DE232134C - - Google Patents

Info

Publication number
DE232134C
DE232134C DENDAT232134D DE232134DC DE232134C DE 232134 C DE232134 C DE 232134C DE NDAT232134 D DENDAT232134 D DE NDAT232134D DE 232134D C DE232134D C DE 232134DC DE 232134 C DE232134 C DE 232134C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrodes
lever
drum
electrode
feeler lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT232134D
Other languages
English (en)
Publication of DE232134C publication Critical patent/DE232134C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0081Controlling of arc lamps
    • H05B31/0087Controlling of arc lamps with a thread or chain

Landscapes

  • Labeling Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Februar 1910 ab.
Es sind bereits Flammenbogenlampen mit nebeneinander stehenden Elektroden bekannt, bei denen der Elektrodennachschub durch einen drehbaren, sich gegen die Brennspitze legenden Hebel herbeigeführt wird, der eine Klemmvorrichtung für die Elektrode verstellt. Gemäß vorliegender Erfindung wird zur Auslösung des Elektrodennachschubes gleichfalls ein derartiger drehbarer, sich gegen das
ίο Brennende legender Hebel benutzt, der jedoch nicht eine unmittelbare, auf die Elektroden wirkende Klemmvorrichtung verstellt, sondern zur Verstellung einer auf ein Laufwerk wirkenden Sperrvorrichtung dient.
Es erfolgt also die Regelung des Nachschubes in der Weise, daß ein oder mehrere in der Nähe der Elektrodenspitzen angeordnete Fühlhebel bei Abbrand der Elektroden unter Einwirkung von Federkraft oder von Gewicht eine Bewegung ausführen, welche durch Gestänge auf das Sperrwerk in dem Sinne übertragen wird, daß eine Freigabe des Sperrwerkes erfolgt. Die Elektrode kann dann so lange nachsinken, bis der Fühlhebel durch das Gewicht der Elektroden beiseite geschoben wird und hierdurch wiederum das den Nachschub regelnde Sperrwerk gesperrt wird.
Die Erfindung ist aus der beiliegenden Zeichnung zu ersehen.
Die Elektroden 1 und 2 sind in an sich bekannter Weise an einem Querträger 3 aufgehängt. An dem Querträger 3 ist die Kette oder das Seil 4 befestigt, welches auf die Trommel 5 aufgewunden ist. Mit der Trommel 5 ist direkt oder indirekt ein Sperrad 6 gekuppelt, in welches der Sperrzahn 10 des Hebels 9 eingreift. Der Hebel 9 ist mit der Stange 8 und diese mit dem einen Ende des Fühlhebels 7 drehbar verbunden. Die Elektroden ι und 2 haben das Bestreben nachzusinken, sind aber, solange der Sperrzahn 10 in das Sperrad 6 eingreift, an dieser Bewegung verhindert. Sobald die Elektroden um einen gewissen Betrag abgebrannt sind, kann der Fühlhebel 7 unter Einwirkung einer nicht gezeichneten Feder oder eines entsprechenden Gewichtes eine kleine Schwingung ausführen und löst hierbei den Sperrzahn 10 aus dem Rade 6. Sobald dies geschehen ist, können die Elektroden unter Einwirkung ihres Eigengewichtes und gegebenenfalls eines Zusatzgewichtes 11 niedersinken. Hierbei wird der Fühlhebel 7 beiseite gedrückt und die Sperrung zwischen Rad 6 und Zahn 10 wieder herbeigeführt.
Wie vorgenommene Versuche ergeben haben, läßt sich durch diese Einrichtung eine außerordentlich feine Nachschubregelung erzielen, ohne daß die Gefahr des Abbrennens des Fühlhebels 7 vorliegt. Es ist naturgemäß zweckmäßig, den Fühlhebel 7 oder Teile desselben trotzdem leicht auswechselbar auszubilden. An Stelle eines einzigen Fühlhebels können auch deren mehrere Verwendung finden. Hierdurch läßt sich unter Umständen eine noch feinere Regelung erzielen. An Stelle
eines einfachen Sperrwerkes läßt sich auch mit Vorteil eine Reibungskupplung mit Konus oder Band verwenden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Flammenbogenlampe mit nebeneinander angeordneten Elektroden, welche an einem auf einer Trommel aufgewundenen Zugorgan hängen, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrung der Trommel mechanisch beeinflußt wird durch die bei Abbrand der Elektroden erfolgende Bewegung von einem oder mehreren Fühlhebeln, welche an den Elektrodenspitzen anliegen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT232134D Active DE232134C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE232134C true DE232134C (de)

Family

ID=492183

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT232134D Active DE232134C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE232134C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE232134C (de)
DE387009C (de) Regelvorrichtung fuer Bogenlampen
DE408985C (de) Blitzlichtgeraet
DE148880C (de) Verfahren zur regelung des widerstandes von bogenlampen
DE2138801C2 (de) Zündvorrichtung für Gasbrenner
DE247779C (de)
DE262192C (de)
DE191069C (de)
DE78761C (de) Träger für die untere Kohle von Bogenlampen
DE255730C (de)
DE283531C (de)
DE237229C (de)
DE172456C (de)
DE136992C (de)
DE43514C (de) Neuerung an elektrischen Glühstiftlampen
DE35843C (de) Dochtführung an Rundbrennerlampen
DE273757C (de)
DE84770C (de)
DE45269C (de) Elektrische Bogenlampe
DE15051C (de) Neuerungen an Vorrichtungen zum Auslöschen von Petroleumlampen
DE188539C (de)
DE56220C (de) Vorrichtung zur aussetzenden Zu. führung von Leuchtgas für Signalzwecke
DE195453C (de)
DE311816C (de)
DE179207C (de)