DE22835C - Schraubstöpsel mit elastischem Ueberzuge - Google Patents

Schraubstöpsel mit elastischem Ueberzuge

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DE22835C
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DE
Germany
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vulcanite
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stopper
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glass
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DENDAT22835D
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Original Assignee
H. BARRETT in London, England
Publication of DE22835C publication Critical patent/DE22835C/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D39/00Closures arranged within necks or pouring openings or in discharge apertures, e.g. stoppers
    • B65D39/08Threaded or like closure members secured by rotation; Bushes therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. Januar 1882 ab.
In der Zeichnung ist Fig. 1 der Schnitt und Fig. 2 der Aufrifs eines aus Lionit hergestellten Schraubstöpsels, welcher theilweise mit Vulcanit, Xylonit, Celluloid oder ähnlicher Masse überzogen ist.
Bei Herstellung dieser Stöpsel nehme ich ein Stück Röhre aus Vulcanit, Xylonit, Celluloid oder dergleichen Masse in genügender Länge, um den Gewindetheil α des Stöpsels zu bedecken, und bringe das Stück Röhre (welches, um es etwas plastisch zu machen, vorher erhitzt ist) in eine erhitzte Form, welche so construirt ist, dafs sie dem Stöpsel die gewünschte Gestalt giebt. Darauf wird geeignete plastische Masse, wie z. B. Lionit (i) in erhitztem Zustande in die Form geprefst, wodurch das Stück Röhre die Gestalt der Form annimmt.
Beim Abkühlen zieht sich die Hülle a so zusammen, dafs sie am Kernstück b des Stöpsels festsitzt, und wenn letzteres (durch Losschrauben) aus der Form entfernt wird, kann es in jeder geeigneten Weise fertig gemacht werden.
Fig. 3 ist der Schnitt eines Stöpsels, ähnlich demjenigen, welcher in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist, nur ist ein Stück Draht c hinzugefügt, welches in die Form gebracht wird, ehe die plastische Masse hineingedrückt wird. Dieser Draht c dient zur Verstärkung des Stöpsels.
Fig. 4 zeigt den Schnitt eines Stöpsels, welcher dem in den Fig. 1 und 2 dargestellten gleicht, nur mit dem Unterschiede, dafs die Röhre α aus Vulcanit oder ähnlicher Masse die ganze Länge des Kernstückes bedeckt, indem die obere Kante des Röhrenstückes in den Kopf d des Stöpsels hineinreicht, wie die Zeichnung zeigt.
Ich werde nun meine Erfindung in ihrer Anwendung auf Glasstöpsel mit Bezugnahme auf . die Fig. 5, 6, 7 und 8 beschreiben.
Behufs Ausführung dieses Theiles meiner Erfindung nehme ich die Röhre e aus Vulcanit, Xylonit, Celluloid oder ähnlicher Masse und erhitze das eine Ende derselben derartig, dafs es etwas 'plastisch wird, worauf dieser erweichte Theil der Röhre in eine Form hineingesteckt wird, wie sie in Fig. 5 dargestellt ist, welche den Gewindetheil des Stöpsels formen soll. Während sich das im plastischen Zustand befindliche Röhrenende in der Form befindet, schraube ich einen Stöpsel (vergl. g, Fig. 6), in die Form hinein; der Gewindetheil dieses Stöpsels, welcher aus Glas oder anderer der Hitze widerstehender Masse hergestellt ist, ist so grofs, dafs die plastische Vulcanitröhre gezwungen wird, die Gestalt der Form anzunehmen.
Beim Abkühlen der Röhre zieht sich diese eng um den Glasstöpsel zusammen, welcher alsdann mit der fest darauf sitzenden Röhre aus der Form herausgeschraubt wird, wie Fig. 7 zeigt. Hierauf wird die Röhre e in gewünschter Länge abgeschnitten und der Stöpsel in irgend einer zweckmäfsigen Weise fertig gearbeitet. Fig. 8 zeigt· eine Ansicht des vollständigen Stöpsels.
Zuweilen nehme ich auch eine Röhre aus Vulcanit und schraube in dieselbe, nachdem sie durch Hitze erweicht worden, einen Stöpsel von Glas oder anderer der Hitze widerstehender Masse hinein; nachdem alsdann das Vulcanit sich abgekühlt und um das Kernstück des Stöpsels fest zusammengezogen hat, wird derselbe in eine Prefsform gebracht, durch welche eine weitere Zurichtung erfolgt.
Auf diese Weise erhalte ich einen Glasstöpsel mit einem äufseren Ueberzug aus Vulcanit oder ähnlicher Masse, welcher sich zum Verschlufs von Glasflaschen mit Halsgewinde eignet, da nur die Vulcanitschicht des Stöpsels mit dem Glase der Flasche in Berührung kommt.
Eine andere Methode, Stöpsel aus Glas oder anderem der Hitze widerstehenden Material mit Vulcanitüberzug nach meiner Erfindung herzustellen, besteht darin, dafs der Glaskern des Stöpsels ganz oder theilweise mit einem Ueberzug von Gummiteig versehen wird, welcher zur Verwandlung in Vulcanit geeignet ist, zu welchem ~Behufe der Gummiteig alsdann die übliche Vulcanisirbehandlung erfährt.
Wenn ein Stöpsel aus Glas oder derartigem Material mit einem Gewinde aus Vulcanit hergestellt werden soll, wie es in den Fig. 9 und 10 im Querschnitt und Aufrifs dargestellt ist, giefse oder forme ich den Körper h des Stöpsels mit einer Vertiefung oder einem Muttergewinde, in welcher ich ein cylindrisches Schraubengewinde von Gummiteig anbringe, worauf letzteres der zur Herstellung von Vulcanit dienenden Behandlung unterworfen wird.
Zu Stöpseln, bei welchen Leichtigkeit vor-
- zugsweise Erfordernifs ist, wende ich die Vulcanithülse ohne ein Kernstück an und stelle den Stöpsel in folgender Weise her: Ich forme die Hülse von Vulcanit, Xylonit, Celluloid oder dergleichen Masse, wie bei 7, Fig. 11, gezeigt ist, und setze in das obere Ende der Hülse eine Platte k von geeignetem Material ein. Auf diese Weise erhalte ich einen leichten Hohlstöpsel, welcher die Vortheile eines Stöpsels aus festem Vulcanit oder dergleichen Masse hat.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Die Herstellung von Stöpseln zu Flaschen, Krügen und ähnlichen Gefäfsen durch Drücken geeigneter plastischer Masse, wie z. B. Lionit, in erhitztem Zustande in eine Form, in welche vorher eine Röhre von erhitztem Vulcanit, Xylonit, Celluloid oder ähnlicher Masse gebracht worden ist, wie oben beschrieben und in den Fig. 1, 2, 3 und 4 der beiliegenden Zeichnung dargestellt ist. .
  2. 2. Die Herstellung von Stöpseln für Flaschen, Krüge oder dergleichen Gefäfse durch Einschrauben eines mit Gewinde versehenen Stöpselkernes von Glas in eine erweichte Röhre von Vulcanit, Xylonit, Celluloid oder dergleichen Masse, welche sich in einer geeigneten Form befindet, wie oben beschrieben und in den Fig. 5, 6, 7 und 8 der beiliegenden Zeichnung dargestellt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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