DE229692C - - Google Patents

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DE229692C
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pawl
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B3/00Disc wheels, i.e. wheels with load-supporting disc body
    • B60B3/14Attaching disc body to hub ; Wheel adapters
    • B60B3/18Attaching disc body to hub ; Wheel adapters by circlips or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63«?. GRUPPE
JOHN VERNON PUGH in ALLESLEY, Engl.
Auswechselbares Rad mit selbsttätiger Sperrvorrichtung.
Patentiert Im Deutschen Reiche vom 4. März 1909 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf ein auswechselbares Rad mit selbsttätiger Sperrvorrichtung, die aus einer in Zinken des äußeren Nabenteiles eingreifenden und auf der Verschlußkapsel angeordneten, federbeeinflußten Sperrklinke besteht. Gemäß der Erfindung sind die Sperrklinke und die sie beeinflussende Feder in einer Umfangsnut oder Aussparung eines Ringes gelagert, der auf die Verschlußkapsel aufgeschraubt ist und zum Festhalten des äußeren Nabenteiles auf der festen Nabe dient.
Durch diese Anordnung soll bezweckt werden, daß die Sperrvorrichtung mit keinem ihrer Teile in das Innere der Nabe hineinragt.
Auf der Zeichnung veranschaulicht Fig. 1 und 2 eine Draufsicht bzw. einen Längsschnitt durch die Sperrvorrichtung.
Fig. 3 und 4 ist eine. Draufsicht bzw. Vörderansicht der Klinke gemäß Fig. 1 und 2.
Fig. 5 zeigt den mit der Sperrvorrichtung zu verwendenden Schlüssel.
Fig. 6 stellt eine andere Ausführungsform der Sperrvorrichtung dar, die für ein auswechselbares Rad mit einem aus einem Stück bestehenden inneren Nabenteile verwendet wird, der am vorderen Ende geschlossen ist und eine besondere Kapsel o, dgl. nicht erfordert.
Fig. 7 und 8 sind zwei verschiedene Ansichten des in Fig. 6 dargestellten Halteringes.
Fig. 9 ist ein Schnitt durch den Haltering nach der Linie B-B in Fig. 7.
Fig. 10 ist eine Einzelansicht der in Fig. 6 dargestellten Klinke.
Fig. 11 ist die teilweise geschnittene Vorderansicht einer weiteren Ausführungsform der Sperrvorrichtung.
Fig. 12 ist ein Teilschnitt nach der Linie A-A in Fig. 11.
Fig. 13 und 14 sind Einzelansichten der Klinke nach Fig. 11 und 12.
Fig. 15 zeigt den in dem Haltering vorgesehenen Schlitz, durch den die Klinke ragt.
Gemäß der Ausführungsform der Sperrvorrichtung nach Fig. 1 und 2 trägt die auf das Ende des nicht dargestellten inneren, festen Nabenteiles aufgeschraubte Verschlußkapsel a einen Haltering b, der mit dieser durch Verschraubung verbunden und mit mehreren Schrauben c versehen ist, deren Köpfe in Ausnehmungen der Verschlußkapsel α eingreifen und somit den Ring' an einer Verdrehung auf dieser Verschlußkapsel hindern.
In einer Durchbohrung des Ringes b ist mittels eines Zapfens h eine Sperrklinke g drehbar befestigt, während eine gebogene, auf die Klinke g einwirkende Feder f in einer am Umfang des Halteringes b vorgesehenen Nut oder Ausnehmung e gelagert ist. Diese Feder tritt mit ihrem freien Ende in einen Schlitz i der Sperrklinke g (Fig. 3) ein und beeinflußt diese derart, daß sie die Klinke nach außen, von dem Achsmittelpunkte weg, zu drücken sucht.
An der Klinke g ist eine Nase j (Fig. 4) 6g vorgesehen, die' in eine an dem umgebördelten Ende der Außennabe k vorhandene Innenverzahnung von innen her eintritt und in die-
(2^ Auflage, ausgegeben am 4. Mai igji.i
ser durch die die Klinke nach außen drückende Feder f gehalten wird.
