DE100016C - - Google Patents

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DE100016C
DE100016C DENDAT100016D DE100016DA DE100016C DE 100016 C DE100016 C DE 100016C DE NDAT100016 D DENDAT100016 D DE NDAT100016D DE 100016D A DE100016D A DE 100016DA DE 100016 C DE100016 C DE 100016C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B1/00General types of sewing apparatus or machines without mechanism for lateral movement of the needle or the work or both
    • D05B1/08General types of sewing apparatus or machines without mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making multi-thread seams
    • D05B1/18Seams for protecting or securing edges
    • D05B1/20Overedge seams
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B85/00Needles
    • D05B85/06Curved needles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 52: Nähmaschinen.
JULIUS KÖHLER in LIMBACH b. CHEMNITZ. Ueberwendlich-Nähmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. Juni 1897 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Ueberwendlich-Nä'hmaschine, mittelst welcher geschnittene Wirkwaare bei hoher Umdrehungszahl der Antriebswelle (bis 4000 Umdrehungen pro Minute) mit einer überwendlichen Naht zusammengenäht oder eingefafst werden kann. Eine so hohe Umdrehungszahl ist durch Kreisexcenter oder Kurbelbewegung, wie solche für derartige Maschinen bisher vorgesehen worden sind, allein zu erreichen nicht möglich gewesen, weil vorzugsweise bei einer breiten Naht, welche für das Einfassen der Wirkwaare gewünscht wird, der Greifer einen so grofseh bogenförmigen Weg um die Waarenkante beschreiben müfste, dafs infolge der Trägheit und Abnutzung ein sicheres Fangen und Uebertragen der Fadenschleifen kaum möglich wird.
Es wird · daher die Arbeit der Schleifenbildung nicht von einem einzigen Greifer abhängig gemacht, sondern zu dem den Faden tragenden Greifer f (Fig. 1) ist noch ein besonderer Haken g angeordnet, der zum Hervorholen oder Fangen der Nadelfadenschleife dient; dieser übergiebt die Schleife dem Greifer, welcher seinen Faden der Nadel vorlegt und dadurch eine Verschlingung der Nadelfadenscheife mit der Greiferfadenschleife an der Waarenkante, Wie Fig.. 9 andeutet, zu Stande bringt. Infolge dessen hat sowohl der Haken g als auch der Greifer f nur je den halben Weg zurückzulegen, welchen sonst ein einziger Greifer zusammen ausführen müfste, so dafs nicht nur jedes dieser Organe eine gröfsere Geschwindigkeit erhalten, sondern auch in einfacherer Weise bewegt werden kann.
Die Wirkungsweise der Maschine ist nun folgende:
Der Nadelfaden ist von vorn durch das Nadelöhr gezogen, die Nadel hat durch den flach zugeführten Stoff gestochen und ist in die tiefste Lage Fig. 10 gekommen, und Greifer^/ und Haken g stehen in ihren äufsersten Lagen. Beim Hochgehen der Nadel fängt der Haken g die Nadelfadenschleife r (Fig. 11), während der Greifer f sich langsam zu heben beginnt (Fig. 15). Die Nadel geht weiter hoch (Fig. 12); der Haken vergröfsert die Nadelfadenschleife r und der Greifer f tritt mit seinem Faden in diese Schleife ein. Die Nadel hat sich völlig erhoben (Fig. 13) und der Stoff wird weiter geschoben. . Hierbei tritt die Scheere L K (Fig. 2 und 15 bis 17) in Thätigkeit und schneidet die Stoffkante kurz vor der einstechenden Nadel oder in der Nähe des Stichloches (Fig. 17) glatt ab. Infolge dessen erhält man eine gleichmäfsig breite Naht, ohne auf die genaue Zuführung des Stoffes Rücksicht nehmen zu müssen. Die ursprüngliche Schnittkante w1 (Fig. 17) kann unregelmäfsig gestaltet sein, die Scheere erzeugt trotzdem eine Kante w\ die immer gleich weit vom Stichloch entfernt ist, so dafs die Naht eine gleiche Breite erhalten mufs.
