DE228935C - - Google Patents
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- DE228935C DE228935C DENDAT228935D DE228935DA DE228935C DE 228935 C DE228935 C DE 228935C DE NDAT228935 D DENDAT228935 D DE NDAT228935D DE 228935D A DE228935D A DE 228935DA DE 228935 C DE228935 C DE 228935C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C13/00—Other constructional features or details
- B66C13/52—Details of compartments for driving engines or motors or of operator's stands or cabins
- B66C13/54—Operator's stands or cabins
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C2700/00—Cranes
- B66C2700/08—Electrical assemblies or electrical control devices for cranes, winches, capstans or electrical hoists
- B66C2700/085—Control actuators
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Carriers, Traveling Bodies, And Overhead Traveling Cranes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- JVl 228935 - KLASSE.35b. GRUPPE
E. BECKER MASCHINENFABRIK in REINICKENDORF-OST b. BERLIN.
Gegenstand der Erfindung ist eine Steuerung für elektrisch betriebene Hebe- und Transportvorrichtungen,
bei welcher zwei demselben Arbeitszweck dienende Triebwerke, z. B. zwei
Hubwerke, zwei Fahrwerke u. dgl., durch einen an die zugehörigen beiden elektrischen Steuerapparate
angeschlossenen Handhebel beeinflußt werden.
Es ist bekannt geworden, daß. man zwei
ίο verschiedenen Arbeitszwecken dienende Triebwerke
durch einen an die beiden elektrischen Steuerapparate (Kontroller) dieser Triebwerke
angeschlossenen Handhebel beeinflußt. Diese Beeinflussung geschieht beispielsweise durch
Vermittlungen von Kreuzgelenkkupplungen, welche das Ausschwingen des Hebels in wagerechter,
senkrechter und in schräger Richtung ermöglichen.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß jeder der Antriebshebel für die elektrischen
Steuerapparate drehbar mit einem Zwischengliede verbunden ist, an welchem der Handhebel
sitzt, so daß den beiden Triebwerken nicht nur eine gleiche, sondern nach entsprechendem
Ausschwenken des Handhebels auch eine verschiedene Bewegung erteilt werden kann.
Aus dem Anwendungsgebiet der Erfindung sollen im folgenden einige Beispiele gegeben
werden: .
Es handele sich z. B. um die beiden Lastmotoren zweier Katzen, welche an einer großen
Last angreifen und diese möglichst gleichartig anheben sollen, oder um die beiden Antriebsmotorenzur
Bewegung zweier Katzen, die eine gemeinsame Last auf dem Kran weiterbefördern, also mit gleichmäßiger Geschwindigkeit
zu laufen haben. Im letzteren Falle muß die Möglichkeit vorhanden sein, daß die eine Katze
zeitweise etwas schneller läuft als die andere, oder daß beide Katzen sich aufeinander zu bewegen,
um gewisse Ungleichartigkeiten in der Spannung der an der Last angreifenden Ketten
auszugleichen u. dgl.
Die Erfindung kann auch bei Lauf- oder Bockkranen größerer Spannweite Anwendung
finden, deren gegenüberstehende Räder durch zwei oder mehrere selbständige, voneinander
unabhängige Elektromotoren angetrieben werden. Die Geschwindigkeit bzw. die Kraftleistung
der beiden Elektromotoren muß man ändern können, damit ein Schiefstellen des Kranes zu den Laufschienen vermieden wird.
Ähnliche Verhältnisse herrschen bei Klappbrücken, deren Klappen infolge der Windrichtung
gewöhnlich ungleich belastet sind, und teilweise auch bei Drehbrücken.
Wichtig ist für die Erfindung die Anordnung, daß die Bewegungsrichtung des Handhebels
sinngemäß auf die Bewegungsart der Motoren hinweist. Werden beispielsweise beide
Motoren bei senkrechter Bewegung des Handhebels vollkommen gleichmäßig belastet, so
würde eine Bewegung des Handhebels nach links eine größere Beeinflussung des linken
Motors bedeuten und umgekehrt. Hierdurch ist der Maschinenmeister in den Stand gesetzt,
rein mechanisch seine Bewegungen mit dem Handhebel vorzunehmen.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine Aus-
führungsform der Erfindung für Kontroller zur Darstellung gebracht, die durch Zahnräder
angetrieben werden.
Fig. ι zeigt eine Vorderansicht des Handhebeigetriebes.
Fig. 2 stellt einen Grundriß dar.
Fig. 3 ist eine Seitenansicht der Fig. i, und die Fig. 4 und 5 geben schematisch zwei Stellungen des Verbindungsgliedes 0 wieder.
