DE232125C - - Google Patents

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DE232125C
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drilling
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46DMANUFACTURE OF BRUSHES
    • A46D3/00Preparing, i.e. Manufacturing brush bodies
    • A46D3/02Machines for drilling bodies

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 232125 -KLASSE 9. GRUPPE
Werkstück eingestellt werden können.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Dezember 1909 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Bürstenkörperbohrmaschine für ein oder mehrere Werkstücke; solche Maschinen mit Parallellenker und einem Lehrbrett, durch welche die Bürstenkörper in zwei Richtungen gedreht und vor den Bohrern eingestellt werden, sind bekannt. Gegenüber diesen bekannten Bürstenkörperbohrmaschinen wird mit der vorliegenden Maschine eine mehrfach erhöhte Leistungsfähigkeit erzielt. Die Beweglichkeit der Bürstenkörperhalter wird durch die Pendelbewegung eines Rahmens o. dgl., welcher die nach mehreren Richtungen hin drehbaren Bürstenkörperhalter trägt, wesentlich erhöht, so daß man das ganze System leicht mit der Hand an einer Schablone hin und her führen kann, wobei sich die Werkstücke richtig vor den Bohrern einstellen und während der Bohrarbeit führen lassen. Die Schablone dient dabei gleichzeitig zur Einstellung der Bürstenkörper vor den Werkzeugen entsprechend den zu bohrenden Löchern und zur Begrenzung der Lochtiefen.
Die neue Maschine ist in Fig. 1 der Zeichnung in der Vorderansicht, in Fig. 2 in der Seitenansicht und in Fig. 3 in der Oberansicht dargestellt. Fig. 4 und 5 zeigen in Einzeldarstellung Schablone und Tasterstift. Die Maschine besteht aus einem Gestell mit Tischplatte, auf welcher die Bohrspindeln a in beliebiger Anzahl angeordnet sind. Der Antrieb der Spindeln erfolgt von einem gemeinschaftlichen Vorgelege aus durch halbgeschränkte Riemen. Den Bohrspindeln gegenüber befinden sich in gleicher Anzahl die Einspannvorrichtungen h der Bürstenkörper an einem gemeinschaftlichen Rahmen c. Dieser Rahmen ruht, durch verstellbare Gewichte d ausbalanciert, in Gleichgewichtslage auf zwei senkrechten Hebeln e. Um die Unterstützungspunkte f ist der Rahmen c drehbar, so daß die Einspannvorrichtungen b gemeinsam einen senkrechten Kreisbogen beschreiben, deren Radius durch Verschiebung der Unterstützungspunkte f nach Bedarf eingestellt werden kann. 4-5
In der vorliegenden Konstruktion sind zu diesem Zwecke die beiden Längsseiten des Rahmens als Zahnstangen ausgebildet und die Hebel e oben mit Zahnrädchen g versehen, die durch eine verbindende Welle mit Handrad gedreht werden können. Nach dem Einstellen des Rahmens für die senkrechte Drehbewegung wird die Welle mit dem Zahnrädchen g durch Stellschraube festgestellt. Die senkrechten Hebel e sind durch Vermittlung einer Welle k an zwei Führungsstangen i befestigt und beschreiben um die Welle h eine pendelnde Bewegung, die den Rahmen c beim Bohren gegen die Bohrspindeln führt. Damit die Hebel e nach jeder Einstellung des Rahmens c in senkrechte Lage kommen, sind die Führungsstangen i mit der Welle h wagerecht verschiebbar. Außerdem können die Hebel durch ein verstellbares Gewicht k ausbalanciert werden, das beliebig angeordnet sein kann.

