DE229588C - - Google Patents
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- DE229588C DE229588C DENDAT229588D DE229588DA DE229588C DE 229588 C DE229588 C DE 229588C DE NDAT229588 D DENDAT229588 D DE NDAT229588D DE 229588D A DE229588D A DE 229588DA DE 229588 C DE229588 C DE 229588C
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- Germany
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- festooning
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Links
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05C—EMBROIDERING; TUFTING
- D05C7/00—Special-purpose or automatic embroidering machines
- D05C7/08—Special-purpose or automatic embroidering machines for attaching cords, tapes, bands, or the like
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Soil Working Implements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es kann im Betriebe von Schiffchenstickmaschinen vorkommen, daß der Sticker den
Pantographen zur Stickarbeit führt und plötzlich durch Unachtsamkeit der Bedienung oder
aus sonstigen Ursachen der Festonapparat eingerückt wird, was zur Zerstörung der Maschine
Anlaß geben kann. Der Festonapparat arbeitet bekanntlich mit erheblich geringerer Umdrehungszahl
wie die Stickwerkzeuge, so daß
ίο er bei unzeitiger Einrückung dem Antriebe der
mit voller Umdrehungszahl arbeitenden Hauptwelle der Maschine folgen muß. Andererseits
würden auch die Nadeln wegbrechen, indem sie die Festonhaken anstechen.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung, die dahin wirkt, den Festonapparat
gegen Einrücken zu sichern, wenn gestickt wird und ebenso ein Ausrücken desselben während
der Festonierarbeit zu verhindern.
Die Zeichnung zeigt den Erfindungsgegenstand in zwei Figuren, von denen Fig. 1 die
Vorderansicht und Fig. 2 eine Seitenansicht bedeutet.
Mit dem Fußhebel 1, der in bekannter Weise die Ein- und Ausrückung der Maschine besorgt,
ist eine Stange 2 verbunden, die durch den Winkelhebel 3 die Ein- und Ausrück-. stange 4 des Festonierapparates beeinflußt.
Stange 4 überträgt ihre Bewegung durch den Winkelhebel 12 auf den Riegel 5.
Stange 4 überträgt ihre Bewegung durch den Winkelhebel 12 auf den Riegel 5.
Sobald man durch Niederdrücken des Fußhebels ι beispielsweise die Maschine zum
Sticken einrückt, beeinflußt man auch gleichzeitig den Hebel 2. Dies bewirkt, daß Riegel
5 sich über die Hemmfalle 6 schiebt und diese nicht eher aus ihrer Rast 7 freigibt, als bis
die Stickwerkzeuge wieder ausgerückt werden.
Legt man jetzt den Fußhebel 1 wieder in die gezeichnete Lage zurück, um die Maschine
stillzusetzen, so wird die Hemmfalle 6 wieder frei.
Um jetzt festonieren zu können, ist nach Aushebung der Hemmfalle aus der Rast 7 zunächst
Handgriff 9 auf die der gezeichneten Lage entgegengesetzte Seite zu legen, wodurch
infolge Wirkung des Exzenters 11 die Festoneinrückstange
10 nach rechts verschoben wird und die Festonierwerkzeuge mit der Antriebswelle
in der bekannten Weise gekuppelt werden. Mit Verschiebung der Einrückstange 10
fällt auch die Hemmfalle 6 in die zweite Rast 8. Der Festonapparat ist jetzt arbeitsfertig.
Bringt man den Fußhebel wieder in eine der gezeichneten Lage entgegengesetzte Stellung,
um die Maschine einzurücken, so wird Hemmfalle 6 wieder durch den Riegel 5 gesichert,
indem er sich über dieselbe schiebt.
Claims (2)
1. Festoniervorrichtung für Schiffchenstickmaschinen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Festonierwerkzeuge gegen unzeitiges Einrücken gesichert sind, wenn gestickt
wird, und ein ungewolltes Ausrücken der Festonierwerkzeuge während der Festonierarbeit
verhindert wird.
2. Festoniervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Maschine
einrückende Fußhebel (1) mit einem Riegel (5) in Verbindung gebracht ist, der
eine Hemmfalle (6) abriegelt, wenn diese behufs Festlegung der Festonein- und -ausrückstange
(10) in ihren Rasten (7, 8) liegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE229588C true DE229588C (de) |
Family
ID=489877
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT229588D Active DE229588C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE229588C (de) |
-
0
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