Fig. 3 ist eine Seitenansicht der Fig. i, und die Fig. 4 und 5 geben schematisch zwei Stellungen des Verbindungsgliedes 0 wieder.
b, c sind die auf den Achsen der Kontroller angeordneten Zahnräder, in welche die an den
Schwinghebeln e, d befestigten Zahnsegmente i
eingreifen. Als Drehachse für die Schwinghebel e, d dient eine Welle a, welche in Böcken
der Kontrollerkasten gelagert ist.. Im oberen Teile besitzen die Schwinghebel e, d Bolzen p,
welche von einer drehbaren Hülse g umschlossen sind, an denen ein Hebel 0 mit
Gabeln / angreift, indem die an den Hülsen g befestigten Bolzen m durch entsprechende
Augen der Gabeln I hindurchgreifen. Der Hebel 0 ist im vorliegenden Falle aus Guß hergestellt
und der Leichtigkeit wegen mit einer Ausbohrung η versehen.
An dem mittleren Teil des Hebels 0 greift der Handhebel h starr an. Die Stange g1,
welche an einer auf der Welle α angeordneten Muffe f befestigt ist, ragt ferner durch einen
mittleren muffenartig ausgebildeten Teil des Hebels 0 hindurch und bildet eine Führung,
ohne daß eine Befestigung stattfindet. Der Hebel 0 kann demnach bei der Stellung der
Fig. 3 in einer wagerechten Ebene um die Führungsstange g1 schwingen.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgendermaßen. Schwingt der Arbeiter den Handhebel
h lediglich in senkrechter Richtung, so werden hierdurch beide Antriebshebel e, d für
beide Kontroller in gleichmäßiger Weise bewegt. Die dazugehörigen Elektromotoren erhalten
also gleich viel Strom und drehen sich gleichmäßig. Ist es erforderlich, dem einen
Elektromotor etwas größere Anzugskraft oder Geschwindigkeit zu erteilen als dem andern,
so hat der Arbeiter den Hebel h nach der einen oder anderen Richtung nur etwas in
wagerechter Ebene zu bewegen, so daß ein Schwingen um die Achse g1 stattfindet. Hierdurch
gelangen bei dem einen Kontroller einige Widerstände weniger zur Einschaltung als bei
dem andern.
Es ist auch möglich, daß man einem Elektromotor eine Vorwärts-, dem andern eine Rückwärtsbewegung
gibt. Dieser Fall ist in Fig. 4 und 5 dargestellt.
Wird der Hebel 0 aus der Mittellage durch Drehen um die Achse g1 entweder in die Stellung
o1 (Fig. 4) oder o2 (Fig. 5) gebracht, so
wird der eine Kontroller auf Vorwärtsgang, der andere auf Rückwärtsgang gestellt. Um
hier einen genügend weiten Spielraum zu haben, könnte man die Gabel I in bekannter
Weise statt der Bohrungen zur Aufnahme der Stifte m mit Schlitzen versehen, oder man
könnte gegebenenfalls an dem Muffenansatz k zylindrische Ansätze vorsehen, die in die Höhlungen
η hineinragen, wobei die Teile 0 und k sich in der Längsrichtung gegeneinander verschieben
könnten.
Der praktische Gebrauch für den Arbeiter ist ein sehr einfacher: Greifen beispielsweise
zwei mit besonderen Elektromotoren ausgestattete Hubwerke einer Katze an einer langen
Last an, so kann diese durch Bewegen des Handhebels h in einer senkrechten Ebene
gleichmäßig gehoben werden. Ist es erforderlich, das eine Ende mehr anzuheben als das
andere, so braucht der Arbeiter den Handhebel h nur etwas in wagerechter Richtung
zu verschieben, um eine Verschiedenheit in den Stellungen der beiden Kontroller hervorzubringen.
Im vorliegenden Fall sind die Achsen beider Kontroller senkrecht gestellt. Sie könnten
auch wagerecht stehen, oder der eine Kontroller könnte mit seiner Welle unmittelbar auf der
Welle α sitzen, also senkrecht zur Welle des zweiten Kontrollers stehen. Besitzen die Kontroller
Schnecken auf ihren Achsen, durch die der Antrieb erfolgt, so ergeben sich lediglich
geringfügige Änderungen in der Konstruktion.
Claims (2)
1. Steuerung für elektrisch betriebene Hebe- und Transportvorrichtungen, bei weleher
zwei demselben Arbeitszweck dienende Triebwerke (zwei Hubwerke, zwei Fahrwerke u. dgl.) durch einen an die zugehörigen
beiden elektrischen Steuerapparate angeschlossenen Handhebel beeinflußt werden, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Antriebshebel
für die elektrischen Steuerapparate drehbar mit einem Zwischengliede
verbunden ist, an welchem der Handhebel sitzt, so daß den beiden Triebwerken nicht
nur eine gleiche, sondern nach entsprechendem Ausschwenken des Handhebels auch eine verschiedene Bewegung erteilt
werden kann.
2. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenglied (0)
drehbar um eine Stange (g1) angeordnet ist, die ihre Lagerung auf der Antriebshebelachse
(a) findet.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE228935C true DE228935C (de) |
Family
ID=489290
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT228935D Active DE228935C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE228935C (de) |
-
0
- DE DENDAT228935D patent/DE228935C/de active Active
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