DE228491C - - Google Patents

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DE228491C
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microphone
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R21/00Variable-resistance transducers
    • H04R21/02Microphones
    • H04R21/021Microphones with granular resistance material

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Details Of Audible-Bandwidth Transducers (AREA)

Description

* exemplar
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λϊ 228491 -KLASSE 21 a. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. März 1910 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Mikrophon, welches während der Sprechzeit durch eine besondere Vorrichtung bewegt, gedreht oder geschüttelt wird, zu dem Zwecke, immer andere Teile der empfindlichen Kontakte zur Wirkung zu bringen, um eine Verwendbarkeit des Mikrophons für hohe Stromstärken zu ermöglichen.
In der Technik der drahtlosen Telephonie hat
ίο es sich gezeigt, daß selbst die. besten der in der Drahttelephonie gebräuchlichen Kohlenkörnermikrophone schon nach verhältnismäßig kurzer Betriebsdauer unbrauchbar werden, weil infolge der hohen Strombelastung sehr bald eine Verbrennung der empfindlichen Kontaktteile eintritt. Versuche haben ergeben, daß diese Verbrennung verhindert wird, wenn das Mikrophon bewegt oder erschüttert wird. Dieses ist darauf zurückzuführen, daß bei einer kräftigen Erschütterung der Körnerkammer des Mikrophons immer andere Kontaktteile in Wirksamkeit treten, so daß also die vom elektrischen Strom erhitzten Mikrophonkontakte Gelegenheit haben, sich wieder abzukühlen. Es hat sich ferner gezeigt, daß die bei Erschütterung der Körnerkammer auftretenden Nebengeräusche, welche bei der Drahttelephonie. höchst störend wirken würden, bei der Übertragung des .gesprochenen Wortes mit Hilfe elektrischer Wellen zum größten Teil fortfallen, so daß sie nicht mehr imstande sind, die Klangfarbe der Sprache erheblich zu beeinflussen.
Die selbsttätige Erschütterung der Körnerkammer kann nicht allein ■ durch geeignete Drehung oder sonstige Bewegung des Mikrophons, sondern auch durch besondere Klopfvorrichtungen erfolgen, wobei die Einrichtung so getroffen werden kann, daß die die Erschütterung der Körnerkammer bewirkende Vorrichtung sich selbsttätig einschaltet, sobald das Mikrophon in Betrieb genommen wird.
Auf der zugehörigen Zeichnung ist in Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel einer derartigen Klopfvorrichtung sehematisch dargestellt, bei der eines jener bekannten, Mikrophone verwendet wird, welche sich bei Stellung in die Sprechlage automatisch einschalten.
α bedeutet das mit einem Handgriff b versehene, selbsttätig abschaltbare Mikrophon, welches um die Achse c frei schwingen kann und sich daher erst nach Stellung in die Sprechlage, die der gezeichneten entspricht, bei d und e in den Betriebsstrom automatisch einschaltet, f ist ein Klopfer, welcher mittels des Nockenrades g durch den von der Stromquelle h gespeisten Elektromotor i betrieben wird. Die Einschaltung des Motors i erfolgt in gleicher Weise, wie die Einschaltung des Mikrophonbetriebsstromes selbsttätig, und zwar mit Hilfe der Kontakte k und I, die bei Be-ί endigung der Sprechzeit, also beim Loslassen
des Handgriffes b und darauf folgendem Niederschwingen des Mikrophons a in gleicher Weise, wie die Kontakte d und e geöffnet werden.
In Fig. 2 ist eine Anordnung dargestellt, bei der die wirksamen Kontakte eines vertikal gelagerten Mikrophons durch stetige Drehung der Kapsel in ihrer Lage verändert werden.
m bedeutet das Mikrophon, welches einen
ίο Zapfen η besitzt, der in die Nabe ο eingeführt ist und die Drehachse des Mikrophons bildet. j> ist ein mit Haltefedern q und r versehenes Zahnrad, das von dem Motor s mittels des Triebrades ί gedreht werden kann. Die Strom-Zuführung zum Mikrophon wird einerseits durch die Achse η und andererseits durch einen in die Achse η isoliert eingeführten Stift u, der gegen die Kontaktfeder ν drückt, vermittelt. Die auf dem Zahnrade -p angebrachten Federn q und r ermöglichen eine schnelle Auswechslung des Mikrophons.
Selbstverständlich kann auch bei dieser Anordnung die Einrichtung so getroffen werden, daß die Drehvorrichtung mit dem Einschalten des Mikrophonbetriebsstromes in Tätigkeit gesetzt wird.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Mikrophonanordnung für die Zwecke der drahtlosen Telephonie, dadurch gekennzeichnet, daß das Mikrophon in der Zeit des Sprechbetriebes selbsttätig bewegt bzw. erschüttert wird.
2. Ausführungsform der Mikrophonan-Ordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Erschütterung des Mikrophons durch eine mit einem selbsttätig abschaltbaren Mikrophon verbundene und elektrisch betriebene Klopfvorrichtung erschüttert wird.
3. Ausführungsform der Mikrophonanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, daß da-". Mikrophon durch eine elektrisch oder mechanisch bewegte Antriebsvorrichtung gedreht wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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