DE229217C - - Google Patents
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- DE229217C DE229217C DENDAT229217D DE229217DA DE229217C DE 229217 C DE229217 C DE 229217C DE NDAT229217 D DENDAT229217 D DE NDAT229217D DE 229217D A DE229217D A DE 229217DA DE 229217 C DE229217 C DE 229217C
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- valves
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B25/00—Regulating, controlling or safety means
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B2250/00—Accessories of steam engines; Arrangements or control devices of piston pumps, compressors without crank shafts or condensors for so far as they influence the functioning of the engines
- F01B2250/004—Devices for draining or idling of steam cylinders or for uncoupling piston and connecting rod
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Lift Valve (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 229217 -KLASSE Ug. GRUPPE
JOHANN STUMPF in BERLIN.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in Spanien vom 21. September 1908 anerkannt.
die Priorität
Die Erfindung bezieht sich auf Lokomotiv-Dampfmaschinen, bei welchen der Einlaß
durch Ventile, der Auslaß durch in der Zylinderwand angeordnete Schlitze, die vom
Kolben überlaufen werden, gesteuert wird.
Die Hauptanforderung, die an Lokomotivmaschinen jeder Art gestellt wird, ist bekanntlich
die Betriebssicherheit, und es läßt sich die letztere steigern, wenn die Bestandteile
der Maschine so weit als möglich entlastet werden.
Nun laufen Triebwerksteile und reine Steuerungsteile bei Lokomotiven während eines
großen Prozentsatzes des Betriebes leer mit, nämlich in allen Fällen, in welchen die Lokomotive,
sei es bei Talfahrten oder aus anderen Gründen, ohne Dampf läuft. Bei den
bekannten Ausführungen mit Auslaßschlitzen erleidet das Triebwerk bei Talfahrten durch
die auftretenden Kompressionen eine Belastung, während das Steuerungsgestänge die Einlaßorgane
zwecklos bewegt. Gemäß der Erfindung soll nun für diese Schlitzauslaßmaschine ein Umlauf geschaffen werden, welcher es
ermöglicht, daß der Zylinderinhalt zwischen den beiden Zylinderenden ohne nennenswerten
Widerstand hin und her bewegt wird, und zwar ohne Verwendung des bekannten Umlaufrohres.
Die Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Einlaßventile unabhängig
von der Einlaßsteuerung aufstellbar gemacht sind. Nach Aufstellung dieser Ventile
läuft das Steuergestänge vollkommen frei, da es die Ventile nicht beeinflussen kann, und
es stehen die beiden Zylinderseiten durch das gemeinsame Dampfzuleitungsrohr, welches verhältnismäßig
weiten Querschnitt besitzt, in ständiger Verbindung. Es wird so eine sehr wesentliche Entlastung und damit Vergrößerung
der Lebensdauer der Steuerungsteile erreicht, da Lokomotivmaschinen bekanntlich ausgedehnte
Talfahrten und meist mit hoher Geschwindigkeit auszuführen haben.
Die neue, in der Ausbildung sehr einfache Einrichtung verhindert auch mit Sicherheit
das Zurücksaugen von Rauch u. dgl. aus der Rauchkammer.
Auf der beiliegenden Zeichnung zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt durch einen Lokomotivzylinder,
welcher mit einer beispielsweisen Ausführungsform der Erfindung ausgestattet ist;
Fig. 2 zeigt in vergrößertem Maßstab einen Teil der Einrichtung, und
Fig. 3 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform.
Der Zylinder α ist mit Auslaßschlitzen b
ausgestattet, die durch den Kolben c gesteuert werden. Der Dampfeintritt erfolgt durch
an den Zylinderenden angeordnete entlastete Ventile d. Die Ventilspindeln e tragen Schleifen
f, durch welche die Steuerstange g hin-
durchgeht. Letztere wirkt in bekannter Weise mit Rollen h auf in den Schleifen f angeordnete
Kurvenstücke i ein. Die Rollenstange g wird durch eine normale Heusingersteuerung,
von der nur der Hebel t gezeichnet ist, bewegt. Die Dampfzufuhr geschieht durch das
für beide Seiten gemeinsame Dampfzuleitungsrohr r, an dessen Stutzen r1 die Verbindung
mit dem Kessel anschließt.
ίο Gemäß Fig. ι und 2 ragt von den Ventilen
d ein Stift k nach unten aus dem Ventilgehäuse heraus. Der Stift besitzt oben
einen Kopf K1, welcher während des Kraftbetriebes
ständig gegen eine Sitzfläche der Ventilführung d1 anliegt und hierdurch die
Dichtung bewirkt. Unter dem Stift k ist ein Winkelhebel m gelagert, welcher vom
Führerstand aus durch ein Gestänge zu drehen ist, wodurch der Stift k und mit ihm das
Ventil d angehoben wird. Wird der Winkelhebel in der ausgeschwungenen Lage gehalten,
so ist das Ventil aufgestellt, und es läuft nunmehr die Rollenstange g unter den Kurvenstücken
i hin und her, ohne daß die letzteren von den Rollen h beeinflußt werden.
. Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 findet zum Aufstellen der Ventile d Dampf oder
Druckluft an Stelle eines Gestänges Verwendung. Die hohl gehaltene Ventilführung d1
ist durch eine Rohrleitung d2, in welche ein Hahn oder Ventil einzufügen ist, mit dem
Kessel in Verbindung. Wird Dampf eingelassen, so faßt derselbe unter die Fläche da
innerhalb des Ventilkörpers, hebt das Ventil hoch und hält es in der Offenstellung. Die
vollständige Entlastung der Steuerung ist gesichert durch die Anwendung der Schlitzsteuerung
für den Auspuff. Auslaßventile, deren Betätigung bei der Talfahrt sonst immer noch verbliebe und die den größten Teil der
Belastung bedeuten würden, sind nicht vorhanden.
Bei der neuen Einrichtung wird die vom Kolben hin und her geschobene Dampfsäule
durch das Frischdampfrohr hindurchbewegt, wodurch die Wärme aus diesem nach dem Zylinder hin übertragen wird. Auch durch
Reibung des Dampfes an den Ventilen und anderen Konstruktionsteilen seines Weges wird
Wärme erzeugt, so daß eine Auskühlung des Zylinders und entsprechende Kondensationsverluste vermieden werden.
Bei der Ausführung nach Fig. 1 und 2 ist der Stift k ganz frei von dem Ventil d innerhalb
der Ventilführung d1 gelagert. Es wird bei dieser Ausführung also die Masse des
Ventils nicht vergrößert, was für die auftretenden Bewegungswiderstände nicht ohne Bedeutung
ist.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Leerlauf - Druckausgleichvorrichtung für Lokomotiv-Dampfmaschinen, gekennzeichnet durch unabhängig von der Einlaßsteuerung (t) ■ aüfstellbare Einlaßventile (d) in Verbindung mit einer Auslaßschlitzsteuerung (b).
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der Ventilführungen (d1) Stifte (k) gelagert und durch ein Gestänge fm) so bewegbar sind, daß sie die Ventile (d) unabhängig von der Einlaßsteuerung (t) offen halten.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlaßventile (d) mit Kolben (dz) ausgestattet oder verbunden sind, auf welche Dampf oder Druckluft wirkt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE229217C true DE229217C (de) |
Family
ID=489548
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT229217D Active DE229217C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE229217C (de) |
-
0
- DE DENDAT229217D patent/DE229217C/de active Active
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