Beim Abschneiden wird durch die Scheere L K der sehr elastische Wirkstoff zurückgedrängt und dadurch zwischen dem Stoffschieber pl (Fig. 16 und 17) und der Scheere ausgedehnt; es ist deshalb in der Nähe der Scheere ein zweiter Stoffschieber j>'2 angeordnet (Fig. 6 bis 8, 16 und 17), der den von der Scheere zurückgedrängten Längenbetrag des Stoffes
wieder mit vorschiebt. Der Stoffschieber ρ2 macht also eine etwas gröfsere Bewegung alsp1; deshalb erhalt jeder, wie Fig. 6 und 7 zeigen, seine eigene Bewegung von der Hauptwelle A aus.
Der Haken g (Fig. 13) hat die Nadelfadenschleife r freigegeben und der Greifer / steht dicht vor der Nadel; letztere sticht zwischen Greifer und Greiferfaden y (Fig. 13a) ein, worauf der Greifer zurückgeht und die Nadel mit einer Schleife s umschlingt (Fig. 14). Der Greifer / hat schliefslich die auf ihm liegende Nadelfadenschleife abgeworfen, und während er seinen Faden anzieht, wird gleichzeitig durch den Nadelniedergang die Nadelfadenschleife angezogen, so dafs eine Verschlingung beider Schleifen an der Waarenkante erfolgt.
Die Bewegungen des Greifers/ und Hakens g werden durch je eine Kurbel vermittelt. Hierzu steht die Welle h (Fig. 1) durch Schraubenräder mit der Uebersetzung 1 : 1 mit der Hauptwelle A in Verbindung. An jedem Ende trägt die Welle h eine Kurbelscheibe to1 und h2 (Fig. 4); die vordere Scheibe h1 (Fig. 1) ist durch eine Zugstange g2 mit dem Haken g verbunden, während h2 (Fig. 4 und 15) durch eine Zugstange f3 zunächst einen Arm/2 in Schwingungen versetzt, der die Achse/1 des Greifers/ dreht. Die Nadel c ist unmittelbar an dem mit der Wendewelle D (Fig. 3 und 15) verbundenen Arm B befestigt, so dafs die Nadel im Bogen den Stoff durchdringt. Zur Bewegung des Nadelarmes B dient ein Kreisexcenter mit Excenterstange C1 (Fig. 1 und 15). Die Scheere besteht aus dem fest durch ein Stelleisen mit der Nähplatte verbundenen Scheerenblatt L (Fig. 15 und 16) und dem beweglichen Oberblatt K. Letzteres ist an dem mit der Achse K2 verbundenen Arme K1 angebracht, der von einem Kreisexcenter mit Excenterstange K7 (Fig. 15 und 1) bewegt wird. Die Excenterstange K7 greift an einem Zapfen Ks des Armes K1 an, der durch Schieber Ke und Schraube i£5 (Fig. 2, 5 und 15) verstellbar ist, um das Oberblatt gegen das Unterblatt reguliren zu können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Ueberwendlich - Nähmaschine , welche geschnittene Wirkwaare bei hoher Umdrehungszahl der Maschine dadurch mit einer überwendlichen Naht zusammenzunähen oder einzufassen gestatten soll, dafs der durch den Stoff geführte Nadelfaden (r) in Schleifenform durch einen Haken (g) erfafst, von einem den Unterfaden zubringenden Greifer (f) aufgefangen und so lange festgehalten wird, bis die aus dem Unterfaden gebildete Schleife von der aufs Neue entstehenden Nadel abgenommen ist, so dafs nach dem Abwerfen der Nadelfadenschleife eine Verschlingung beider Fäden an der Waarenkante entsteht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT100016D Active DE100016C (de)

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DE (1) DE100016C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2568597A1 (fr) * 1984-07-31 1986-02-07 Rockwell Rimoldi Spa Dispositif pour regler la tension d'un point de surjet sur une machine a coudre.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2568597A1 (fr) * 1984-07-31 1986-02-07 Rockwell Rimoldi Spa Dispositif pour regler la tension d'un point de surjet sur une machine a coudre.

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