß- und Spaltverlust dem abscheidenden Flächensystem zu- und
entlanggeführt wird.
2. Luftreiniger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Austrittsquerschnitt
für die einzelnen aus jedem Leitkanal (3) austretenden Luftströmehen selbsttätig so geregelt
wird, daß ein gleicher Überdruck vorhanden ist, und die Austrittsgeschwindigkeit
der Luft die gleiche bleibt.
3. Luftreiniger nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Leitkanal
(3) durch zwei Schaufeln gebildet wird, an deren eine eine Zunge (4) angelenkt ist, die
unter dem Drucke einer Feder (5) steht, die das Bestreben hat, den Leitkanal durch die Zunge (4) abzuschließen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH280581X | 1913-08-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE280581C true DE280581C (de) | 1914-11-24 |
Family
ID=61837323
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1913280581D Expired DE280581C (de) | 1913-08-05 | 1913-08-05 | Luftreiniger, bei welchem der luftstrom in mehrere zweige getrennt auf zickzackförmigen wegen an feuchten wänden entlanggeführt wird |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE280581C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2646670A (en) * | 1951-01-15 | 1953-07-28 | John T Spalding | Closure for drinking receptacles |
| DE958330C (de) * | 1952-08-08 | 1957-02-14 | Gea Luftkuehler Ges M B H | Verfahren und Vorrichtung zur Abscheidung von Fluessigkeiten aus Gasen mittels Prallflaechenabscheidern |
| DE1042359B (de) * | 1952-09-02 | 1958-10-30 | Johannes Thiessen K G | Fliehkraftabscheider fuer Gas, Luft oder Dampf mit axialem Ein- und Auslass und mit selbsttaetig verstellbarem Einstroemleitwerk |
| GB2509655B (en) * | 2011-09-22 | 2018-04-25 | Xtra Sense Ltd | A filter circuit |
-
1913
- 1913-08-05 DE DE1913280581D patent/DE280581C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2646670A (en) * | 1951-01-15 | 1953-07-28 | John T Spalding | Closure for drinking receptacles |
| DE958330C (de) * | 1952-08-08 | 1957-02-14 | Gea Luftkuehler Ges M B H | Verfahren und Vorrichtung zur Abscheidung von Fluessigkeiten aus Gasen mittels Prallflaechenabscheidern |
| DE1042359B (de) * | 1952-09-02 | 1958-10-30 | Johannes Thiessen K G | Fliehkraftabscheider fuer Gas, Luft oder Dampf mit axialem Ein- und Auslass und mit selbsttaetig verstellbarem Einstroemleitwerk |
| GB2509655B (en) * | 2011-09-22 | 2018-04-25 | Xtra Sense Ltd | A filter circuit |
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