DE227840C - - Google Patents

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DE227840C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C11/00Devices for guiding, feeding, handling, or treating the threads in embroidering machines; Machine needles; Operating or control mechanisms therefor
    • D05C11/20Arrangements for cutting the needle or lower threads

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

ÖCHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 227840 KLASSE 52 b. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. November 1909 ab.
Es sind bereits mehrere Vorrichtungen für Stickmaschinen zur Erleichterung des Durchschneidens der Sprengfäden angegeben, .bei denen eine besondere Festhaltevorrichtung mit dem schneidenden Werkzeug zusammenwirkt, um das mechanische Abschneiden der Sprengfäden ohne das unmittelbare Eingreifen der menschlichen Hand zu bewirken. Gegenstand dieser Erfindung ist eine. vereinfachte Vorrichtung, bei der die genannte besondere Fadenfesthalte vorrichtung entbehrt werden kann.
Das auf der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt sogar . eine noch weitergehende Vereinfachung, bei welcher das ohnehin notwendige Stoffdrückerblech gleichzeitig die Funktion des Messers versieht. Die drei Figuren 1, 2 und 3 zeigen eine und dieselbe Anordnung in drei aufeinanderfolgenden Augenblicken des Arbeitsvorgangs. x-x sei die Stickereifläche, auf der soeben die Blattverzierungen a-b fertiggestickt worden sind und die Partien a', V sogleich zu sticken begonnen werden sollen, z' sei der erste Punkt des neuen Musters, in den die Sticknadel gerade einzustechen im Begriffe steht. Der sogenannte Sprengfaden, dessen Durchschneidung Zweck dieser Vorrichtung ist, zieht sich also von dem letzten Nadelstichloch ζ des alten Musters nach dem ersten Stichloch z' des neuen Musters.
Auf der drehbar und längsverschiebbar gelagerten Welle ι sind die Stoff drückerbleche 2 starr befestigt, die an einer gewissen Stelle,
z. B. von c bis d, auf einer oder beiden Seiten messerartig scharfgeschliffen sind.
Der Arbeitsvorgang vollzieht sich in der Weise, daß nach dem zuletzt erfolgten Nadelstiche ζ des alten Musters die Stickereifläche χ-χ· in der Richtung des Pfeiles y, also jedenfalls so verschoben wird, daß die Nadel nunmehr vor dem Punkte z' (Fig. 1) des neuen Musters steht. Man denke sich aber, daß in den Fig. 1 und 2 die Nadel noch nicht in die Stickereifläche eingestochen hat. Es vollführt nämlich vorher die Welle 1 mit den Stoffdrückern 2 eine Verschiebung nach rechts, so daß aus der Stellung Fig. 1 die Stellung Fig.- 2 geworden ist. Ist dieses geschehen, so fährt die Nadel bei z' in den Stoff, und auf der Rückseite der Stickerei verriegelt das Schiffchen die Nadelfadenschleife. Wenn jetzt die Nadel aus der Vorderseite der Stickereifläche wieder herausgezogen wird, so ist der Nadelfaden bei z' festgeheftet, und nun wird durch eine kleine senkrechte Bewegung der Stickerei aus der Lage Fig. 2 die Lage Fig. 3 geschaffen, wobei der Sprengfaden in den Bereich der Messerschneide c-d gelangt und durchschnitten wird. Damit ist der durch die neue Einrichtung bezweckte Vorgang erledigt, und im übrigen nimmt die Stickerei ihren bekannten Verlauf.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung für Stickmaschinen zur Erleichterung des Durchschneidens der Sprengfäden, dadurch gekennzeichnet, daß
    65
    die Stoffdrücker (2) an einer oder an beiden Seiten mit einer scharfen Messerkante (c-d) ausgestattet sind, um unter Vermeidung einer besonderen Fadenfesthaltevorrichtung die um sie herumgeführten Sprengfäden durchschneiden zu können.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoffdrückerwelle (1) in ihrer Längsrichtung verschiebbar ist, um das Herumlegen des Sprengfadens um das Stoffdrückerblech zwecks Durchschneidens zu ermöglichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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