Auf diese Weise kann die Verschlußkapsel a nur gelöst werden, nachdem auf die Klinke g von außen her ein Druck ausgeübt worden ist, derart, daß die Nase j aus den Sperrzähnen nach innen hin heraustritt. Hierzu dient ein in Fig. 5 dargestellter Schlüssel, der die Klinke g in eine dazu vorgesehene öffnung m in der
to Kapsel α hineindrückt.
Nach einer weiteren Ausführungsform der Sperrvorrichtung gemäß Fig. 6 bis io trägt der Flansch der Außennabe k in gleicher Weise wie vorher eine Anzahl von Sperrzähnen I1 mit denen eine Nase 2 (Fig. 10) der unter Einfluß einer U-förmigen Spreizfeder 4 stehenden Klinke 3 in Eingriff 'gelängt. Der eine Schenkel dieser U-förmigen Feder wirkt auf die Sperrklinke ein, während sich der andere gegen einen die Nut des Halteringes überbrückenden Stift anlegt. Die Klinke 3 ist um den Bolzen 8 drehbar, innerhalb der Aussparung 5 des auf die Innennabe aufgeschraubten Halteringes 6 gelagert und steht mit den Zähnen / in Eingriff, um, ebenso wie bei der ersten Ausführungsform, ein Lösen des Halteringes zu.vermeiden.
■An die in dem Ring 6 vorgesehene Aussparung 5 schließt sich eine seitliche Nut 7 (Fig. 8) für die Nase 2 der Klinke 3. Der diese Klinke tragende Bolzen 8 wird durch einen auf den Ring 6 aufgeschraubten, nicht dargestellten Ring gesichert, der gleichzeitig zum Entfernen des äußeren Nabente'iles dient.
Bei der in Fig. 11 bis 15 dargestellten Ausführungsform findet eine halbmondförmige Feder η Verwendung, die in einer am Umfang der Verschlußkapsel α vorgesehenen Aussparung 0 gelagert ist, auf eine L-förmige Sperrklinke f drückt und diese veranlaßt, mit den an dem äußeren Nabenteil k befindlichen Sperrzähnen in Eingriff zu kommen. Die Klinke p bewegt sich in einem Schlitz q, der in dem mit der Verschlußkapsel α verschraubten Haltering b vorgesehen ist.
Bei allen diesen Ausführungsformen der Sperrvorrichtung wird die Klinke für gewöhnlich in ihrer Arbeitsstellung, d. h. ihrer Sperrstellung, durch federnde Mittel gehalten, die weder in die Kapsel hineinragen, noch auch sich quer über diese erstrecken, während die Klinke ebenfalls nicht oder nur auf eine kurze Strecke in die Verschlußkapsel eintritt.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Auswechselbares Rad mit selbsttätiger Sperrvorrichtung, die aus einer in Sperrzähne des äußeren Nabenteiles eingreifenden und auf der Verschlußkapsel angeordneten, federbeeinflußten Sperrklinke besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinke und die sie beeinflussende Feder in einer Umfangsnut oder Aussparung eines Ringes gelagert sind, der auf die Verschlußkapsel aufgeschraubt ist und zum Festhalten des äußeren Nabenteiles auf der festen Nabe dient, so daß weder Feder noch Klinke in das Innere der Kapsel hineinragen.
2. Rad mit Sperrvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Nut (e) des Halteringes (b) liegende Feder als Blattfeder (f) ausgebildet ist, die einerseits an einem achsial gerichteten Bolzen des Halteringes (b) befestigt ist und anderseits in einen Schlitz (i) der drehbaren Sperrklinke (g) eingreift (Fig. 1 und 2).
3. Rad mit Sperrvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Aussparung (5) des Halteringes (6) untergebrachte Feder als U-förmige Spreizfeder (4) ausgebildet ist, deren einer Schenkel auf die mit den Sperrzähnen des äußeren Näbenteiles (k) in Eingriff stehende Sperrklinke einwirkt, während sich der andere Schenkel gegen einen die Aussparung (5) überbrückenden Stift anlegt (Fig. 6).
4. Rad mit Sperrvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (n) halbmondförmig gebogen und in einer am Umfang, der Verschlußkapsel (a) vorgesehenen Aussparung (0) gelagert ist sowie auf eine Klinke (p) einwirkt, die L-förmigen Querschnitt besitzt und in einem Schlitz (q) des Halteringes (b) geführt ist (Fig. 11).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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