DE240339C - - Google Patents

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DE240339C
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wheel
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DENDAT240339D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B3/00Disc wheels, i.e. wheels with load-supporting disc body
    • B60B3/14Attaching disc body to hub ; Wheel adapters
    • B60B3/18Attaching disc body to hub ; Wheel adapters by circlips or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
~ M 240339 — KLASSE 63 d. GRUPPE
Auswechselbares Rad. Patentiert im Deutschen Reiche vom 21.JuH 1910 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf auswechselbare Räder, und zwar auf solche, bei denen ein abnehmbarer Nabenteil auf einem ständig auf der Radachse verbleibenden Nabenteil ange-5 ordnet ist und auf diesem mittels eines Abstreifringes festgehalten wird, der mit Anschlagflächen sowie mit einer federnden Sperrklinke versehen ist, die dazu dient, ein Lösen des Abstreifringes zu verhindern, während ein geeigneter Schlüssel zum Auf- bzw. Abschrauben des letzteren Verwendung findet. .
Zweck der Erfindung ist nun, eine Sperrvorrichtung für auswechselbare Räder zu schaffen, welche nach Aufbringen des Rades auf den festen Nabenteil das Aufsetzen des Schlüssels auf den Abstreifring in irgendeiner Lage innerhalb geeigneter Grenzen gestattet, um die zum Befestigen und Entfernen eines auswechselbaren Rades notwendigen Handlungen zu verein-
ao fachen sowie die dazu aufgewandte Zeit zu verkürzen.
Zu diesem Zwecke ist gemäß der Erfindung an dem Schlüssel ein vorsprungartiger Teil angebracht, der bei Drehung des Schlüssels in einer bestimmten Richtung zwecks Abschraubens des Abstreifringes die federnde Klinke außer Eingriff mit den Sperrzähnen bringt, bevor der Abstreifring durch- den Schlüssel in Drehung versetzt wird, während bei Drehung des Schlüssels in umgekehrter Richtung zwecks Aufschraubens des Abstreifringes die Klinke unbeeinflußt bleibt, wobei der Schlüssel in beiden Drehrichtungen auf besondere Anschlagflächen wirkt.
Auf den Zeichnungen ist
Fig. I die Ansicht einer Ausführungsform und Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie A-A der Fig. i.
Fig. 3 zeigt die Ansicht einer zweiten Ausführungsform und Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie C-C der
Fig. 3· Die Fig. 5 und 6 stellen zwei weitere Ausführungsformen dar.
Fig. 7 ist ein Schnitt nach der Linie E-E der Fig. 6.
Der äußere Nabenteil β ist auf dem inneren, nicht dargestellten Nabenteil längsverschiebbar, aber undrehbar gelagert und wird auf letzterem mittels eines mit Innengewinde versehenen Ab-Streifringes c gehalten, der mit dem äußeren Teil unlösbar verbunden ist, sich diesem gegenüber aber verdrehen kann. Die Verdrehbarkeit des Ringes gegenüber dem äußeren Nabenteil e in einer bestimmten Drehrichtung kann durch eine Klinke aufgehoben werden.
Gemäß der in den Fig. 1 und 2 veranschaulichten Ausführungsform liegt die Klinke a (Fig. ι punktiert), um den Bolzen r drehbar, innerhalb eines an dem Abstreif ring c außen mittels der Schrauben s befestigten Gehäuses b. Das eine abgebogene Ende der Klinke α tritt durch eine Öffnung des Abstreifringes nach innen hindurch, während das andere Ende
(2. Auflage, ausgegeben am 16. April
unter dem Einfluß einer Feder t steht, die um eine der Schrauben s gelegt und bestrebt ist, das abgebogene Ende der Klinke radial nach außen zu drücken. Der äußere Nabenteil ist mit einer Innenverzahnung d versehen, in welche die Klinke sich unter dem Einfluß der Feder t von innen her einlegt.
Der zum Aufbringen oder Entfernen des äußeren Nabenteils dienende Schlüssel f ist ίο ringförmig und mit einem über den Rand des Abstreifringes c greifenden Flansch g ausgerüstet. Ferner ist der Schlüssel f mit einem Ansatz '* versehen, der in eine Aussparung j des Ringes c eingreift.. Soll der äußere auf den inneren Nabenteil aufgebracht und dann befestigt werden, wobei der Schlüssel zwecks Aufschraubens des Abstreifringes in Richtung des Uhrzeigers bewegt wird, so kommt der links gelegene Teil des Ansatzes i mit dem Ende der Aussparung j in Berührung, und es wird nunmehr die Bewegung des Schlüssels auf den Abstreifring c übertragen. Bei dieser Bewegung kann die federnde Klinke α ungehindert über die Zähne d der Außennabe hinweggleiten, bis sie, wenn die Außennabe völlig aufgeschoben ist, in einen der Zähne einfällt und somit ein Rückwärtsdrehen des Abstreifringes und damit ein Lockerwerden der Teile verhindert.
Soll der Abstreifring c abgeschraubt, d. h. die Außennabe abgezogen werden, so wird der Schlüssel entgegen dem Uhrzeiger bewegt, so daß das rechts gelegene Ende des Ansatzes * gegen die Aussparung j sich anlegt.
Bevor der Schlüssel diese Endlage erreicht hat, hat der Flansch g eine auf dem Rücken der Sperrklinke α sitzende, durch einen Schlitz des Gehäuses b nach außen tretende Nase u niedergedrückt, was zur Folge hat, daß die Klinke a, entgegen der Wirkung der Feder t, die Verzahnung d freigibt. Wird der Abstreifring nunmehr durch den Ansatz * des Schlüssels mitgenommen, so kann er sich gegenüber dem äußeren Nabenteil frei drehen und zieht dadurch den letzteren geradlinig von der inneren Nabe ab.
In der in den Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsform trägt die Klinke α einen durch eine Öffnung ν des Gehäuses b heraustretenden Ansatz h, der durch das an dem Schlüssel f sitzende Flanschstück g niedergedrückt, wird, sobald der Schlüssel zwecks Abschraubens des Abstreifringes c entgegen dem Uhrzeiger gedreht wird. In dem Flansch m des Schlüssels f ist ein Ausschnitt k vorgesehen, dessen seitliche Begrenzungsflächen η Anschläge bilden, gegen welche sich die Enden des Gehäuses b legen. Die Wirkung dieser Anschlagflächen ist die gleiche wie in Fig. 1.
Bei der in Fig. 5 veranschaulichten Ausführungsform liegt nur die die Klinke α beeinflussende Feder t in dem Gehäuse b. Die Klinke selbst ist mit einem über die Außenseite des Abstreifringes hervorragenden, die Klinke verdeckenden Vorsprung w versehen. Der in Verbindung mit dieser Sperrklinke Verwendung findende Schlüssel trägt ein Flanschstück g, das, wie aus Fig. 5 ersichtlich, bei Drehung des Schlüssels f zwecks Abschraubens des Abstreifringes c, also entgegen dem Uhrzeiger, erst die Klinke α bzw. das vorspringende Stück w niederdrückt und sich dann gegen die Anschlagfläche 2 des Gehäuses b legt. Wird der. Schlüssel in entgegengesetzter Richtung gedreht, so kommt das Flanschstück g mit der Anschlagfläche 3 des Gehäuses b in Berührung und hat dann keinen Einfluß auf die Klinke a.
In der Ausführungsform nach Fig. 6 und 7 bildet die Klinke α selbst einen Anschlag, gegen welchen das Flanschstück g drückt, wenn der Schlüssel zwecks Abschraubens des Abstreifringes c entgegen dem Uhrzeiger gedreht wird. Die bei dieser Bewegung miteinander in Berührung kommenden Flächen der Klinke a und des Flanschstückes g sind so ausgebildet, daß die Klinke α selbsttätig niedergedrückt wird und somit außer Eingriff mit den Sperrzähnen kommt, sobald der Schlüssel bewegt wird.

