DE228282C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D9/00—Tipping wagons
- B61D9/02—Tipping wagons characterised by operating means for tipping
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Metal Rolling (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 228282 KLASSE 20 c. GRUPPE
Kippvorrichtung für Muldenkipper. Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Oktober 1908 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf solche Kippvorrichtungen an Muldenkippern, bei denen
sich eine gewölbte Abrollwiege auf gerader, an den Enden mit Umbiegungen versehener Abrollbahn
abrollt. Die Erfindung besteht in der Ausbildung der Abrollbahn in der Weise, daß
deren nach oben umgebogene Enden bis zur Berührung mit der in der Ruhelage befindlichen
Abrollwiege pfeilförmig nach innen durchgebogen sind und einen doppelten schwalbenschwanzförmigen,
oben offenen Hohlraum umschließen. Hierdurch wird eine sichere Führung
der Abrollwiege insofern erreicht, als die schrägen unteren Seitenbegrenzungen dieses Hohlraumes
der beim Entleeren des Muldenkippers nach außen bewegten, an der Mulde fest angeordneten
Abrollwiege als Hüllbahn und als Anschlag dienen, während die schrägen oberen Begrenzungen die beim Zurückkippen auf der
geraden Abrollbahn leicht verschiebbare Abrollwiege auffangen und deren Zurückführung in
die Ruhelage ermöglichen.
In der Zeichnung stellt Fig. 1 die Stirnansicht eines Kippwagens dar, während Fig: 2 die Stirnansicht
der Wiegenkippvorrichtung in vergrößertem Maßstabe mit drei verschiedenen
Stellungen der Abrollwiege und Fig. 3 einen senkrechten mittleren Querschnitt durch die
in der Ruhelage befindliche Wiege und Stirnwand des Wagens zeigt.
Nach dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Abrollbahn α der Wiegenkippvorrichtung
aus einem U-förmigen Profil aus Blech gepreßt und mit einem aus Blech gepreßten Kippbock
vernietet. An Stelle des aus Blech gepreßten U-förmigen Profils kann die Abrollbahn aus beliebigen
anderen gewalzten oder gepreßten Profilen bestehen, ebenso kann der Abrollbock χ anstatt aus Blech aus Stahlguß, Gußeisen
oder einem beliebigen anderen Material und in anderer zweckentsprechender Form hergestellt
werden.
In Fig. 2 ist die Abrollwiege b in der mit I bezeichneten Stellung in Ruhelage dargestellt.
In dieser Lage berührt die Abroll wiege b die unteren schrägen Umgrenzungen c des doppelt
schwalbenschwanzförmigen Hohlraumes. Durch Abrollen der Wiege b auf der Bahn α gelangt
die Wiege b in die in Fig. 2 mit II bezeichnete Stellung. Hierbei dient die untere Umgrenzung c
des Hohlraumes als Hüllbahn und gleichzeitig als Anschlag.
Beim Zurückkippen des Gefäßes aus der Stellung II in die Stellung I kann leicht ein Verschieben
in die in Fig. 2 mit III bezeichnete Zwischenlage der Wiege nebst Kippgefäß eintreten. In
diesem Falle dient die obere Umgrenzung d des doppelt schwalbenschwanzförmigen Hohlraumes
dazu, die Abrollwiege b nebst Kippgefäß in die Ruhelage I zurückzuführen.
An einem oder beiden der oberen Enden d der Abrollbahn ist der Feststellhebel u, 0, um
den Drehpunkt p schwingend, angeordnet, der die Wiege b in der Ruhelage I sperrt. Damit die
in die Zwischenlage III gebrachte Abrollwiege b durch den Drehbolzen p des Feststellhebels u, 0
Claims (1)
- in ihrer Bewegung nicht gehindert wird, kann, wie Fig. 3 zeigt, das obere Ende d der Abrollbahn beiderseits um die Entfernung ζ eingezogen werden.Der in einem oberen Schlitz des einen oder der beiden nach oben umgebogenen Enden d der Abrollbahn angeordnete Hebel u, ο ist zweiarmig ausgebildet und schwingt konzentrisch um den Bolzen p derart, daß sein unterer Arm uίο in die Bahn der Abrollwiege hineinragt und diese in der Ruhelage I feststellt, während der obere Arm ο des Hebels als Übergewicht dient und als Handgriff ausgebildet ist. Zwecks Entriegelung der Abrollwiege b beim Kippen wird der Hebel etwas angehoben, so daß die Abrollwiege an seinem unteren Arm u vorbeistreifen kann. Beim Zurückkippen der Abrollwiege b in . die Ruhelage I weicht der unter Arm u des Abrollhebels selbsttätig aus und fällt dann selbsttätig in seine in Fig. 2 gezeichnete Sperrstellung wieder zurück.Pa tent-Α ν Spruch:
Kippvorrichtung für Muldenkipper mit auf gerader, an den Enden mit Umbiegungen versehener Abrollbahn sich abrollender, gewölbter Abrollwiege, dadurch gekennzeichnet, daß die nach oben umgebogenen Enden (c, d) der Abrollbahn (a) bis zur Berührung mit der in der Ruhelage befindlichen Abrollwiege (b) pfeilförmig nach innen durchgebogen sind und einen doppelt schwalbenschwanzförmigen, oben offenen Hohlraum umschließen, dessen schräge untere Seitenbegrenzungen (c) der beim Entleeren des Kippers nach außen bewegten, am Kippgefäß festen Abrollwiege (b) als Hüllbahn und als Anschlag dienen, während dessen schräge, obere Begrenzungen (d) die beim Zurückkippen auf der geraden Abrollbahn (a) leicht verschiebbare Abrollwiege (b) auffangen und deren Zurückführung in die Ruhelage ermöglichen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE228282C true DE228282C (de) |
Family
ID=488683
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT228282D Active DE228282C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE228282C (de) |
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0
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