Claims (2)

Zur Bewegung der Bürstenkörper in mehreren Richtungen, hier um eine wagerechte und senkrechte Achse, dient folgende Einrichtung : An der Verbindungsstange / des Rahmens sind die Einspannvorrichtungen d befestigt. Die Befestigung wird vermittelt durch Gabeln m, welche jeweils den Hebeln η als Drehpunkt dienen. Die hinteren Enden der ίο Hebel η sind mittels eines Stabes o, als Lenkeisen dienend, miteinander verbunden. . Die Hebel η sind also in den Gabeln m drehbar, wobei der Stab ο die Drehbewegung auf alle Hebel η gleichzeitig überträgt. Die eigentliehen Führungshebel p, an welchen die Einspannvorrichtungen b befestigt sind, sind auf die Hebel η angeschraubt. Die genannte wagerechte Drehbewegung der Hebel η wird demnach durch Vermittlung der Hebel p auf die Einspannvorrichtungen b übertragen. Der jeweilige Abstand von der Einspannvorrichtung bis zum Drehpunkt der Gabel m bildet den Radius des Kreisbogens, den die Einspannvorrichtung beschreibt. Dieser Radius kann nach Bedarf verändert werden durch Verschieben der Führungsstange fi in dem Hebel n. Zwischen zwei Bohrspindeln α und gegenüberliegend am Rahmen c, zwischen zwei Einspannvorrichtungen b, befindet sich eine Stellvorrichtung, welche aus zwei Teilen, dem Taster r und der Schablone s, besteht. Der Taster r ist in Fig. 4 und 5 in Einzeldarstellung veranschaulicht. Er besteht aus dem Tasterstift t, welcher, in einer Hülse u geführt, durch die Feder υ nach vorn gedrückt wird. Ein verschiebbarer Stellring am Tasterstift begrenzt die Bewegung des letzteren. Bei der Tasterspitze ist an der Hülse u eine Stellvorrichtung w angebracht, welche beim Bohren für die Tiefe der Löcher als Anschlag dient. Sie ist mit der Hülse u und dem Tasterstift t in dem Lagerkörper χ verschiebbar und durch Stellschraube feststellbar. Die Schablone s am Rahmen c . ist eine Bürstenkörperform, in welche die Löcher genauest gebohrt sind. Auf der Rückseite ist die Schablone in gleicher Weise wie jede einzelne Einspannvorrichtung mit dem Rahmen c und mit den Einspannvorrichtungen b verbunden. Sämtliche Bewegungen zum Bohren werden demnach von der Schablone und den Einspannvorrichtungen gemeinsam und in gleicher Weise ausgeführt. Beim Bohren werden zunächst die Bürstenkörper durch Druckvorrichtungen und mit Hilfe von Anschlägen, welche, an den Einspannvorrichtungen b befestigt, den Hölzern eine entsprechende Lage zu der Schablone s geben, eingespannt. Alsdann wird die Schablone s mit dem Rahmen c derart gegen den Taster geführt, daß der Tasterstift in ein Bohrloch der Schablone s eingreift. In dieser Lage ist ein Verschieben der Schablone durch den Halt am Tasterstift ausgeschlossen, und es sind dadurch in dieser Lage auch die Einspannvorrichtungen festgestellt. Bei der Weiterbewegung bohren sämtliche Bohrer in das jeweils vorgelegte Holz das Loch, welches an der Schablone bezeichnet wurde, wobei die Stellvorrichtung am Taster neben der richtigen Lage der Löcher die Tiefe derselben bestimmt. Patent-Ansprüche: „
1. Bürstenkörperbohrmaschine, bei welcher ein oder mehrere Werkstückhalter mittels Lehrbrettes und Parallelogrammlenker in zwei Richtungen vor dem Werkstück eingestellt werden können, dadurch gekennzeichnet, daß die Parallelogrammlenker auf einem pendelnden Rahmen untergebracht sind, zum Zwecke, die Werkstücke leicht gegen die Werkzeuge zu führen.
2. Bürstenkörperbohrmaschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anordnung von Tastern und Schablonen, mittels deren die Bürstenkörper gegen die Werkstücke sowohl zur Feststellung der Lage der Löcher als auch zur Begrenzung der Tiefe derselben geführt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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