Claims (3)

  1. Patent-An Spruch te:
    ι. Auswechselbares Rad, welches auf dem festen Nabenteil durch einen mit Anschlagflächen versehenen Abstreifring gehalten wird, der durch eine federnde, in einem Gehäuse eingeschlossene, einen vorstehenden Ansatz tragende Sperrklinke gesichert ist, die durch einen Schlüssel außer Eingriff mit den Sperrzähnen des äußeren Nabenteils gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß an-dem .Schlüssel (f) ein vorsprungartiger, über den Rand des Abstreifringes fc) greifender Teil (g) angebracht ist, der (g) bei Drehung des Schlüssels ff) in einer bestimmten Richtung, zwecks Abschraubens des Abstreifringes fc), die federnde Klinke (a) außer Eingriff mit den Sperrzähnen (d) bringt, bevor der Abstreifring fc) durch den Schlüssel in Drehung versetzt wird, während bei Drehung des Schlüssels in umgekehrter Richtung, zwecks Aufschraubens des Abstreifringes fc), die Klinke unbeeinflußt bleibt, wobei der Schlüssel in beiden Drehrich'tungen auf besondere Anschlagflächen wirkt. ·
  2. 2. Rad mit Sperrvorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das die Feder ft) für die Klinke fa) einschließende Gehäuse fb) die Anschlag-
    flächen (2, 3) für den an dem Schlüssel ff J angebrachten vorsprungartigen Teil (g) bildet, der bei Drehung des Schlüssels zwecks Abschraubens des Abstreifringes (c). sich gegen die eine Anschlagfläche (2) legt, nachdem er (g) zuvor die Klinke (a) niedergedrückt hat (Fig. 5).
  3. 3. Rad mit Sperrvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (a) selbst als Anschlag für den Schlüssel ff) dient und selbsttätig niedergedrückt wird, sobald der Schlüssel zwecks Abschraubens des Abstreifringes (c) bewegt wird (Fig. 6).
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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