DE227C - Akkordion von kreisförmigem Querschnitt in Verbindung mit einem zweitheiligen Balge - Google Patents

Akkordion von kreisförmigem Querschnitt in Verbindung mit einem zweitheiligen Balge

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    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D11/00Accordions, concertinas or the like; Keyboards therefor

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Description

1877.
C. E. LEHMANN in PIRNA. Accordion von kreisförmigem Querschnitt in Verbindung mit einem zweitheiligen
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. September 1877 ab.
Seit der ersten Anwendung der Ziehharmonika hat man durch die verschiedensten Mittel dahin gestrebt, die Töne des Instrumentes schneller und leichter ansprechen zu machen und weniger scharf zu Gehör zu bringen. Man hat zu dem Zwecke namentlich zu Veränderungen in der Form gegriffen, aber eine Gleichförmigkeit des Tones nicht zu erzielen vermocht, weil einerseits die Oeffnungen, durch welche der Ton erschallt, in ihrer Form ungeeignet und andererseits in dem Facon des Balges der Uebelstand bedingt war, dafs der zu gebrauchende Wind sich in Taschen fing und ungleichmäfsig in den verschiedenen Lagen der Tasten des Instrumentes zur Anwendung kam. Endlich ist es für den Wohllaut der bisher gebauten Ziehharmonikas von schädlichem Einflufs gewesen, dafs die vergleichsweise wichtigsten Theile, z. B. der Reparatur des Balges wegen, entfernt werden mufsten, obschon die geringste Verschiebung der Klappen oder Zungen die Wirkung der Spielweise des Instrumentes auf das Unvortheilhafteste beeinflufst.
Alle diese Nachtheile sind durch die hier zu beschreibende Construction thatsächlich gehoben.
Durch Anwendung eines vollkommen runden Balges, bei welchem die Falten des Souffles, in dessen ganzer Ausdehnung durchaus gleichförmig sind, wird ein wie schon erwähntes Verfangen des zu gebrauchenden Windes vermieden und eine Solidität in der Durchführung gesichert, die bei denselben Bestrebungen, wie sie dieser Erfindung zu Grunde liegen, d. i. bei den polygonalen Accordions erheblich geringer und sogar minder grofs ist, als bei den ursprünglich viereckigen Instrumenten. Die eingesetzen Ecken bei den Bälgen des polygonalen oder viereckigen Instrumentes sind, abgesehen von der gröfseren Schwierigkeit der Arbeit und der mangelnden Haltbarkeit der Einsatzstücke, unzweckmäfsig, wenn es sich in erster Linie, wie hier, darum handelt, durch gleichförmige Beweglichkeit des Balges die Gleichförmigkeit der Ausströmung des Windes zu ermöglichen.
Bei dem runden Balge ist es ferner möglich geworden, anstatt die Kästen für die Mechanik an jeder Seite des Accordions bei jeder Reparatur zu öffnen, den Balg zweitheilig einzurichten und diese beiden Theile durch einen Metallring für den Gebrauch des Instrumentes genügend fest· zusammen zu halten. Das Hinzukommen zu den inneliegenden Tönen des Accordions ist damit schneller und besser möglich, als dies bei irgend einer anderen Form des Instrumentes, des Platzes und der Eintheilung_ halber, thunlich erscheint. Diese Art der Zusammenstellung ist für den Wohlklang sehr wesentlich, da die Kästen für die Mechanik bei dieser Construction solid und ganz verleimt werden können, während der hervorragend resonirende Boden der bisherigen Instrumente an dem Rahmen, auf welchem der Balg verklebt ist, wegen des gelegentlich nothwendigen Oeffhens verschraubt werden mufste. .
Endlich ist bei dieser Art der Theilbarkeit des Balges eine Bequemlichkeit. für den Spieler zu schaffen, die für derlei Ziehinstrumente als nicht unerheblich anzuschlagen ist, weil sie eine gröfsere Sicherheit und damit gröfsere Virtuosität zuläfst. Es kann nämlich, wie leicht ersichtlich, die Claviatur der Bässe je in einen beliebigen Winkel zu der Claviatur der Discanttöne gestellt werden, während bei den bisher existirenden Instrumenten eine gewisse Verschränkung der Arme des Spielers und damit seine frühzeitige Ermüdung bei Benützung des Instrumentes bedingt war.
Bei allen Ziehharmonikas, also Accordions, Concertinos, Bandonions wurden die quasi Schalllöcher bisher dargestellt durch zwei Oeffnungen, d. i. eine für jeden Ton, und zwischen denselben ein mit der Peripherie der Löcher begrenzter Steg gelassen -, der begreiflicher Weise in seiner ungleichförmigen Breite das Freiwerden des Tones erheblich behinderte. In dem hier beschriebenen Instrumente laufen statt dessen die Kanäle von den Zungentönen in ein nach oben konisch erweitertes Schallloch aus. Auch die Kanäle sind durch -einen Steg getrennt, der aber an seiner Oberkante concav erniedrigt und keilförmig zulaufend verspitzt ist. Durch diese einfache Veränderung wird die Rundung des Tones erheblich erhöht und das Schnarren oder Zischen eines wie bisher unförmlichen Steges vollkommen beseitigt.

Claims (1)

  1. "" --■■■■·-— -j . ·
    : ', I j Pa'XEN T-'Αξί STP.if Ü CHE-.
    ι. Die kreisrunde < Form des Instrumentes und i
    'seines
    Die Zweitheiligkeit des Balges und die Art seines Verschlusses.
    Die Construction der Mechanikkästen aus untheilbaren Stücken.
    Die Theilung eines konisch erweiterten Schallloches durch einen in der Mitte seiner Oberkante concav erniedrigten und von beiden Seiten konisch zugespitzten Steg.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DE227DA 1877-09-05 1877-09-05 Akkordion von kreisförmigem Querschnitt in Verbindung mit einem zweitheiligen Balge Expired - Lifetime DE227C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3226236A1 (de) * 2016-04-01 2017-10-04 Jean-Claude Bibollet Perfektionierung für faltenbalg

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3226236A1 (de) * 2016-04-01 2017-10-04 Jean-Claude Bibollet Perfektionierung für faltenbalg
FR3049751A1 (fr) * 2016-04-01 2017-10-06 Jean Claude Bibollet Perfectionnement pour accordeon

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