DE229366C - - Google Patents

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DE229366C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D73/00Making files or rasps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 229366 KLASSE 49 d. GRUPPE
Raspelhaumaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. April 1907 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Raspelhaumaschine, bei der die Zähne in ununterbrochener Folge quer über das Werkstück gehauen werden.
Maschinen dieser Art sind zwar an sich nicht mehr neu. Von den bekannten unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand aber dadurch, daß die Querbewegung des Arbeitsschlittens durch eine zu einer Mittellinie sym- metrisch ausgebildete, für einen Hin- und Rückgang des Schlittens bestimmte Kurvenscheibe o. dgl. bewirkt wird, die mit ihrer Symmetrielinie so gegen die Mitte des Schaltwinkels versetzt wird, daß die bei der Umkehr der Schlittenbewegung während der ersten Schaltung aus der Winkelversetzung sich ergebende Vor- und Rückbewegung des Schlittens den beabsichtigten Zahnversatz ergibt.
Auf der Zeichnung ist die neue Maschine in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Es zeigt:
Fig. ι die Maschine von vorn gesehen, Fig. 2 die Maschine von der Seite gesehen.
Da Führung, Bewegung und Regelung des Werkzeugs für die Erfindung und deren Verständnis ohne Belang sind, so sind diese Teile in den Figuren weggelassen.
Das Werkstück 1 ruht auf dem Längsschlitten 2, der in den Führungen des Querschlittens 3 ruht und darin nach Fertigstellung einer jeden Querzahnreihe um eine Zahnteilung mit bekannten und deshalb nicht dargestellten Mitteln verschoben wird. Der Querschlitten 3 seinerseits gleitet in Führungen des Maschinengestells 4 und erhält von einer Seite die zwangläufige Vorwärtsbewegung und von der 45
anderen die Rückbewegung durch eine Feder 5. Die Querbewegung wird abgeleitet von einem Exzenter 6, das auf einer Welle 7 sitzt, die bei jedem Arbeitsgang des Werkzeugs eine Umdrehung macht.
Die Bewegung des Exzenters 6 wird durch eine Stange 8 auf einen Schalthebel 9 und von diesem durch eine Klinke 1.0 auf ein Schaltrad 11 übertragen, welch letzteres mit dem die Querbewegung besorgenden Maschinenelement — im gezeichneten Beispiel eine Kurvenscheibe 12 — zwangläufig verbunden ist. Mit dieser Kurvenscheibe 12 wirkt ein am Maschinengestell bei 13 gelagerter, doppelarmiger Hebel 14 zusammen, der sich mit einer in seinem oberen Ende angeordneten, mit Handrad 15 versehenen Stellschraube 16 gegen den Querschlitten 3 legt und so durch den Einfluß der Feder 5 mit der in seinem unteren Ende gehaltenen Laufrolle 17 in steter Berührung mit der Kurvenscheibe 12 gehalten wird, so daß also der Querschlitten entsprechend der Form der Kurvenscheibe gegenüber dem Werkzeug verschoben wird. Die Stellschraube 16 ermöglicht* eine Verstellung des Querschlittens unabhängig von der Kurvenscheibe.
Anstatt auf Verschiebung des Querschlittens könnte der Hebel 14 auch auf Verdrehung des Längsschlittens wirken, um gewölbte Raspeln zu hauen, auch könnten beide Möglichkeiten in einer Maschine vereinigt werden.
Die Kurvenscheibe 12 ist nun im Beispiel in an sich bekannter Weise als doppelte archimedische Spirale ausgebildet gedacht, die bei gleicher Winkeldrehung gleichen Vorschub gibt,
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und es ist dabei angenommen, daß der beabsichtigte Zahn versatz der einzelnen Reihen gleich der halben Zahnteilung sein soll, um dabei in jeder Querreihe sechs Zähne hauen zu können. Demzufolge ist gemäß der Erfindung ein Schaltrad ii mit zwölf Zähnen auf die die Kurvenscheibe 12 tragende Welle 20 gesteckt und durch den Keil 21 gegen Drehung gesichert, welches durch das Exzenter 6 mittels Klinke bei jedem Hub um einen Zahn weiter, d. h. um den £_ α geschaltet wird. Die Keilnut in dem Sperrad 11 ist dabei so angebracht, daß bei der Schaltung die Anlauf rolle 17 einmal 1/i α vor der Mittellinie A=B, bei dem nächsten Zahn 3/4 α hinter dieser Mittellinie zu stehen kommt oder umgekehrt.
Mit der Änderung der Zähnezahl des Schaltrades 11 ändert sich nun wohl der £_ α, aber das Verhältnis der Winkelteilung von l/4 α : 3/4 α läßt sich durch entsprechendes Aufkeilen der Sperräder stets beibehalten. Eine genaue Regelung kann dann, wenn nötig, durch Verlängerung oder Verkürzung der Stange 8 mittels Spannschloß 18 oder einer ähnlichen Einrichtung leicht erfolgen, Daß es auf diese Weise möglich ist, stets den Zahnversatz um eine halbe Zahn teilung zu erhalten, ergibt sich noch aus folgendem unter Hinweis auf Fig. 2.
Die Drehung um den Winkel — ergibt ein An-
heben der Rolle 17 um x/4 Zahnteilung, die weitere Drehung um 3/4 d bewirkt ein Zurückgehen der Rolle 17 um 3/4 Zahnteilung, so daß die Stellungsänderung der Rolle 17 bei ihrem Wege von I nach II stets + x/48/4 = — V2 Zahnteilung beträgt, d. h. die Rolle geht bei ihrem Wege von I nach II, trotzdem eine Drehung um den ganzen Winkel a. erfolgt, nur um eine halbe Zahn teilung zurück. Wird ein anderer Zahnversatz beabsichtigt, so braucht das Schaltrad nur entsprechend gegenüber der Kurvenscheibe angeordnet zu werden. Es ist also mit den angegebenen Mitteln tatsächlich möglich, ohne Auswechselung der Kurvenscheibe 12 durch alleiniges Auswechseln des Schaltrades 11 beliebige verschiedene Zähnezahlen querüber zu hauen und dabei doch stets richtigen Zahnversatz zu erzielen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Raspelhaumäschine, welche die Zähne in Querreihen in ununterbrochener Folge haut, dadurch gekennzeichnet, daß die Querbewegung des Arbeitsschlittens durch eine zu einer Mittellinie symmetrisch ausgebildete, für einen Hin- und Rückgang des Schlittens bestimmte Kurvenscheibe o. dgl. bewirkt wird, die mit ihrer Symmetrielinie so gegen die Mitte des Schaltwinkels versetzt wird, daß die bei der Umkehr der Schlittenbewegung während der ersten Schaltung aus der Winkelversetzung sich ergebende Vor- und Rückbewegung des Schlittens den beabsichtigten Zahnversatz ergibt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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